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Was ist mit der Damenmode los???

Erstellt von Die Luftgitarre, 09.10.2003, 20:59 Uhr · 368 Antworten · 84.243 Aufrufe

  1. #91
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    Sunset postete
    Eine Sache zur Damen-Modewelt muss ich noch loswerden:
    "Housten - ich habe ein Problem !"
    Unsinnigerweise haben meine Füsse die stolze Grösse von 42 erreicht, was aber nicht gleich bedeutet, dass ich auf grossem Fuss lebe
    Auf jeden Fall hören in den meisten Schuhabteilungen die Frauenschuhe bei Grösse 41 einfach auf, sollte es doch noch ein Regal mit der Frauenschuhgrösse 42 geben, dann habe ich eine Auswahl von max. 7 verschiedenen, potthässlichen Schuhpaaren , was bedeutet, dass ich dazu verdonnert bin mit Männerschuhen oder eben Turnschuhen rumzulaufen.....
    Was ich daran nicht verstehe:
    Ich habe da mal mit so einer Schuhverkäuferin gesprochen und mein Problem war für sie kein Einzelfall, sie sagte sogar, dass es viele Frauen/Mädchen gibt, die sich nach Schuhen in den Grössen 41/42 erkundigen und nun frage ich mich, warum die Industrie da nicht umdenkt *grübel*
    Naja, dass mal nur so am Rande erwähnt .........
    Eine aus meinem Bekanntenkreis hat das gleiche Problem, auch Gr. 41 oder 42, und die meinte mal, das Problem sei aber auch, daß so betont elegante Damenschuhe in Gr. 41/42 irgendwie "komisch" aussehen und v.a. die großen Füße unvorteilhaft hervorheben (und sie auf hohen Hacken halt viele Männer überragt) und daß sie deshalb solche Schuhe auch dann nicht kauft, wenn sie doch mal zufällig im Geschäft zu haben sind.

    Wahrscheinlich weiß die Schuhindustrie, daß die meisten betreffenden Frauen die Damenschuhe in Gr. 41/42, wenn sie sie denn erstmal anprobiert haben, dann doch nicht gut finden und vom Kauf absehen. Daß würde erklären, warum es typische Damenschuhe in der Größe kaum gibt.

  2.  
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  3. #92
    Benutzerbild von Torsten

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    @ Luftgitarre:
    Findet Ihr eigentlich auch, daß die jungen Frauen heute alle schrecklich overstyled und diva-mäßig rumlaufen, und viel zu gewollt-5exy?
    Bis auf Fälle wie Jeanette Biedermann, Britney Spears oder Christina Aguilera, deren 5exy-Vamp-Image völlig aufgesetzt wirkt: Nein!

    Ganz im Gegenteil: Ich fand' die 90er furchtbar, als die jungen Frauen sich in weiten Teilen extrem unweiblich kleideten. Superlange Buxen, Boots oder Turnschuhe – da konnte man oft gar nicht mehr zwischen Männlein und Weiblein unterscheiden. Die wieder zunehmende Femininisierung und Erotisierung weiblicher Kleidung in den letzten Jahren ist mir jedenfalls höchst willkommen!

    Allerdings interessiert mich die Kleidung von jüngeren Frauen nur am Rande, da ich seit jeher eine Vorliebe für reifere Damen habe.

    Ansonsten: Ja, ich bekenne mich dazu - ich gehöre zu den Kerlen, die Babooshka meint, wenn sie schreibt:
    Der deutsche Mann will aufgegeilt werden.
    Wobei ich den Zusatz "deutsch" hier völlig fehl am Platze finde. In osteuropäischen oder südamerikanischen Ländern beispielsweise ist es für die meisten Frauen eine Selbstverständlichkeit, dass sie ihre körperlichen Vorzüge betonen. Das ewiglich interessante Spielchen zwischen Männlein und Weiblein besteht nun mal in den markanten Unterschieden – und nichts tötet diese mehr ab als der krampfhafte Versuch, die Geschlechter einander anzugleichen. Von daher ist es auch schlicht eine Frage der Mentalität, ob eine Frau ihre Weiblichkeit genießt und ihre erotischen Reize gerne zur Geltung bringt – das hat einfach was mit einer gewissen Form von Lebensfreude zu tun (und natürlich auch mit dem Bedürfnis nach Selbstbestätigung – aber die brauchen wir alle auf unsere Weise).

