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GELÖST!!! Bye bye Baby..bye bye....

Erstellt von SonnyB., 08.10.2004, 20:12 Uhr · 57 Antworten · 6.411 Aufrufe

  1. #31
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    J.B. postete
    Und zum Glück gibt es ja Labels wie MTM, die solchen Bands/Projekten eine Plattform bieten und den Fans deren Silberlinge bescheren.
    Naja zu MTM kann man geteilter Meinung sein, will ich aber hier nicht weiter ausführen.

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von SonnyB.

    Registriert seit
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    8.765
    J.B. postete
    @ trampster

    Sonny versteht das OT schon. Und wenn es sie stört wird sie das schon kundtun.
    Jepp...versteht sie und würde sie auch kundtun

    Ist schon in Ordnung....meine Frage wurde ja mehr als beantwortet und diese Diskussion ist interessant.

  4. #33
    Benutzerbild von Trampster

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    23
    @J.B.
    Wenn mir die Musik eines Künstlers/Gruppe/Projektes gefällt, dann kaufe ich sie und höre sie (= konsumieren). Und das tue ich bei allem was mir musikalisch gefällt. Ich renne aber nicht auf Konzerte all dieser Gruppen/Künstler, lege mir Merchandising-Artikel von ihnen zu oder trete Fan-Clubs bei.
    Na ja das muss man natürlich für sich selbst entscheiden. Ich bin
    aber der Meinung dadurch bewegt die Musik sich immer weiter
    vom Fan weg. Zum Hard Rock und Metal gehören imho Konzerte
    dazu und Fans die diese auch besuchen. Das hält die Musik am leben
    und man bekommt ein Feedback von anderen Fans und kann sich ggf
    auch mal mit den Künstlern austauschen. Dieses alles ist halt bei Projekten
    nicht der Fall, was ich sehr bedaure.
    Es sei nochmals betont, ich habe nichts gegen Projekte, aber die Vielzahl
    derer, gerade im Melodic Rock Bereich finde ich schon bedenklich.
    Die Musik verkommt dadurch immer mehr zu einem bezugslosem Medium
    ohne eigene Geschichte und Charaktere. Was wären AC/DC ohne
    Angus Young, die Stones ohne Jagger, Motörhead ohne Lemmy?
    Musik lebt auch von ihren Musikern die der Band ein Gesicht geben
    und Leben einhauchen, die eine Geschichte erzählen und das Interesse
    der Fans auch an der Band wecken.
    Ich geniesse ihre Musik da sie mir gefällt und versuche mir ihre vollständige Diskographie (so mir die Alben zusagen) zuzulegen.
    dass meist nach einem, zumeist guten Album Schluss ist
    Du stellst die eine Aussage mit der anderen selbst ins Aus.
    Wenn nun also ein Projekt keine Seele hat, die Musik aber gut ist, was also soll man machen? Soll man die Alben links liegen lassen, weil es nur ein Studioprojekt ist? Und wenn ja warum, wenn doch die Musik gefällt?
    Nein, selbstverständlich nicht, mache ich auch nicht.
    Viele Musiker des Genres verdienen gerade durch Mitarbeit an diesen Projekten ihren Lebensunterhalt.
    Habe ich auch nicht bestritten oder kritisiert. Bin aber der Meinung man sollte
    sich etwas eigenes aufbauen als für ein paar Kröten das nachzududeln
    was einem andere vorsetzen. Wenn Du Dich ein wenig im Rockgeschäft
    auskennst weisst Du sicherlich auch wie stark der Preisverfall gerade bei
    Mietmusikern ist, die oftmals am Existenzminimum leben.
    just music postete
    Naja zu MTM kann man geteilter Meinung sein, will ich aber hier nicht weiter ausführen.
    Ja, das kann man. Die haben mal stark angefangen und ein ganzes Genre
    neu belebt. Aber inzwischen, na ja. Da sind mir Frontiers näher.

  5. #34
    Benutzerbild von J.B.

