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Newsflash:

Erstellt von SonnyB., 12.04.2006, 19:06 Uhr · 66 Antworten · 10.686 Aufrufe

  1. #41
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Newsflash:

    Zitat Zitat von SonnyB. Beitrag anzeigen
    Und uns Bormann ist schon wieder weg. Dafür ist Urban Breed wieder da. Mann mann mann... entscheidet euch doch mal.
    Genehmige Dir die Redrum mit Bormann an den Vocals. Ist eh die deutlich bessere Scheibe

  2.  
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  3. #42
    Benutzerbild von SonnyB.

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    AW: Newsflash:

    Die Kanadier Triumph sind zurück!!!

    Offizielles Statement der band auf deren HP:

    Finally, fans will now get the opportunity to catch these legends live on stage at the Sweden Rock Fest taking place from June 4 - 7. The classic Triumph line-up of Rik Emmett, Mike Levine and Gil Moore could not have selected a better way to reunite after a two-decade absence.
    Wer die Band nicht mehr kennt, kann auf der HP reinlauschen: http://www.triumphmusic.com/read/news/default.aspx

    Infos in Deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Triumph_(Band)

  4. #43
    Benutzerbild von SonnyB.

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    AW: Newsflash:

    Mal schlechte News :

    Mel Galley (Ex Whitesnake, Trapeze und Phenomena) liegt im Sterben. Der Gitarrist ist unheilbar an Krebs erkrankt.
    Auf seiner MySpace Seite (http://blog.myspace.com/index.cfm?fu...ogID=356351327) hat er einen Brief an seine Familie, Freunde und Fans verfasst.

  5. #44
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    AW: Newsflash:

    JORN LANDE legt wieder nach. Das neue Album erscheint im Mai über Frontiers und wird den Titel "Lonely Are the Brave" tragen. Gemixt wurde das Album in "Tommy Hansen's Jailhouse Studio" in Dänemark, wo auch schon Helloween, D.A.D, die Pretty Maids, TNT und andere gewerkelt haben.

    Quellen: http://www.roadrunnerrecords.com/bla...wsitemID=91609 und http://www.jailhouse.dk/relaunch/newref.html

  6. #45
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    AW: Newsflash:

    Der Vertrieb hat inzwischen (endlich) Bild und Infos, die Plattenfirma selbst noch nicht:
    ANGST VOR CLOWNS veröffentlichen ihr erstes Album am 25.04.2008 (nachdem es fast 2 Jahre lang aufgeschoben wurde).
    In der Band sind Aren Emirze (Harmful, Rinderwahnsinn), Jens Cappel (Sushi Mob), Gerd Knebel (Flatsch!) und Harald Heinl.

    http://www.angstvorclowns.de/

  7. #46
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    AW: Newsflash:

    Nach 6 Jahren kündigte Dougie White (Ex-Rainbow, Cornerstone), den Posten bei Malmsteen.
    Nun hat Yngwie seinen neuen Frontman bekannt gegeben. Eine Überraschung sondergleichen, denn es ist niemand anderes als Tim "Ripper Owens (Ex-Judas Priest, Ex-Iced Earth, Beyond Fear), der nun bei Malmsteens Rising Force singen wird.
    http://www.sleaze-metal.com/news.html?id=4240&do=view


  8. #47
    Benutzerbild von SonnyB.

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    AW: Newsflash:

    LITA FORD besinnt sich ihrer rockenden Vergangenheit, entstaubt ihre alte B.C. Rich Gitarre, und hat endlich wieder einen Plattenvetrag unterschrieben.
    Den Rest der News: http://www.burnyourears.de/index.php...d=news&id=4684

  9. #48
    Benutzerbild von SonnyB.

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    AW: Newsflash:

    STRATOVARIUS gibts nicht mehr!

