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Axel Rudi Pell

Erstellt von SportGoofy, 27.06.2005, 22:23 Uhr · 7 Antworten · 1.571 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von SportGoofy

    Registriert seit
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    Hi !!!

    Kann mir mal jemand was zu Axel Rudi Pell sagen.
    Bin nicht soooo im härten Bereich bewandert.

    Hab bloß ein paar Lieder gehört und fand sie nur geil.
    Besonders die melodiösen.

    Die Forever Young Version ist ja noch geiler
    wie das Alphaville Original.
    Silent Angel ist auch ganz nett.

    Kann mir da jemand weiterhelfen??
    Was es von ihm so gab?
    War der Frontman einer Band???

    Hilfe wäre super

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von J.B.

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    Hi SportGoofy!

    ARP war vor seiner Solozeit Mitglied bei der deutschen Formation Steeler die Mitte der 80er die beiden Alben Strike Back und Undercover Animal rausbrachten.

    Sein erstes Solo-Album Wild Obsession kam 1989 raus und seitdem hat er 13 Studioalben rausgebracht, davon 3 Balladen-Compilations.

    Bis auf die Ballads 3 habe ich alle und muss sagen: S P I T Z E!!!

    Er bleibt seinem Kozept bei eigentlich jedem Album treu und ich finde das auch gut so! Solider Hard Rock/Metal mit guter Gitarrenarbeit, tollen Sängern und schönen Melodien.

    Gruß

    J.B.

  4. #3
    Benutzerbild von SonnyB.

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    www.laut.de :
    Axel Rudi Pell

    Der 1960 in Wattenscheid geborene Axel Rudi Pell tritt als Gitarrist zum ersten Mal bei der Band Steeler in Erscheinung, mit der er von 1984 bis 1989 vier Alben veröffentlicht, bevor er sich da vom Acker macht, um sein eigenes Ding zu starten. Im Laufe der Jahre haben einige der besten Musiker im Metal-Bereich bei ihm ein Gastspiel gehabt.
    Auf dem Debüt "Wild Obsessions" kann der Blondschopf unter anderen auf Drummer Jörg Michael (Startovarius, Ex-Mekong Delta, Ex-Running Wild), Sänger Charlie Huhn (Ex-Gary Moore, Ex-Victory) und Keyboarder George Hahn in seinem Hühnerstall zurück greifen. Ständig an seiner Seite ist Basser Volker Krawczak, der auch schon mit ihm bei Steeler tönte. Das erste Album unterscheidet sich bis auf den Gesang noch nicht wesentlich von Steeler und kann auch vom Sound her nicht voll überzeugen.

    Auf dem nächsten Album sorgt Rob Rock (Impelliteri) für die richtigen Töne hinterm Micro, wird aber auf der folgenden Scheibe von Jeff Scott Soto abgelöst, der bis einschließlich "Magic" beim Line-Up bleibt. Auf "Bad Reputaion" huldigt Pell dann auch seinem großen Vorbild Ritchie Blackmore, indem er "When A Blind Man Cries" von Deep Purple covert. Auf dem Nachfolger gibt es musikalisch nicht viel Neues zu vermelden, aber qualitativ reicht "Eternal Prisoner" dem Vorgänger das Wasser.

    Mit "The Ballads" erscheint '93 eine Compilation aus langsamen Tracks und kann mit einer Coverversion von Alphavilles "Forever Young" mehr oder minder glänzen. "Between The Walls" steht wieder in der Tradition der anderen Scheiben, und Axel frönt wieder seinen Bewunderungen für Blackmores Ritchie und textlichen Ergüssen der Marke Ronnie James Dio. Es folgt ein Live-Album, das den Namen endlich einmal verdient hat, da auf Nachbearbeitungen scheinbar beinahe vollständig verzichtet wurden.

    Obwohl der traditionelle Metal immer wieder für tot erklärt wird, weicht ARP keinen Millimeter von seinem Kurs ab und schiebt in schöner Regelmäßigkeit ein Album nach dem anderen auf den Markt und verdient daran nicht schlecht. Stets hohe Qualität, absolute Topmucker und seine Beständigkeit sichern ihm den Zuspruch seitens Fans und meist auch Presse.

