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Ein Baggersee Sommer 1983....

Erstellt von TeilzeitPunk66, 08.09.2007, 12:51 Uhr · 15 Antworten · 4.815 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von TeilzeitPunk66

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    Ein Baggersee Sommer 1983....

    Wie war des schön... Mittags mit der Honda Mt8 an den See, Spliffs "Carbonara"
    im Radio rauf und runter,UKW´s Sommersprossen,und mit Fehlfarben hatten wir das gefühl "es geht voran", Abends dann liessen wir Markus "kleine Taschenlampe brennen" unter Hubert Kahs "Sternenhimmel" sahen wir auch Nenas "Leuchtturm" , und waren " Völlig losgelöst von der Erde", oder haben wir das "Alles Nur geträumt" wie Nena es sang...

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von musicola

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    07.02.2002
    Beiträge
    13.850

    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    Nett getextet!

    Storys mit eingebauten Songtiteln gab es auch in der BRAVO früher!

    Ob's dazu im Netz 'ne Übersicht gibt?

  4. #3
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja

    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    Nee....du..
    ich war definitiv dabei

    Quote aus dem Nachbarforum von 2003
    (wollte mich immer schon mal selber quoten)
    Keine Ahnung, warum ich das jetzt hier mache...

    Die 80er Jahre waren meine Kind- und Jugendzeit.
    Obwohl Anfang der 70er geboren, habe ich recht wenig
    positive Erinnerungen an die 70er.



    Von den häßlichen Frisuren mal abgesehen,
    die wir wohl alle als Kinder in den
    70ern hatten.





    Vom Klamottenstyle mal ganz zu schweigen...

    Aber das waren halt die 70er.
    Man rebellierte noch nicht.
    Man zog halt die Klamoten an, die da waren.
    Als Kind war für mich eh alles unbeschwert.
    Die Eltern kümmerten sich um alles.
    Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch null Sorgen.
    Herrlich...

    Mit dem Ende und Anfang der 70/80er waren die Klamotten auch nicht mehr ganz so bunt und die Frisuren
    wurden langsam erträglicher und die Musik
    wurde (für mich) besser.
    Erst da fing ich an, mich auch ein bißchen
    für Musik zu interessieren..
    klar NDW, die verstand man ja auch.
    und man wollte schon ein Großer sein:



    Anfang der Pubertät (hatte ich überhaupt eine?
    Denn im Gegensatz zu meinem zwei Jahre älteren Bruder,
    blieb ich von Pickeln verschont), hatte ich plötzlich gar keinen großen Bock mehr auf
    Schule.

    Bis hier gings noch (Class of 1985)




    Ich vergaß grundsätzlich meine Hausaufgaben
    und hatte irgendwie Schwierigkeiten mich zu konzentrieren.
    Ich wollte schon soooo erwachsen sein,
    immer mit dabei sein, immer das letzte Wort haben.
    Ich glaube mal, als Teenager war ich unglaublich anstrengend.

    Die Versetzungen waren immer gefährdet.

    Obwohl, ich war kein Pflegelfall.
    Ich bin Ärger (aufgrund der Tatsache, dass ich als Junge verdammt klein und schmächtig war)
    immer aus dem Weg gegangen.
    Schade fand ich immer, dass ich mich auf meine größeren Brüder
    nie verlassen konnte.
    Sie haben mir nie beigestanden.
    Mhhh.....ich kann mich auch nicht erinnern,
    dass ich sie jemals drum gebeten habe.

    Aber selbst von den Klassenkameraden meines Bruder bekam ich
    im Pausenhof (wenn ich mal wieder nicht schnell genug war) einen "Gnuppi" auf den Oberarm...
    Na ja......ich wußte ja,
    sofern die verkappten Mittelschulabsolventen nicht kleben bleiben,
    werden sie bald weg sein.

