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NEUES VON HUBERT KAH!

Erstellt von angel08, 30.05.2004, 16:56 Uhr · 148 Antworten · 27.112 Aufrufe

  1. #121
    Benutzerbild von Muggi

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    Danke für die Info!

  2.  
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  3. #122
    Benutzerbild von Arneb

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    lach !

  4. #123
    Benutzerbild von bamalama

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    neues interview:

    „Sternenhimmel“! Nicht nur in den achtziger Jahren füllte dieser Hit die Tanzflächen, noch heute ist dieser unvergessene Song ein Muss an jeder NDW-/80er-Party.
    Nach einer fast zehnjährigen Pause folgte Ende Mai das Comeback von Hubert Kah mit dem Album „Seelentaucher“. Wer und was der „Seelentaucher“ ist, und warum es so lange ruhig war um den Star, erzählt uns der Künstler im folgenden Interview persönlich.

    re-flexion: Mit „Seelentaucher“ erscheint dein erstes Album nach fast zehnjähriger, musikalischer Abstinenz. Worin liegt die Begründung für die, für einen Musiker, doch sehr lange Auszeit?

    Hubert Kah: Das hat eigentlich keinen tieferen Grund. Wenn man mit einer Platte an die Öffentlichkeit will, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein; alles muss passen. Dazu gehört auch, dass man als Mensch in der Lage sein muss, sich der Öffentlichkeit zu stellen.
    Ich habe in der vergangenen Zeit an sehr vielen Songs geschrieben, war sehr viel alleine und weniger im Austausch mit der Umwelt. In dieser Zeit hat sich eine Menge angesammelt. Ich habe so wieder den Punkt erreicht, was Songs anbelangt, sowohl auch die Kraft und Energie, die notwendig ist, um nun „Seelentaucher“ zu veröffentlichen.

    re-flexion: Wann hast du den ersten Schritt für „Seelentaucher“ eingeleitet? Wie lange hat die ganze Produktion gedauert?

    Hubert Kah: Das ging alles sehr kurz und kompakt über die Bühne. Im Januar habe ich angefangen und im April schon abgeschlossen.

    re-flexion: Neben vielen neuen Stücken enthält das Album auch einige Neuinterpretationen älterer Stücke wie „Military Drums“ oder die gelungene Version von „Wenn der Mond die Sonne berührt“. Was war der Ausschlag dafür, genau diese Titel erneut und von deinem gedanklichen Rahmen aus gesehen, wieder zu aktualisieren und neu aufzunehmen?

    Hubert Kah: Bei vielen Titeln aus der Vergangenheit, von welchen ich viel halte, ist damals die Umsetzung aus verschiedenen Gründen nicht so gelungen. Die Motivation für diese Neuinterpretationen lag darin, dass ich so die Möglichkeit hatte, die Lieder die mir wirklich wichtig sind, noch einmal in das richtige Licht rücken zu können.
    Bei „Military Drums“ war es so, dass ich mir diesen Song schon damals sehr cluborientiert vorgestellt habe, was aber bei der Umsetzung damals nicht funktioniert hatte. Mit dem jetzigen Produzenten Jochen Schmalbach, der auch der Produzent von den DJ's Tiefschwarz ist, war der richtige Partner da, um „Military Drums“ so klingen zu lassen, wie es von Anfang an gedacht war.
    Was den Titel „Lass mich träumen“ anbelangt, so hatten wir damals eine ganz bestimmte Magie im Ohr, deren Umsetzung leider auch nicht gelungen war und nun auf „Seelentaucher“ nachgeholt werden konnte. Von „Wenn der Mond die Sonne berührt“ hatten wir damals eine sehr elektronische Auffassung. Ich hatte die Idee diesen Song einfach mal 1:1 unplugged, mit rein akustischen Instrumenten umzusetzen.

    re-flexion: Ich hab deinen Live-Auftritt im NDR, in der Talkshow, leider nicht ganz von Anfang an gesehen, doch die Live-Präsentation fand ich sehr, sehr beeindruckend. Ich bin ein großer Freund der elektronischen Erstversion von „Wenn der Mond die Sonne berührt“. Die akustische Version braucht noch ein bisschen Gewöhnung, doch sie entwickelt von mal zu mal mehr Charme, finde ich.

