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BACKSTAGE zum Thema "Pussy Riot"

Erstellt von bremen, 12.09.2012, 13:35 Uhr · 4 Antworten · 983 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von bremen

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    BACKSTAGE zum Thema "Pussy Riot"

    In dieser Woche geht es in BACKSTAGE um das Thema "Zensur - Musik als Dorn im Auge der Macht".
    Im Mittelpunkt dieses Radiofeatures steht der Prozess und die Verurteilung von drei Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot. Der Journalist und Buchautor Thorsten Schmidt unterhielt sich darüber mit der Bremer Bundestagsabgeordneten Marieluise Beck, die den Prozess in Moskau beobachtet hat und von ihren Eindrücken berichtet. Dazu gibt es Musik von Pussy Riot und von Ton Steine Scherben, den Ärzten, Marius Müller-Westernhagen, Peter Maffay, Lotte Ohm., Georg Danzer u.v.a. -

    - am Mittwoch, den 12.9.2012 ab 22 Uhr bei www.fresh80s.de

    - am Donnerstag, den 13.9.2012 ab 21 Uhr bei www.radioweser.tv (Wiederholung am Samstag, den 15.9.2012 ab 15 Uhr)

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Uptowngirl

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    AW: BACKSTAGE zum Thema "Pussy Riot"

    Ja,das ist mal ein starkes Stück gewesen. Man stelle sich vor, man hätte damals die Bangles hinter Gitter gesteckt weil sie über Ägypten sangen....Okay, schlechter Vergleich. Aber wenn man mal ehrlich ist, hat Musik weitaus mehr Aussagekraft,als jede noch so "tiefgreifende" politische Rede (Martin Luther King´s "I have a dream"-Rede mal weggelassen). Ich finde dieses Putin-Regime sowieso furchtbar!!!! Der muss weg!!!

  4. #3
    Benutzerbild von MeisterMatz

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    AW: BACKSTAGE zum Thema "Pussy Riot"

    Dazu möchte ich auch mal was sagen... diese "Musik-Band" (wieviel musikalische Veröffentlichungen gibts von denen eigentlich? Ich glaube gar keine) ist ja eher dafür bekannt, zu provozieren als Musik zu machen.

    Einige Beispiele (gefunden im www):
    Wenn man in einer Kirche vor dem Altar die Kirche und deren Vertreter als "Scheisse des Herrn" verächtlich macht, oder wie vor Jahren geschehen eine Gruppen5ex-Orgie mit schwangeren Frauen in einem Museum filmt oder unter dem Titel "Schwa... in den Ars.." symbolisch in einem Supermarkt Leute erhängt oder dieser "besondere" Film mit dem Suppenhuhn im Laden (Frau schnappt sich ein Huhn und stopft es sich - in der Öffentlichkeit - in die Va...). Wenn das Kunst sein soll, dann will ich damit nichts zu tun haben.
    Im Prozess bezeichnet die "Band" übrigens die Polizisten als "Missgeburten" und und und

    Gut, Gefängnis ist vielleicht für diese Typen falsch, Irrenanstalt wäre wohl besser ;-).

    Das hat aber doch wirklich nicht viel mit Musik zu tun (umd Vergleiche mit MartinLutherKing sind ja in diesem Falle eine Beleidigung für diesen Mann).

    Was würde in Deutschland passieren, wenn irgendwelche seltsame Gestalten in Kirchen solche Dinge veranstalten? Oder in der Öffentlichkeit "Hühnchen" sich verinnerlichen... Diese würden genauso verknackt... Zu Recht.

    Das hat mit freier Meinungsäusserung nicht das geringste zu tun...
    LG
    MM

  5. #4
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: BACKSTAGE zum Thema "Pussy Riot"

    Der Unterschied ist bloß, dass die Pussy Riots bei uns Bewährung und/oder eine Geldstrafe bekommen hätten, nicht mehrere Jahre Knast mit Arbeitslager.

    Ansonsten frage ich mich auch, wo da der Punk bei dieser "Punkband" sein soll. Das sind hübsche, attraktive junge Frauen, nett und adrett zurechtgemacht, die haben so gar nichts mit echten Punkerinnen zu tun, wie sie einst an der Berliner Gedächtniskirche rumhingen. Musikalisch kennt man, wie schon erwähnt, nichts von ihnen. Und was ich mich am meisten frage: Die meisten der Frauen haben Kinder, kleine Kinder. Sie wussten, was auf derartige Provokation steht und dass sie dafür im Knast landen würden, und zwar nicht nur für eine Nacht. Warum also hat das sein müssen? Warum haben sie die Wichtigkeit von derart plumper Provokation vor das Glück ihrer Kinder gestellt? Man hätte doch auch anders auf Missstände hinweisen können.

  6. #5
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: BACKSTAGE zum Thema "Pussy Riot"

    Zitat Zitat von MeisterMatz Beitrag anzeigen
    Wenn das Kunst sein soll, dann will ich damit nichts zu tun haben.
    Im Prozess bezeichnet die "Band" übrigens die Polizisten als "Missgeburten" und und und

    Gut, Gefängnis ist vielleicht für diese Typen falsch, Irrenanstalt wäre wohl besser ;-).

    (...)

    Das hat mit freier Meinungsäusserung nicht das geringste zu tun...
    Eine Gesellschaft muß sich daran messen lassen wie sie mit Andersdenkenden (inklusive Geschmacklosigkeiten) umgeht. Dabei spielt es keine Rolle ob es nun Musik bzw. Kunst (oder auch nicht) ist.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst"

    (Voltaire)

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