    Wovon ich hier allerdings rede, ist die elegante 5exyness und nicht irgendein Girlie- oder Schlampen-Look, der bei den ganz jungen Hühnern sowieso meist völlig aufgesetzt wirkt. So genannte "Bekenner"-T-Shirts mit Aufschriften wie "Zicke" oder "Schlampe" wirken nicht nur dümmlich, sondern auch völlig lächerlich (ich erinnere mich dagegen mal an eine rattenscharfe Mitdreißigerin, die ihr natürliches Dekolleté in einer Talkshow mal mit der provokanten Aufschrift "Luxusfleisch" präsentierte. Das fand ich schon wieder irgendwie cool…).
    Zugegeben, Männer gucken aufs Aussehen (genau wie Frauen), aber die meisten Männer hängen doch eher der Idealvorstellung an, daß die Frau VON NATUR AUS schön aussehen soll. Ich kenne keinen Mann, dem die heutige Damenmode gefällt.
    Bitte erkläre mal genauer, was du unter der "heutigen Damenmode" verstehst. Einige Teile davon gefallen mir nämlich wieder sehr gut, z. B. die seit zwei oder drei Jahren endlich wieder in Mode gekommenen echten High Heels. Nicht falsch verstehen – bin kein Fetischist, sondern schlicht jemand, der den Anblick einer attraktiven Frau in hohen Schuhen sehr reizvoll findet. Da mache ich auch keinen Hehl aus meinen Vorlieben, denn ich glaube nicht, dass man sich dafür schämen muss.

    Thema Make-Up: Ich mag es, wenn eine Frau sich gekonnt schminkt. Das darf ruhig auch was stärker sein – Hauptsache, es wirkt nicht billig wie aus'm Malkasten und spiegelt auch die Persönlichkeit der betreffenden Person wider (bei den oben genannten Pop-Lolitas passt es z. B. überhaupt nicht). Was ich dagegen richtig ätzend finde, ist eine Art von Etikettenschwindel, den manch weibliches Wesen betreibt, wenn es sich aufbrezelt; mein Credo lautet daher: Von einer Frau, die sich richtig scharf rausputzt, erwarte ich auch eine entsprechende Charakterfärbung!

    Was mir immer wieder auffällt: Viele Frauen begreifen nicht, dass es nur ganz, ganz, ganz wenige gibt, denen ein knallroter Lippenstift wirklich steht – bei mindestens 90% sieht das einfach grauenhaft billig aus. Dagegen können blassere Farben regelrechte Wunder bewirken und die Konturen des Gesichts wunderbar betonen.

    Nach meinem Geschmack sind die Damen, die mit natürlichem Look besser aussehen als aufgestylt, leider in der Minderheit. Als prominentes Beispiel würde mir da gerade Claudia Schiffer einfallen – die sah ohne Kunstfarbe im Gesicht in meinen Augen schon immer attraktiver aus (auch wenn sie nicht wirklich mein Typ ist).
    Nach meiner Beobachtung strahlen in der Regel nur Frauen eine wirklich natürliche Schönheit aus, die keine 08/15-Gesichter haben, sondern irgendwie was "Besonderes" – das kann 'ne überdurchschnittlich große Nase, ein markantes Kinn, besonders große Augen, ein unglaublich ansteckendes Lachen oder Ähnliches sein. Ein Paradebeispiel hierfür ist die grandiose Jungschauspielerin Felicitas Woll aus der ARD-Serie "Berlin, Berlin":





    Dies sind aber leider Ausnahmen, die die Regel nur bestätigen. Möglicherweise sind aber auch unsere Geschmäcker einfach völlig verschieden.

    Echte Stil-Ikonen in Sachen erotischer Ausstrahlung sind für mich Frauen wie z. B. Catherine Zeta-Jones – das ist für mich Weiblichkeit in Reinkultur:





    Und dafür würden mich einige Zeitgenossen wahrscheinlich am liebsten steinigen: Auch weibliches Boulevardpersonal wie Verona Feldbusch oder Ramona Drews setzt für mich bezüglich Outfit/Styling Maßstäbe – was immer man von diesen Damen sonst halten mag. Wobei ich hier speziell bei der Feldbusch wirklich nur auf die Kleidung abstelle – ansonsten strahlt diese Frau auf mich allein aufgrund der Stimme null Erotik aus.

