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"Jeans-Charts"

Erstellt von RobbieRosa, 19.01.2004, 13:56 Uhr · 19 Antworten · 6.834 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von RobbieRosa

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    Hi,

    ein paar Threads zum ultimativ wichtigsten Kleidungsstück der 80er (aber auch der 70, 90er usw.) habe ich hier zwar schon finden können, aber mich würde einfach mal interessieren, wie das bei Euch damals zu Schulzeiten mit den Jeans, die einfach Alle (oder zumindest doch die Meisten) getragen haben, war?

    Die "Herrschaft der Labels" oder eher "No-Name"? Oder etwa mehrheitlich so grandiose modische Fehltritte wie diese "Jogging-Jeans" oder "Moonwashed-Jeans"?? *grins*

    Also bei uns war es bis ca. 1986/87 eindeutig und leicht zu bestimmen: Wenn "mann" etwas auf sich hielt trug man damals enge Röhrenjeans von "Edwin" oder "Mustang" - und zwar fast ausschließlich!
    Ab besagten Jahren kam dann zunehmend "Diesel-Saddle" und vor allem natürlich die "501" von "Levi's" hinzu und die übernahm dann spätestens ab Ende der Achtziger/ Anfang der Neunziger für fast ein ganzes Jahrzehnt die absolute Vorherrschaft.
    Jedenfalls kann ich mich persönlich nicht daran erinnern, in den letzten Jahren mal einem Typen begegnet zu sein, der in einer Jeans von "Edwin" rumgelaufen ist... und wenn, dann war es die absolute Ausnahme!
    Daran fällt mir immer auf, wie sehr sich Modeströmungen und Markenvorlieben doch ändern können.....

    Wie war es damals in der Schule bei Euch (vor allem bei den bestenfalls als "willenlose Massen-Mode-Mitläufer" zu bezeichnenden Herren der Schöpfung)? Hattet Ihr bei Euch damals eine ähnlich einfach zu definierende "Jeans-Welt"?
    War ja schon irgendwie praktisch: Wer als Typ kleidungstechnisch dazugehören wollte, dem wurde es echt noch leicht gemacht (bei den Turnschuhen war es ja fast genauso easy!) - DAS waren noch Zeiten *seufz*

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von musicola

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    Ich trug in den 80ern eigentlich vorwiegend NoNames, weil ich mich bei Jeans absolut nicht von Markenwahn beeinflussen ließ!

    Bei den Turnschuhen war das anders nach einer leidvollen Erfahrung in der 8. Klasse mit der Marke "Spardirdas"...

    So ab Mitte der Neunziger stieg ich um auf die 501 in den verschieden gängigen Farbvarianten (einmal sogar beige) und bin ihr eigentlich bis heute treu geblieben, mittlerweile trag ich auch sehr gerne die modern geschnittenen
    Jeans wie bspw. G-Star Elwood, oder Jeans/Cord Kombinationen!

  4. #3
    Benutzerbild von bamalama

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    ich habe in den 80ern nicht eine jeans besessen - das war meine art der "rebellion"! ich habe mit meinen "bunten" klamotten nicht nur meine eltern, sondern sicher auch die lehrer und mitschüler zur verzweiflung gebracht. meine erste jeans habe ich erst 1990 im rahmen des zivildienstes bekommen. ich hatte einen mehr als lauen job, musste behinderte kinder morgens zur schule bringen, und sie später am mittag wieder abholen. dazwischen hatte ich frei, musste höchstens einmal in der woche bei privatpersonen klamotten für die altkleider-sammlung abholen. bei einer dieser gelegenheiten traf ich einen typen, der eine nagelneue LEVIS 501 abgeben wollte (das preisschild war noch dran). er hatte sie in einer falschen grösse geschenkt bekommen, und verfügte wohl über zu viel geld, denn er war zu faul die hose umzutauschen. die hose passte mir wie angegossen, und seitdem bin ich dieser marke treu geblieben.
    aus schlechtem gewissen habe ich kurz darauf meinen kleiderschrank ausgemistet, und einen grossen teil gespendet

  5. #4
    Benutzerbild von SonnyB.

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    Also, bei uns mussten das WRANGLER, MUSTANG oder VANILLA`S sein. Vorzugsweise in superbleached (fast weiß).

    Turnschuhe....na klar die ALLROUNDER. Auch die zum selberanmalen waren Top.

  6. #5
    Benutzerbild von musicola

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    musicola postete
    Ich trug in den 80ern eigentlich vorwiegend NoNames, weil ich mich bei Jeans absolut nicht von Markenwahn beeinflussen ließ!
    oops... da hab ich glatt nen ganzen Absatz weggelassen.

    Hier gehört er hin:

    Moonwashed Jeans nebst passender Moonwashed Jeansjacke hatte ich natürlich auch getragen, allerdings müssten das auch NoNames gewesen sein.
    Kann mich jedenfalls nicht mehr erinnern dass das Markenteile waren!

    Bei den Turnschuhen war das anders nach einer leidvollen Erfahrung in der 8. Klasse mit der Marke "Spardirdas"...