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    04.10.2001
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    6.106
    @ trampster

    Sicher lebt die Musik von ihren Musikern, von Persönlichkeiten die ihr Leben einhauchen, von Charakteren, die Bands ein Gesicht geben. Das bestreite ich nicht, ganz im Gegenteil! Ich erachte dies als extrem wichtig.

    Das Problem ist aber, dass man das eben nicht von jeder Band bzw. jedem als Studioprojekt begonnenen Ensemble erwarten kann! Wo sollen die denn alle touren und auftreten?

    Auch schreib ich, dass ich nicht zu Konzerten all der Bands gehe, deren Alben ich mir zulege/zugelegt habe. Wenn ich das tun würde, wäre ich auf schätzungsweise 5 Konzerten die Woche. Was das preislich ausmacht dürfte klar sein. Ich gebe mein Geld für deren Alben aus und das ist oft genug nicht wenig.

    Da ich so viele Bands schätze und das nicht nur im H'n'H-Sektor kann ich es mir schlicht und einfach nicht leisten mir Fan-Artikel zuzulegen und auf ein Konzert nach dem anderen zu gehen. Nur weil ich eine Band (oder ein Projekt das vielleicht eine Band werden könnte) nicht noch anderweitig unterstützen kann, lasse ich es mir nicht nehmen weiterhin ihre Musik zu kaufen. Das bringt immerhin Geld in deren Kassen, wenn auch nicht viel. Und wenn Geld fließt und sich etwas als lukrativ, also möglicherweise überlebensfähig erweist, wird ja vielleicht am Ende doch eine Band draus.

    Ich geniesse ihre Musik da sie mir gefällt und versuche mir ihre vollständige Diskographie (so mir die Alben zusagen) zuzulegen.
    dass meist nach einem, zumeist guten Album Schluss ist
    Du stellst die eine Aussage mit der anderen selbst ins Aus.
    Tue ich nicht! Du hast hier Zitate aus zwei verschiedenen Abschnitten genommen und dabei noch wichtige Vor- und Nachsätze weggelassen.

    Also noch einmal.

    Wenn mir ein Album musikalisch zusagt kaufe ich es. Finde ich dann heraus, dass es davon noch mehr Alben gibt, versuche ich mir diese auch noch zuzulegen, auch auf die Gefahr hin, Alben in die Hände zu bekommen, von denen mir dann nur 1-2 Songs gefallen. Aber genau diese 2 Songs sind es mir dann wert.

    Gibt es von dieser Band/diesem Projekt keine weiteren Alben, so empfinde ich dies als bedauerlich und hätte mir sicher gewünscht, dass es davon noch mehr Material geben sollte. Aber bei der schon von mir erwähnten großen Anzahl an Bands/Projekten die mir gefallen, kann ich einfach nicht mehr als sie durch den Kauf ihrer Werke zu unterstützen. Wenn ich damit aber relativ allein auf weiter Flur stehe löst sich die Sache trotzdem in Wohlgefallen auf.

    Im Übrigen betrifft das auch richtige Bands. Die lösen sich nach 3-4 herausragenden Alben einfach auf und man schaut in die Röhre. Und warum? Weil die Verkaufszahlen zu niedrig waren und sie die astronomischen Preise für Touren hier in Europa (besonders in Deutschland) nicht aufbringen konnte und sie in der Hinsicht niemand sponsorte!

    Der Teufelskreis ist doch immer der gleiche:

    Zu unbekannt ---> niedrige Verkaufszahlen ---> Support nötig (Touren, Promotion, etc.) ---> potentielle Sponsoren schauen auf die Verkaufszahlen ---> Ablehnung des Sponsoring ---> Alternative: Eigenfinanzierung ---> zu teuer --->Band bleibt unbekannt und löst sich auf

    Was machen also Musiker, die gerne ihre Ideen umsetzen wollen oder die einfach nur ihrer Leidenschaft für ein Instrument nachgehen wollen, dies aber nicht in einer eigenen Band können? Sie stellen sich für Projekte zur Verfügung oder rufen eigene ins Leben. Und ich glaube die meisten tun es für Projekte hinter denen sie zumindest teilweise stehen. Ich glaube die wenigsten werden sich für Musik hergeben, die einfach nicht ihr Ding ist, obwohl es diese Fälle mit Sicherheit auch gibt.