    Hubert Kah: (schmunzelt)

    re-flexion: Die erste Maxi aus dem Album ist „No Rain“, eine Nummer die du unter Beihilfe von Blank And Jones gemacht hast. Wie entstand die Zusammenarbeit mit beiden zusammen?

    Hubert Kah: Blank And Jones haben mich für eine Vokal-Session zu sich ins Studio eingeladen, denn sie hatten die Idee, dass ich für ihre Platte als Gastsänger einen Titel singe. Bei diesem Zusammentreffen ist dann „No Rain“ durch Zufall entstanden, somit war dann auch klar, dass Blank And Jones das Stück mitproduzieren werden.

    re-flexion: Erzähl doch etwas über die anderen neuen Stücke. Wo liegen deine heutigen musikalischen Schwerpunkte, im Gegensatz zu früheren Zeiten?

    Hubert Kah: Ich habe insofern keine musikalischen Schwerpunkte. Im Nachhinein bei „Seelentaucher“ zeigt sich jedoch, dass die unterschiedlichsten Stimmungen und Aspekte von mir als Mensch ungefiltert und unzensiert auf einer Platte wieder zu finden sind.
    Was ich festgestellt habe, ist, dass ich in mir eine wahnsinnige Vielschichtigkeit an Emotionen habe, die wiederum eine Entsprechung in meiner Musik finden. Dabei sind sehr unterschiedliche Stücke herausgekommen, was das Album sehr abwechslungsreich gestaltet und verschiedene Stilrichtungen einschlagen lässt. Zum Beispiel der Titel „Yolanda“ geht schon fast in Richtung Schlagermusik, „Raketen“ ist eher Heavy-Metal-Musik in einer modernen Produktionsart.
    „Fels in der Brandung“ wiederum ist ein bizarres, experimentelles Stück, „No Rain“ ein chill-out geprägter Song. Alle diese Songs sind Facetten dieses Seelentauchertrips und gehören so unterschiedlich sie auch sind, auf das Album.

    re-flexion: Das Album ist bei DA-Music heraus gekommen. Was war der Ausschlag für dieses Label?

    Hubert Kah: Der Ausschlag war, dass DA-Music eine kleinere Firma ist, welche noch Zeit hat, sich um den einzelnen Künstler zu kümmern. Des Weiteren möchte sich das Label ein weiteres Standbein aufbauen, dass heißt, sie möchten in Zukunft auch auf anderen Märkten ihre Erfolge sammeln, wie eben in der Popmusik. DA-Music ist eher bekannt in der deutschen Schlagermusik.

    re-flexion: Das Cover von „Seelentaucher“ wirkt auf mich sphärisch, geheimnisvoll und mystisch zu gleich. Was sind die Hintergründe?

    Hubert Kah: Das Cover soll das Auftauchen darstellen, nachdem man eine Weile untergetaucht ist. Damit meine ich das Ab- und Auftauchen vom Unterbewusstsein und der Seele.

    re-flexion: Nachdem du in deinen Anfangszeiten im Rahmen der Neuen Deutschen Welle ausnahmslos deutsche Texte gesungen hast, bist du erstmalig mit dem „Ten Songs“-Album in die englische Sprache gewechselt. Was war der Ausschlag für diese Entwicklung?

    Hubert Kah: Das hat sich ohne spezielle Gründe so entwickelt. Wir haben damals angefangen Texte zu schreiben, für welche sich die deutsche Sprache einfach nicht geeignet hat und haben sozusagen, ganz intuitiv gehandelt.
    Ich finde es ganz wichtig, dass wenn solche Dinge automatisch und unvorgesehen passieren, man dann nicht versucht das ganze trotzdem in ein Schema hineinzupressen. Ich denke, dass ist mir bei „Seelentaucher“ besonders gut gelungen, dieses etwas einfach zu zulassen. Man könnte sagen, dass durch diese extreme Vielschichtigkeit gar keine Haltung und kein Schema vorhanden sind.
    Bis jetzt war die Resonanz seitens Medien und Fans, aber durchaus positiv, insofern, dass ein Künstler sich auch einmal getraut aus sich heraus zu kommen und von allem etwas anzubieten, auch wenn dies zum Teil sehr gegensätzliche Stilrichtungen sind.

    re-flexion: In Bezug auf die neue Platte sagen viele Künstler, wenn man sie nach ihrer besten Veröffentlichung fragt, die Neuveröffentlichung sei die Beste. Wie ist das bei dir?

