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Was war eigentlich typisch für die 90er

Erstellt von martina74, 29.03.2002, 07:31 Uhr · 68 Antworten · 61.626 Aufrufe

  1. #51
    Benutzerbild von Pepper-Horst

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Zitat Zitat von LastNinja
    Dann waren plötzlich noch diese gelben Boots modern, die die man so
    schlecht sauber bekam....tragen ja heute noch viele...
    Absolut. Das kann ich nur bestätigen. Habe meine alt-heruntergewohnten Caterpillars gerade wieder ausgemottet. Und jeder der sie erblickt, schaut mich schräg an. Ein echter Eyecatcher ;-). Zumal ich mir ausgeheckt habe, die Lasche nicht unter der Hose zu vergraben. Scheiße aussehen kann ja jeder, abgefuckt herumlaufen ist die wirkliche Kunst (Grunge-Style, der) :-).

    Ich meine auch einen recht guten Blick auf das Jahrzehnt meiner Kindheit zu haben. Ich bin Geburtenjahrgang 1985. Hab noch 'nen älteren Bruder, der 1978 das Licht der Welt erblickte. Meine Perspektive ist also die des Kindes und Früh-Teenies bzw. die des Teenagers, Jugendlichen und Heranwachsenden.

    Bezügliche meine Bruders kann ich behaupten, dass er das Leben eines 90er-typischen Jungmenschen führte. Bis zum Ableisten seines Zivildienstes 1998. Danach verlor ich ihn ein bisschen aus den Augen. Und er sich wohl auch ein bisschen. Ist aber ein anderes Thema.

    Bis dahin war mein Bruder BVB-Fan, Anhänger der Musikrichtung "Hamburger Schule" (und hier insbesondere Tocotronic), trug leidenschaftlich gerne Nike-Schuhe, Diesel- und Mustangjeans sowie auch das ein oder andere Merchandisingprodukt der Chicago Bulls oder San Francisco 49ers. Und rauchte heimlich Tabakwaren von Benson & Hedges. Außerdem spielte der Computer bei uns beiden schon damals eine große Rolle. Ich erbte die alten Rechner von ihm. Bis 1995 etwa gab's nach der Schule für uns wohl nur den Amiga. Inklusive abonnierter Zeitschrift: Amiga-Joker. Bis circa Ende 1995 der gute alte Kasten so langsam aus der Mode kam. Dafür in der Folge aber schlagartig. Ich denke mal, jeder wurde 1997 für einen Amiga nur noch ausgelacht. Es schlich sich das Internet ein. Wurde für mich allerdings erst kurz nach der Jahrtausendwende so richtig interessant. Das Amiga-Joker-Abo wandelte sich dank noch oder schon bezahlter Restlaufzeit kurzerhand in ein PC-Joker-Abonnoment um. Wohl Beleg genug des plötzlichen Verfalls der Amiga-Zeit.

    Die Levis 501 kann ich bestätigen. Wer sie hatte, der war was. Das hielt sich aber nur bis 1996/97. Als die Love-Parade endgültig zum Mainstream-Event verkam, kam der Baggy-Look auch auf dem flachen Land an. Ich hatte zudem noch zwei Cousins aus HH-Eppendorf, die alle ein, zwei Wochenenden mit ihrer Mutter zu Besuch ins Lauenburgische kamen; die waren der Zeit eh schon immer ein, zwei Jahre voraus. Also gegenüber der schleswig-holsteinischen Einöde. Die Musikszene splittete sich zu dieser Zeit. HipHop war auch dank Fanta4 langsam erwachsen geworden; sprich: bei der gewöhnlichen Mittelschicht nun als tauglich eingestuft. Andererseits schaffte es Techno zu Massenphänomen. Mit meinen eher figurbetonten 501ern stand ich nun weitesgehend alleine auf dem Schulhof. In den Sommerferien 1998 schwor ich mir "eine Southpole-, Fubu- oder Blacksmithhose ("Smithie") zuzulegen". Den Plan schmiss ich in den Sommermonaten wieder über Bord. Ich war ja - dank meines Bruders wohl - immer noch der Rockmusik zugewandt. Außerdem gab's im Sommer '98 wichtigeres. Meine erste Freundin (Kleidungsstil: Grundsätzlich Buffalos, gerne eine alte, viel zu große Cordhose und ein enges Top, fein gestreift in allerlei Rot- und Orangetönen, das Top war zu kurz und klein geraten, ließ im rechten Augenblick immer ein bisschen Bauchfleisch blitzen). Und die Fußball-WM '98 nicht außer Acht gelassen. Ich war also alles andere als ein Trendsetter. Nur ein bisschen Nike-verrückt. Was sich ebenso in der Oberbekleidung widerspiegelte. Der letzte Schrei außerdem: Fila-Klamotten. Die - wie ich finde, nach wie vor klassisch-zeitlosen - Winterstiefel und Pullis mit großem Print auf der Brust.