    O-Ton:

    "Es ist an der Zeit, die Stille zu brechen und Euch mitzuteilen, was einige von Euch schon länger befürchtet hatten: STRATOVARIUS gibt es nicht mehr.
    Bereits letzten Oktober habe ich den Jungs mitgeteilt, dass ich die Band auflösen werde, und ich sagte ihnen auch warum.
    Diese Nachricht ist Euch gewidmet, den Fans von STRATOVARIUS, die Ihr die Band für all diese Jahre unterstützt habt.
    Ich dachte zunächst, ich sollte vielleicht ein Statement schreiben, wie man es aus der Musikindustrie sonst so kennt, eines, das nicht wirklich viel aussagt, aber ich entschied mich um, denn zumindest Teile der Wahrheit will ich Euch einfach nicht vorenthalten. Ihr sollt wissen, was hinter den Kulissen abging, um meine Entscheidung besser verstehen zu können.

    Ab dem Zeitpunkt, als Timo Kotipelto [Vocals] und Jörg Michael [Drums] der Band beitraten, gab es vermehrt dicke Luft, was sich hauptsächlich auf mich, Timo und Jörg bezog.
    Der Grund, warum ich vor einigen Jahren unseren Bassisten Jari Kainulainen feuerte, ist absolute absurd, weswegen ich darauf hier nicht näher eingehen möchte. Sollte ich jemals ein Buch schreiben, werde ich vielleicht darin davon berichten. Jedenfalls glaube ich, dass damit bereits der Samen für all dieses Negative gepflanzt wurde… und das ist nun knapp 12 Jahre her. Es gab viele Zusammenstöße und Jörg begann damit, sich über Timo zu beschweren, während Timo sich dauernd bei mir über Jörg beschwerte. Es war einfach eine Katastrophe, aber dennoch… gegenüber Fans haben wir das natürlich nie gezeigt. Es ist nicht meine Absicht, Timo Kotipelto und Jörg hier respektlos behandeln zu wollen, denn sie sind alle beide von Grund auf feine Kerle. Es gibt allerdings leider nun einmal Dinge, die passieren, obwohl man nicht will, dass sie passieren und alles geht in eine Richtung, die einem nicht gefällt. Ich will es mit einer Scheidung vergleichen: Niemand will, dass es jemals passiert, aber manchmal fällt einem einfach auf, dass es das Beste für alle ist, wenn man die Beziehung beendet, so dass jeder der Beteiligten sein Leben ab jetzt selbst leben kann. Außerdem will ich ja auch erzählen, wie es hinter den Kulissen zuging, denn Ihr habt davon ja am wenigsten mitbekommen.

    Wir hatten tolle Jahre, 14 Platten, sechs Welt-Tourneen mit über 1.000 Shows über den gesamten Globus hinweg, drei goldene Schallplatten, einen finnischen Grammy und knapp 3 Mio. Plattenverkäufe.
    Ich habe über ein Jahr damit verbracht, wirklich intensiv über die Sache nachzudenken, aber ich glaube eben jetzt, dass es die bessere Entscheidung ist. Ich habe mich einfach komplett unwohl dabei gefühlt, ein Teil von STRATOVARIUS zu sein. Irgendetwas lief verdammt falsch in dieser Band und niemanden schien das auch nur ansatzweise zu interessieren.

    Ich fing bereits mit dem letzten Album [2005] damit an, über diese Dinge nachzudenken. Zumindest war das die Zeit, in der die Stimmung innerhalb der Band sehr komisch war. Ich verbrachte die meiste Zeit 2004 damit, mich von meinem Nervenzusammenbruch im selben Jahr zu erholen, als ich ins Krankenhaus kam. Das war der Punkt, ab dem sich alles veränderte. Jens Johansson [Keyboards] unterstützte mich sehr mit all seinen Anrufen. Dann haben wir dieses „STRATOVARIUS“-Album aufgenommen, von dem ich glaube, dass es ein richtig mieses Album war und nur dazu da war, einen Tourgrund zu haben. Mir wurde zum ersten Mal klar, dass die Dinge wirklich schlecht liefen, aber scheinbar war ich damit allein, denn es schien wirklich niemanden zu interessieren. Ich hatte z.B. die Idee, Projektionsbildschirme auf der Bühne zu haben. Für so etwas braucht man jede Menge Grafiken, die ich selbst erstellte – wie eigentlich auch den kompletten Rest des Bühnenprogramms – aber es interessierte sich nicht einmal jemand für all diese Dinge. Es kam mir vor, als würden die anderen denken: „Je weniger Arbeit, desto besser.“ Die Atmosphäre bei den Proben war ebenfalls katastrophal. Lauri Porra [Bass], der gerade erst eingestiegen war, wunderte sich gleich zu Beginn, was mit der Band los war. Jörg Michael kam von SAXON zu uns und trug über die komplette Tour hinweg ein SAXON-Shirt. Seine ganze Attitüde war über diesen Zeitraum nichts anderes als einfach nur arrogant – und das so ziemlich gegenüber jedem, vor allem gegenüber mir und Timo. Zwar kamen Timo und ich währenddessen gut miteinander aus, aber ich habe schon damals gemerkt, dass irgendwas in der Luft liegt. Klar, wir haben gegenüber den Fans wirklich ein paar gute Shows gespielt, aber es fühlte sich stets mehr nach einem Kraftakt an, als nach emotionalem Spiel, das von Herzen kommt.