    Die Art und Weise, wie in diesem Thread stellenweise über Männer geurteilt wird, die auf 5exy gestylte und gekleidete Frauen stehen, halte ich für mehr als unangebracht. Jedem seine eigene Meinung, aber ich frage mich, warum man dies quasi schon grundsätzlich in Frage stellen muss. Eine betont erotische Ausstrahlung schließt noch lange nicht aus, dass auch Intelligenz und Charisma dahinterstecken können. 5ex und Erotik gehören Gott sei Dank zum Leben, und es ist absolut legitim, diese schönen Dinge auch auszuleben. Und warum die bloße Existenz einer gewissen Triebhaftigkeit, die schlichtweg natürlich ist, für manche schon den Untergang der Zivilisation bedeutet, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Genauso wie Frauen, die sich bis heute darüber wundern oder gar aufregen, dass Männer für äußerliche Reize eben besonders empfänglich sind. Die Idee, dass das von der Natur quasi mit voller Absicht so "eingerichtet" wurde, scheint diesen Damen nicht mal ansatzweise zu dämmern… *kopfschüttel*

    Was das Thema Figur angeht: Ich hatte schon immer ein gewisses Faible für das, was man so schön als "Vollweib" bezeichnet. Zum Beispiel:



    (Die Schauspielerin Christine Neubauer)

    Was für ein Prachtweib im Gegensatz zu den vielen Hungerhaken, die man sonst so oft zu sehen bekommt…

    Wobei ich einräume, dass ich auch schlankeren Frauen nicht grundsätzlich abgeneigt bin. Denn die eigentliche Erotik geht immer noch vom Gesicht aus – wenn's da nicht stimmt und das gewisse Etwas nicht vorhanden ist, nützt auch der tollste Busen und prächtigste Hintern nix…

  4. #93
    Benutzerbild von Torsten

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    Zu diesem Thema fällt mir gerade noch ein Beitrag ein, den ich vor ca. fünf Jahren verfasste, als ich mich damals regelmäßig in einem Frauenforum herumtrieb, um dort gelegentlich mit provokanten, aber gleichermaßen ernst gemeinten Einwürfen ein bisschen Rabatz zu machen. Die Reaktionen auf dieses Posting waren erwartungsgemäß heftig, aber es gab auch von weiblicher Seite durchaus zustimmende Antworten. Da ich den Ausdruck dieses Beitrags noch aufbewahrt hatte, hab' ich ihn mal flux runtergetippt, um ihn nun hier einzustellen:

    (…) Es geht um Kleidung im Allgemeinen und Frauenmode im Speziellen. Anstoß der Debatte ist meine These, dass sich niemand, und wenn auch nur unbewusst, für sich selbst schick oder 5exy kleidet – was ja so inflationär häufig behauptet wird, um sich zu rechtfertigen. Der Grund für diese Behauptung liegt vor allem in der Tatsache, dass viele Frauen, die sich gerne aufreizend kleiden, anschließend herumjammern, von wie vielen und vor allem von was für Männern sie ständig dumm angemacht werden.

    Abgesehen davon, dass es zugegebenermaßen eine Menge dumpfer Exemplare meiner Geschlechtsgenossen gibt, denen nichts Besseres als "Hey Schnuckelchen, wie wär's denn mit uns beiden?"-Primitivphrasen einfällt, sollte sich doch jede halbwegs intelligente Frau darüber im Klaren sein, welche Signale sie mit ihrem Outfit sendet. Es ist ja nicht das Geringste dagegen zu sagen, wenn sie gerne Dekolleté, Minirock oder High Heels trägt – aber dann sollte sie doch wenigstens so ehrlich sein zuzugeben, dass sie den ganzen Aufwand letztlich betreibt, um den Männern zu gefallen!

