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Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

Erstellt von Sturzelpurzel, 10.06.2015, 00:00 Uhr · 27 Antworten · 2.687 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von musikmichel

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    Schickes Teil! Viel Spaß damit.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Tusk

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?



    Zitat Zitat von Sturzelpurzel Beitrag anzeigen
    Nicht selten tauchen dann sogar bestimmte Bilder in meiner Erinnerung auf, die schon lange tief im Unterbewusstsein (?) vergraben waren.
    Wenn Du Lust hast, dann erzähl was davon in diesem interessanten Thread:
    Eure Filme im Kopf zu 80er Songs
    Ich kann solche Stories endlos lesen.


    Zitat Zitat von Sturzelpurzel Beitrag anzeigen
    Manchmal glaube ich sogar, Gerüche & Gefühle 1:1 wieder zu erleben.....
    Wem geht es ebenso?
    Dieses ganze Paket aus Erinnerung an Musik, Bilder, Gerüche und Gefühle ist das, was ich immer als "Geschmack der Zeit" bezeichne.

    Unzählige Beispiele, und ganz aktuell wieder erlebt durch Laschek's Beitrag hier Was hört Ihr gerade? :
    Nu Shooz "I can't wait" American Mix...
    Eine MC-Seite: The Adventures "Theodore and friends", zweite Seite Nu Shooz "I can't wait" Maxi und zwei weitere Versionen, u.a. der American Mix, danach kam Grace Jones "Slave to the rhythm" und "Jones the rhythm"...
    Ich werfe auch meine selbstaufgenommenen Mix-Tapes nicht weg. Wenn ich sie anhöre (manchmal reicht schon anschauen) ist das wie ein Gefühlsfotoalbum.
    Ist schon gewaltig, was wir in uns alles abspeichern - und das kann beim Abrufen einen Moment lang richtig überwältigend sein.

  4. #13
    Benutzerbild von Cinderella

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    Hallo

    Mich überkam heute eine Kassetten-Nostalgie. Als ich mir bei youtube Lieder anhörte, die in den 1980ern gespielt wurden. Bei youtube werden dann ja teilweise die Infos (Cover) der Kassetten, die ja in den Hüllen als Papierteil drin lagen gezeigt. Diese zu sehen bedauerte ich dann schon, das meiste nicht mehr zu haben und entsprechend beneide ich diejenigen, die ihre Kassettensammlungen und überhaupt alles noch haben.

    Diese Papierhüllen enthielten manchmal die Texte der Lieder, das fand ich toll oder eine Auflistung der Musiker und Sänger, manchmal konnte man dieses Papierstück herausnehmen, manchmal nicht und irgendwann lagen auch viele leere Hüllen herum, wie auch heute einige leere CD-Hüllen herumliegen, wenn überhaupt noch Hüllen herumliegen, da wahrscheinlich viel Musik auf anderen Datenträgern bzw. Sticks abgespeichert wird.

    Ich habe auch noch einen CD-Player mit Kassettenteil, leider fehlt mir ein Kabel dafür, obwohl ich darauf geachtet habe, es aufzubewahren.

    Mir geht es genauso: ein Lied gehört und am Ende ahnt man das nächste Lied Mir geht es auch so, wenn ich ältere Lieder im Radio höre. Manchmal denke ich dann: so, und jetzt müsste doch dann dieses Lied kommen und manchmal erinnert mich diese Art von Erinnern überhaupt an ein bestimmtes Lied.

    Bei den CDs und den CD-Abspielgeräten finde ich schon gut, dass man Lieder in der Reihenfolge programmieren kann oder auf Wiederholung stellen kann.

    In den 80ern nahm man ein Lied eben mehrmals auf, gut, wer zwei Kassettendecks hatte. Eine zum abspielen, und eine zum aufnehmen. Oder man musste ständig erst zurückspulen und dann auf "play".

    Interessant ist, dass die Kassette so ein Kultobjekt geworden ist. Man findet sie heute als T-shirt-Druck oder als Motiv für sonstige Gegenstände.

