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Die 80er in der DDR

Erstellt von bubu, 05.02.2003, 20:22 Uhr · 359 Antworten · 59.503 Aufrufe

  1. #211
    Benutzerbild von waschbaer

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    Muggi postete
    Neben Ronny und Rico gelten noch Mandy und Maik [sic!] als typisch ostdeutsch...
    Yep, das würde ich vom Gefühl her auch unterschreiben.

  2.  
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  3. #212
    Benutzerbild von Babooshka

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    Waschbär, du warst im Schüleraustausch in der DDR? Sowas gab's damals, ehrlich wahr? Hattest du darüber schon mal berichtet? Wenn nein, mach doch mal bitte, das interessiert mich und gehört ja auch voll hier rein.

    Ich war ja wie gesagt an einem Gymnasium, in dem man als zweite Fremdsprache Russisch wählen könnte. Was ich ja, ebenfalls bekannte Tatsache, nicht gemacht habe. Daher entging mir die Schulfahrt in die damalige Sowjetunion und ich konnte nur über die Erzählungen meiner Schulkameraden etwas über die SU erfahren. Es hätte auch ein Zusammentreffen mit jungen Russen geben sollen, das hat die Regierung dann aber abgeblasen. Deshalb bin ich so erstaunt, dass es offensichtlich Schüleraustausche mit der DDR gegeben hat.

    Wenn man so bedenkt... Zusammentreffen von deutschen und russischen Jugendlichen damals von der Sowjetregierung untersagt... sowas kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, vor allem nicht hier in Berlin, wo es jetzt so viele Russen gibt.

  4. #213
    Benutzerbild von Babooshka

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    Um nochmal auf die Namen zurückzukommen: Ich kannte mal einen Ossi, der hieß Eyck. Hatte ich bis dahin noch nie gehört, aber der Name hat was!

  5. #214
    Benutzerbild von röschmich

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    Der Hang zum Exotischen war tatsächlich im Osten sehr verbreitet.
    Wie sollte man sonst auffallen?
    Ich muss mal suchen, da gab es mal eine lustige Geschichte a la "Ottokar Domma"

  6. #215
    Benutzerbild von waschbaer

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    Babooshka postete
    Waschbär, du warst im Schüleraustausch in der DDR? Sowas gab's damals, ehrlich wahr? Hattest du darüber schon mal berichtet? Wenn nein, mach doch mal bitte, das interessiert mich und gehört ja auch voll hier rein.

    Ich war ja wie gesagt an einem Gymnasium, in dem man als zweite Fremdsprache Russisch wählen könnte. Was ich ja, ebenfalls bekannte Tatsache, nicht gemacht habe. Daher entging mir die Schulfahrt in die damalige Sowjetunion und ich konnte nur über die Erzählungen meiner Schulkameraden etwas über die SU erfahren. Es hätte auch ein Zusammentreffen mit jungen Russen geben sollen, das hat die Regierung dann aber abgeblasen. Deshalb bin ich so erstaunt, dass es offensichtlich Schüleraustausche mit der DDR gegeben hat.

    Wenn man so bedenkt... Zusammentreffen von deutschen und russischen Jugendlichen damals von der Sowjetregierung untersagt... sowas kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, vor allem nicht hier in Berlin, wo es jetzt so viele Russen gibt.
    Ja so etwas gab es wirklich. Von meiner Gemeinde aus sind wir 1986 und 1987 auf einen kommunalen Jugendaustausch in die damalige DDR gefahren. Natürlich war das Programm damals sehr "parteigefärbt" und wir haben ziemliche viele Sachen angeschaut, für die ich mich damals nicht die Bohne interessiert habe. Ich weiß noch, wir haben in Frankfurt/Oder eine Computerfirma (Robotron ??? - den Namen weiß ich nicht mehr genau) angeschaut und einem aus unserer Gruppe (nein, es war nicht ich!!!) ist der Ausdruck "Silicon Valley für Arme" rausgerutscht. Schwupps war die Besichtigung beendet. Ich selber habe einmal Ärger bekommen, weil ich in einer Jugendherberge (eine alte Burg in der Nähe von Dresden) mal ein Zahnputzglas runtergeschmissen hatte und dies vom Herbergsleiter als "Akt von Vandalismus" gewertet wurde und er mich dann rausschmeißen wollte. Meine Lehrerin musste damals sehr viel Überredungskünste walten lassen.