    Ich entdeckte mein Interesse für den C64/Amiga 500.
    Meine Brüder konnten dieses Interesse nie teilen.
    Sie verfluchten mich, wenn ich in meinem Zimmer
    (damals musste man sich noch mit einem Bruder ein Zimmer teilen, heute wohl unvorstellbar)
    ganz laut div. Games zockte und mich an den Soundchip des C64 (Soundtrack von The Last Ninja I u. II ) erfreute.
    Die wenigsten werden hier wissen, was ich meine.

    In der 9. und 10. Klasse rebellierte ich leicht äußerlich.
    Völlig in schwarz gekleidet, weiße NIKE AIR FORCE-Treter



    lach....und die weißen Tennissocken über die Hose gezogen.
    Das muss dermaßen bescheuert ausgesehen haben.

    und die Haare wie Dolph Lundgren in Rocky IV gestylt.



    Leider gibt es davon kein Foto.


    Die 80er gingen, die 90er kamen...
    1990 (halbwegs gefangen) neue Frisur (1. Prototyp von heute).
    Der Führerschein wurde gemacht.
    Ich schleppte mich weiterhin mit Schule über die Runden
    (weil ich nicht wusste, was ich mal beruflich machen soll).

    Ich wurde wieder brav und artig.
    Ich begang eine Lehre als Radio- u. Fernsehtechniker,
    die ich aber nach vier Wochen wieder abbrach,
    da mich mein Chef nur Scheiße behandelte.
    (obwohl ich sooooo lieb war....ehrlich!)

    Stimmt, zu diesem Zeitpunkt kam die Technowelle.
    Die ich sicherlich auch hörte
    (weil es halt neu und anders war).

    Aber Trost suchte ich mir bei den 80ern Liedern.
    Depeche Mode war so eine Band, die mich oft musikalisch "begleitete"
    und die ich auch heute noch höre.
    Aber damals wusste man die 80er Musik gar nicht zu schätzen.

    Viele Songs hielt ich damals für echt Scheiße.
    Ich konnte mich irgendwie auch nie an Phil Collins/Genesis gewöhnen.
    Heute höre ich ihn/sie absolut gerne....
    auf der Landstraße in einer lauen Sommernacht oder daheim auf der Couch.
    Natürlich auch Genesis mit "Mama"..

    Oder Dire Straits....mit denen konnte ich früher nix anfangen.
    Aber heute.....
    tja...da werden immer wieder Erinnerungen wach.
    Haltet mich nicht für verrückt, aber:
    Bei einigen Songs spielen sich dann immer Szenen aus der Jugend in meinen Kopf ab

    Ich ertappte mich auch dabei, dass ich einige Acid-Songs (später dann Techno) ganz gut fand.
    Aber sicher nur, um irgendwelche inneres Aggressionen abzubauen.


    1991 fing ich meine Ausbildung hier in Berlin an.

    Das war für mich als Dorfkind eine sehr schöne und auch harte Zeit.
    Erst hier wurde ich erwachsen und lernte mich durchzuboxen.
    Vieles war nicht einfach....überhaupt nicht einfach.

    Durch einen Kollegen und alten Schulfreund kam ich auf den Geschmack von "Manowar".
    Schöne Songs, gute Texte.
    Statt Paragraphen zu büffeln, lernte ich deren Texte auswendig.
    (auch ne schöne Erinnerung, jedoch an die 90er)

    Heute bin ich froh,
    dass ich diesen Schritt nach Berlin wagte.
    Es war nie mein Traumberuf, es war eine Schnappsidee.
    Aber ich kann mir heute nichts anderes vorstellen.

    Und wenn ich oftmals zurückblicke, dann waren die 80er die Jahre:

