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Fernsehen immer schlechter

Erstellt von bubu, 04.02.2004, 13:27 Uhr · 51 Antworten · 9.267 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von
    bubu postete
    Eine ehrliche Nummer ist da die "taz", die sich primär über ihre Abos finanziert. Zwar kriselt sie dauerhaft, weil sie natürlich nicht die dicken Werbeerträge einsteckt, dafür aber kannst du sichergehen, dass sie sich nicht für irgendein finanzkräftiges Unternehmen, das gerade eine große Anzeigenserie schaltet, den Mund verbiegt oder schlichtweg die Leute verarscht
    Im Prinzip gebe ich Dir da Recht. Allerdings ist die taz auch leider immer noch ein wenig eine ideologische Nummer und schlägt deshalb manchmal im Vergleich zu Blättern wie Financial Times (vonwegen Wahlempfehlung Pro Stoiber auf Seite 1 und ähnliches) extrem in die Gegenrichtung. Das sorgt zwar für ein wenig Gleichgewicht zwischen "linken" und "rechten" Blättern. Aber wer sich nur auf die taz verlässt bekommt genauso ein schiefes Bild der Wirklichkeit vermittelt, wie bei bekannten konservativen Zeitungen und Magazinen - wenn es auch nicht von Industrieinteressen durchsetzt ist.

    Mir stinkt es allgemein ein wenig, dass immer mehr Fernsehsendungen und Zeitungen/Magazine meinen, dass das reine Nachrichtengeschäft "out" sei und immer mehr "Meinungsmagazine" her müssten. Das geht ja mittlerweile weit über ARD-Sendungen wie "Monitor" hinaus - die durchaus ihre Verdienste haben, aber eben auch schon viel Unheil angerichtet haben. Persönlich lege ich immer noch wert auf eine möglichst objektive Berichterstattung ohne Vorverurteilungen und ohne bewusstes Weglassen von Fakten um ein vorgefiltertes Bild der Dinge zu kreieren.

    Mag sein, dass man bei der taz da am ehesten eine Chance hat gewisse Grundtendenzen zu erkennen und anders zu bewerten. Aber optimal ist es auch nicht.

    z.B. in einem Beitrag groß gegen den Wahn von Halbfett-Produkten wettern und auf der nächsten Seite schön für "Lätta" werben
    Solange das so läuft ist es doch allerdings positiv, denn Werbevermarktung und Redaktion arbeiten dann offenbar strikt unabhängig voneinander. Merkwürdiger finde ich es, wenn neben einem lobhudelnden Artikel gleich noch die passende Anzeige platziert ist.

    rabi2000 postete
    Habe heute durch Zufall einen Artikel bei rponline gefunden, in dem Arabella Kiesbauer sich über das deutsche TV Programm äußert. Ihrer Meinung nach wird in Deutschland "Quoten bringende Scheiße produziert".

    Und auch wenn sie sich damit ins eigene Fleisch schneidet, sie hat recht finde ich.
    Ja, das denke ich auch. Die BILD hat ja sofort eine Kampagne gegen sie gefahren und ihre Ex-Konkurrenten münzen ihre Kritik in eine Beleidigung der Zuschauer um. Alle hauen in die Kerbe: "Erst selbst gut im deutschen TV verdienen und dann das Nest beschmutzen? Pfui!".

    Dabei hat sie die Probleme des deutschen Fernsehen im Kern völlig richtig erkannt. Und selbst wenn sie selbst an TV mit niedriger Qualität verdient haben sollte, macht das die Fakten nicht falsch. Ganz im Gegenteil, sie weiss eben genau wovon sie redet. Es werden ungern Risiken eingegangen und es wird ungern neues ausprobiert, wenn es nicht in anderen Ländern schon ein Quotenknüller war. Alle machen allen anderen alles nach. Erst Talk, dann Gerichtsshow, dann Quizshows auf allen Kanälen....

    Übrigens ist das etwas, was ausgerechnet Haim Saban in etwa vor einigen Monaten auch in einem Spiegel Interview geäußert hat. Ausgerechnet ein Ausländer, der hierzulande und im Rahmen der Pro7/Sat1 Übernahme eher für pädagogisch weniger wertvoll eingeschätzte Produktionen verschrien war und ist, hält uns diesbezüglich den Spiegel vor. Er hat auch einiges andere sehr treffend erkannt, z. B. das wir in Deutschland teilweise sehr kompetente und attraktive Nachrichtensprecherinnen haben, aber das sie nur griesgrämig dreinschauen und positive Nachrichten hierzulande anscheinend gar nicht vorkommen. Ausserdem will er Persönlichkeiten im Vordergrund haben, die ausgerechnet wie ein Harald Schmidt die Leute fesseln - und das nach seiner Meinung jeden Tag zur gleichen Zeit, nicht mal um 23.00, mal um 23.15 und mal um 23.45 Uhr.

