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JULIANE WERDING

Erstellt von bamalama, 09.02.2006, 19:52 Uhr · 109 Antworten · 26.526 Aufrufe

  1. #61
    Benutzerbild von NovalisHH

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    Da ich momentan arg im Streß stecke,nur kurz zu "Werding - Live". Eine ausführliche Rezension folgt ca. am Wochenende.
    Schon vorab:

    a. Die Ansagen: Finde ich eigentlich ganz witzig, untermauern eben Julianes esotrisch-mystische Grundhaltung

    b. In den 90ern war sie eben nicht mehr so erfolgreich, wie in den 70ern und 80ern. Daher wurden vermutlich bei der Repertoireauswahl in erster Linie auf die "bekannten" Jahre zurückgegriffen. Bin schon sehr froh, daß "Avalon" (1991) den Weg ins Konzertprogramm fand.

    c. Mich nervt ein bißchen der überlange Akustikpart und insbesondere diese gezwungen wirkenden Shaggy-ähnlichen Rap/Dancehall-Passagen, die in einigen der "unplugged" dargeboten Titeln vorkommen.

    d. Super finde ich hingegen, daß "Kleine Männer" nun endlich auf einem Album berücksichtigt wurde. Als Nicht-Maxi-CD-Käufer bzw -Rezensent, fand ich es äußerst schade, daß dieser knallige Rocksong bislang nur als Maxi-Zugabe fungierte!

    Später mehr dazu : )

    Eilige, aber sehr liebe Grüße aus Hamburg

  2.  
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  3. #62
    Benutzerbild von bamalama

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    @ NOVALISHH

    zu a:

    die ansagen mögen beim ersten hören noch halbwegs unterhaltsam sein, auf dauer empfinde ich so etwas allerdings als störend.

    zu b:

    klar, die 8 alben, die JULIANE WERDING in den jahren 1990 - 2000 veröffentlicht hat, waren kommerziell nicht mehr ganz so erfolgreich wie z.b. sehnsucht ist unheilbar (1986). aber das spielte bei der songauswahl wahrscheinlich keine rolle, denn die songs der nachfolger jenseits der nacht (1987) & tarot (1988), die beide auch goldstatus erreichten, wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.
    dass sämtliche lieder der wohl besten (und anspruchsvollsten) alben land der langsamen zeit (1997) und sie (1998) aussen vor gelassen wurden, bedaure ich persönlich am meisten.

    zu c:

    ich stimme dir zu!

    zu d:

    kleine männer kannte ich bisher nicht, da ich mir die auskopplungen des albums nicht gekauft habe. das lied ist meiner meinung nach auf einer MAXI-CD gut aufgehoben...


    30.01.07 PLAYLIST:
    JULIANE WERDING - "live" (2 CD), JUSTIN TIMBERLAKE - "future5ex / lovesounds", V.A. - "club 80" (2 CD) ---> ISCHEnpause", RYUICHI SAKAMOTO - "beauty", OLE OLE - "los caballeros las prefieren rubias", GARY NUMAN - "new anger", 16 BIT - "inaxycvgtgb", KATE BUSH - "aerial" (2 CD), FANCY - "get your kicks", AMANDA LEAR - "sweet revenge", FALCO - "data de groove", MARIANNE ROSENBERG - "5 tage und 5 nächte" (2 CD), RONI GRIFFITH - "roni griffith"

  4. #63
    Benutzerbild von NovalisHH

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    So, hier nun endlich meine angekündigte Rezension von "Werding - Live" : )

    "Der schüchterne Teenager war kaum 15 Jahre alt, als er Mitte 1972 sein rührseliges Singledebüt „Am Tag, als Conny Kramer starb“ an die Spitze der deutschen Singlehitparaden führen konnte. Die tieftraurige, manche sagen auch: überzeichnet betroffene Litanei vom unglückseligen Ende des jungen Drogensüchtigen „Conny Kramer“, bedeutete gleichwohl den Startschuß für eine inzwischen 35 Jahre lang andauernde Karriere ihrer Interpretin.

