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So klingt die gute alte Zeit :-)

Erstellt von SmartPirat, 01.09.2006, 09:10 Uhr · 25 Antworten · 2.990 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von schubser

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    hehe nicht nur du

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von schubser

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    nochmal ich hier isse sogar gelistet .....

  4. #13
    Benutzerbild von knochn

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    trallala - pfeiff - hüpf - freu, das wochenende ist gerettet

  5. #14
    Benutzerbild von knochn

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    hab vergessen zu erwähnen was der grund meiner freude ist - dieWUNDERWELT DER TECHNIK "VINYL" ist auf dem weg zu mir

  6. #15
    Benutzerbild von knochn

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    ich habe das "goldstück" in der hand mit autogramm "wahnsinn"

  7. #16
    Benutzerbild von Karat

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    Der "Sender" zu Gast bei Music-Pleasuredome. Exklusiv-Interview und Bandvorstellung auf www.music-pleasuredome.de unter "Guests & Interviews".
    Sie haben mich dazu gebracht, meinen "Brotkasten" wieder aufzubau´n....

    Gruß
    Chris


  8. #17
    Benutzerbild von NovalisHH

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    Habe mir das neue Album von "Welle: Erdball" auch mal zu Gemüte geführt...

    "Unzählige Freunde der kühl-synthetischen Klänge der 80er Jahre fragen sich seit langem, weshalb viele der vor rund einem Vierteljahrhundert begründeten Musikgenres so einfach und mutmaßlich schmerzlos von der Bildfläche verschwunden sind, warum Neue Deutsche Welle (NDW), Synthipop, New Romantic oder Elektropop, immerhin Stilistiken, welche die frühen bis mittleren 80er fast vollständig in Beschlag nahmen, kaum mehr weiterentwickelt wurden und heutzutage, jenseits von Retro-Welle, 80er-Revival, trashigen Kultpartys oder grausig-neumodischen, häufig entstellend wirkenden Remixes, nirgendwo mehr vorkommen.
    Tatsächlich ist es so, daß es nur verschwindend wenige Bands des Hier und Jetzt gibt, die, so ernsthaft, wie selbstironisch, so traditionsbewußt, wie zeitnah, so mystisch, wie ungeschminkt, den originären Sounds der 80er Jahre frönen. Einer dieser rührigen Spezialistentips ist fraglos das vierköpfige Projekt „Welle: Erdball“, das bereits 1990 von den zwei (männlichen) Hauptprotagonisten „Alf“ (key) und „Honey“ (voc, prog.) ins Leben gerufen wurde und seit 1993 insgesamt sieben Langspiel-CDs und eine Vielzahl von Maxisingles veröffentlicht hat.
    Im Laufe der letzten Jahre entwickelten sich „Welle: Erdball“ immer deutlicher zu einem mehr als nur faszinierenden Bindeglied zwischen jugendlichen bis sehr jungen Anhängern (v.a.) der „Gothic Szene“ und alteingesessenen 80er-Liebhabern, um die 30/35, die es bis heute nicht verschmerzen können, daß jene Dekade ihrer Herkunft, ihrer Jugend, ihrer Sozialisation, seit über 15 Jahren unwiderruflich Vergangenheit ist.
    Als Hauptursache für das nahezu originalgetreue 80er-Jahre-Klangbild der meisten Songs des skurrilen Quartetts gilt die stete und überzeugte Nutzung des legendären „Commodore C 64“, seines Zeichens der erste real existierende Heimcomputer aller Zeiten, an dem wir 80er-Kinder vor 15, 20 Jahren im Informatikunterricht unsere ersten Schritte am PC, am „Rechner“, wie es damals hieß, unternahmen. „Alf“, „Honey“ und ihre derzeitigen Begleiterinnen „Plastique“ (voc, perc) und „Frl. Venus“ (voc, perc) waren seit ihren Anfangstagen als gemeinsame Band so sehr angetan vom „C 64er“, daß sie 2003, zum 20. Geburtstag des auch als „Brotkasten“ bekanntgewordenen 80er-Heiligtums, sogar ein Gratiskonzert auf der Stuttgarter Messe „Hobby & Elektronik“ absolvierten.
    Vor ein paar Wochen erschien nun ein brandaktuelles, über 70minütiges Klangspektakel der liebenswert chaotischen Elektro-Freaks von „Welle: Erdball“: „Chaos total“ (Synthetic Symphony/SPV) wartet mit sage und schreibe 20 (!) neuen Songs/Klangkollagen/Klangbildern auf, die sich in ihrer Gesamtheit auf schier unvergeßliche Vorbilder der Sorte „Kraftwerk“, „Rheingold“, „Ideal“, „Grauzone“, „Der Plan“, aber ebenso auf „Orchestral Manoeuvres in the Dark“, die frühen „Depeche Mode“ oder „Heaven 17“ beziehen – analog inszeniert, ohne jedoch, selbst nur in Nuancen, platt zu kopieren oder gar veraltet/gestrig zu ertönen.