    Und in weiser Voraussicht, dass es mit einer Engelke allein oder vielleicht auch an sich nicht getan ist, sagte er dort schon voraus, dass das ggf. ein langer Weg sein wird und man vermutlich viele und vieles ausprobieren muss, bis man zu einem besseren Fernsehprogramm kommen wird. Erstaunlich wie schnell er unseren Fernsehmarkt analysiert hat und noch erstaunlicher, dass er zunächst mal von ganz anderen Entwicklungen spricht, als man sie ihm unterstellt hat (vonwegen Powerrangers Abspulstation).

    Mal schauen ob sich da über die Jahre was positives tut...

    Dave

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von frasier

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    mich würde mal die Zielgruppe für serien wie Cobra 11 interessieren.

    außerdem verstehe ich nicht, warum z.bsp. Serien wie Straßen von San Francisco abgesetzt werden und dafür Reportagen gesendet werden (ist keine Kritik an Kabel 1(für mich einer der besten Sender)).

    oder sind vieleicht nur gerade die 70er out und Reportagen in?




    Fakt ist, das die Qualität im Fernsehen durch Sender wie Neun Live im Durchschnitt gesunken ist, aber in der Spitze dürfte sich kaum was geändert
    haben.

    Auch Castingshows und Big Brother haben die Qualität nicht gerade erhöht.
    "Schuld" daran ist meiner Meinung nach die Erfindung des Handys, ohne das
    diese Sendungen nicht möglich wären (unkontrolliertes Anrufen von Teenies).

    Einen großen Qualitätseinbruch gab es schon vor Jahren, als die Talkshows
    eingeführt wurden.

  4. #23
    Benutzerbild von Torsten

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    6.613
    Dave Bowman
    Mir stinkt es allgemein ein wenig, dass immer mehr Fernsehsendungen und Zeitungen/Magazine meinen, dass das reine Nachrichtengeschäft "out" sei und immer mehr "Meinungsmagazine" her müssten. Das geht ja mittlerweile weit über ARD-Sendungen wie "Monitor" hinaus - die durchaus ihre Verdienste haben, aber eben auch schon viel Unheil angerichtet haben. Persönlich lege ich immer noch wert auf eine möglichst objektive Berichterstattung ohne Vorverurteilungen und ohne bewusstes Weglassen von Fakten um ein vorgefiltertes Bild der Dinge zu kreieren.
    Der ausschlaggebende Punkt, warum ich bereits vor einigen Jahren wieder die trockene Präsentation der Nachrichtenklassiker "Tagesschau" oder "heute" schätzen gelernt habe. War man Ende der 80er/Anfang der 90er noch froh, mit Klöppel & Co. frischen Wind in dieser Sparte vorzufinden, ging einem deren mehr oder weniger unterschwellige Meinungsmache nach ein paar Jährchen zunehmend auf den Sack. Nachrichten, die durch Mimik, Gestik oder manipulativem Tonfall regelrecht kommentiert werden, haben für mich nichts mit objektiver Berichterstattung zu tun.

    Bei Magazinen wie "Monitor" sehe ich das etwas anders - das ist für mich wenigstens kein Etikettenschwindel. Wer solche Sendungen schaut, sollte wissen, dass deren Berichte/Reportagen einen persönlich eingefärbten Einschlag haben können. Jedenfalls nutze ich solche Sendungen weniger zur Meinungsbildung denn mehr zum Anstoß, gewisse Themen in den eigenen Interessenshorizont zu rücken.

    Dave Bowman
    Dabei hat sie die Probleme des deutschen Fernsehen im Kern völlig richtig erkannt. Und selbst wenn sie selbst an TV mit niedriger Qualität verdient haben sollte, macht das die Fakten nicht falsch. Ganz im Gegenteil, sie weiss eben genau wovon sie redet. Es werden ungern Risiken eingegangen und es wird ungern neues ausprobiert, wenn es nicht in anderen Ländern schon ein Quotenknüller war. Alle machen allen anderen alles nach. Erst Talk, dann Gerichtsshow, dann Quizshows auf allen Kanälen...
    Nachmachen ist das eine - das Zu-Tode-Reiten eines bestimmten Formats das andere. Man denke an die Wochenenden, an denen RTL und SAT1 ihr Publikum mit einer grottoiden Comedy-Show nach der nächsten beschießen - als wenn guter Humor eine im Akkord herstellbare Ware sei, die man beliebig neu auftischen könnte. Angesichts dieser Fast-Food-Mentalität gibt's denn auch nichts mehr, auf das man sich noch exaltiert freuen könnte - zu austauschbar sind die Formate und ihre Protagonisten. Nur so ist es auch zu erklären, dass ein nervtötender Pseudo-Comedian à la Mario Barth die Zuschauer mit seinem nicht vorhandenen Talent behelligen darf - obwohl fast jeder eine Person in seinem Bekanntenkreis kennt, die mehr komödiantisches Potenzial besitzt als diese gehypte Knallcharge.

