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Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

Erstellt von Die Luftgitarre, 09.01.2012, 15:37 Uhr · 64 Antworten · 10.010 Aufrufe

  1. #51
    Benutzerbild von Fenrisulfur

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    So wie hier?



    Polizisten überwältigen einen jungen Mann. Eine Facbook-Party ist in der niederländischen Stadt Haren aus dem Ruder gelaufen

    Haren - Facebook-Party in den Niederlanden eskaliert - Aus aller Welt - Hamburger Abendblatt

    Aber stimmt: Hirn 2.0 hat man schon immer gebraucht: Daaamals (TM) um die Telefonrechnung bei den langen Sessions mit dem Akustikkoppler im Auge zu behalten, und heute sollte man ein Häkchen bei dem Wort "Privatfeier" setzen (wenn man denn meint sich unbedingt bei der Datenkrake Facebook anmelden zu müssen)
    Die Menschen müssen wieder auf die Straße gehen! aber nicht wegen ner scheiß Burzeltagsfets von ner 16 Jähringen oder weil einer lustig drauf ist!

    Ich war leider zu jung für Brokdorf, aber ich seh das AKW Bergrheinfled von meinem Schlafzimmerfenster....

    Würde gern n neuen Threat einrichten....


    "Für wie dumm halten uns eigentlich die Politiker?"


    Es sollen die Rentenbeiträte auf 18,9% gesenkt werden, gleichzeitig will man die "Elternzeit" von 1992? an auf die Rente anrechnen? nur weil man mal nen Groschen in dem Resort übrig hat? sind die alle total bescheuert? Wer kann sich denn noch n Kind leisten? ich bin single und verbittert, okay...aber sowas is reine wahlkampfmasche!!!!

  2.  
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  3. #52
    Benutzerbild von Fenrisulfur

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    Cybermobbing - was für ein Begriff *g*

    "Cybermobbing" anno 1986?



    Lutz
    ..C://laughing.all !!!!!

  4. #53
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Fenrisulfur Beitrag anzeigen
    ..C://laughing.all !!!!!


    Zitat Zitat von Fenrisulfur Beitrag anzeigen
    Die Menschen müssen wieder auf die Straße gehen! aber nicht wegen ner scheiß Burzeltagsfets von ner 16 Jähringen oder weil einer lustig drauf ist!
    *unterschreib*


    Seit den boooring 90s ist einiges an Bereitschaft zu protestieren eingebrochen. Der Neoliberalismus tanzt deshalb (noch?) auf dem Tisch.



    Zitat Zitat von Fenrisulfur Beitrag anzeigen
    Würde gern n neuen Threat einrichten....
    "Für wie dumm halten uns eigentlich die Politiker?"
    Nehme den doch

    Politikverdrossenheit

  5. #54
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Fenrisulfur Beitrag anzeigen
    Die Menschen müssen wieder auf die Straße gehen! aber nicht wegen ner scheiß Burzeltagsfets von ner 16 Jähringen oder weil einer lustig drauf ist!
    Ich war leider zu jung für Brokdorf, aber ich seh das AKW Bergrheinfled von meinem Schlafzimmerfenster....
    Hm... in den 1990ern und dem beginnenden 21. Jahrhundert hat es sicher eine Demomüdigkeit gegeben. Aber heute wird doch längst wieder wegen "jedem Schei.." gleich eine BI gegründet und demonstriert. Zwar findet man dort lt. Medien eher "Wutbürger", also ältere Besserverdiener und gutsituierte Rentner, die z. B. ihr freistehendes EFH gegen Windkraftanlagen und neue Strommasten verteidigen oder den bereits 80 Jahre vor Ihnen ansässigen Flughafen oder Industriebetrieb bekämpfen möchten. Doch Protest der jüngeren Generation gibt es durchaus, z. B. wenn in München 16.000 gegen ACTA auf die Straße gehen - insgesamt sogar recht erfolgreich. Also machen heute durchaus nicht nur Facebook-Parties mobil. Und: Früher gabs auch Saufgelage mit Massenschlägereien, Probleme mit Hooligans in Fußballstadien usw. usf. Die Älteren haben damals genau das gleiche über die Jugend gesagt wie heute...