    Juliane Werding, gebürtige Essenerin und ausgebildete PR-Frau und Heilpraktikerin, erlebte im Laufe dieser 35 Jahre Höhepunkte und Niederschläge. Nach ersten Erfolgen in den 70er Jahren, ließ ihre Reputation gegen Ende jener Dekade nach, Hits blieben zunehmend aus, und die Sängerin, Texterin und Gitarristin war kurz davor, sich gänzlich aus der Musikszene zurückzuziehen und sich auf ein bürgerliches Berufsleben in der PR-Agentur zu konzentrieren. Doch, als 1983 ihre erste Single, die sie gemeinsam mit dem Team um den Münchener Produzenten und Komponisten Harald Steinhauer aufgenommen hatte, sogleich bis auf Rang 13 der „Media Control“-Listen zu klettern vermochte, feierte Juliane eine so unerwartete, wie fundamentale Rückkehr in die einheimischen Popszene – stark, selbstbewußt, unangepaßt.

    Mit „Nacht voll Schatten“, der legendären deutschen Originalversion des 1983er-Mike-Oldfield-Welthits „Moonlight Shadow“, begann sozusagen Juliane Werdings zweiter Frühling, der bis anno 2007 auf hohem Niveau anhält und dessen Ende bei weitem noch nicht abzusehen ist.

    Aus Anlaß ihres 35jährigen Bühnenjubiläums, begab sich die heute 50jährige Popchanteuse mit der engelsgleichen Stimme auf ausgedehnte Tournee, in erster Linie durch Ostdeutschland, die gleichsam ihre siebte Solo-Konzertreise seit 1994 darstellte. Der Auftritt am 18. November vergangenen Jahres im „Steintorvariete“ zu Halle wurde aufgezeichnet und erschien dieser Tage unter dem Titel „Werding – Live“ als insgesamt 100minütige Doppel-CD beim Diepholzer Label DA Music. Dort hatte Juliane 2004 einen neuen Plattenkontrakt unterzeichnet und seitdem bereits zwei Studioalben, sowie eine Live-DVD, veröffentlicht.

    Das auf der „Sehnsucher“-Tournee vorgestellte Repertoire besteht aus einer breitgefächerten Mixtur aus aktuellen Titeln von Julianes letzter Studio-Produktion „Sehnsucher“, raren, teilweise noch niemals zuvor ‚live’ aufgeführten Liedern aus den 70er Jahren, sowie – wie kann es anders sein? – aus den wichtigsten Klassikern und Evergreens aus 35 Jahren Juliane Werding.

    Im ersten Abschnitt des Konzerts (bzw. auf CD-01 vorliegenden Doppelalbums) kommen hauptsächlich neue Songs zum Zuge, die weitaus rockiger, gitarrenlastiger, hymnischer erklingen, als vieles frühere. Textlich haben immer eindeutiger esoterische, mystische, spirituelle Themen Einzug in die überwiegend von ihrer Interpretin eigenständig verfaßten Reime zu den knackigen Pop/Rock/Schlager-Melangen von „Sehnsucher“. gefunden. Es geht darin z.B. um einen mutmaßlichen schottischen Highlander, der ewig lebt, um auf seine geliebte Frau zu warten („Für immer“) oder einen gestreßten Manager, dem sein Arzt eine Lebenszeit von nur noch drei Monaten prophezeit, woraufhin er seine Sachen packt, auf seine Trauminsel fliegt, alles vorherige ad acta legt – ja, und sich nun heute, 22 Jahre nach der niederschmetternden Diagnose, weiterhin bester Gesundheit erfreut („Das Leben berühren“), während Juliane in „Wenn es Dich gibt“, den Lieben Gott anfleht, doch bitte bei der Beseitigung der unzähligen ökologischen Mißstände auf der Welt behilflich zu sein.