    "Oceans Of Time" ist Jörgs letztes Album mit Axel und als Sänger kann der Wattenscheider Johnny Gioeli gewinnen. Auch Keyboarder Ferdy Doernberg ist seit dem festes Bandmitglied und beendet damit den fliegenden Wechsel an den Keys. 1999 kommt die zweite Balladen Compilation heraus, die neben den altbekannten Stücken zwei neue sowie ein Cover von Hendrix' "Hey Joe" zu bieten hat, das man sich auch hätte sparen können.

    Auf "The Masquerade Ball" gibt Ex-Yngwie Malmsteen-Drummer Mike Terrana (jetzt bei Rage) den Takt an und tut dies noch, womit die Besetzung bis zum heutigen Tage solide ist. Im selben Jahr erscheint noch die Best-Of "The Wizards Chosen Few", welche auch zwei neue Tracks und ein paar Japan-Bonus-Tracks zu bieten hat. Auch auf dem 2002er Album "Shadow Zone" ist wieder alles beim Alten: ein Blindkauf für jeden Rainbow-Fan.

    Schon fünf Monate später erscheint mit "Knights Live" eine Doppel-Live-CD, die wenig später auch als DVD erhältlich ist. Mit vorzüglichem Sound und einigen Improvisationen sind die Scheiben durchaus interessant und nicht nur für Die Hard Fans eine lohnenswerte Anschaffung. Für ein nächstes Studioalbum lässt sich der Blondschopf aber einige Zeit, denn auch 2004 erscheint zunächst nur der dritte Teil der Ballads-Serie, auf dem aber zumindest ein komplett neuer Song, eine akustische Version von Forever Angel" und ein Cover von Rainbows "The Temple Of The King" zu finden sind.
    Seine Homepage: http://www.axel-rudi-pell.de/

  5. #4
    Benutzerbild von djrene

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    Der Sänger von "Forever youg" ist kein geringerer als der für mich beste Sänger dieses Planeten, Jeff Scott Soto himself Inzwischen singt jedoch Johnny Gioeli. Gioeli hat u.a. bei der legendären Band HARDLINE gesungen wo auch Journey-Legende Neil Schon und Deen Castronovo spielten. Klasse Mann, JSS allerdings war der deutlich bessere (übrigens auch live)

  6. #5
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    Nuja, ich find JSS, Rob Rock und Gioelli ziemlich gleichwertig gut, live kann ich nicht beurteilen, da kenn ich nur den Johnny von der Knights Live, die übrigens ein Muß-Live-Album ist!

  7. #6
    Benutzerbild von djrene

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    Gioeli war für mich auf dem eben abgelaufenen Bang Your Head eine ziemliche Enttäuschung. Da ist halt schon einiges an Schreierei dabei, während man bei JSS nie das Gefühl hat er verliert die Kontrolle über seine Stimme. Zudem singt der selbst live so sauber, daß man jedes einzelne Wort problemlos verstehen kann. Und Rob Rock? Na, ja, andere Liga. Eine drunter. Zweifelsohne sehr gut, aber ... Axel Rudi Pell ist ja auch ein sehr guter Gitarrist - aber es gibt eben Satriani, Vai usw. (als Stellenwertvergleich für mich)

  8. #7
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    Das JSS ein klasse Sänger ist, steht ja außer Frage! Aber bei Pell find ich die wirklich gleichwertig, der eine passt hier mal mehr, dort mal weniger, wo dann ein anderer stimmlich besser passt!

    Live kann ich wie gesagt nicht richtig beurteilen, hab sie selber noch nicht gesehen, war bisher immer zu weit weg! Meine Ecke wird ja konzerttechnisch immer ausgespart!

    Und als Gitarrist is mir ein Zweitliga-Klampfer, bei dem man richtig die Seele hört, lieber, als ne Erstliga-Gitarren-Wissenschaft!
    Aber bin halt eben kein Gitarrist!



    Und ich möchte mal wissen, wo meine "Masquerade Ball" hin is, steht nur noch die leere Hülle im Regal!

  9. #8
    Benutzerbild von djrene

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    Okay, okay. Da stimme ich zu - schweren Herzens

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