    Der typische 90er-Look ist für mich immer so'n bisschen der Typ aus der Cola-Light-Werbung. Etwas zu groß geratene Stonewashedjeans und die Feinripp nachempfundenen Levis-Shirts mit zwei, drei Knöpfen am Kragen in Weiß. Außerdem dieser Yuppie-Haarschnitt mit ausrasiertem Nacken und Mittescheitel. Den ich in ähnlicher Form bis 1999 ebenfalls trug (spätestens ab 1997 kam da aber schon der typische GI-Schnitt auf; an den Seiten rundherum auf wenige Milimeter geschoren und oben ein handbreitgroßer Streifen, teilweise zum Verformen - auch auf meinem Kopf Anfang des nächsten Jahrzehnts 'ne Zeitlang zu finden). Viel Trash fand man in der Techno-Szene, mit der ich gottlob nie viel am Hut hatte. Allen voran die Thomas-Strunz-Frisur. Also wasserstoffblond; am besten als kranzähnliches Gebilde - wie ein Vogelnest - auf dem jeweiligen Dötz vorzufinden. Hinzu kommen Neopren-Klamotten. Und grelle Farben. Erinnere mich an Raver hier auf'm Dorf, die es 'ne Weile total hip fanden mit grell-orangenen Westen der Müllabfuhr herumzulaufen. Oh je.

    Ich bin glücklicherweise nicht in viele 90s-Fettnäpfchen getreten. Die Frisur. Okay. War aber auch eher ein Knaben-Haarschnitt. Levis trage ich heute teilweise auch noch. Hosen von hoher Qualität. Nike. Semisonic. No Doubt. Mehr aber auch nicht. Mein schlimmstes Jahr in Sachen "kopflos-jedem-Trend-hinterherlaufen-sich-keine-Gedanken-machen-und-sich-über-Individualität-einen-Dreck-scheren", war wohl 2001. War mit 15/16. Als vermeintlich autonomer und geschlechtsreifer Teenie meiner Ansicht nach aber auch gestattet. Spätestens mit 17/18 wieder vorbei gewesen. Und heute: Keine Piercings/Tattoos, keinen Golf GTI, keine Baseball-Mützen, kein Tankstellen-Treff. Gott sei gedankt, dass ich mich ohne (Spät)folgen aus dieser Mühle befreien konnte ;-).

  2.  
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  3. #52
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Zitat Zitat von Pepper-Horst Beitrag anzeigen
    Und heute: Keine Piercings/Tattoos, keinen Golf GTI, keine Baseball-Mützen, kein Tankstellen-Treff. Gott sei gedankt, dass ich mich ohne (Spät)folgen aus dieser Mühle befreien konnte ;-).
    *g*

    Interessanter Thread - muss hier bei Gelegenheit auch nochmal was über die IMO boooring 90s ablassen - so viele tolle Themen hier und so wenig Zeit...