    Zu dieser Diskussion habe ich noch zwei interessante TV-Momente in Erinnerung, die dieses Thema behandelten. Zum einen eine Szene aus "Ally McBeal", bei der ein kleiner Streit zwischen den Damen und Herren der Kanzlei über den Sinn von Frauenkleidung entbrannte. In diesem kleinen Disput erläuterte der stets dreist und mit völliger Abwesenheit von political correctness quasselnde Richard Fish:

    "Ich weiß gar nicht, was ihr euch so aufregt. Sehen wir es doch einfach mal so: Was für Menschen sind das, die zwei Jahres ihres Lebens fürs Schminken verbrauchen? Was für Menschen sind das, die sich sündhaft teure Klamotten kaufen und sie dann nur ein einziges Mal tragen? Und was für Menschen sind das, die ihre Zehen in manchmal eklig enge Stöckelschuhe quetschen und sich auf Dauer die Füße ruinieren? Ich sage euch, wie diese Menschen heißen: Frauen! Und wofür tun sie das? Seid mal ehrlich – doch nicht, um sich ständig im Spiegel an seiner eigenen Schönheit zu erfreuen. Sondern um uns Männern zu gefallen!"

    Ich finde, das trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf…

    Zweite Situation: Irgendeine dieser unsäglichen Prollo-Talkshows. Die ersten beiden Bühnengäste: Zwei attraktive Frauen zwischen 25 – 30, die am Wochenende in schicken, 5exy Klamotten ausgehen und sich darüber beschweren, dass sie ständig angesprochen werden. Das würden sie aber jetzt mal langsam zum Kotzen finden, genau, das musste mal gesagt werden – frenetischer Beifall des wie immer scheinbar ferngelenkten Publikums, großes Gejohle, jawoll, das hat gesessen. Dann der Auftritt einer 17jährigen Schülerin, die sich im Nachhinein als die Einzige herausstellt, die klar sagt, was Sache ist:

    "Je nachdem, wie ich mich fühle, ziehe ich mich auch an. Wenn ich an dem jeweiligen Abend gut drauf bin und mich gerne ansprechen lasse, kleide ich mich auch entsprechend 5exy; möchte ich das nicht und mich lediglich mit meiner Freundin amüsieren, bin ich eben etwas zugeknöpfter. Denn woran sollen sich die Männer denn sonst orientieren?"

    Wie immer nach solch unpopulären Meinungsäußerungen dicker Tumult: unerfahrene Kuh, blöde Nutte, dummes Geschnatter, Schlampe usw. usf. – Talkshow-Alltag eben. Aber Erleichterung bei mir darüber, dass es gelegentlich noch Leute gibt, die sich trauen, die Wahrheit zu sagen.

    Damit wäre ich wieder bei meiner These, dass Menschen sich deshalb auf eine gewisse Art und Weise kleiden, um akzeptiert und beachtet zu werden (eigentlich der klassische Effekt der Mode eben) – und eben nicht hauptsächlich, weil sie sich selbst die ganze Zeit in ihren Klamotten bewundern wollen. Natürlich kaufe auch ich mir Kleidung danach, was mir gefällt – aber immer im Rahmen dessen, was allgemein aktzeptiert wird. Denn sehen wir es doch einmal so: Wenn allen Menschen um uns herum scheißegal wäre, wie wir rumlaufen, würden z. B. mit Sicherheit mindestens 80% der Herren im Jogginganzug in die Oper gehen. Denn selbst der schlimmste Fetzen dieser Gattung ist immer noch bequemer als der beste Maßanzug. Und wenn wir Männer nicht so schnell auf optische Reize bei Frauen reagieren würden, gäbe es solche "Errungenschaften" wie Minirock, High Heels usw. gar nicht.


    Tja, damals bezog ich für diesen Beitrag ordentlich virtuelle Kloppe – an meiner Meinung hat sich dennoch nix geändert. Vielleicht hat ja die/der eine oder andere Lust, auchma etwas Senf dazuzugeben…

  5. #94
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Torsten postete
    Bitte erkläre mal genauer, was du unter der "heutigen Damenmode" verstehst.
    Ich meine damit im wesentlichen folgende Punkte:

    - Die künstlichen Haarfarben, bzw. genauer: den Umstand, daß man meist sofort sieht, daß es künstliche Farben sind Besonders schlimm finde ich, wenn Frauen die von Natur aus sehr schönes durchmischt-blondes Haar haben (mittelblond mit ein paar hellblonden Strähnen; was so'n bißchen nach Strandurlaub aussieht) sich da ein grob offensichtlich unechtes einheitliches Hellblond draufknallen lassen. Oder diese billigen Strähnchen, wo man sofort sieht: "Die kommt gerade vom Frisör."