    Ich denke ein Grund, der solch eine Projektwelle mit verursacht hat, ist die Explosion an Bands! Es fand gegen Ende der 80er eine regelrechte Gründungswelle statt. Jeder einigermaßen begabte Musiker aus bekannten Bands wollte auf einmal eine eigene Band gründen. Dazu kamen dann noch die von Plattenfirmen ohne Sinn und Verstand gesignten Bands die in etwa die gerade angesagte Musik (Grunge, Stoner, True, usw.) spielte. Das hat viel kaputt gemacht und noch mehr Verwirrung unter den Fans der Musik verursacht.

    Hatte ich 88 noch einen recht guten Überblick über die Neuerscheinungen gehabt und gewußt welche 10 Alben ich mir als nächstes zulegen, so hatte ich damit spätestens 92 schwerste Probleme. Bands (Projekte gab es zu der Zeit zwar schon, aber sie waren überschaubar) schossen wie Pilze aus dem Boden und man wurde beim Blick in die einschlägigen Magazine fast von Alben-Veröffentlichungen erschlagen. Wenn man vielseitig interessiert war hat man spätestens da die Übersicht verloren und viele gute Bands unwissentlich verpasst und sie somit durch Nichtkauf ihrer Platten ihrem Ende ein Stück näher gebracht. Und das nur im Bereich H'n'H!

    Schließlich und endlich versuche ich mir die Musik die mir gefällt zu kaufen und mehr kann ich einfach nicht tun, denn das würde meine Zeit und meine finanziellen Mittel weit übersteigen.

    Es liegt vielleicht auch an meiner Musik-Philosophie. Ich bin vielmehr Fan guter Musik/Songs, als Fan von Bands/Künstlern. Einfach weil mir gute Songs wichtig sind und es gibt ja nicht nur ein paar Bands/Künstler die gute Songs fabrizieren.

    @ just music

    Wie man auch immer heute darüber denken mag, MTM hat viele Melodic-Rock-Bands wie Ten hier in Deutschland, zumindest mir zugänglich gemacht. Ich hätte sonst einen recht großen Teil, dieser von mir so geschätzten Musikrichtung Melodic Rock, verpasst, bzw. hätte Probleme gehabt an Alben der Bands zu kommen (das war nämlich bevor ich ebay, amazon und Konsorten kannte ).

    Was mittlerweile draus geworden ist, mag ich nicht beurteilen, da ich mich in der Hinsicht zu wenig auskenne, bzw. nicht genug Infos habe.

    Fakt ist aber für mich, dass MTM mit seiner Sampler-Serie MTM-Music zu mehr als fairen Preisen etwas Tolles für Fans und Interessierte geschaffen hat!

    Gruß

    J.B.

  6. #35
    Benutzerbild von CaptChaos

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    Ich muss J.B. vollkommen recht geben mir gings und gehts genau so

  7. #36
    Benutzerbild von Trampster

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    Auch schreib ich, dass ich nicht zu Konzerten all der Bands gehe, deren Alben ich mir zulege/zugelegt habe. Wenn ich das tun würde, wäre ich auf schätzungsweise 5 Konzerten die Woche. Was das preislich ausmacht dürfte klar sein. Ich gebe mein Geld für deren Alben aus und das ist oft genug nicht wenig.
    Da hast Du natürlich Recht, damit kann ich leben.
    lasse ich es mir nicht nehmen weiterhin ihre Musik zu kaufen.
    ...was ich auch befürwortet habe.
    Ich denke ein Grund, der solch eine Projektwelle mit verursacht hat, ist die Explosion an Bands! Es fand gegen Ende der 80er eine regelrechte Gründungswelle statt. Jeder einigermaßen begabte Musiker aus bekannten Bands wollte auf einmal eine eigene Band gründen. Dazu kamen dann noch die von Plattenfirmen ohne Sinn und Verstand gesignten Bands die in etwa die gerade angesagte Musik (Grunge, Stoner, True, usw.) spielte. Das hat viel kaputt gemacht und noch mehr Verwirrung unter den Fans der Musik verursacht.