    - von Unbeschwertheit
    - easy come and easy go
    - erste aufkommende COOLNESS (dachte man zumindest)
    - Eis mit Farbstoffen, mit richtigen Farbstoffen
    - alles schmeckte irgendwie besser
    - ein leichtes Auflehnen während der Pupertät (aber man wusste nicht wogegen)
    - Wohlstand (obwohl meine Eltern sechs (!) Jungs großziehen mussten)
    - Freundlichkeit
    - Herzlichkeit
    - Freundschaft
    - Respekt
    - die besten Erinnerungen
    - einer unbeschwerten richtig geilen Kindheit/Jugend
    - geilen Fahrrädern
    - an Mofa´s rumschrauben (größerer Ritzel, am Kolben fräßen)
    - geilen Fußballspielen mit der Dorfmannschaft
    - schöne Zeit im Ferienlager
    - irgendwie erlebte ich die vier Jahreszeiten intensiver
    - Schöne lange Winter, mit viel Schnee und langem Frost (Schlittschuhsession)
    - endlose Sommer
    - Musik hören, mit meinen Brüder auf der Veranda
    - Fußballspielen mit meinem Bruder Axel
    - Fußballspielen mit den Brüdern von Nebenan, welches immer mit einer Schlägerei unter ihnen beendet wurde.
    - Super Klassenfahrten
    - Gesundheit
    - vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis
    - erste eigene Kohle durch Zeitungaustragen (Paperboy)
    - geile Donald Duck Bücher
    - Yps mit Gimmick
    - mein C64er (steht heute noch im Keller)
    - Wonderboy, Hypersports, Phoenix, Mr.Do (Arcade inna Kneipe)
    - Zufriedenheit
    - Super Jugendfreundschaften
    - die geilsten Eltern, die man sich überhaupt vorstellen kann
    - und die beste Musik forever.

    Das sind alles Sachen,
    die ich früher für Selbstverständlich hingenommen habe...
    Aber jetzt im Alter von 31......
    weiß ich sie jeden Tag mehr zu schätzen...
    und die Gewissheit:

    Diese Zeit kommt nicht wieder.
    Und je mehr Zeit vergeht,
    um so mehr favorisiert man die damalige.

    Heute ist vieles einfach zu hektisch.
    Die Leute (zumindest hier) sind unfreundlich.
    Streitigkeiten werden mit Waffengewalt gelöst etc.
    Ihr könnt euch ja nicht vorstellen,
    was man jobtechnisch so erlebt..
    (dabei kann man froh sein,
    wenn man heute überhaupt einen Job hat)


    Wie sang schon Wolfsheim:
    Es geht kein Weg zurück...






  5. #4
    Benutzerbild von TeilzeitPunk66

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    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    Last Ninja, ich kann dir da nur zustimmen, wie waren wir zufrieden mit unseren
    3 Fernsehprogrammen,wichtig oft nur der WDR Rockpalast, ohne Handys, dann war man eben draussen mit Freunden
    unterwegs , am Lagerfeuer, Kartoffeln in Alufolie essen, bis Morgens am See gelegen,die Sonne aufgehen sehn, diese Zeit ist unvergesslich...

    Heute macht jeder so sein Ding für sich allein, im Kämmerlein,
    Auf abruf stehts bereites Handy,um dann loszustürmen ins getümmel der Gleichgültigkeit , Einsamkeit ,unter doch vielen,die einen nicht zu verstehen
    vermögen so scheint es,
    manchmal steh ich da in der Stadt und denk, bis du vom falschem Stern...

  6. #5
    Benutzerbild von TeilzeitPunk66

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    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    hier mal ein bisschen Geschichte von mir,
    Musik hat mich schon immer im innern bewegt, na jedenfalls zum 12 jahrigem Geburtstag bekam ich Bob Marleys "Uprising" Lp geschenkt, es war wie eine
    Offenbarung für mich,die Sounds sog ich förmlich in mir auf ,so das ich mit
    Gitarrenschule anfing, brach sie dann aber ab,weil ich das Gefühl hatte nicht
    "gesteuert" werden zu müssen,nun gab ich mich dem Bass und Schlagzeug spiel hin,das bis heute anhält.Anfang 1980 war ich für 4 Wochen in England zwecks
    Sprachschule, dort wurde ich auf die noch blühende Punkbewegung aufmerksam,
    kaufte mir die" Never mind the Bollocks" von den 5ex Pistols,und kam als "Punk im Kopf"
    wieder nach Deutschland zurück, es brodelte in mir,dann brach es auf, die angestaute Energie, die ich immer aufgrund meiner Schüchternheit versteckte,
    da meine Familie ständig umzog,musste ich mich immer an neuen Schulen behaupten,das klappte meist nie,und ich bezog Prügel.So war ich in der Punkszene für einige Zeit zu Hause,aber trotzdem offen für neues,als die Breakdancewelle rüberschwappte Tanzten wir in Clubs vor Ort,und gleichzeitig
    war da die Neue Deutsche Welle ,also viel abwechslung,neue Stile.
    so langsam wurde ich dann ruhiger ,und in den Clubs wo wir sonst Breakten,lief auch Soul und Funkmusik ,alla Cameo,Midnight Star,Kool and the Gang, und mit Michael Jacksons "wanna be startin something" , war ich endgültig im Soul/Funkbereich angekommen.