    Lutz

  4. #53
    Benutzerbild von Pepper-Horst

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Ich vergaß noch eine der wichtigsten musikalischen Errungenschaften der 90er. Der Grunge ebbte gerade nach Cobains Tod ja merklich ab. Von dem Rock-Spirit Anfang der 90er-Jahre, war 1996 kaum noch etwas zu spüren. Wie schon geschrieben: Elektronische Musik setzte sich im großen Stil durch. Viel Murks. Viel Trash. Wissen wa alle. Entsprechende Subkulturen eines jeweiligen Trends gab es aber auch hier. Und einer der wenigen, der mir wirklich zusprach entstand auf der Insel: Big Beat. Gewagt aber großartig! The Chemical Brothers oder Fatboy Slim. Letzterer mit dem sensationellen Album "You've Come A Long Way Baby", dürfte 1997 gewesen sein. Die Big-Beat-Mucke von damals fängt auch so'n bisschen den Geist von damals ein. Find ich ziemich cool.

    Ach: Und in Sachen Unterhaltung, TV. Für mich und meinen Bruder gab's fast durchweg die kompletten 90er vor der ARD-Bundesligakonferenz im Radio am Samstag, US-Sitcoms (meist bei RTL) auf Aug und Ohr: "Hör mal wer da hämmert", "Full House", "Der Prinz von Bel Air", "Eine starke Familie", "Wer ist hier der Boss?", "Eine schrecklich nette Familie" :-). Das Mobiliar im Jugendzimmer meines Bruders war ebenso durchweg schwarz - schien damals ziemlich en vogue gewesen zu sein. Wichtigstes Möbelstück war der: Chefsessel! Entweder vor der Glotze oder vorm Compi.

  5. #54
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Zitat Zitat von abcdef123456 Beitrag anzeigen
    DIE 90er JAHRE

    Hallo, ich bin 1980 geboren.

    Ich war bis ca 1996, also bis 16 Jahre, vollständig brav nüchtern und hab
    den ganzen Bravo-Hits-Kram mitgemacht, durfte aber erst '98 richtig in die Dissen.

    Hoff, ich kann dir was Nützliches beisteuern.

    Für Männer waren damals in den '90ern die Baggies in,
    also die Sackhosen für Herren, die weit herunterhängen.
    Heute nur noch bei einzelnen Hip-Hoppern zu sehen.
    Man muss vielleicht noch sagen, dass die klassischen Blue-Jeans
    bereits Mitte der 90er keiner mehr getragen hat,
    da zuviel '80er-Jahre-Image daran heftete.
    Stattdessen wurden Court-Hosen in.
    Es ist wohl die Aufgabe der nächsten Generation sich von dem was die "Alten" gut fanden/finden abzugrenzen.
    Dumm war IMO nur das in den 90s ausgerechnet die IMO modisch schlimmste Dekade aller Zeiten recycelt wurde - die 70er!


    Zitat Zitat von abcdef123456 Beitrag anzeigen
    Ich trage heute (2009) beige-farbene no-name Court-Hosen,
    da sich seit damals keine vernünftige Richtung in der
    Entwicklung der Mode für Männer ergab.
    Levis und der ganze andere Schmarrn ist ja inzwischen out.
    Die "Fuck Chirac"-T-Shirts waren damals in.
    Chiracs Atom-Politik in Frankreich wurde damit kritisiert.
    Auch die Basketball T-Shirts (NBA) waren in, sowie die Jacken.
    Auch die Baseball-Jacken. (New York Yankees)
    Hmm vielleicht haben wir da einen deutlichen Unterschied (early) 80s<->90s:
    Wenn auf unseren T-Shirts was drauf stand, dann trugen wir die weils unsere Überzeugung war, und nicht weil es gerade mal irgendwie IN war etwas bzw. jemanden zu kritisieren (und wenn dafür ein selbstgemaltes Unikat her musste).