    - Dann die insgesamt sehr kompliziert gewordenen Frisuren, v. a. die im Mittellang-Bereich mit dem gaaanz "raffinierten" Styling, wo man richtig sieht, was für eine Arbeit in dieser Frisur steckt. Und das erste Wort, das einem beim Anblick der Frau durch den Kopf geht ist: "Frisörsalon".

    - Dann generell Make-Up! An sich ist Make-Up doch assoziiert mit "alt" und "Falten", und insofern abturnend! Wenn aber jüngere Frauen schon Make-Up benutzen, dann sollte dies in sehr raffnierter Weise geschehen, so, daß es dem naiven Betrachter gar nicht bewußt auffällt! (etwas so wie in Hollywood-Filmen, wo die Schauspielerin, für die Szene, wo sie morgens im Bett aufwacht, für die Kamera trotzdem "auf natürlich" geschminkt wird *g*) Viele junge Frauen sehen aber aus "wie angemalt".

    - Und zum Thema erotische Kleidung: Das Problem ist - abgesehen von den auch von Dir angesprochenen albernen und unglaubwürdigen Fällen - die Inflationierung erotischer Kleidung. Aber grundsätzlich finde ich erotische, betont feminine Kleidung nicht so wichtig, denn: Entweder eine Frau ist 5exy, dann benötigt sie deratige Dekoration gar nicht (bzw. ihre natürliche Schönheit kann durch den Kontrast zu schlichter Kleidung noch hervorgehoben werden), oder sie ist - jetzt optisch! - nicht so 5exy, dann bringt aber auch meistens das Outfit nichts, sondern kann eher noch dazu führen, daß sie darin etwas verkleidet und unsicher wirkt.

    - später mehr, ich muss jetzt außer Haus -

  6. #95
    Benutzerbild von Torsten

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    @ Die Luftgitarre:
    Die künstlichen Haarfarben, bzw. genauer: den Umstand, daß man meist sofort sieht, daß es künstliche Farben sind Besonders schlimm finde ich, wenn Frauen die von Natur aus sehr schönes durchmischt-blondes Haar haben (mittelblond mit ein paar hellblonden Strähnen; was so'n bißchen nach Strandurlaub aussieht) sich da ein grob offensichtlich unechtes einheitliches Hellblond draufknallen lassen. Oder diese billigen Strähnchen, wo man sofort sieht: "Die kommt gerade vom Frisör."
    Zustimmung hierbei: Künstlich gefärbte Haare sehen in der Tat nicht selten billig, unpassend oder geschmacklos aus. Ausnahmen bestätigen allerdings auch hier die Regel.
    Dann die insgesamt sehr kompliziert gewordenen Frisuren, v. a. die im Mittellang-Bereich mit dem gaaanz "raffinierten" Styling, wo man richtig sieht, was für eine Arbeit in dieser Frisur steckt. Und das erste Wort, das einem beim Anblick der Frau durch den Kopf geht ist: "Frisörsalon".
    Was es an einer raffinierteren Frisur grundsätzlich auszusetzen gibt, ist mir schleierhaft. Warum stößt es dir sauer auf, wenn man "sieht, dass Arbeit in einer Frisur steckt"? Ist dir schlicht die Tatsache, dass hier ein Mensch exaltiert in sein Äußeres investiert, zuwider? Muss ein Haarschnitt denn unbedingt simpel und natürlich gestrickt sein, um keine wie auch immer gearteten Ressentiments gegenüber der betreffenden Person zu wecken?