    Hatte ich 88 noch einen recht guten Überblick über die Neuerscheinungen gehabt und gewußt welche 10 Alben ich mir als nächstes zulegen, so hatte ich damit spätestens 92 schwerste Probleme. Bands (Projekte gab es zu der Zeit zwar schon, aber sie waren überschaubar) schossen wie Pilze aus dem Boden und man wurde beim Blick in die einschlägigen Magazine fast von Alben-Veröffentlichungen erschlagen. Wenn man vielseitig interessiert war hat man spätestens da die Übersicht verloren und viele gute Bands unwissentlich verpasst und sie somit durch Nichtkauf ihrer Platten ihrem Ende ein Stück näher gebracht. Und das nur im Bereich H'n'H!
    Was hat das jetzt mit der Vielzahl an Projekten zu tun? Sorry ich blicks gerade
    nicht.
    Aber das von Dir angesprochene Problem haben wir doch imho zur Zeit genauso.
    Es gibt momentan so viele Vö. das man leicht den Überblick verliert.
    Der Markt muss sich Rezession oder Käuferverzicht erstmal wieder berappeln.

  8. #37
    Benutzerbild von djrene

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    Nochmal Thema MTM. Bald steht ja deren Sampler Vol. 10 in den Läden. Der ist ein wenig ruhiger ausgefallen als gewöhnlich, was aber nicht unbedingt schlecht sein muß. Als besonderes Schmankerl sind 2 Liveaufnahmen vom Deep Impact Festival (ich war dabei ) mit Dare und Fate zu hören. Allerdings befürchte ich, daß der auf dem Sampler vertretene Rough-Mix etliche Fans eher vom Kauf der, wie auch immer gearteten, Livescheibe(n) abhalten wird. Der Sound ist einfach grausam. Da wohnen 2 Herzen in meiner Brust: Einerseits freue ich mich über sowas, andererseits verstehe ich den Promotion-Sinn nicht ganz.

    @ just music: Da ist auch ein Song von S.I.N. mit drauf.

  9. #38
    Benutzerbild von J.B.

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    @ Trampster

    ...Was hat das jetzt mit der Vielzahl an Projekten zu tun? Sorry ich blicks gerade nicht....
    Diesem Bandboom entsprangen reihenweise Bands die sich nach einem oder zwei Alben wieder auflösten. Also standen die Musiker, die ja nun schon Mal am Duft des Geldes, des Erfolges und der großen weiten Welt geschnuppert hatten auf der Straße. Da es nicht genug neue Bandgründungen gab um sie alle unterzubringen, mussten sie nun also sehen wo sie ihr Geld verdienen konnten.

    Dazu gab es meines Erachtens nach drei Möglichkeiten:

    1. Sich aus dem Geschäft zurückziehen und wieder dem alten Job nachgehen.

    Wäre für viele Mittel- und Daruntermaßmusiker sicher das Beste gewesen.

    2. Eine eigene Band gründen, auch auf die Gefahr hin wieder zu floppen.

    Einige haben es geschafft, andere haben aufgegeben und verschwanden und wieder andere wurden zu Steh-Auf-Männchen.

    3. Sich als Studio- bzw. Miet-, bzw. Projektmusiker verdingen.

    Diesen Weg haben so einige genommen, da sie dadurch weiterhin der Musik treu bleiben konnten und vielleicht auch die Hoffnung hatten so wieder in eine Band zu rutschen.