    Lange Zeit hörte ich 80er Musik kaum,schaute mich um nach neuem,doch später erst ,begriff ich welche Perlen in der Musik der Zeit steckten.
    wenn ich sie heute höre,ist es wie Balsam für die Seele...

  7. #6
    Benutzerbild von Rüffel

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    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    Zitat Zitat von musicola Beitrag anzeigen
    Nett getextet!

    Storys mit eingebauten Songtiteln gab es auch in der BRAVO früher!

    Ob's dazu im Netz 'ne Übersicht gibt?
    Nachdem ich das gelesen hatte, war ich jetzt wirklich am suchen. Ich wusste das ich da neulich was gesehen/gehört hatte, doch nicht mehr wo. Aber hier ist es. Sind zwar keine Songtitel sondern Künstler und nicht alle sind aus den Achtzigern, dennoch: Wieviele Bands/Sänger erkennt ihr bei Teil 1 & 2?

    Wer kennt sich aus?

    @Admin: Falls das eher in den Spielethread gehört, dann bitte verschieben.

  8. #7
    Benutzerbild von Stefan Rammler

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    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    Man mag uns zwar als Opas betrachten, die von der 'guten alten Zeit' reden..
    aber bei uns ist der Unterschied, daß unsere alte Zeit wirklich besser war.

    Ich könnte gut und gerne verzichten auf:

    - den Euro und die hohen Preise heute. Denkt mal nach was ihr in den 80ern z.B. für einen Kaffee im Bistro bezahlt habt.
    - Die Sparwut der Regierung und der Arbeitgeber.
    - Die 'Vorzüge' der Eu
    - Die dummen Talkshows, Seifenopern und Abzocksendungen von 9live und
    ähnlichen
    - Die endlosen Werbeblöcke, zu allem Übel noch kombiniert mit Programmvorschau.
    - Bahnfahren Anno 2007. Früher gab es viele Verbindungen statt überfüllte Sardinenbüchsen und günstigere Preise.
    - die Ramschläden in den Städten, früher war das Ambiente in der Innenstadt einfach besser.
    - Die Terrorangst. Diese Gefahr ist wohl der offizielle Nachfolger des guten alten 'kalten Krieges' um uns in Atem zu halten.

    Selbst auf vermeintlich angenehme Dinge könnte man verzichten. In den 80ern gab es die einfach nicht und keiner hat sie vermisst.

    - Das Handy. In den 80ern war man einfach nicht erreichbar wenn man unterwegs war, basta. Die Mädels sind einem früher noch nicht mit dem ständigen SMS-Getippe auf die Nerven gefallen.
    - Das Internet. Ist zwar eine gute Sache, hat aber auch Nachteile. Man bleibt öfter zu Hause und kann süchtig werden. Auf welche Weise es mitunter genutzt wird, ist einfach erschreckend.
    - Die tausend Fernsehsender. Ja, es gibt mehr Sender, aber trotzdem findet man oftmals auf keinem davon etwas was man unbedingt sehen will.
    Die Anfänge der Privatsender in den 80ern waren ja noch ganz nett und nicht so anonym wie heute, da es noch Ansagerinnen gab.

    Tja, vieles was ich hier erwähnt habe, wird die 'Arschgeweihgeneration' gar nicht mehr kennen..