    Hubert Kah: Von der Ausgefallenheit würde ich „Ten Songs“ als das stärkste Album bezeichnen. Aus Sicht der Frechheit und Aggressivität vielleicht die erste Platte „Meine Höhepunkte mit Rosemarie“. Tja, vom kompositorischen Aspekt her gesehen, das klassische Album und gesanglich gesehen am ehesten „Seelentaucher“.

    re-flexion Wenn man die Leute fragt, was sie mit dem Sänger Hubert Kah verbindet, höre ich immer dasselbe. Es fallen dann Titel wie „Sternenhimmel“, Rosemarie“ und „Einmal nur mit Erika“. Stört es dich, dass dich viele auf diese NDW-Hits reduzieren?

    Hubert Kah: Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, einfach das zu tun, was in meiner Möglichkeit steht, das heißt die Musik zu machen, die zum jeweiligen Zeitpunkt aus mir herauskommt und mir wichtig ist.
    Ob das nun gebilligt wird, gesehen und gekauft wird oder sogar zu einem neuen Etikett führt, ist dann in der Hand der Medien. Ich denke, es ist natürlich, dass man mich an meinen größten Erfolgen misst und, dass diese bei den Menschen am meisten hängen bleiben.

    reflexion: Sprich NDW, wie bist du damals dazu gekommen, diese Art von Musik zu machen?

    Hubert Kah: Das war das Alter. Ich war ein Kind der Neuen Deutschen Welle. Wäre etwas anderes angesagt gewesen, hätte ich mit dem angefangen Musik zu machen.

    re-flexion: Neben deiner musikalischen Tätigkeit als Sänger bist du auch einer der bekanntesten Produzenten der achtziger Jahre gewesen, zum Beispiel für Michael Cretu. Wie ist diese Zusammenarbeit entstanden?

    Hubert Kah: Ich war nie Produzent, sondern Songwritter. Ich hatte damals, durch Zufall, Michaels erste Platte in die Hände bekommen und fand sie sehr gut. Ich habe zu der Zeit einen neuen Produzenten gesucht und habe ihn dadurch angerufen. Darauf hin haben wir uns getroffen, und ich habe ihm meine Sachen am Klavier vorgespielt. Er fand gefallen daran und so kam die Zusammenarbeit.

    re-flexion: Gibt es für dich beim Schreiben eigener Songs Unterschiede zu solchen, die du für andere schreibst?

    Hubert Kah: Nein. Ich setze mich ans Klavier und dann entsteht ein Song. Dabei kann es passieren, dass ich merke, dass das Lied gar nicht zu mir passt und so kommt es dann wo anders hin.

    re-flexion: Gab es schon einmal Stücke, die du für jemand anders geschrieben hast, aus denen dann ein Hit wurde, und du im Nachhinein gedacht hast, schade habe ich den nicht für mich behalten?

    Hubert Kah: Nein, das ist bis jetzt noch nicht passiert.

    re-flexion: Irgendwann bist du ganz weg gekommen für andere Songs zu schreiben, warum?

    Hubert Kah: Meine große Sehnsucht ist es, mit meinen Gefühlen direkt an die Menschen zu gelangen, über mich als Person und Sänger. Daran versuche ich auch weiterhin zu arbeiten. Der Wunsch für andere zu schreiben, ist dadurch nachrangig geworden.

    re-flexion: Wie schwer ist es für einen Musiker wie dich, der schon so lange aktiv ist, sich an das Anspruchsdenken der heutigen Konsumenten zu gewöhnen? Der größte Teil der Anspruchsgruppen sind heutzutage anders orientiert und demzufolge ist es für dich oder für deine Musik sicher viel schwieriger einen Hit zu schreiben.