    Zitat Zitat von abcdef123456 Beitrag anzeigen
    Es sei aber darauf hingewiesen, dass die damalige ROCK-Szene zu beachten ist.
    Bands wie Nirvana, Bush, PJ Harvey, Rage against the machine, Offspring und Green Day
    waren auf dem Höhepunkt ihrer kreativen Phase (um nur einige zu nennen)
    und liessen den sog. '90er-Jahre-Rock aufblühen, der sich stilistisch
    mehr als deutlich vom '80er-Jahre Rock abgrenzt..
    Hmm Offspring verbinde ich einfach nur mit KOPFSCHMERZEN! (aber das wäre nochmal ne Story für sich).
    Äußerst positiv hab ich für die 90s in Erinnerung: Belly, Pixies, Alanis Morissette, Tool, etc


    Lutz

  6. #55
    Benutzerbild von 80sPlay

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    schau dir mal Melrose Place an - das is für mich ne typische 90er Jahre serie. Oder eben BH90210. Dort sieht man sehr gut wie die 90er in den USA ausgesehen haben. Oder eben X-Files, das war auch ne Serie die lange lief.

    Typische Rest-Verwertungen aus den 80ern kleidungs und haarmässig. Twin Peaks war ja sone übergangs-serie zwischen den 80ern und 90ern, zeigt aber auch den typischen anfang der 90er look.

    Ende der 90er wars dann alles total anders. Sieht man gut in 90210, denn die Serie wurde ja zwischen 1990 und 2000 produziert.

    Typisch für die 90er ist für mich der übergang aus den 80ern (die bös endeten) in die Hip-Hop Jahre der Naughties (nach 2000)

    In deutschland sah die sache natürlich bisschen anders aus - hier sind meiner meinung nach die techno-jahre doch sehr prägend gewesen. das war ja was das ausserhalb von deutschland nicht so prägend war.

  7. #56
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Der inflationär verwendete Begriff Generation X, wahrscheinlich auch wegen des Films "Reality bites" mit Winona Ryer und dem Filmsong von Lisa Loeb der wohl das Lebensgefühl der High School-Absolventen anno 1994 darstellte. Tatsächlich ist das mit der Generation X aber alles noch ein bisschen komplexer:

    http://lexikon.meyers.de/wissen/Generation+X

    http://www.hinternet.de/buch/coupland/degenerationx.php

    Ich wusste das bis eben selber nicht so genau wie in dem Artikel beschrieben; ich dachte, unter Generation X würden diejenigen fallen, die Mitte der 90-er Abitur machten und dann sozusagen hinaus ins Leben zogen. Leute von Anfang 30 (so wie ich damals) zählte ich nicht dazu - aber siehe da, die Jahrgänge 1960-70 galten auch als Generation X. Wie wurden wir eigentlich in den 80-ern genannt? Die Turnschuh-Generation (--> Crackers, "Klassenfahrt zum Titisee")?

  8. #57
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Man kann sich im Game "GTA San Andreas" übrigens auch virtuell den 90s-Look reinziehen:

    (mal etwas X-Posting)

    -snip-

    (...)

    Die Klamotten: In den "Vice City" Hosen konnte man sehen, ob einer einen
    Hintern hatte, im virtuellen Los Angeles der frühen 90s hängt der A.R.S.C.H.
    ja bei jedem in der Kniekehle der achso tollen Adidas-Jogginghose.



    (...)

    -snap-

    Mehr hier:

    http://www.best-of-80s.de/vbforum/sh...7&postcount=37

    Lutz

  9. #58
    Benutzerbild von abcdef123456

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Hallo

    Es ist wohl die Aufgabe der nächsten Generation sich von dem was die "Alten" gut fanden/finden abzugrenzen.
    Dumm war IMO nur das in den 90s ausgerechnet die IMO modisch schlimmste Dekade aller Zeiten recycelt wurde - die 70er!
    -Finde ich nichtmal. Es gibt schlimmeres.




    Hmm vielleicht haben wir da einen deutlichen Unterschied (early) 80s<->90s:
    Wenn auf unseren T-Shirts was drauf stand, dann trugen wir die weils unsere Überzeugung war, und nicht weil es gerade mal irgendwie IN war etwas bzw. jemanden zu kritisieren (und wenn dafür ein selbstgemaltes Unikat her musste).
    - Ich muss dich mal aufklären: "IN" ist all dies, was in einem Bezug zur Mode den meisten Leuten zusagt. Ob eine Verschmelzung mit Politik oder nur die Farbe und Schnitt der Klamotten, das spielt dabei keine Rolle. Alles
    Gekaufte entspricht unserer Überzeugung.