    Ich glaube, dass Timo Kotipelto ziemlich angepisst war, dass er es nicht schaffte, seine Songs und Lyrics auf ein STRATOVARIUS-Album zu bringen. Ich habe das ehrlich gesagt nie verstanden, denn er hatte immerhin sein Soloprojekt, worin er doch eigentlich tun und lassen konnte, was er wollte. Es hat mich Jahre gekostet, bis ich ihm einfach mitteilen konnte, dass ich seine Art von Songwriting und Lyrics einfach nicht mag. Der Unterschied zwischen seinen und meinen Songs war, dass ich Songs schrieb, die mit der Zeit zu einem echten STRATOVARIUS-Song wurden, während seine Songs stets in KOTIPELTO-Songs endeten, was für mich ganz klar bedeutete, dass sie besser auf einer KOTIPELTO-Platte veröffentlicht werden sollten.

    Es ist wirklich nicht leicht, jemandem zu sagen, dass man seine Musik nicht mag. Ihr kennt das ja auch, dass man noch lange nicht alles mag. So ist das bei mir ja auch - und sogar bei Timo Kotipelto. Ich bin nicht im Recht zu bestimmen, was gut und was schlecht ist, aber ich kann sehr wohl sagen, was ich mag und was ich eben nicht mag. Timo Kotipeltos Musik mag ich jedenfalls nicht. Ich muss allerdings dazu sagen, dass er eine Menge wirklich guter Songs während seiner Solokarriere geschrieben hat. Er würde wahrscheinlich auch genau dasselbe über mein Songwriting sagen, weil wir einfach komplett verschieden sind. Wir haben sogar einen komplett verschiedenen Sinn für Humor.

    Das wohl Komischste bei STRATOVARIUS war, dass wir alle niemals Freunde geworden sind. Ich habe Timo Kotipelto in 12 Jahren vielleicht fünfmal besucht. Mir persönlich war immer Jens am nächsten und später auch Lauri Porra, der ein wirklich wunderbarer Mensch ist. Dennoch waren wir alle niemals richtige Freunde. Das überrascht Euch sicher, hm? Es ist aber die Wahrheit.
    Die Tour ging jedenfalls weiter und irgendwann erzählte mir Jörgs Drum-Roadie total besoffen, dass Jörg die Band verlassen wird. Da er aber ein „Geschäftsmann“ sei, würde er die Tour noch zu Ende spielen. Jörgs Benehmen fand seinen Höhepunkt bei dem, was er auf der Tour in Seattle zu mir sagte. Er erzählte mir, dass er glaubte, die Band sei hinüber. Wir versuchten – zum dritten Mal – eine Show in Sao Paolo aufzunehmen, um daraus eine Live-DVD zu machen, konnten das Material allerdings nicht verwenden, weil wir so schlecht gespielt hatten. Es war einfach nur verdammt mies. Obwohl wir auf diesen 120 Konzerten viele verschiedene Menschenmengen gerockt hatten, war es dennoch für die anderen immer ein Gefühl, als würde man zur Arbeit gehen müssen, wenn sie auf die Bühne gingen. Für mich war es nicht so, jedenfalls noch nicht. Ich bekam allerdings schnell das Gefühl, dass das alles mit Herz nicht mehr viel zu tun hatte und alles nur des Geldes wegen passierte.