    Gab es dann nicht auch noch sowas wie "Reinigungskassetten" - irgendwas konnte man damit reinigen? Weiß da jemand was zu?

  5. #14
    Benutzerbild von Sammy-Jooo

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    Wie der Name schon sagt, man konnte mit den Reinigungscassetten die Tonköpfe vom Cassettenrecorder reinigen. Das Material war irgendwie wie Stoff und man träufelte vorher auch noch so eine Reinigungsflüssigkeit (Alkohol?) auf das Band und ließ das Ding dann zweimal durchlaufen. Manchmal waren die Tonköpfe danach aber noch dreckiger, weil der Schmutz irgendwie verschmiert wurde oder die Oberfläche der Tonköpfe sogar verkratzte. Ich benutzte dann doch lieber Wattestäbchen und Alkohol, nicht für mich sondern für das Stäbchen, und reinigte die Tonköpfe per Hand.


  6. #15
    Benutzerbild von Sturzelpurzel

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    Zitat Zitat von Cinderella Beitrag anzeigen
    Hallo ......Bei den CDs und den CD-Abspielgeräten finde ich schon gut, dass man Lieder in der Reihenfolge programmieren kann oder auf Wiederholung stellen kann.......
    Und genau diese Möglichkeit (oder besser gesagt der Zeitpunkt des Erscheinens der CD´s) war für mich irgendwie der "Todesstoss" der klassischen Hörgewohnheiten oder gar der "künstlerischen" Musik. Wie oft hatte man sich davor eine LP durchgehört - weil man zu faul zum Aufstehen war (oder anderweitig verhindert) - und dabei Lieder hören "müssen", die Einem erst gar nicht gefielen.
    Beim zweiten, dritten oder gar x-ten Mal fand man dann plötzlich das 4. Lied auf der zweiten Seite viel besser, als dasjenige, weswegen man die LP überhaupt gekauft hatte.

    Mit der Möglichkeit, "einfach per Fernbedienung durchzuzappen" hat für mich persönlich die Ungeduld über den musikalischen Anspruch endgültig gesiegt. Die ersten Takte gefallen nicht? Kein Thema: Nächstes bitte!
    Konzeptalben á la Pink Floyd waren ab diesem Zeitpunkt zum Scheitern verurteilt - Schade!


    Gleichzeitig hat für mich zu diesem Zeitpunkt auch das berühmte Mixtape seine Akzeptanz verloren - und damit ist auch der ganze Charme einer persönlichen Kompilation (zumindest bis zu seiner Wiederauferstehung heute) verloren gegangen. Aber die heutige Generation scheint sich danach zurückzusehnen, selbst wenn sie es nicht selbst erlebt hat.

    War also vielleicht doch nicht so verkehrt....?

  7. #16
    Benutzerbild von synmaster

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    Zitat Zitat von Sammy-Jooo Beitrag anzeigen
    Ich benutzte dann doch lieber Wattestäbchen und Alkohol, nicht für mich sondern für das Stäbchen, und reinigte die Tonköpfe per Hand.
    Same here...Isopropylalkohol ... aber NICHT von Anfang. Da waren wir noch richtig hardcore -- und haben das mit Tetrachlorkohlenstoff gemacht. Yeahhh...waschechtes CKW. Das Zeug ist heute sozusagen auf dem Index, obwohl es sich NICHT um einen FCKW handelt (ist ja kein Fluor drin)

  8. #17
    Benutzerbild von Sammy-Jooo

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    Tja, da wurden also Tonköpfe mit Tetrachlorkohlenstoff gereinigt?! Zu der Zeit krähte auch noch kein Hahn danach, denn in meiner Ausbildungszeit von 1980 - 1983 wurden auch Teile von Kühlanlagen mangels Druckluft mit dem Kältemittel Frigen freigepustet. Und das Zeug war Halogenkohlenwasserstoff und auch nicht gerade so umweltfreundlich.


  9. #18
    Benutzerbild von Cinderella

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    Danke Sammy-Jooo für die Info und gut zu wissen, dass der Alk fürs Wattestäbchen war Ich erinnere mich auch an kleine Schaumstoffpolstern auf diesen Reinigungskassetten, kann das sein?