    Es sollen die Rentenbeiträte auf 18,9% gesenkt werden, gleichzeitig will man die "Elternzeit" von 1992? an auf die Rente anrechnen? nur weil man mal nen Groschen in dem Resort übrig hat? sind die alle total bescheuert? Wer kann sich denn noch n Kind leisten? ich bin single und verbittert, okay...aber sowas is reine wahlkampfmasche!!!!
    Ich verstehe Deinen Grundgedanken und auf eine Rentenbeitragssenkung können angesichts des demografischen Wandels eigentlich nur Idioten kommen (wenn schon Wahlgeschenke, warum dann nicht den Soli absenken?), aber "Wer kann sich denn heute noch Kinder leisten", haben frühere, weitaus ärmere Generationen (z.B. in den Nachkriegsjahren, meine Großeltern waren Voll-/Halbwaisen und nach ihrer Flucht noch längst nicht wieder zu "normalem" Wohlstand gelangt), ja auch nicht gefragt. Es muss also noch andere Gründe geben. Und gerade heute kommt der Nachwuchs doch hauptsächlich von den Einkommensschwachen, da gerade die Akademiker und Besserverdiener in den Gebärstreik getreten sind. Heute hat man durch jederzeit verfügbare Verhütung eben die Wahl (zumindest diejenigen die intellektuell dazu in der Lage sind) und kann sich jede Menge Sorgen machen, bevor man damit aufhört.

    Nicht leisten können oder wollen sich also gerade jene keine Kinder, die eigentlich genug Geld dafür hätten, es aber lieber für materiellen Besitz ausgeben und nach Selbstverwirklichung streben. Die sagen dann auch "Wer hat denn heute noch Geld für Kinder?", aber eben weil nach allen Kosten ihres Wohlstandes nichts mehr übrig bleibt und fürs Alter vorsorgen muss man ja auch noch und ein Häuschen mit 40 wäre auch nett. Gepaart mit einem mittlerweile breiter ausgeprägten Peter-Pan-Syndrom und den fortpflanzungsfeindlichen Nebenwirkungen von normaler Gleichberechtigung (sowie zusätzlich übergestülptem "Gender-Wahn") spielt das aktuell wohl noch eine größere Rolle als Geld. Bei mir selbst auf jeden Fall auch...

  6. #55
    Benutzerbild von Die Luftgitarre

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Aber heute wird doch längst wieder wegen "jedem Schei.." gleich eine BI gegründet und demonstriert. Zwar findet man dort lt. Medien eher "Wutbürger", also ältere Besserverdiener und gutsituierte Rentner, die z. B. ihr freistehendes EFH gegen Windkraftanlagen und neue Strommasten verteidigen oder den bereits 80 Jahre vor Ihnen ansässigen Flughafen oder Industriebetrieb bekämpfen möchten. Doch Protest der jüngeren Generation gibt es durchaus, z. B. wenn in München 16.000 gegen ACTA auf die Straße gehen - insgesamt sogar recht erfolgreich.
    Deutlich weniger Protest als in den 80ern gibt es allerdings wenn es um die Wirtschafts- und Arbeitswelt geht. Hier hat sich in der Tat diese "Hauptsache-man-hat-Arbeit"-Denke verbreitet (gespeist aus Ohnmachtsgefühl, Konfliktscheue und Unkenntnis der Gesetzeslage), die selbst die Gründung eines Betriebsrates als kühnste Utopie erscheinen lässt. Ich selber bekam von Kollegen zum Thema Betriebsrat folgende Statements:

    - "Ich glaube aber, das wollen die Chefs hier in der Firma nicht so gerne."

    - "Dann musst Du wohl in eine Firma gehen, wo's einen Betriebsrat gibt."

    Es heisst dann immer, es sei halt heute schwer in der Arbeitswelt und man müsse sehen, wo man bleibt. Man fragt sich, wie die Malocher der wesentlich härteren Nachkriegszeit (als sich die Sorgen wirklich noch um Heizkohle und Lebensmittelpreise drehten) in der Lage waren, 1952 das Betriebsverfassungsesetzt zu erkämpfen ...


    Nicht leisten können oder wollen sich also gerade jene keine Kinder, die eigentlich genug Geld dafür hätten, es aber lieber für materiellen Besitz ausgeben und nach Selbstverwirklichung streben.Die sagen dann auch "Wer hat denn heute noch Geld für Kinder?", aber eben weil nach allen Kosten ihres Wohlstandes nichts mehr übrig bleibt und fürs Alter vorsorgen muss man ja auch noch und ein Häuschen mit 40 wäre auch nett. Gepaart mit einem mittlerweile breiter ausgeprägten Peter-Pan-Syndrom und den fortpflanzungsfeindlichen Nebenwirkungen von normaler Gleichberechtigung (sowie zusätzlich übergestülptem "Gender-Wahn") spielt das aktuell wohl noch eine größere Rolle als Geld.
    Das ist in allen Industrieländern zu beobachten. Ein höheres Einkommen führt ironischer Weise zu Kinderlosigkeit, weil man dann nämlich so viel anderes um die Ohren hat (ausgehen, Urlaubsreisen, Karriere) und der Kinderwunsch in den Hintergrund, bzw. unbestimmte Zukunft rückt.