    Die Tour ging weiter, wir haben’s überlebt und auch Jörg verließ die Band nicht. Allerdings war es die eigenartigste Tour, die ich je gespielt habe. Wir waren sehr erfolgreich, aber es fühlte sich immer so an, als müsste man alles verlangen. Es machte keinen Spaß, sondern war einfach nur traurig.
    Das Nächste, was ich danach vorhatte, war, ein gutes, altes Old-School Power Metal Album aufzunehmen, das mit 'Visions' zu vergleichen gewesen wäre. Ich dachte, dass unsere Fans es einfach verdienen würden und dass dies jetzt genau das Richtige sein würde. Daraus wurde dann das berühmte „RR”-Album. Das Songwriting sprudelte geradezu, die Songs klangen richtig gut und die Melodien gingen in Richtung alte STRATOVARIUS. Ich machte mir eben nur Sorgen um die Situation innerhalb der Band und erwartete einige Schwierigkeiten während der Aufnahmen zu diesem Album.

    Jedenfalls hatten wir Ende 2006 die Aufnahme eines Demos mit 10 brandneuen Songs abgeschlossen. Ich war nicht wirklich sonderlich zufrieden mit dem Ergebnis, aber es war OK für das, was es sein sollte, nämlich eine Demo fürs Label. Anschließend buchte ich 12 Tage im Sonic Pump Studio in Helsinki und die eigenartigste Aufnahmesession meiner Karriere begann: Jörg redete ununterbrochen davon, dass wir unseren 'Visions-Hunger' wieder aufkommen lassen sollten, obwohl es mir nicht wirklich so vorkam, als hätte gerade er diesen gehabt. Niemand hatte ihn. Diese Session war kein Bisschen wie die zuvor. Keiner hatte die Songs wirklich geprobt und dementsprechend schlimm klang auch das Ergebnis. Ich habe eine Woche damit verbracht, allein die Drumspuren zu verbessern, bis ich schlussendlich aufgab. Der finale Punkt war erreicht, an dem ich ernsthaft darüber nachdachte, wieso ich diese Sache eigentlich aufrecht erhalte, wenn das alles so schwer ist. Ich erinnere mich noch daran, wie viel Zeit, Geld und Energie wir in „Elements 1“ gesteckt haben. Man konnte von dort aus nirgends mehr hin, ohne die Vergangenheit zu wiederholen. Ich weiß, dass Timo Kotipelto dieses Album nie und nicht im Geringsten mochte, was wieder einmal den Unterschied zwischen ihm und mir zeigt. Natürlich verlangt niemand, dass er es zu mögen hat, aber für mich war “Elements 1“ die Spitze unserer Evolution und vielleicht hätte ich bereits danach die Band auflösen sollen.

    2007 war dann für mich das Jahr der Wendung – in vielerlei Hinsicht. Persönlich ging es mir immer besser, bezüglich STRATOVARIUS allerdings zunehmend schlechter. Wir stritten uns über jeden Mist, was mich wirklich ankotzte. Eine große Menge Streit. Eine große Menge! Ich musste zusätzlich Kraft aufbringen, um mich um STRATOVARIUS-Merch zu kümmern, was eigentlich die Aufgabe von Jörg und Timo war. Es gab kein Merch mehr für die Leute, die sich allerdings ran hielten, immer wieder neue Sachen zu bestellen, weil sie noch immer auf der Webseite standen. Dann gab es da noch das SSL-Sicherheitszertifikat, das seine sichere Bestellung garantierte, was allerdings schon über ein Jahr abgelaufen war. Ich habe dann zwar versucht, das zu ändern, hatte aber nicht die Berechtigung dazu. Die meist verkauften Artikel waren ausverkauft und Jörg weigerte sich ständig, neue zu produzieren. Ich konnte nicht im Geringsten verstehen, was bei uns abging. Gleichzeitig hatte ich allerdings so viel Spaß wie schon lange nicht mehr mit meiner Rock-Oper „Saana“. Als ich sie geschrieben habe, ist mir all das aufgefallen, was ich bei STRATOVARIUS vermisst hatte: der Enthusiasmus, die Kreativität… der Spaß. Seit Jahren war das alles nicht mehr so. „Saana” gab mir Hoffnung, in meinem Alter noch dazuzulernen und es vermittelte mir eine neue Welt, bestehend aus neuen Dingen. Ich wusste einfach, dass ich ein paar sehr coole Metalsongs in petto hatte.