  9. #8
    Benutzerbild von Rüffel

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    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    Bei fast allem hast du Recht. Aber dumme Seifenopern gab es schon früher. Sie hießen damals oft nur Telenovelas. Oder "Reich und Schön" oder so etwas.

  10. #9
    Otto
    Benutzerbild von Otto

    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    Auf das Internet würde ich nicht verzichten wollen, auch nicht auf den PC allgemein. Ich musste noch in den 90ern mehr oder weniger ohne PC im Bürojob arbeiten, entweder ganz ohne PC oder mit einem hoffnungslos veralteten mit fehlender Software. Und zu der Zeit stieg schon das Auftrags- und Arbeitsvolumen (Stichwort: neue Kundengewinnung, auch international), und ohne PC war das Arbeitspensum gar nicht zu schaffen, zumindest nicht in acht Stunden. Aber Ende der 90er sagte man mir auch schon, ich könnte froh sein, überhaupt einen Job zu haben!

    Ansonsten stimme ich bei den meisten hier genannten Dingen zu.

    Ich bin auch Anfang der 70er geboren, jedoch hörte ich schon in den 70ern sehr gern Musik (heute höre ich 70er- genau so gern wie 80er-Musik). An den Lebensstil der 70er (Kleidung, Kinder- und Familienfeiern, Geräte wie kleine tragbare Plattenspieler) erinnere ich mich auch noch sehr gut.
    Dann in den 80ern war meine Jugend, wovon die ersten Jahre nicht einfach waren. Ich musste auch viel Prügel und verbale Gemeinheiten durch Mitschüler einstecken (ich wuchs allerdings auch recht behütet als Einzelkind auf), die Pubertät war auch keine angenehme Zeit für mich (öfter Konflikte mit Eltern oder auch Mitschülern), weshalb ich die zweite Hälfte der 80er als wesentlich angenehmer empfand. Das war auch bei mir die Zeit der ersten Computer, C64 und Amiga. Ich war immer nur ein mittelmäßiger Schüler. Den Führerschein machte ich ganz am Ende der 80er.
    Anfang der 90er machte ich noch mein Fachabitur nach, dann begann auch für mich die Ausbildung, irgendwie war das ein Sprung ins kalte Wasser. Es war schon eine Umstellung, den Nachmittag nicht mehr zu Hause und vor allem nur noch mit wesentlich älteren Menschen zu verbringen. Und das schöne 80er-Lebensgefühl war auf einmal vorbei!
    Wobei ich in der ersten Hälfte der 90er noch oft "Party" machen konnte, allein schon wegen der Leute in der Berufsschule. Als ich in der zweiten 90er-Hälfte dann "richtiger" Angestellter wurde, verlief die restliche Zeit des Jahrzehnts wirklich nur noch trist und grau für mich.
    Da ich mein berufliches Ziel noch nicht erreicht habe bzw. unzufrieden mit dem alten Beruf war, fing ich im aktuellen Jahrzehnt noch mal ein Studium an. Ich finde diese Zeit schon wesentlich unbeschwerter als die 90er (darauf bezogen dass ich derzeit mehr Freizeit habe; auf den Euro und die gestiegenen Preise kann ich sehr gut verzichten, auch auf die Musikcharts), aber immer öfter werde ich einfach von der EiPott- und Arschgeweih-Generation nicht so recht verstanden mit meinen Ansichten. Aber die haben es nie anders erlebt!

  11. #10
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Ein Baggersee Sommer 1983....

    Zitat Zitat von Rüffel Beitrag anzeigen
    Nachdem ich das gelesen hatte, war ich jetzt wirklich am suchen. Ich wusste das ich da neulich was gesehen/gehört hatte, doch nicht mehr wo. Aber hier ist es. Sind zwar keine Songtitel sondern Künstler und nicht alle sind aus den Achtzigern, dennoch: Wieviele Bands/Sänger erkennt ihr bei Teil 1 & 2?

    Wer kennt sich aus?
    Muha. Genau mein Humorzentrum getroffen! Geil!!

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