  7. #56
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Deutlich weniger Protest als in den 80ern gibt es allerdings wenn es um die Wirtschafts- und Arbeitswelt geht. Hier hat sich in der Tat diese "Hauptsache-man-hat-Arbeit"-Denke verbreitet (gespeist aus Ohnmachtsgefühl, Konfliktscheue und Unkenntnis der Gesetzeslage), die selbst die Gründung eines Betriebsrates als kühnste Utopie erscheinen lässt. Ich selber bekam von Kollegen zum Thema Betriebsrat folgende Statements:

    - "Ich glaube aber, das wollen die Chefs hier in der Firma nicht so gerne."

    - "Dann musst Du wohl in eine Firma gehen, wo's einen Betriebsrat gibt."

    Es heisst dann immer, es sei halt heute schwer in der Arbeitswelt und man müsse sehen, wo man bleibt. Man fragt sich, wie die Malocher der wesentlich härteren Nachkriegszeit (als sich die Sorgen wirklich noch um Heizkohle und Lebensmittelpreise drehten) in der Lage waren, 1952 das Betriebsverfassungsesetzt zu erkämpfen ...
    So isses.

    Ich hab folgendes in den booring 90s (TM) an der TU-Berlin erlebt:

    "Warum gegen Studiengebühren an der Uni protestieren? Ich könnte ja ein Semester verlieren"

    Bei einer Abstimmung punkto UNI-Streik (wohlgemerkt in einer Zeit noch *ohne* Studiengebühren)

  8. #57
    Benutzerbild von PostMortem

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Deutlich weniger Protest als in den 80ern gibt es allerdings wenn es um die Wirtschafts- und Arbeitswelt geht.
    Zumindest teilweise (was die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen zu grundsätzlich erstmal menschenwürdigen Bedingungen angeht) auch nicht völlig grundlos: Deutschland ist trotz der bekannten Probleme ja immer noch mit der beste Arbeitsmarkt für junge Leute in der EU. Bei allen Schwierigkeiten und geschönten Zahlen (aber das sind selbst die auch so noch katastrophalen Zahlen anderer Länder), jammert man in Deutschland also durchaus noch auf recht hohem Niveau. Wenn man in den Medien hört, dass in Spanien und Griechenland von den jungen Leuten 50% arbeitslos sind und Andere oft für ein paar hundert Euro arbeiten gehen müssen, ist es schwer sich laut zu beklagen.

    Hier hat sich in der Tat diese "Hauptsache-man-hat-Arbeit"-Denke verbreitet (gespeist aus Ohnmachtsgefühl, Konfliktscheue und Unkenntnis der Gesetzeslage), die selbst die Gründung eines Betriebsrates als kühnste Utopie erscheinen lässt. Ich selber bekam von Kollegen zum Thema Betriebsrat folgende Statements:
    - "Ich glaube aber, das wollen die Chefs hier in der Firma nicht so gerne."
    - "Dann musst Du wohl in eine Firma gehen, wo's einen Betriebsrat gibt."
    Wenn es ins Detail geht (also Arbeitsbedingungen, schlechte Führungskräfte, Überstunden, urlaub und Vertretungsregelungen etc.), stelle ich auch immer wieder einen übertriebenen Hang zum Duckmäusertum fest. Es mag sein, dass man in kleinen Unternehmen mit gelockertem Kündigungsschutz schnell draussen ist. Aber gerade in größeren Unternehmen ist es i.d.R. dem eigenen Vorgesetzten überhaupt nicht möglich einen vor die Tür zu setzen. Dementsprechend verstehe ich auch nicht, wieso es vielen Leuten nichtmal möglich ist absolut berechtigte und verständliche Kritik zu äußern. Ich habe da nie schlechte Erfahrungen gemacht, eher im Gegenteil. Wer etwas unbequem aber gut im Job ist, erarbeitet sich so durchaus Privilegien. Es ist wie bei einem knurrigen Köter: Bevor Du Dir die ganze Zeit das Geknurre anhörst, reichst Du ihm lieber mal ein Leckerchen hin, damit er Ruhe gibt. Wer immer nur brav ja und Amen sagt, der bringt sich um diese "Goodies" (Gehaltserhöhungen, besserer Arbeitsplatz, mehr Freiheiten etc.). Ich bin immer wieder sprachlos, wie wenig es manchen Kollegen gelingt sich für sich selbst einzusetzen. Als Vorgesetzter hätte ich arge Zweifel, wie sie es schaffen sollen sich für meinen Bereich nach außen einzusetzen, wenn sie nichtmal ihre eigenen Interessen überzeugt und beherzt vertreten können.