    Der in meinen Augen entscheidende Punkt für den Verfall des TV-Niveaus ist schlicht die hohe Anzahl an TV-Kanälen und dadurch anfallender Sendezeit, die gefüllt werden muss - darunter sollte die Qualität irgendwann zwangsläufig leiden. Nunmehr sind die Sender zu Arbeitgebern für Durchschnitts-Typen verkommen, denn herausragende Persönlichkeiten gibt es nun mal nicht wie Sand am Meer. In ihrer Krise erheben die Macher fade Massenware und Stümpertum gezielt zu medialen Highlights und verfahren nach dem Credo "Akezptanz durch Penetranz": Lass einen Küblböck nur lang genug durch's Programm hoppeln, dann sitzt er auch irgendwann bei Kerner, Beckmann und Konsorten. Hier offenbart sich denn auch die eklatanteste Schwäche der Öffentlich-Rechtlichen: Die mangelnde Fähigkeit (oder der fehlende Willen), den sülzigen Trash der Privaten zu konterkarieren. Als vor einigen Monaten vom Unfall des bayerischen Duracell-Häschens mit einem Gurkenlaster allen Ernstes in der "Tagesschau" berichtet wurde, fragte sich mindestens halb Deutschland, ob es richtig gehört habe...

    Dave Bowman
    Er hat auch einiges andere sehr treffend erkannt, z. B. das wir in Deutschland teilweise sehr kompetente und attraktive Nachrichtensprecherinnen haben, aber das sie nur griesgrämig dreinschauen und positive Nachrichten hierzulande anscheinend gar nicht vorkommen.
    Letzters wird auch in anderen Ländern nicht der Fall sein, denn das Motto "Only bad news are good news" gilt weltweit. Zudem nehme ich eine gewisse Griesgrämigkeit (die ich im erwähnten Ausmaße übrigens für kompletten Unfug halte!) gerne in Kauf, solange mir die entsprechenden Nachrichten mit seriöser Objektivität überbracht werden.

    Bevor dieser Herr Saban sich lauthals über den unzweifelhaft bedauerlichen Zustand des deutschen TVs äußert, soll er selbst ersma zeigen, dass er's besser kann. Und dies würde in erster Linie bedeuten, der zunehmenden Amerikanisierung des deutschen Fernsehens Einhalt zu gebieten. Den Mund aufreißen können viele; was zählt, sind ausschließlich Taten. In diesem Zusammenhang sei einfach mal auf die aktuelle Signatur von Heinzel hingewiesen...

  5. #24
    Benutzerbild von Torsten

    Registriert seit
    05.10.2001
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    6.613
    Das Beste, was ich zum Thema Fernsehen und dessen Qualität in den letzten Jahren gelesen habe, war kürzlich ein Kommentar von Ildikó von Kürthy:
    Sind Sie doof? Vielleicht noch dazu dick? Frustriert und apathisch? Sind Sie oberflächlich, retardiert, schlecht ernährt? Tragen Sie Ihre Jogginghose nicht zum Sport, sondern damit der Hosenbund beim Liegen auf dem Sofa nicht spannt? Bedauerlich. Denn dann lümmeln Sie in diesem Moment höchstwahrscheinlich vor dem Fernseher rum und ärgern sich wie immer über das miese Programm - statt endlich mal über sich selbst.

    Natürlich lässt die Qualität des deutschen Fernsehens zu wünschen übrig. Aber die Qualität des deutschen Zuschauers ist wirklich auch unter aller Sau. Ein Haufen lahmarschiger Jammerlappen - Anwesende ausdrücklich eingeschlossen. Also ehrlich, ich möchte persönlich lieber gar nicht wissen, wie viele Stunden meines Daseins ich beim Betrachten von Spielfilmen verbracht habe, deren Ende mich schon am Anfang nicht interessiert hat. Und noch dazu geht der Genuss minderwertiger TV-Kost ja gerne mal einher mit dem Konsum minderwertiger Lebensmittel, die sich durch einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren auszeichnen. Das liest man nicht nur in Statistiken, sondern auch morgens auf der Waage.