    Vielleicht könntest du ja auch anhand von Bildern oder Links genauer verdeutlichen, was für Beispiele du da im Auge hast – dann fällt die Meinungsbildung leichter.
    Dann generell Make-Up! An sich ist Make-Up doch assoziiert mit "alt" und "Falten", und insofern abturnend!
    Eine reichlich merkwürdige Interpretation, wie mir scheint. Der Sinn von Make-Up liegt normalerweise darin, Schwächen abzudecken und Stärken zu betonen. Was dies erstens prinzipiell mit "alt" zu tun haben und daran zweitens "abturnend" sein soll, entzieht sich meinem Verständnis.
    Wenn aber jüngere Frauen schon Make-Up benutzen, dann sollte dies in sehr raffnierter Weise geschehen, so, daß es dem naiven Betrachter gar nicht bewußt auffällt! (etwas so wie in Hollywood-Filmen, wo die Schauspielerin, für die Szene, wo sie morgens im Bett aufwacht, für die Kamera trotzdem "auf natürlich" geschminkt wird *g*) Viele junge Frauen sehen aber aus "wie angemalt".
    Luftgitarre, zwischen "unauffällig" und "wie angemalt" gibt es aber noch reichlich Platz für abstufende Variationen. Auch ein auffälliges Make-Up kann äußerst reiz- und geschmackvoll anmuten – vielleicht finde ich in den nächsten Tagen noch Beispielfotos im Netz.
    Und zum Thema erotische Kleidung: Das Problem ist - abgesehen von den auch von Dir angesprochenen albernen und unglaubwürdigen Fällen - die Inflationierung erotischer Kleidung.
    Auf einzelne Fälle mag das zutreffen – z. B. übermäßig aufreizende Outfits weiblicher Teenies in der Schule, denn die ist schon seit Jahren für viele keine Lehranstalt mehr, sondern zu einem Schauplatz der Eitelkeiten verkommen. Ansonsten liegt das Problem – sofern man es als solches überhaupt bezeichnen kann - eher in der Inflationierung geschmackloser Kleidung, die Erotik mit dem Holzhammer servieren will. Offensichtlich ein Ausdruck des aktuellen Zeitgeistes – nämlich der Drang nach mehr Schein als Sein.
    Aber grundsätzlich finde ich auch erotische, betont feminine Kleidung nicht so wichtig, denn: Entweder eine Frau ist 5exy, dann benötigt sie deratige Dekoration gar nicht (bzw. ihre natürliche Schönheit kann durch den Kontrast zu schlichter Kleidung noch hervorgehoben werden), oder sie ist - optisch! - nicht so 5exy, dann bringt aber auch meistens das Outfit nichts, sondern kann eher noch dazu führen, daß sie darin etwas verkleidet und unsicher wirkt.
    Diesen Gedankengang kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen. Zunächst einmal solltest du deinem Geschmack nicht den Anstrich von Allgemeingültigkeit geben, denn die meisten Männer empfinden es schon seit Jahrhunderten als besonders angenehm, wenn sich eine Frau betont feminin oder gar erotisch kleidet. Insofern kann deine Behauptung, dass von Natur aus besonders ansehnliche Damen dadurch nicht auch profitieren würden, kaum stimmen. Und warum sind sämtliche Frauen, die in erotisch orientierten Betätigungsfeldern anzutreffen sind, quasi prinzipiell entsprechend gekleidet? Sehr einfach – weil eine attraktive Oberweite, ein knackiger Hintern oder tolle Beine eben erst in ganz speziellen Outfits zur Geltung kommen. Die wiederum, nebenbei bemerkt, nicht zwangsläufig billig oder "overstyled" anmuten müssen, denn auch dort gibt es himmelweite Unterschiede.

    Und im Übrigen halte ich es für durchaus legitim, wenn eine von Natur aus nicht ganz so attraktive Frau durch Kleidung und Make-Up ein wenig nachhilft. In einer Welt, die nun mal von Natur aus auf Oberflächlichkeiten abstellt, ist dies eine völlig vernünftige Alternative. Alles andere wäre idealistische Verblendung, die an der Realität vorbeizielt und einem unnötig das Leben erschwert.

    Ich frage mich indessen, woher deine recht rigorse Ablehnung gegenüber besonders reizvoll aufgemachten Damen kommt. Am besten, du erläuterst das kurz, bevor ich da völlig abstruses Zeugs hineininterpretiere…

  7. #96
    Benutzerbild von Lutz

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    @Darkmere

    und das geht heut total verloren... einfach mal wieder Mädesl in Jeans und T-shirt.. mit schönen Augen und einem süßen Lächeln... DAS will ich wieder sehen und nicht diese "Kinder-Aguliera's"
    Die junge Kim Wilde sah doch in den frühen 80ern mit Jeans und T-Shirt einfach umwerfend aus. Wobei sicher viele der älteren Fraktion damals über ihre Haarpracht die Nase gerümpft haben... (vergleiche Musikladen 1982 )

    Aguliera sieht in dem besagten Video-Clip, den hier wohl viele vor Augen haben, IMO schlicht sch*** aus. Mehr Klamotte wäre in diesem Fall auch mehr... Wobei ich es generell reizvoll finde nicht gleich "alles" zu sehen

    P.S. ich hab auch nix gegen Röcke, aber muss es immer Mini sein...?
    Dieser Spruch hätte sicherlich auch von einem hornbebrillten Spießer Anno 1972 stammen können - wobei das jetzt kein Angriff gegen Dich sein soll. Ich finde diese Parallele (aus unterschiedlichen Richtungen) nur amüsant.