    Der treibende Gitarrenrocker „Zusammen“ berichtet von einer Frau, deren Traummann sich direkt aus ihren Träumen plötzlich und unverhofft in ihr Auto setzte. Ebenfalls um einen mysteriösen Beifahrer dreht sich die temporeiche Gitarrenpop-Nummer „Ans Meer zurück“: Am Randes eines schweren Verkehrsunfalls, besteigt ein Mann Frau Werdings Wagen, der seinen Namen nicht nennt und nur sagt, daß er nach Hause bzw. „Ans Meer zurück“ wolle - am nächsten Morgen sieht Juliane ein Photo des geheimnisvollen Mannes in der Zeitung mit der Bildunterschrift „Er war sofort tot“...

    Fast jedes einzelne Lied kündigt die „singende Geschichtenerzählerin“ (Presseinfo) mit mal romantischen, mal nachdenklichen, dann wiederum ungewohnt ironischen Worten an. Eine Tatsache, die im Bekanntenkreis des Rezensenten häufig keine allzu positiven Resonanzen hervorrief. Rein subjektiv möchte der Verfasser aber gerne betonen, daß zumindest ihm selbst die meisten dieser stets zwei- bis dreiminütigen gesprochenen Einleitungen durchaus zusagen. Aus der Abteilung „Greatest Hits“ fanden übrigens ausschließlich die lockere 1986er-Gitarrenballade „Sehnsucht ist unheilbar“, sowie der introvertierte 1991er-Düsterpop „Zeit, nach Avalon zu geh’n“ den Weg in Part-01 des Tourprogramms.

    Die zweite Silberscheibe – gleichbedeutend mit dem zweiten Teil der Show – beginnt mit einem (etwas zu) ausgiebigen Akustikpart. Im Rahmen dessen zelebriert Juliane ein paar Schmankerl aus ihrer noch recht schlagerhaften Frühzeit. So etwa das leicht schrullig-bizarre „Fleetwood Mac“-Cover „Postfach auf der grünen Wiese“ („Don’t Stop“), einen viel gesuchten, hochgehandelten 1977er-Singletitel, dessen Original-Studiofassung es eine lange Zeit gar nicht im CD-Format zu kaufen gab, welche nun aber vor kurzem auf der Doppel-CD „Juliane Werding – Hautnah – Die Geschichten meiner Stars“ (SONY-BMG) erstmals seit vielen, vielen Jahren wieder auf einer Silberscheibe eingekoppelt wurde. Als arg nervtötend erweisen sich im „Unplugged“-Part jedoch unnötige Versuche von Gitarrist und Chorsänger Andrew Gläser, die eher still vor sich hin brodelnde Rockballade „Engel der Verdammten“ („Angel of the Morning“) mit fragwürdigem Ragga/Dancehall-Gebrabbel und den kessen 1975er-Top-10-Hit „Wenn Du denkst, Du denkst, dann denkst Du nur, Du denkst“ sogar mit dümmlichen Hip-Hop-Chören aufzumöbeln.

    Als die achtköpfige Band allerdings wieder zu ihren elektronischen Instrumenten griff, startete eine überaus gelungene Zeitreise in die Goldenen 80er Jahre, als Juliane manch trostlose Phase endgültig überwunden hatte und sich seitdem erneut zur Spitze der deutschen Popszene zählen durfte.
    Die poppige Warnung „Geh nicht in die Stadt (heut Nacht)“ (1983), die so herzzerreißend, wie höchstelektrisierende Story vom „Würfelspiel“ (1986), eine aufgedonnerte Rockfassung von „Stimmen im Wind“ (1986) und selbstverständlich Julianes Comebackhit „Nacht voll Schatten“ (1983), führen uns durch das Zeitalter von „Friedensbewegung“ und Raketenstationierung, Tschernobyl und Historikerstreit.