    Und aus den Gründen 2 und 3 haben wir es auch und gerade heute noch mit vielen kurzlebigen Bands respektive Projekten zu tun, denn die Anzahl an Bands und damit Musikern wurde ja nicht kleiner, sondern stieg sogar noch an. Und da alle irgendwie Geld verdienen und trotzdem ihre Musikträume verwirklichen wollen, sind für mich diese Vielzahl an Projekten ein logisches Ergebnis dieses Bandbooms Anfang der 90er.

    Ausserdem denke, dass gerade in bestimmten Bereichen des H'n'H viele Kooperationen (oft Projekte) auch entstehen, weil Musiker bestimmte musikalische Ideen umsetzen wollen, die sie vielleicht mit ihrer, meist erfolgreichen, Formation nicht umsetzen konnten (wg. Plattenfirmen, Verträgen, musikalischen Difeerenzen mit den anderen Mitgliedern, etc.). Oder aber weil sie einfach mal mit Musikern anderer Bands, die sie bewundern oder die sie kennen etwas zusammen einspielen wollen.

    Auch hier bieten Projekte die, zumindest in meinen Augen, einzig sinnvolle Lösung.

    Wie fing denn, zumindest in diesem so grossen Maße, alles an? Anfang/Mitte der 90er beschlossen auf einmal mehr und mehr Musiker von großen Gruppen etwas zusammen einzuspielen. Das Beispiel hat dann sehr schnell Schule gemacht und auf einmal gab es dann ein [i]Side-Project[/b] nach dem anderen.

    Heute hat doch fast jedes Mitglied grosser oder zumindest einigermaßen bekannter Bands die Finger in noch mindestens einem Side-Project mit drin.

    Ob dies nun geschieht weil die Jungs und Mädels sich musikalisch vollkommen verwirklichen wollen, sie sonst Langeweile hätten, es tun um zu überleben, ihre eigene Band mit zu promoten oder einfach nur um möglichst viel Geld abzugreifen, ob jetzt aus Egoismus oder unter Druck einer Plattenfirma, ist für mich gehopst wie gesprungen, solange am Ende gute Musik steht.

    Viele Projekte sind vielleicht auch nur durch Trendhopping entstanden oder weil sich mal eben ein paar Musiker die mit ihren Bands im selben Studio waren, beschlossen haben eine Jamsession hinzulegen, die sich dann als gelungenes Projekt herausstellte.

    Wenn sich aber nun aus all diesen Dingen echte Bands herauskristallisieren sollen, damit sie für "Fans" transparenter werden, dann hätten wir ein echtes Problem! Sie würden sich nämlich in Studios und auf Veranstaltungen auf die Füsse treten und das nicht zu knapp.

    Ausserdem bekämen die Fans Probleme was ihre Geldausgaben anginge.

    BTW: Kann man eigentlich schon Fan von einer Band sein, die bislang genau ein Album herausgebracht hat? Oder entwickelt sich echtes Fantum erst im Laufe von Jahren, die man eine Band begleitet hat? Und was ist mit Bands, die eigentlich ja Projekte eines Masterminds sind, der aber dennoch mit Mietmusikern auf Tour geht und das über Jahre? Eigentlich wäre es ja ein Projekt, das aber einen Bandnamen hat, über Jahre existiert und eigentlich dennoch keine Seele haben kann, weil bei jedem Album andere Musiker am Start sind und der Mastermind im Studio alle Instrumente selbst eingespielt und auch noch die Texte schrieb? Kann man dann Fan dieses hmmm... Dingens sein?

    Damit wir uns nicht falsch verstehen! Ich will Dich hier nicht verulken, sondern einfach nur deutlich machen, dass man bei dieser Diskussion viele, sehr viele Dinge nicht aus den Augen verlieren darf.

    Aber weiter im Text.

    Was passiert mit Musikern, die einfach gar kein Interesse haben zu touren, weil es ihnen zu anstrengend ist oder sie es aus gesundheitlichen, familiären oder sonstigen Gründen nicht wollen oder können?