    @Torsten

    Ich fand' die 90er furchtbar, als die jungen Frauen sich in weiten Teilen extrem unweiblich kleideten. Superlange Buxen, Boots oder Turnschuhe – da konnte man oft gar nicht mehr zwischen Männlein und Weiblein unterscheiden. Die wieder zunehmende Femininisierung und Erotisierung weiblicher Kleidung in den letzten Jahren ist mir jedenfalls höchst willkommen!
    *unterschreib*

    Übrigens besonders schön wenns dabei tendenziell wieder in den frühen 80er Look geht - was ich in letzter Zeit in Berlin häufiger beobachten konnte. Was dann aber natürlich nix mehr mit dem Mainstream-Girlie-Look (der eh nicht mein Fall ist) zu tun hat.

    BTW: Sehr nettes Zitat von Richard Fish Wobei er es natürlich auch auf einen bestimmten Frauentyp münzt. Es gibt halt auch Frauen die umwerfend aussehen *ohne* sich dabei die Füße mit "eklig engen Stöckelschuhen" ruinieren zu müssen

    BTW2: Hier noch was passendes aus dem "Wir sind Helden" (1) Thread:

    -snip-

    (...)

    Die Sängerin Judith Holofernes besitzt eine außergewöhnliche Ausstrahlung. Klar sieht sie gut aus – aber es geht IMO deutlich über die übliche 5ex-Appeal-Nummer hinaus, zumal Judith sich im absoluten „Normalo Look“ präsentiert. Wer neulich ihren sympathischen Auftritt bei der N3 Talkshow gesehen hat, weiß was ich meine. Dort vergaß sie nicht ihre Band Kollegen zu erwähnen : “die leider nur sehr selten zu solchen Shows mit eingeladen werden.“

    (....)

    Mich interessiert einkaufen nicht. Ich hasse Shopping. Ich brauche zwei Hosen (...) Ich kaufe im Second Hand laden. Das würde ich sowieso machen weil ich alles andere total ätzend finde.

    -snap-

    Lutz

    (1) http://www.plauderhoehle.de/forum/sh...did=5774&time=

  8. #97
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    Torsten postete
    [Ich frage mich indessen, woher deine recht rigorse Ablehnung gegenüber besonders reizvoll aufgemachten Damen kommt. Am besten, du erläuterst das kurz, bevor ich da völlig abstruses Zeugs hineininterpretiere…
    Mich stört ja nicht, das es solche Frauen gibt. Mich stört eher andersherum, daß man den locker und sympathisch rüberkommenden Typus der von Natur aus und unaffektierte Weise hübschen jungen Frau kaum noch antrifft.

    (Natürlich gibt es auch heutzutage jenen bestimmten Prozentsatz von Frauen, die von Natur aus schön bis sehr schön sind, nur laufen diese dann trotzdem im "Schlampen"- oder "Diva"-Look rum; damit sehen sie dann zwar immer noch i. w. S. attraktiv aus, aber eben auf jene angestrengt-"biestige" Art, die ich irgendwie abturnend finde.)

  9. #98
    Benutzerbild von Babooshka

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    Vorgestern, ich wollte eigentlich was "draußen" machen, aber dann goss es wieder einmal, also bin ich ins nächste Einkaufszentrum zum Shoppen gegangen. Naja, zum Shoppen kam es nicht ganz, denn...

    Da war dieses Geschäft, ein Klamottenladen, der schon von weitem mit "wir schließen - alles reduziert" warb. Ich also rein, und siehe da, kein Grund, meinen Lieblingsspruch in so einem Fall loszulassen: "Was denn, ich denke, die wollen schließen und dann ist das Zeug immer noch so teuer!?". Nein, alles war wirklich super reduziert und das war schon mal Grund genug, um zu gucken, ob ich unter den Klamotten, die eigentlich für ein jüngeres Publikum geschaffen waren, nicht doch was für meine alten Knochen finde.