    Bevor sich Juliane und ihre Begleiter – vorerst – verabschieden, kommt die brünette Essenerin natürlich nicht umhin, ihren längst Kultstatus innehabenden Erstlingshit „Am Tag, als Conny Kramer“ bravourös zu intonieren, wobei sie ein begeistertes Hallenser Publikum lauthals unterstützt.
    Als Zugabe präsentiert Juliane den unendlich druckvollen, geradezu „Rolling-Stones“-ähnlichen Bluesrocker „Kleine Männer“, der noch nie zuvor auf einem Werding-Album berücksichtigt worden war, sondern bislang nur in Form eines Bonustracks der 2006er-Maxi „Vergiß nicht, daß Du lebst“ einen Platz auf CD gefunden hatte. Die von Harald Steinhauer komponierte Kaminfeuerballade „Nur Sterne“ aus Julianes 2004er-Album „Die Welt danach“ beschließt das beinahe zweistündige Konzert und somit zeitgleich „Werding – Live“.

    Vorliegende Doppel-CD scheint enorm zu polarisieren. Manchen Hörern aus dem Umkreis des Rezensenten mißfielen die verbalen Ankündigungen der einzelnen Titel, andere dagegen mokierten, daß die 90er Jahre im Programm so gut wie gar keine Rollen spielten, der Verfasser selbst stört sich, wie beschrieben, an unnötigen vokalen Modernisierungen mancher 70er-Klassiker.
    Solche Diskussionen unter Fans beweisen aber ebenso eindeutig, daß Juliane Werding selbst im 35. Jahr ihrer künstlerischen Laufbahn weiterhin gut im Gespräch ist. Mag es auch manches Manko auf „Werding – Live“ geben, die überwiegende Mehrheit der vorgetragenen Songs legen unverbrüchlich hohe Qualität an den Tag; die Band agiert kraftvoll und spielfreudig... ja, und die Künstlerin persönlich singt durchwegs ausdrucksstark, anspruchsvoll und überzeugend - und scheint in den letzten 35 Jahren zwar reifer und weiser, keinesfalls jedoch älter oder gar langweilig, uninteressant geworden zu sein. Stattdessen hat Juliane Werding auch 2007 ein ums andere Mal nachdenkenswerte Geschichten zwischen Traum und Wirklichkeit anzubieten, auf einer profunden musikalischen Basis gehobener Pop/Rockklänge bester Güteklasse!"

    Liebe Grüße aus HH

  5. #64
    Benutzerbild von bamalama

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    JULIANE WERDING - mystify your life DA MUSIC 871913-2 VERÖFFENTLICHUNG: 19.04.2007

    leider nur als PROMO-CD-SINGLE erhältlich!

    01. Mystify Your Life
    02. Stimmen im Wind (live)




    17.05.07 PLAYLIST:
    MARTA SANCHEZ - "miss sanchez", GREGORY ABBOTT - "shake you down", POINTER SISTERS - "hot together", RUPAUL - "foxy lady", PICNIC AT THE WHITEHOUSE - "the doors are open", TOM HOOKER - "bad reputation", SABRINA - "something special", NAOMI CAMPBELL - , "babywoman", FÜR F.: DIE FLIPPERS - "ein leben für die zärtlichkeit" (2 CD), BELOUIS SOME - "living your life", ROXETTE - "dance passion", MARIE FREDRIKSSON - "äntligen - sommarturné" (CD & DVD), MORY KANTE - "akwaba beach", GENESIS - "genesis"

  6. #65
    Benutzerbild von lennyk

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    Aw: Juliane Werding

    Habe ein paar Fragen zum Titel "Tränen im Ozean": Wieviele Versionen davon gab es? Habe die Original 7" und 12" nicht. Auf dem Album ist eine 4:34 Version drauf, dieselbe ist auch auf allen Samplern von damals zu finden. Auf der 90er Best-Of läuft der Titel aber nur knapp 4 Minuten (ohne Intro). Ist das die Single Version oder wurde die speziell für die Best Of gekürzt? Und: Gab es eine Maxi Version?

  7. #66
    Benutzerbild von bamalama

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    es gibt eine 12", die allerdings nur die 4.34-minütige ALBUM-VERSION enthält. die 7" enthält die von dir erwähnte kürzere version.