    Konzipiert im Sinne einer (imaginären) Radiosendung, streifen die vier distanziert-coolen Performance-Künstler in ihren überwiegend konsequent tanzbaren, mitreißenden, zugleich aber regelmäßig widerspenstigen, zickigen, niemals jedoch unsympathischen, gar ungemütlichen Synthesizerkreationen klassisch futuristische NDW/Elektropop-Themenkreise, wie „Der Telegraph“, „Grüße von der Orion“ oder „Das Sternenkind“ – Science-fiction-Textinhalte, die zur Hochphase von „Nena“, Hubert Kah und Markus, Zukunftsangst, Raketensorgen, Kriegsfurcht und Orwell-Gedenken ein ums andere Mal auf der Tagesordnung standen.
    Das genialische Keyboard-Epos „Mathematique“ ist der Kreiszahl „Pi“ gewidmet, die (ganz entfernt an die frühen „Ärzte“ gemahnende) Up-Tempo-Synthielegie „Graf Krolock“, dem gleichnamigen Oberblutsauger aus dem Musical „Tanz der Vampire“. Das sarkastische Liebeslied „Das Souvenir“ ist letztlich purer Zukunfts-Rock’n’Roll und hinterläßt den Eindruck, als würden sich „Rudolf Rock & die Schocker“ im technokratischen „Depeche Mode“-Gewand versuchen; härtere Bandagen, wie z.B. „Kneif mich“ oder „Das Alphatier“, lassen Gruselrocker a’la „Rammstein“ als um Sympathie werbende Synthipopper daherkommen. France Gall’s 1965er-Grand-Prix-Erfolg „Poupee de Cire, Poupee de Son“ wird, gepaart mit sphärischen Synthischwaden und leckeren Industrialbeats, mittenmang ins Weltall geschossen; das rasante EBM-Drama „Hoch die Fahnen“ übt kryptisch Kritik am Irak-Krieg der USA. „Bill Gates, komm, f*** mit mir“ beschreibt eine bizarre Liebesaffäre mit dem umstrittenen „Microsoft“-Gründer; der elektrisierende NDW-Ohrwurm „Alles Lüge“ hätte 1982/83 garantiert wochenlang die obersten Ränge der einheimischen Hitparaden eingenommen. „Chaos Total“ – titelgebendes Stück vorliegender CD – ist nicht mehr und nicht weniger, als eine traumhaft versponnene Instrumentalsaga auf reinster, klarster, eindeutigster Synthesizerbasis; „Mandala“ versprüht dagegen den morbiden Charme einer tiefdunklen Katakomben-Fete.
    Im „Camouflage“-ähnlichen Popdrama „Nur tote Frauen sind schön“, einer exzessiven Hommage an längst verblichene Filmschauspielerinnen von einst, heißt es: „Wieso muß Heute sein? / Weshalb bin ich im Hier? ... Ich vertreibe das Jetzt / Diesmal soll es ewig sein“ – Derartige (auf Außenstehende und Gegenwartsjunkies sicherlich nicht nur krude bis „spinnert“ wirkende) Thesen stellen sicherlich auch viele, viele unbeugsame 80er-Jahre-Fetistischen auf (zu denen der Rezensent zweifelsohne gehört). „Welle: Erdball“ tun das Ihrige dazu, daß die Erinnerung an jenes knisternd spektakuläre Jahrzehnt, zwischen NATO-Doppelbeschluß und Mauerfall, Bonner „Wende“ und Barschel-Affäre, Eurosklerose und Maastricht-Vorbereitungen, nicht erlischt – und vor allem sorgen „Alf“, Honey“, „Plastique“ und „Frl. Venus“ dafür, daß eine Menge aufgeschlossener, undogmatischer Nachgeborener Dank der plietschen, nicht selten durchaus gewöhnungsbedürftigen Keyboardspielereien von „Welle: Erdball“ überhaupt erfahren, wie unverwechselbar, einmalig und grandios die Musik der Tage ihrer Erzeugung, ihres Werdens war!
    Gesamtnote: 2"

    Liebe Grüße aus HH

  9. #18
    Benutzerbild von knochn

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    Zitat Zitat von NovalisHH Beitrag anzeigen
    Habe mir das neue Album von "Welle: Erdball" auch mal zu Gemüte geführt...


    Das sarkastische Liebeslied „Das Souvenir“ ist letztlich purer Zukunfts-Rock’n’Roll und hinterläßt den Eindruck, als würden sich „Rudolf Rock & die Schocker“ im technokratischen „Depeche Mode“-Gewand versuchen;

    Liebe Grüße aus HH
    komisch - ich erkenn darin "motorbiene"

  10. #19
    Benutzerbild von NovalisHH

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    @ Knochen

    Daran dachte ich auch - also, an "Motorbiene". Dieses Lied (im Original, glaube ich, von Tommy Kent) besitze ich nur in der Fassung von "Rudolf Rock & den Schockern"... daher schrieb ich jenen Satz

    Liebe Grüße aus HH

  11. #20
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    @Novalis: Motorbiene ist von Benny Quick, erschienen bei (EMI) Columbia.

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