    Davon hat man dann ganz viel Grund für miese Laune, die man ehrlich teilen kann mit den Kollegen, die auch wieder nicht Musil gelesen, sondern Kabel 1 geguckt haben. Ist das nicht der Wahnsinn, wie lang und wie oft sich Leute am nächsten Tag über Sachen unterhalten, die ihnen nicht gefallen haben? Wie sich empört wird über die Wiederholung eines Filmes, den man schon beim ersten Mal nicht gut fand? Wie beknackt der "Polizeiruf" gestern war. Dass man sich bei "Sabine Christiansen" wieder fast entleibt hat vor Langeweile. Dass der Fernseh-Samstag sowieso eine Unverschämtheit ist und einem bei den romantischen Komödien auf Sat 1 regelmäßig nach fristloser Abschiebung der Hauptdarstellerin zumute ist, die irgendwie immer aussieht wie Sophie Schütt. Allabendliches Tiefpunkte-Hopping, bis einen endlich die Schlafenszeit erlöst.

    Man kann den Eindruck gewinnen, beim Fernsehen handele es sich nicht um eine freiwillige Tätigkeit. "Fernsehen ist ein Psychotikum fürs Volk. Entsprechend verordnet man sich leicht eine zu große Dosis", sagt zum Beispiel der Medienforscher Professor Winterhoff-Spurk. "Fernsehen macht süchtig, das ist die Chance der Macher von schlechtem Programm", meckert Dieter Wedel. Der Regisseur guckt viel und - wie es seine intensive Art ist - ärgert sich dabei ständig und furchtbar. Aha, es liegt also in der Verantwortung der Fernsehmacher, sich uns mit gutem Programm aufzudrängen. Wir können gar nichts dafür, dass wir unsere Lebenszeit mit Sophie Schütt verbringen. Und nicht selber schuld zu sein ist ja immer gut.

    Ja ja, natürlich muss Fernsehen nicht süchtig und dämlich machen, lieber Arte-Zuschauer mit dem ausgeprägten Drang zur Weiterbildung und dem ansehnlichen IQ. Das berühmte Unterschichtenfernsehen schaust du dir an wie der Forscher eine fiese Bakterie auf dem Objektträger. Ironisch, ekelfasziniert - das sind deine bevorzugten Haltungen gegenüber allem, was du gerne "Trash" nennst. Und dazu isst du wahrscheinlich Möhrenrohkost. Auch irgendwie nicht sympathisch.

    Zurück zu uns dämlichen Zuschauern, von denen es ja viel mehr gibt und die deshalb die interessantere Zielgruppe sind, und der Frage: Wer war eigentlich zuerst doof? Ich oder RTL 2? Die Zielgruppe oder das Fernsehen? Ist der Zuschauer durch das Programm so verblödet, dass er es jetzt nicht mehr schafft abzuschalten? Zurückgelehnt in den Fernsehsessel, diese "Wiege für Erwachsene", wie Winterhoff-Spurk ihn nennt. Oder erfüllt das Fernsehen zuvorkommend und trendbewusst einen Anspruch nach Anspruchslosem? Dieter Wedel schimpft lauthals: "Das Fernsehen hat sich sein Publikum selbst verdorben. Wer dem Zuschauer hinterherrennt, sieht nur seinen Arsch! Zielgruppe, wenn ich das schon höre, das klingt doch nach Erschießungskommando."

    Es stimmt wahrscheinlich, was der Ex-RTL-Chef Helmut Thoma mal gesagt hat, dass es nämlich eine Illusion sei, "dass der Durchschnittsmensch, wenn's kein Fernsehen gäbe, mit Kant, Schopenhauer oder Schiller in der Ecke säße und Klavier spielte. Der würde in der Kneipe hocken. Und es gäbe sicher mehr Schlägereien." Professor Winterhoff-Spurk sagt dazu, nur wenig professoral: "Besser 'ne ordentliche Schlägerei als überhaupt keine sozialen Kontakte." Und da hat der Mann ja auch irgendwie Recht.

  6. #25
    Benutzerbild von Lightburg

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    Bevor ich mir diesen TV Müll, wie die Super Nanny, die Hunde Nanny und so weiter ansehe, gucke ich doch als Premiere lieber den Nostalgie und Seriensender. Da laufen Sachen wie, Männerwirtschaft, Mannix, Knight Rider, Kojak, Ein Colt für alle Fälle, Hulk, Star Trek: The Next Generation und Classic etc.