    07.06.07 PLAYLIST:
    DOLLY DOTS - "give the girls a break 84-87" (2 CD), RIHANNA - "umbrella" (M-CD), MAI TAI - "1 touch 2 much" BANANARAMA - "deep sea skiving", DIVINE - "maid in england", THINKMAN - "the formula", VISAGE - "beat boy (Special Cassette Remix)" (CD-R), TOBIAS BERSTRUP - "re-animate me", TRANS-X - "living on video", JOACHIM WITT - "märchenblau"

  8. #67
    Benutzerbild von lennyk

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    Aw: Juliane Werding

    Danke, Bamalama! Ist ja schon erstaunlich, dass auf alten Samplern immer die Album Version war. Aber jetzt bin ich ja schlauer.

  9. #68
    Benutzerbild von bamalama

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    JULIANE WERDING - goldstücke SONY BMG VERÖFFENTLICHUNG: 10.08.2007

    Was haben Sie eigentlich gemacht am "Tag, als Conny Kramer starb"? Oder anders gefragt: Wann haben Sie dieses Lied zum ersten Mal gehört? Viele aus unserer Redaktion konnten diese Frage ganz genau beantworten. Haben im Frühjahr 1972 vielleicht zufällig ferngesehen und innegehalten. Oder haben ihre Skatrunde um Ruhe gebeten. "Das wollte und musste ich mir ganz genau anhören." Was für ein Lied! Was für ein Text. Ein Anti-Drogen-Song. Und das im harmonie-raschelnden Schlagerwald. Kenner raunzten irgendetwas vom Original "The Night, They Drove Old Dixie Down" oder so. Später wiesen sie bei Hits wie "Nacht voll Schatten" auf den Oldfield-Song "Moonlight Shadow". Und Nik Kershaw sei es schließlich gewesen, der das Original "Wouldn’t It Be Good" gesungen habe, aus dem später "Sonne auf der Haut" wurde.

    Das Orginal! Wer fragt nach Originalen bei diesem jungen Mädchen mit langen Haaren und einem Blick, der mal entschlossen, mal traurig, mal romantisch, immer aber fesselnd ist. Und dieses Mädchen ist etwas ganz Besonderes. Das ist Juliane Werding während ihrer ganzen Karriere geblieben. Etwas ganz Besonderes. Eine Frau, die ihren Mann steht. "Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst" du bist ein starker Typ... Der Song, der unter der Regie von Ober-Macho-Gunter Gabriel produziert wurde, erschütterte männliche Weltanschauungen.

    Aber Juliane Werding wickelte nicht nur Machos mühelos um den kleinen Finger. Weil sie immer sie selbst war. Auch wenn sie sich schon mal als Schauspielerin versucht hat. Erfolgreicher war sie mit ihrer Musik. Die ARD-Serie "Drei mit Herz" mochten viele nur wegen des von ihr beigesteuerten Titelsongs.

    Für diese Art Musik hat Juliane Werding zahlreiche Preise erhalten. Vom "Bravo Otto" bis zur "Goldenen Stimmgabel". Wir überreichen ihr auch einen. Diese CD hier. Ein "Goldstück".

    1. Stimmen im Wind
    2. Das ist die Freiheit, die ich meine
    3. Am Tag, als Conny Kramer starb
    4. Lass uns Freunde bleiben
    5. Verzeih' mir zu sagen ist so schwer
    6. Kinder des Regenbogens
    7. Wenn du denkst du denkst dann denkst du
    8. Man muss das Leben eben nehmen wie das
    9. Oh Mann, oh Mann, wo hat der Mann nur
    10. Hey Jude
    11. Nacht voll Schatten (Moonlight Shadow) -
    12. Komm und hilf mir durch die Einsamkeit
    13. Mozart
    14. Wildes Wasser (Nights In White Satin)
    15. Sag mir wo die Blumen sind (Where Have All The Flowers Gone)




    21.07.07 PLAYLIST:
    HAZELL DEAN - "heart first", JERMAINE JACKSON - "dynamite", FANCY - "get your kicks", RIGHEIRA - "righeira", ROSE LAURENS - "diamond collection", ROBIN GIBB - "walls have eyes", SILCON DREAM - "time machine", HELEN TERRY - "blue notes", PRINCESS - "princess", AZUL Y NEGRO - "suspense", MY MINE - "stone", KING - "bitter sweet" ---> BANG!, OBERHAUSEN avec "les girls"...