    Es heisst dann immer, es sei halt heute schwer in der Arbeitswelt und man müsse sehen, wo man bleibt. Man fragt sich, wie die Malocher der wesentlich härteren Nachkriegszeit (als sich die Sorgen wirklich noch um Heizkohle und Lebensmittelpreise drehten) in der Lage waren, 1952 das Betriebsverfassungsesetzt zu erkämpfen ...
    Ich habe mir gestern mal den Film "Jonas" aus der Bücherei mitgenommen (ein Film von 1957, nicht der neue mit Christian Ulmen). Dieses Werk ist von seinem Erzählstil her heutzutage etwas schwer zu ertragen. Aber er ermöglicht doch einen sehr lehrreichen Einblick in die kritische Sicht auf die Arbeits- und Lebenswelt der jungen Bundesrepublik. Im Grunde erkennt man dort alles wieder, was angeblich erst heute so schlimm geworden ist. Es waren offenbar auch schon die gleichen Begriffe dafür "bekannt". Von daher sind - oh Wunder - ohnehin viele Sätze unwahr, die mit "Heutzutage muss man / kann man /...." beginnen. Ich verstehe es also auch nicht, wieso heute mit Hinweis auf "Heutzutage..." keine Solidarität unter Arbeitnehmern mehr möglich ist und man sich lieber gegeneinander ausspielen lässt - nicht etwa um sich zu verbessern, sondern nur um (oft nur scheinbar) einen suboptimalen Status Quo zu erhalten. In letzter Zeit habe ich aber desöfteren gelesen, dass gerade unter jungen Leuten bei der Job- und Arbeitgeberwahl wieder viel stärker auf die Sozialleistungen, Urlaub, Arbeitszeit usw. geachtet wird. "Arbeiten um zu leben" ist anscheinend wieder mehr im kommen. Bleibt zu hoffen, dass die kommende Konjunkturdelle/-krise diesem zarten Pflänzchen nicht sofort wieder ein Ende bereitet.

    Das ist in allen Industrieländern zu beobachten. Ein höheres Einkommen führt ironischer Weise zu Kinderlosigkeit, weil man dann nämlich so viel anderes um die Ohren hat (ausgehen, Urlaubsreisen, Karriere) und der Kinderwunsch in den Hintergrund, bzw. unbestimmte Zukunft rückt.
    Wenn unser Rentensystem nicht umlagefinanziert wäre und nicht nur die Arbeitskraft zum Befüllen der Rentenkasse belastet werden würde, wäre das für den Planeten und unser dichtbesiedeltes Land ja auch nichtmal das Schlechteste...

  9. #58
    Benutzerbild von Torsten

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Das ist in allen Industrieländern zu beobachten. Ein höheres Einkommen führt ironischer Weise zu Kinderlosigkeit, weil man dann nämlich so viel anderes um die Ohren hat (ausgehen, Urlaubsreisen, Karriere) und der Kinderwunsch in den Hintergrund, bzw. unbestimmte Zukunft rückt.
    Das ist nicht nur ironischerweise so, sondern wahrscheinlich auch natürlicherweise. Rüdiger Safranski hat das mal vor einigen Jahren während einer Sendung vom "Philosophischen Quartett" schön erklärt, hab dazu noch den Audioschnipsel.

    Klick mich!

  10. #59
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Die Luftgitarre Beitrag anzeigen
    Das ist in allen Industrieländern zu beobachten. Ein höheres Einkommen führt ironischer Weise zu Kinderlosigkeit, weil man dann nämlich so viel anderes um die Ohren hat (ausgehen, Urlaubsreisen, Karriere) und der Kinderwunsch in den Hintergrund, bzw. unbestimmte Zukunft rückt.
    Zitat Zitat von PostMortem Beitrag anzeigen
    Und gerade heute kommt der Nachwuchs doch hauptsächlich von den Einkommensschwachen, da gerade die Akademiker und Besserverdiener in den Gebärstreik getreten sind. Heute hat man durch jederzeit verfügbare Verhütung eben die Wahl (zumindest diejenigen die intellektuell dazu in der Lage sind) und kann sich jede Menge Sorgen machen, bevor man damit aufhört.

    Nicht leisten können oder wollen sich also gerade jene keine Kinder, die eigentlich genug Geld dafür hätten, es aber lieber für materiellen Besitz ausgeben und nach Selbstverwirklichung streben. Die sagen dann auch "Wer hat denn heute noch Geld für Kinder?", aber eben weil nach allen Kosten ihres Wohlstandes nichts mehr übrig bleibt und fürs Alter vorsorgen muss man ja auch noch und ein Häuschen mit 40 wäre auch nett.
    Wunderbar auch hier erklärt


  11. #60
    Benutzerbild von Stefan Rammler

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    AW: Jugend von heute: Waren wir damals genauso schlimm?

    Zitat Zitat von Fenrisulfur Beitrag anzeigen
    Burzeltag ...
    Den Ausdruck finde ich deppert.
    Wie kann ein 80er Fan nur so etwas schreiben..

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