    Hat eine Band wirklich erst dann eine Seele wenn sie tourt oder es Merchandising-Artikel von ihr gibt?

    Für mich hat die Musik, egal ob einem Einzelkünstler, einer Band oder einem Projekt entsprungen, Seele! Diese wird ihr durch die Musiker eingeflößt. Bands haben dann eine Seele, wenn sie sich der Öffentlichkeit stellen bzw. in ihr stehen, da sie ihre Musik lebendig umsetzen. Im Studio sind alle gleich und ich denke da kann man nicht von wirklich von Seele sprechen. Die steckt dann ja, wie ich schon erwähnt habe, in der entstehenden Musik. Ein Projekt hatte und hat für mich nie eine Bandseele, aber eine musikalische Seele. Eine Band hat bei einem Auftritt in meinen Augen beides und solange sie etwas im Studio einspielt eben meist auch nur eine musikalische Seele.

    Klar gibt es Bands, bei denen die einzelnen Musiker sich hervoragend verstehen und die Bälle gegenseitig zuwerfen. Dann ist da selbst im Studio eine Seele zu erkennen, aber solche Ausnahmen kann man mit der Lupe suchen.

    In den meisten Bands heutzutagen, selbst in den großen und bekannten Acts, gibt es meist ein bis zwei Hauptsongwriter und einen bis drei (und das ist schon viel) Mitglieder, die die Musik schreiben. Der Rest ist auf die reine Musikerrolle beschränkt, hat oft nur wenig Mitspracherecht und muss eben spielen was die anderen geschrieben haben.

    Damit sind aber auch viele Musiker voll und ganz zufrieden! Sie wissen z.B., dass sie keine guten Texte hinbekommen oder dass ihnen der musikalische Gesamtüberblick fehlt und wollen dennoch nicht auf das Musik machen verzichten.

    Ich sehe es einfach so:

    Wenn etwas seelenlos ist, ist es tot! Ein Projekt hat keine Seele im Bezug auf Band sein aber nichtsdestotrotz eine musikalische Seele. Ergo lebt ihre Musik, aber nicht die Band, die ja auch keine ist, sondern nur ein Projekt. Und in diesem Stadium wiederum obliegt es den Projekt-Mitgliedern, diesem eine Seele einzuhauchen, indem sie aus dem Projekt eine Band entstehen lassen.

    Gruß

    J.B.

  10. #39
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    Und ich hab hier gerade erst ne Band gegründet... bloß gut, daß es nur ein Hobby ist!

    J.B. postete

    BTW: Kann man eigentlich schon Fan von einer Band sein, die bislang genau ein Album herausgebracht hat? Oder entwickelt sich echtes Fantum erst im Laufe von Jahren, die man eine Band begleitet hat? Und was ist mit Bands, die eigentlich ja Projekte eines Masterminds sind, der aber dennoch mit Mietmusikern auf Tour geht und das über Jahre? Eigentlich wäre es ja ein Projekt, das aber einen Bandnamen hat, über Jahre existiert und eigentlich dennoch keine Seele haben kann, weil bei jedem Album andere Musiker am Start sind und der Mastermind im Studio alle Instrumente selbst eingespielt und auch noch die Texte schrieb? Kann man dann Fan dieses hmmm... Dingens sein?
    Oder sofort, wenn man einen Musiker / eine Band / ein Projekt ganz zufällig nachm dritten oder so Album entdeckt?

    Man kann! Zumindest für mich trifft das zu!

  11. #40
    justmusic
    Benutzerbild von justmusic
    Noch was, wenn ich einem Musiker mit dem Plattenkauf wirklich helfen will, dann kauf ich den Silberling aufm Konzert.
    Hat der Musiker erstens an meiner Eintrittskarte was verdient und bekommt zweitens von der CD mehr, als wenn ich die im Handel kaufe und noch 5 weitere Leute (Vertrieb, etc) die Hand aufhalten.

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