    In furchtbarer Erinnerung habe ich auch noch, dass ich bei einem der beiden Besuche dann am letzten Tag krank wurde und unsere Begleiter alles daran gesetzt haben, dass ich noch mit ausreisen durfte. Direkt hinter der Grenze bei Hirschberg gab es so ein Brückenrestaurant. Von dort aus wurde dann ein westdeutscher Arzt gerufen und ich wegen Kreislaufprobleme von ihm untersucht und dementsprechend behandelt.

    Der erste Gegenbesuch der DDR-Schüler wurde aus irgendwelchen unerklärbaren Gründen ganz kurzfristig abgesagt. Beim zweiten Gegenbesuch war ich dann bereits bei der Bundeswehr, so dass mein Bruder sich um den Schüler gekümmert hat. Dem müssen vor allem beim Besuch eines Supermarktes hier die Augen übergegangen sein. Mein Bruder hat bis vor zwei, drei Jahren noch Kontakt mit ihm gehabt.

    Ich war als Kind oft in der DDR (gut, meistens in Ost-Berlin), weil ja die Cousine meiner Mutter aus Neubrandenburg stammte. Deshalb hat die Befragung des MAD bei der Bundeswehr bei mir auch besonders lange gedauert.

  7. #216
    Benutzerbild von Dazzle

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    Muggi postete
    Neben Ronny und Rico gelten noch Mandy und Maik [sic!] als typisch ostdeutsch...
    Ich hab noch nie gehört, dass die von dir erwähnten Namen als "typisch ostdeutsch" gelten.
    Mandy tendenziell vielleicht, ja.

    Aber als typisch sehe ich da ganz andere.

  8. #217
    Benutzerbild von falkenberg

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    Was hier über osttypische Vornamen geschrieben wurde, kann ich zu mindestens 95% bestätigen. Lediglich bei "Steffen" würde ich Abstriche machen, das ist so DDR-typisch nicht.

    Da ich als gebürtiger Wessi im Osten wohne, fällt mir so was vielleicht mehr auf als anderen. Bei den weiblichen Namen ist es auch nicht ganz so heftig, obwohl Kathleen, Mandy und Jaqueline ganz sicher im Osten weitaus üblicher als im Westen waren. Bei den männlichen Namen ist es aber noch krasser. Fast alle Vornamen, die auf -o enden, sind eindeutig DDR-typisch, lediglich Mario, Mirko und Marco sind auch im Westen einigermaßen gängig, im Osten allerdings häufiger. Westdeutsche Eltern, die ihre Söhne Enrico, Sandro, Silvio oder Ronaldo hätten nennen wollen, wären wohl für bekloppt erklärt worden. Im Osten war das völlig normal.

  9. #218
    Benutzerbild von röschmich

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    Habe das jetzt mal gefunden:
    http://www.rp-online.de/public/artic...tschland/37139
    Das betrifft 2003 für andere Jahre existieren bestimmt ähnliche Erhebungen.
    Ich kann mich erinnern, füher zu dem Thema auch schon was gelesen zu haben. Ich denke in jedem Jahr gab es irgendwie so eine Auswertung.
    Aber dieses im Dschungel des Internets finden?
    Google hilft da ja auch nur, wenn mann die richtigen Ideen hat.

  10. #219
    Benutzerbild von Muggi

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    Eine Übersicht über die beliebtesten Vornamen in Deuschland seit 1890 gibt es unter folgendem Link, leider nicht nach West und Ost getrennt:

    http://www.beliebte-vornamen.de/beliebte.htm

  11. #220
    Benutzerbild von TalkTalk

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    ...aber gewaltig interessant, besonders wenn man Kinder hat