    So ab Mitte der Neunziger stieg ich um auf die 501 in den verschieden gängigen Farbvarianten (einmal sogar beige) und bin ihr eigentlich bis heute treu geblieben, mittlerweile trag ich auch sehr gerne die modern geschnittenen
    Jeans wie bspw. G-Star Elwood, oder Jeans/Cord Kombinationen!

  7. #6
    raabi2000
    Benutzerbild von raabi2000
    Oha, also zu unseren besten Zeiten waren es Stretch Jeans. Und das in allen Farben, da gab es keine Grenzen. Dazu natürlich Turnschuhe und ein cooles, manchmal auch etwas zerissenes Metal-Shirt. Fehlen durfte auch nicht die gute, abgewetzte schwarze Motorrad-Lederjacke. Und so richtig kultig wurde es dann noch mit einer Kutte voller Aufnäher, Nieten, ...

    Später waren dann auch umgestylte Jeansjacken angesagt.

    Man waren das noch Zeiten

  8. #7
    Benutzerbild von Ted_Herold

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    Zu meiner Grundschul- und Realschulzeit war mir meine Klamotten nicht so wichtig, ich trug meist Jeans von C&A, Quelle oder nonames vom Italiener. Erst während meiner Ausbildung (als ich anfing meine Klamotten nichtmehr von Mutti besorgen zu lassen) hab ich mir meine erste 501 Bluejeans gekauft. Eine meiner Freundinnen hat mir dann mal ne Edwin London Slim empfohlen, ich also ins Geschäft gewetzt, so ein Teil anprobiert und ich war begeistert. Sie war dunkelgrau stonewashed... ich hab dann etwa 6-7 Jahre lang Edwin LS getragen, in verschiedensten Farben (auch eine knallrote....). Allerdings hielt die Edwin bei mir immer nur ein Jahr, dann rissen alle Hosen am Hintern ein bzw. waren durchgewetzt. Ich stieg dann wieder auf 501 um, seit etwa 5 Jahren trag ich nur noch 501 in schwarz. Ist beim kaufen halt ziemlich einfach, man stürmt in den Laden, weiß wo die Dinger liegen, krallt sich eine 34/34 und ist 5 Minuten später wieder weg....
    Ich darf garnicht dran denken, meine erste Edwin war 29/34.... man bin ich fett geworden.....

    Grüße,
    Rob

  9. #8
    Benutzerbild von Babooshka

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    Tröste dich, ein Mann, der in 29/34 passt, ist ja schon fast als leptosom zu bezeichnen. Dann schon lieber 34/34! Ich als Frau habe ja auch je nach Jahreszeit so um die 29/30 oder 30/30, meine ersten Jeans dagegen waren 26! Nee, so dürr und knabenhaft will ich nie wieder sein!

    Anfang der 80-er wurden gerne Mustang-Jeans genommen. Ich hatte da meine alternative Phase und außerdem, Relikt der 70-er, durften/konnten/mussten Jeans da noch enge Röhren sein. Da zog man dann auch die Stulpen drüber und es hatte so ein bisschen ein Gymnastikhosen-Look. Also wurde fleißig enger genäht, bis die Jeans wirklich wie eine zweite Haut saß. Cordhosen gab's damals auch noch, aber die kamen so langsam aus der Mode. Heute hätte ich gerne wieder so eine kuschelige Cordjeans. Die trugen sich angenehm und sahen gut aus.

    Danach kamen dann die Karottenhosen auf und bei denen war es dem 80-er Normaljugendlichen eigentlich egal, von welcher Marke sie waren. Allein bei Poppern musste sie von Fiorucci oder sowas sein. Meine beiden Karottenjeans waren von Wit Boy, natürlich. Aber ich hatte bis ca. 1984 noch meine engen Röhren. Und ja, der Stoff gab gerne mal am Hintern nach - natürlich meistens in den unpassendsten Situationen - weil er schon so dünn war.

  10. #9
    Benutzerbild von musicola

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    @ Babooshka

    29/30 hast du? Dieselbe Größe hab ich auch!

    Ich kleiner Zwerg, ich!

  11. #10
    Benutzerbild von Babooshka

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    29/30 habe ich in besseren Zeiten, sprich im Sommer. Zur Zeit ist Winter, ich bin bewegungs- und antriebslos, es kneift ein bisschen!

    Aber bei der Größe hast du sicher auch das Problem, passende Hosen zu finden (andere als Jeans meine ich), die du nicht um einen halben Meter kürzen lassen musst, was? Kenne ich seit ewigen Zeiten! Früher gab's hier in Berlin einen Jeansladen, "Steg USA-Shop", dort gab es insbesondere Wrangler-Jeans und -Cordhosen in abgedrehten Größen, dafür aber zu sensationellen Preisen. Demnach lief ich in Modellen der Größe 26/34 rum - wie kann man nur sowas nähen, wer bitteschön soll denn DA reinpassen? - , am Saum mehrmals umgeschlagen und mit Sicherheitsnadeln festgepinnt. Nun ja, es war Ende der 70-er/Anfang der 80-er, da trugen viele Leute ihre Jeans so. Wahrscheinlich alles Steg Shop-Kunden!

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