    2007 spielten wir acht Festival-Gigs und es passierte in Wacken, als ich vor 45.000 Metalheads auf der Bühne stand und mir klar wurde, dass diese Band Geschichte ist. Ich erinnere mich noch genau daran, als wir dort standen und dieselben alten Songs spielten, die wir seit Jahren immer wieder spielten, als mir schlussendlich auffiel, dass diese Band keine Seele mehr hat. Ich schaute mich um und fühlte mich wie ein Teil eines Schauspiels, das ein Skript verfolgt oder Teil einer Maschine, die immer gleich läuft. Es gab nichts Frisches, es gab nichts Aufregendes mehr. Die Band klang furchtbar. Es war kein Herz mehr darin. Einfach nur die alte Leier. Jörg arbeitete zu dieser Zeit in Vollzeit für eine Künstleragentur und auch in Wacken war er unter anderem aus beruflichen Gründen. Er kam wirklich aus dem Produzentenbüro auf die Bühne und verschwand anschließend wieder dort hin. Wir waren freundlich zueinander – rein oberflächlich betrachtet – aber Freundschaft gab es nicht zwischen uns. Alles, was ich fühlte, war diese Spannung in unserer Beziehung als Band. Wieder einmal betrat mich das Gefühl, dass es diese Band nur noch aus einem einzigen Grund gab: des Geldes wegen. Das war der Grund, wieso Jörg und Timo immer noch in der Band waren, trotz der miesen Stimmung. Als ich so auf der Bühne in Wacken stand, realisierte ich langsam, dass es leider auch zu meinem Hauptgrund geworden war, diese Band noch aufrecht zu erhalten. Ich hielt für Geld daran fest, also war dies der Moment, in dem ich wusste, dass diese Band ein Ende haben muss.

    Auf der Bühne in Wacken also hatte ich entschieden, die Band aufzulösen, denn es war die einzige zu ziehende Konsequenz. Ich wollte weder Timo noch Jörg feuern, denn sie waren ein genau so großer Teil der Band, wie ich es war. Es wäre auch den Fans gegenüber nicht fair gewesen, also entschied ich mich dazu, das zu begraben was längst gestorben war. Im Oktober 2007 informierte ich die Jungs per E-Mail über meine Entscheidung und führte alles genau aus, um meine Gründe zu erklären, in der Hoffnung, sie würden mich verstehen. Antwort bekam ich lediglich von Jens und Lauri, nicht jedoch von Timo und Jörg. Jens verstand meine Entscheidung, Lauri allerdings nicht. Ich kann ihn verstehen, denn immerhin bekam er einen Einblick in das Leben einer professionellen Rockband, die die ganze Welt bereist hatte. Es war nicht leicht, die Band aufzulösen, denn er verstand die Gründe einfach nicht. Dass Timo und Jörg nicht ein Wort dazu zu sagen hatten, sollte für sich selbst sprechen. Naiv, wie ich nun einmal bin, wollte ich die STRATOVARIUS-Saga mit einem großen Dankeschön an die Fans beenden, also schrieb ich im Februar 2008 eine weitere Mail, in der ich vorschlug, eine allerletzte Tour gemeinsam zu spielen. Ich möchte hier keine Details verraten, aber diesmal bekam ich eine Antwort von Timo und Jörg. Ich habe ihnen nur noch alles Gute gewünscht und erkannte, dass eine letzte gemeinsame Tour aufgrund dieser krassen Reaktionen sicherlich nicht mehr möglich war. Das war’s dann und ich fühlte mich gut mit meiner Entscheidung. Was mich allerdings störte war, dass ich aus rechtlichen Gründen bis heute warten musste, um dies alles offen zu legen.