    Von den Produktionskosten billige pseudo Reallife Dokus, wie irgendwas mit Polizisten, diesen oben erwähnten Nannys oder Privatermittlern, scheinen ja die Sender von einander zu kopieren, ohne Rücksicht auf Verluste. Die sind so uninteressant wie ein Toast mit Käse und Senf.
    Auch im Kinderprogramm siehts nicht anders aus. Zu meiner Zeit als Tele 5 zum ersten mal auf Sendung ging 1989, wurden dort noch Sachen wie die Flash Gordon, He-Man und andere Zeichentrickserien gesendet. Wie oft hab ich mittags gewartet bis Ghostbusters, die Trickserie, um 13.00 Uhr auf Sat 1 kam.
    Heute gibt es nur noch diese super coolen, Mangamäßigen und völlig überzogenen Japantrickserien, deren Motto lautet schneller, bunter und hirnloser. Das einzige Problem ist, das die Kids einfach nicht so differenzieren können. Scheint es cool zu sein gucken sie es, ganz einfach.

    Das einzige was ich mir noch im Free TV ansehe, sind Serien wie CSI und deren Ableger, sind Spannend und einfach gut. dazu gehört auch Numbers, Monk, Third Watch, King of Queens oder Hör mal wer da hämmert.

    Sogar der ein oder andere Tatort scheint sich in den wirren der Moderne zu velieren, sodass man sich einen Manfred Krug als Kommissar zurück wünscht.
    Was will ich mit Ermittlern die einen Spruch nach dem anderen ausspucken und in moderner Regiemanier einen Fall unspektakulär lösen. Wenn sogar ein Columbo von 1978 spannender ist?

    Sogar ich, der TV Dinge vor 1987 gar nicht mitbekommen hat , finde das die Qualität des Fernsehens abgenommen hat. Vielleicht wehrt sich der Zuschauer ja mal gegen die Einschaltquotentaktik, schließlich werden diese nur in max. 5000 Haushalten gemessen und dann hochgerechnet auf über 30 Millionen Haushalte mit TV Gerät.

    Also abwarten.

  7. #26
    Benutzerbild von Castor Troy

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    TELE 5 ging 1988 auf Sendung

  8. #27
    Benutzerbild von Lightburg

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    Verdammt, da hab ich aber schlecht geraten.

  9. #28
    Benutzerbild von Moppy01

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    168
    Wenn ich das Programm der deutschen Privatsender sehe, könnte ich Pauselos Kotzen!!!!!!!

    Wie schon oben beschrieben:
    "Man denke an die Wochenenden, an denen RTL und SAT1 ihr Publikum mit einer grottoiden Comedy-Show nach der nächsten beschießen - als wenn guter Humor eine im Akkord herstellbare Ware sei, die man beliebig neu auftischen könnte"

    und ich denke immer dran ,wie das Schandmaul Raab ein einziges Mal den richtigen Spruch machte, als er 9 Live in "Scheisse hoch 9" umtaufte...

    Ich könnte von heute auf morgen auf ALLE Privatsender verzichten...kein Verlust.
    Ich schaue überwiegend die öffentlich-rechtlichen 3.Programme oder ARD/ZDF....
    Ich kann diese ständige Werbung-berieselung nicht mehr ertragen, da könnt ich stundenlang laut schreien über diese Volksverblödungs-Filmchen!

    Aber am schlimmsten ist Rundfunkwerbung....dümmlicher gehts nimmer!
    Ich boykottiere Firmen, die am penetrantesten Werben, wie Media Markt & Co...

  10. #29
    Benutzerbild von Moppy01

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    31.10.2005
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    168
    Bin grad am Zappen und stoße dabei auf die dümmlichen Privatsender....Freitag Abend - Comedy Zeit....ich könnte meine Eingeweide auskotzen...das ist so niveaulos......kann man sowas nicht verbieten ?
    Gibt es unter den Millionen Deutschen auch nur einen einzigen, der diesen Grottenschlechten Miesen Scheiss aucn nur im Ansatz lustig findet?

    Gut das es Video und DVD gibt...

  11. #30
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    Ich hätte mir früher nie vorstellen können,dass ich mal zu dieser Meinung komme:
    Das Fersehprogramm früher(wo es nur die öffentlich-rechtlichen gab)war zwar oft langweilig(aber wer sagt den dass man immer vor dem Fernsehgerät sitzen muss),aber von der Qualität her um 1000mal besser.
    Ich bin zwar grundsätlich gegen Zensur,aber manchmal(bzw. immer öfter)würde ich ja gerne mal die Möglichkeit haben bei den privaten den Zensurstift an zu legen!

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