    Ich fand. Eine Hose aus schwarzem, samtartigem Stoff, am Oberschenkel eng, unten weit, sowie eine Jeans in eben dieser Form mit breitem Gürtel und großer Schnalle. Also rein in die Kabine, anprobieren, im Spiegel betrachten - und die Krise kriegen:

    Die schwarze Hose sah an den Beinen prima aus. Aber der Bund! Ich zog und zog, aber er wollte kein Stück länger werden. Meine Unterhose konnte ich gar nicht so weit reinstecken, wie sie aus dem Bund rausragte. Wie machen die jungen Mädel das nur? Gut, heutzutage werden Strings favorisiert, aber die gucken doch genauso hinten raus.

    Der Bund der Jeans war ein bisschen höher, sodass meine Unterhose nun ein paar Millimeter weniger am Bund hervorlugte. Dafür sah ich aus wie in eine Wurstpelle gewandet, dabei war die Hose keineswegs eine Größe kleiner als ich normal habe. Dicke Oberschenkel, einen Arsch wie ein Brauereigaul und zur Krönung quoll der Bauch vorne über den Bund - ich bin ja mittlerweile doch etwas weiblicher geformt als damals mit 18, aber so fett bin ich doch nun wirklich nicht, wie mir diese Hose vorgaukelte!

    Enttäuscht verließ ich die Kabine und hing die Hosen wieder an ihre Ständer. Für solche Hosen muss man anscheinend wirklich Modelmaße haben (sprich, Untergewicht), da wundert es mich nicht, dass es immer mehr essgestörte junge Mädchen gibt, die von der Natur nicht mit so einer knabenhaften Figur bedacht wurden, wie ich mit 18. Nee danke, da bleibe ich lieber bei meinen guten alten Levis 501, die nicht irgendwann aus der Mode kommen. Im Übrigen habe ich meiner Freundin vor kurzem eine Levis abgekauft, mit leichtem Schlag - aber normal hohem Bund. Und die sieht absolut genial aus! Natürlich, unter so einem Modell sieht man das Arschgeweih nicht, wenn man denn eins hat. Trotzdem: Bittebitte liebe Modeindustrie, wenn ihr schon unbedingt Schlaghosen beibehalten müsst, so macht doch bitteschön den Bund wieder höher. Ihr würdet damit den zahlreichen Frauen ohne Idealmaße sowie den Eltern anorexischer junger Mädchen einen Riesengefallen tun und darüber hinaus euren Kundinnenkreis erweitern, weil auch so alte Suppenhühner wie ich noch ab und zu sowas kaufen würde!

  10. #99
    Benutzerbild von Pallas

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    Schöner Beitrag, Babooshka! Ich habe ähnliche Erfahrungen. Neulich auf dem Flohmarkt kaufte ich eine schöne grüne Schlaghose für fast nix. Sie paßte auch - aber der Bund, so niedrig, daß mein - mittlerweile leider vorhandener, wenn auch nicht übermäßig dicker - Bauch drüberquoll bzw. die Hose unter den Bauchansatz rutschte. Fies, wie gnadenlos einem moderne Hosen das "Du bist zu dick!" entgegenschleudern!
    Und Hosen mit hohem Bund haben leider oft blöde Schnitte - die 80er-Karottenhose finde ich einfach nur noch schrecklich, nicht alles aus den 80ern muß man wiederhaben.
    Doch ab und an findet sich doch mal eine Perle, Schlag mit hohem Bund und reifefrauenfreundlich.
    Aber manchmal muß man da ganz schön suchen.

    Ich habe mich (beim Anblick und auch beim Anprobieren modischer Trendklamotten) auch oft gefragt, was die heute eigentlich unter Größen wie M oder L verstehen?!???

  11. #100
    Benutzerbild von Reading

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    In so moderne Hungerharkenhosen bringt man mich auch nicht. Dass dabei dann fast zwangsläufig der Slip rausschaut finde ich billig und zum Teil auch primitiv. Ich tue mich auch immer schwerer geeignete Hosen zu finden. Bin ja echt froh dass ich da nicht die einzige bin. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich in den letzten Jahren auch mehr auf Röcke ausgewichen bin. Die Karottenhose aus den 80ern möchte ich auch nicht mehr zurückhaben.

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