    Jetzt, wo ich all diese übrigen tollen Songs in Händen hielt, wollte ich diese irgendwie veröffentlichen. Ich rief ein paar Freunde an und wir gingen dort ans Werk, wo wir seinerzeit mit “RR“ aufgehört hatten, was nun ein Jahr her war. Es lief wunderbar. Alle waren fröhlich, es war wieder diese Energie zu spüren. Die Songs klangen wunderbar und ich konnte meine Freunde Michael Kiske und Tobias Sammet überreden, sie auf dem Album einzusingen. Ich habe mich dazu entschlossen, deswegen eine neue Band zu gründen, die „REVOLUTION RENAISSANCE“ heißt und in der ich STRATOVARIUS in gewisser Weise fortsetzen könnte. In dieser ersten Phase ging es mir nur darum, diese Songs zu veröffentlichen und ich hatte gar nicht daran gedacht, ein festes LineUp auf die Beine zu stellen. Dies soll sich allerdings jetzt ändern. Wenn Ihr also interessiert seid, schickt mir doch einfach eine Mail!

    Das Album wird übrigens in der ersten Juniwoche 2008 über Frontier Records erscheinen.

    Zum ersten Mal seit vielen Jahren bin ich aufgeregt und glücklich. Ich kann es kaum erwarten, was das Schicksal für mich, meine Projekte und das Songwriting zu offenbaren hat. Ich erlebe momentan eine sehr kreative Zeit. Ich habe meine Produktionsfirma und eine Menge verschiedener Aufträge – und das nicht nur im Bereich Metal, aber in allen Bereichen, die mich bewegen können.

    Ungeachtet all dessen, was war, will ich zunächst Jörg, Timo, Jens, Jari, Lauri, Tuomo, Antti und Jyrki für die letzten 22 Jahre danken. Ich wünsche Jens, Timo, Jörg und Lauri viel Erfolg bei was auch immer sie in ihrem Leben noch tun werden.

    Zu guter Letzt will ich Euch, den STRATOVARIUS-Fans, meinen Dank für all die Liebe, die Unterstützung und ein wunderbares Leben aussprechen. Wir werden uns wieder sehen. Irgendwo, irgendwann. Ihr werdet für immer in meinem Herzen sein."


    http://www.timotolkki.com/Split.html (offizielles Statement in Englisch)

    www.stratovarius.com (Leider ist die Seite zusammengebrochen)

  10. #49
    Benutzerbild von SonnyB.

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    AW: Newsflash:

    BurnYourEars meldet:

    Pressemeldung:

    Unter www.Metalseek.de findet sich ab sofort eine deutsche Version der ersten Suchmaschine, die ausschließlich eins liefert: Heavy Metal.

    "Neben sämtlichen Metalbands der Welt finden sich bei Metalseek stets alle wichtigen Tourdaten, Festivals und Locations,die 1000 wichtigsten Plattenfirmen aus dem Metalbereich und zahllose Magazine. Dabei bietet die Seite nicht nur die von anderen Suchmaschinen bekannte Stichwortsuche, sondern eine Reihe weiterer Möglichkeiten, wie z.B. die Suche nach Stadt oder Genre. "

    Gegenüber der letzten Version gibt es unter anderem folgende Neuheiten:

    1. stark erweiterte Tourdatenbank: Metalseek enthält jetzt die Tourdaten von fast alles existierenden Metalbands - und zwar weltweit. Damit ist Metalseek die größte und vollständigste Tourdatenbank im Metalbereich überhaupt.
    2. neue Sektion Locations: Hier finden sich alle relevanten Veranstaltungsorte, d.h. Clubs, Festivals und Bars. Diese können wie gewohnt durchsucht und gefiltert werden.
    3. Bewertungsfunkion
    Ab sofort ist es möglich, eigene Bewertungen zu Cds und Locations zu schreiben.

    Mit einem Klick läßt sich die Suchmaschine übrigens in die Browserleiste integrieren (wie z.B. Google, Wikipedia, Ebay...). Ein entsprechender Link findet sich auf der Startseite, Voraussetzung ist ein moderner Browser wie Mozilla Firefox oder Internet Explorer ab Version 7.
    Ich habs mir angeguggt: Gute Seite

  11. #50
    Benutzerbild von djrene

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    AW: Newsflash:

    Ohne weitere Worte: JORN (wie fast immer). Was für ein Burner für alle die z.B. Whitesnake lieben - oder Dio oder oder oder.