  10. #69
    Benutzerbild von Flieger

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    Aw: Juliane Werding

    Zitat Zitat von bamalama Beitrag anzeigen
    @ NOVALISHH

    zu a:

    die ansagen mögen beim ersten hören noch halbwegs unterhaltsam sein, auf dauer empfinde ich so etwas allerdings als störend.

    wenn ich ein Livekonzert höre und ansagen zwischen den liedern fehlen isses kein zumindestens vollständiges livekonzert - ansagen gehören einfach dazu. sie sind ja auch im konzert zu hören, wieso sollten sie dann auf cd fehlen?

    Martin

  11. #70
    Benutzerbild von bamalama

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    Juliane Werding und die „Ruhe vor dem Sturm“
    Sie hörte Stimmen im Wind, erlebte Nächte voll Schatten, sah den Nebelmond und suchte die Welt danach. Wer meint, die Themen der vielen Erfolge aus Juliane Werdings Karriere bewegten sich ausschließlich in Randbereichen zwischen Leben und Tod, der irrt jedoch. Denn sie setzte sich stets auch mit ganz Alltäglichem auseinander, „Du schaffst es!“, „Sie weiß, was sie will“ oder „Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst“ lauteten da die Slogans. Für ihr musikalisches Spektrum hat sie sich jedenfalls nie Grenzen gesetzt; sie singt, was sie lebt, Alltägliches ebenso wie Außergewöhnliches. Vielleicht ist das der Grund, warum auch nach 35 Jahren ihre CDs immer noch alljährlich die Verkaufs-Charts erobern und ihre Konzertkarten begehrt sind.
    Im Jahr 2008 setzt Juliane Werding ihre Reise durch sowohl reale als auch metaphysische Welten fort. „Ruhe vor dem Sturm“ heißt ihr neustes Werk, mit dem sie im Februar und März auf Tournee durch die Konzerthallen geht. Mit ihrer Band und neuen wie alten Hits im Gepäck wird sie die Zuhörer in ihre musikalischen Welten entführen. Vorab tritt die vielseitige Künstlerin auch wieder als Schriftstellerin in Erscheinung: Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse veröffentlicht sie unter dem Titel „Huren, Heuchler, Heilige“ ihr neues Buch, das sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Theologen Uwe Birnstein, schrieb. Für die Hörbuch-Version schlüpfte Juliane Werding in die Rollen biblischer Figuren wie Eva oder Maria Magdalena und zeigte hier abermals, dass sie auch über ein enormes schauspielerisches Talent verfügt, wie sie es bereits auf der Bühne des Münchner Metropol-Theater unter Beweis stellte. Die Fans sollten sich also schon mal warm anziehen, denn die „Ruhe vor dem Sturm“ währt nur noch bis zum Tourauftakt in Hamm am 14. Februar 2008!


    31.08.07 PLAYLIST:
    JENNIFER RUSH - "stronghold / the collector´s hit box" (3 CD), V.A. - "maxi singles 80" (4 CD), DARIN - "insanity" (M-CD), SEVERINÉ - "... und wünsch dir einen traum / hits und raritäten" (3 CD), TRACEY THORN - "out of the woods", PAUL YOUNG - "the secret of association" (2 CD), NICK STRAKER - "the best of", BONEY M. - "boonoonoonoos", DEBORAH HARRY - "two times blue" (M-CD), GITTE HAENNING - "die großen erfolge der 80er" (3 CD), BONEY M. - "eye dance", BACCARA - "30th anniversary" (3 CD)

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