    Meine Unwissenheit wegen dieser Reinigungskassetten beruht darauf, dass ich diese zwar gesehen habe hier und da aber äh, nicht benutzt, warum auch immer "war noch zu klein"

    @Purzelsturzel: ich glaube, ich kann gut verstehen was du meinst. Schon nicht uninteressant, was du schreibst. Nur auf ein Nummer 1 - Hit fixiert zu sein und andere bleiben deswegen ungehört ist schon so ne Sache und das man andere Songs weniger gut kennenlernt. Also ich kann dich da schon gut verstehen.

    Es ist ingesamt ganz anders. Habe gestern in youtube etwas über 80er Jugend gesehen. Es ist einfach eine andere "Entspannung" da. Während die 80er Jahrgänge ihren Stress in Fernseh und Telefon sahen (was noch?) - ist es heute doch ein wesentliches mehr an Gepiepe und Gesumme, vor allem Handy ständig. Also: kennt ihr auch Entzugserscheinungen, wenn das Handy nicht neben einem liegt und man sich nicht "online" fühlt?

    Mixtapes kenne ich so jetzt erst einmal nicht. Was ist denn darunter zu verstehen?

    Der Nachteil beim Cassetten-Gedächtnis könnte aber auch sein, dass man sich eine Lied-Abfolge einprägt. Wie angesprochen: ein Lied endet und man hat schon das eine bestimmte nächste Lied im Gehör und verbindet dann zu dem einem Lied immer noch dieses oder alle Lieder der Cassette damit. (Am besten noch mit dem Coveretikett )

    Das könnte wie ich mir immer mal wieder so überlege zu einer Monotonie in der Musikwahrnehmung führen. Aber so wird es bei allem sein.

    Es gibt beim CD-Player ja auch die "zufällige Wiedergabe". Hat das schon mal jemand ausprobiert? Ich nicht. Ich stelle mir das so vor, dass ein solches Kassetten-Gedächtnis weniger entsteht und das Anhören von Musik überaschend und lebendig bleibt und alle Songs von der CD kann man dann ja trotzdem hören. Habe ich aber wie gesagt noch nicht ausprobiert.

    Zur Zeit klicke ich viele Musik-Videos in youtube an.

    Ich beneide aber jeden, der noch seine Kassettensammlung hat

    Für meine damalige Kassettensammlung hatte ich Plastikgestelle, wo ich die Kassetten reinstellen konnte

  10. #19
    Benutzerbild von LtdBoomer

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    Zitat Zitat von Cinderella Beitrag anzeigen
    Mixtapes kenne ich so jetzt erst einmal nicht. Was ist denn darunter zu verstehen?
    Nunja,der Begriff "Mixtape" existierte in den 80er Jahren gar nicht.Ich zumindest hab das niemals gehört.Es tönte immer nur einheitlich:
    "nimmste mir mal ne gemischte Kassette auf?"....
    Und genau das war/ist ein Mixtape.Schlichtweg eine Kassette voll mit guter Musik.
    Des öfteren hat man für seine neue Flamme ein Tape als "-Ich bin ja so verschossen-Nachricht"-aufgenommen und erhoffte sich dadurch eine verlängerte Nacht.Meist richtete sich die Songauswahl auf der Kassette danach aus.
    Naja,so in etwa ist ein "Mixtape"zu verstehen.
    Ich kann mich erinnern,das Ich damals auch hin und wieder Tonköpfe mit ordinären Spiritus oder hin und wieder sogar Vodka gereinigt zu haben......verrückte Zeit war das...

  11. #20
    Benutzerbild von Laschek

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    AW: Das (scheinbar unauslöschliche) Cassettengedächtnis?

    [QUOTE=LtdBoomer;31
    Des öfteren hat man für seine neue Flamme ein Tape als "-Ich bin ja so verschossen-Nachricht"-aufgenommen und erhoffte sich dadurch eine verlängerte Nacht.Meist richtete sich die Songauswahl auf der Kassette danach aus.[/QUOTE]

    Hat nicht immer geklappt:


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