    Hmm Offspring verbinde ich einfach nur mit KOPFSCHMERZEN! (aber das wäre nochmal ne Story für sich).
    Äußerst positiv hab ich für die 90s in Erinnerung: Belly, Pixies, Alanis Morissette, Tool, etc
    Mit Offspring Kopfschmerzen zu verbinden, lässt auf einen fragwürdigen Musikgeschmack schliessen. Die Jungs von Offspring hatten es damals (noch) voll drauf.
    Jedoch war damals Alanis Morisette auch noch sehr gut, muss ich sagen.

    Greetz!

  10. #59
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Zitat Zitat von abcdef123456 Beitrag anzeigen
    Finde ich nichtmal. Es gibt schlimmeres.
    Ok, was? Erzähl!

    Zitat Zitat von abcdef123456 Beitrag anzeigen
    - Ich muss dich mal aufklären: "IN" ist all dies, was in einem Bezug zur Mode den meisten Leuten zusagt. Ob eine Verschmelzung mit Politik oder nur die Farbe und Schnitt der Klamotten, das spielt dabei keine Rolle.
    Genau, und deshalb in den 80s selbstgemalte Unikate mit Sprüchen die möglichst wenig "IN" sind (ungleich "kritische" T-Shirts die man von der Stange kauft, weil der Spruch gerade IN ist) - aber irgendwie hab ich das Gefühl wir reden gerade aneinander vorbei (und das ist irgendwie OUT)

    Zitat Zitat von abcdef123456 Beitrag anzeigen
    Alles Gekaufte entspricht unserer Überzeugung.
    ?

    Wer ist "unserer"?

    Zitat Zitat von abcdef123456 Beitrag anzeigen
    Mit Offspring Kopfschmerzen zu verbinden, lässt auf einen fragwürdigen Musikgeschmack schliessen. Die Jungs von Offspring hatten es damals (noch) voll drauf.
    Jedoch war damals Alanis Morisette auch noch sehr gut, muss ich sagen.
    Hui - jetzt auch noch ein "damals war alles besser" Spruch.
    Irgendwie warte ich noch in Foren auf Sätze wie "als Scooter noch richtig gut waren" oder "Modern Talking noch nicht so glatt" (scnr)

    Aber wo war ich? Nein, ich will natürlich Offspring nicht mit obigen musikalischen Tretminen gleichsetzen. Nur wenn Du in Roskilde (1) Dich von zuviel Sonne im Zelt erholen willst, und nur warmes Bier zum Lindern Deiner pochenden Kopfschmerzen hast, dann ist eine 4 Stunden lange lautstarke Endlosbeschallung einer (!) Offspring Scheibe nicht unbedingt Deiner Stimmung förderlich.
    Ich behaupte: Selbst der größte Offspring Fan hätte die Band in so einem Moment hassen gelernt. Ich wills mal so sagen - ich hab wieder Phantomschmerzen wenn ich davon nur hier schreibe - ich hätte damals wahrscheinlich sogar lieber Einstürzende Neubauten (1/2 Mensch) als musikalische Kulisse gehabt...

    BTW: Was war in den 90s noch richtg gut? Roskilde und der grandiose Auftritt von Belly (1994?)!

    Lutz

    (1) http://www.best-of-80s.de/vbforum/sh...82&postcount=8

  11. #60
    Benutzerbild von Kyoki_kun

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    AW: Was war eigentlich typisch für die 90er

    Ich würde sagen Boots ala Doc Martens, Schlabberpullis die wirklich äußerst hässlich waren also auch mit üblem Muster und Farben (und ich denke übler als in den 80ern). Gegen Ende dann das Schlaghosen Revival was ich sogar noch miterlebt habe (und der Plateauschuh Hype, den ich persönlich gerne wieder hätte..).
    Ich würde sagen alles sah irgendwie aus als seis vom Flohmarkt. Also viel weniger Style als die 80er

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