    Hubert Kah: Ja, das stimmt. Die heutigen Musikansprüche sind viel flacher geworden. Ich denke, das liegt an der Melodik. Das sieht man auch daran, wie viele Songs aus den siebziger und achtziger Jahren gecovert werden, da diese einfach eine geniale Melodie besitzen. Insgesamt ist alles viel oberflächlicher geworden. Einen guten Zeitpunkt für den „Seelentaucher“ in dieser oberflächlichen Zeit, oder?

    re-flexion: Was wäre das größte Kompliment, das man dir hinsichtlich des Albums „Seelentaucher“ machen könnte?

    Hubert Kah: Das größte Kompliment wäre für mich, wenn die Fans mir sagen würden, dass sie von meiner Musik berührt werden, und ich sie damit erreichen kann. Sowie auch, dass man sich in dieser kurzlebigen Welt wirklich die Zeit nimmt, um das Album bewusst zu hören.

    re-flexion: Welches sind von deinen eigenen Songs deine drei Lieblings.stücke?

    Hubert Kah: „Wenn der Mond die Sonne berührt“, „Pogo The Clown“ und vielleicht der Titel „Südsee“.

    re-flexion: Und vom aktuellen Album?

    Hubert Kah: Die neue Single „Psycho Radio“, „Raketen“ und natürlich „Military Drums“.

    re-flexion: Wie sieht den die nahe Zukunft aus, bezüglich Konzerten?

    Hubert Kah: Im Winter gibt es sicher Konzerte. Im Moment bin ich noch sehr mit der Promotion für „Seelentaucher“ beschäftigt, sowie mit dem Dreh eines Videos.

    e-flexion: Vielen Dank für das Interview!

  5. #124
    Benutzerbild von Barnie

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    Stefan Rammler postete
    Da stellt sich die Frage:
    Ist Hubert Kah eigentlich schwul?
    Nö, ist er definitiv nicht. Wir haben zusammen ABI gemacht, Gitarre gespielt, etc.

    Gruß
    Barnie

  6. #125
    Benutzerbild von Arneb

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    Barnie postete
    Stefan Rammler postete
    Da stellt sich die Frage:
    Ist Hubert Kah eigentlich schwul?
    Nö, ist er definitiv nicht. Wir haben zusammen ABI gemacht, Gitarre gespielt, etc.

    Gruß
    Barnie
    ... und wohl definitiv NICHT aneinander rumgespielt .

  7. #126
    Benutzerbild von bamalama

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    HUBERT KAH - psycho radio DA MUSIC 871721-2 VERÖFFENTLICHUNG: 22.08.2005

    01. psycho radio (Radio Edit) 3.46
    02. psycho radio (X-Tended Version) 6.12
    03. psycho radio (Warp Acht Club Rmx) 6.55
    04. raketen (Warp Acht Elektropunk Rmx) 3.59




  8. #127
    Benutzerbild von Arneb

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    ich mag den Song ja sehr , sehr gern !

  9. #128
    Benutzerbild von bamalama

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    ich habe mir heute die MAXI-CD gekauft (obwohl ich den song - bis auf die BRIDGE - nicht besonders mag / mochte).

    02. psycho radio (X-Tended Version) tut niemandem weh - wurde einfach in die länge gezogen, geht in ordnung.

    03. psycho radio (Warp Acht Club Rmx) hingegen halte ich für sehr gelungen. völlig anders instrumentiert gefällt mir hier nicht nur die BRIDGE, sondern auch noch der REFRAIN. im gegensatz zum album war das kein fehlkauf!!!

  10. #129
    Benutzerbild von Arneb

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    Danke - dann werd ich die auch mal kaufen.

  11. #130
    Benutzerbild von dj.forklift

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    Das Cover sieht recht dunkel aus. Ist er jetzt auch - wie Joachim Witt - vom Pop in Richtung Darkwave/Gothic gewechselt oder täuscht der Eindruck?

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