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Kriminalfälle der 80er-Jahre

Erstellt von Pepper-Horst, 24.05.2010, 19:48 Uhr · 40 Antworten · 24.009 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von Castor Troy

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    . Ein mutmaßlicher Täter wurde kurz danach festgenommen, jedoch am 11. Juni 2012 freigesprochen

    Nach 30 Jahre freigesprochen ?

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von Heiko2609

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    Ich habe von dem Fall auch erst jetzt gelesen. Schon interessant.
    Ich dachte die Einstellung wäre im allgemeinen damals schon etwas moderner und toleranter gewesen.
    Ist aber sicher auch Region- und Schichtabhängig gewesen.
    Den Fall hätte ich eher in die 60er Jahre verortet, wenn ich die Daten dazu nicht wüsste.

  4. #33
    Benutzerbild von SportGoofy

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  5. #34
    Benutzerbild von Castor Troy

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    Bitte nicht.


    Den hasse ich besonders

  6. #35
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    Zitat Zitat von waschbaer Beitrag anzeigen
    Wurden eigentlich die Entführung der beiden Krobzucker-Kinder (muss so um 1980/81 gewesen sein) gefasst und verurteilt?
    ... erst heute gefunden, auch wenn es schon jahrealt ist.

    WAS MACHT EIGENTLICH ...: Martin Wächtler - Lifestyle | STERN.DE

  7. #36
    Benutzerbild von Skipper

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    1981 wurden in Berlin zwei Mädchen im Wald tot aufgefunden, norwegische Schülerinnen, die auf Klassenfahrt gewesen waren. Sie waren vergewaltigt und gequält worden und sehr schlimm zugerichtet; die eine war bei einem Fluchtversuch mehrmals überfahren worden. Fieberhaft suchte man den Mörder... und viele von uns Teenagermädels durften abends nicht (mehr) weggehen. Einige Jahre später wurde eine 20-jährige Touristin im Keller des Europacenters vergewaltigt und gequält, aber der Täter hatte ihr seinen Namen und noch einiges mehr verraten, sodass sie, die diese Tat giottseidank lebend überstanden hatte, bei der Polizei ziemlich genaue Angaben machen konnte. So fand man den Täter, Fredi Rudnik sein Name, recht bald und es stellte sich heraus, dass er neben einem weiteren Mord auch die beiden Norwegerinnen auf dem Gewissen hatte. Diese hatte er im Berliner Nachtleben kennen gelernt und da Rudnik so brav und harmlos aussah und noch recht jung war (24), waren sie mit ihm mitgegangen, genau wie die Touristin nach ihnen. Rudnik war ein überaus sadistischer Vergewaltiger, der mit einem regelrechten Quäl-Utensilienkoffer loszog, um sich seine Opfer zu suchen. Ich schätze mal, er bekam damals lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung, denn man hat nie mehr was von ihm gehört.
    DEN MÖRDER FREDI RUDNIK HABE ICH PERSÖNLICH ERLEBT -
    und ich weiß auch, wie es mit diesem Scheusal in der Irrenanstalt weiterging:

    Rudnik hatte nach seinem letzten Tat und seiner kurz darauf erfolgten Festnahme auch die Morde an den beiden Norwegerinnen gestanden - und die Berliner Boulevardpresse - z.B. die "BZ" - berichtete darüber in großen Schlagzeilen auf der Titelseite. Ich war damals Kraftfahrer einer Spedition nahe beim Innsbrucker Platz als ich die betreffende Ausgabe in die Hand bekam, sah dort den Rudnik und erkannte ihn sofort wieder: Meine Firma hatte ihn erst ca. 14 Tage vorher als Aushilfsfahrer eingestellt - und Herr Rudnik fiel bald dadurch auf, daß er sich nicht mehr an Arbeiten auf dem Speditionsgelände beteiligte, nachdem er von seiner täglichen Tour zurück war. Das war den übrigen Fahrern gegenüber eine Gemeinheit, denn wir mußten nach der Rückkehr zur Spedition noch zahlreiche Güterwagen mit Stückgut entladen, welches dann auch noch für den nächsten Tag auf die einzelnen LKW's verteilt werden mußte. Die Waggons standen den ganzen Tag in der prallen Sonne und man kann sich wohl denken,daß es eine echt schweißtreibende Arbeit war, die dann noch einige Stunden lang dauerte. Rudnik hatte immer Ausreden parat, warum er immer gleich weg mußte. Mal war's der Zahnarzt, mal was anderes.

    Irgendwann wurde mir das zuviel und ich stellte ihn zur Rede. Ob er es in Ordnung fände, daß wir anderen Fahrer ständig seine Arbeit zusätzlich mit erledigen mußten, wollte ich von ihm wissen. Daraufhin bot Rudnik mir Prügel an, was unser Lagerleiter hörte. Das war ein sehr kräftiger Typ und der schnappte sich Rudnik freundlich am Arm und verschwand mit ihm hinter einigen Paletten mit hoch aufgestapelten Kartons. Dann hörte man es ein- oder zweimal deutlich klatschen, Rudnik stürzte hinter den Stapeln hervor und rannte aus der Halle. Schon ein oder zwei Tage darauf sah ich ihn dann als Mörder auf dem Titelblatt der "BZ" wieder. Irrtum ausgeschlossen! Rudnik trug (wie auch regelmäßig bei seinem Erscheinen in der Spedition) auf dem Bild den für ihn typischen weißen Maureranzug mit der dazugehörigen weißen Schirmmütze. Ich habe dann die "BZ" angerufen und die haben diesen Teil von Rudniks Geschichte dann in der nächsten Ausgabe prompt so veröffentlicht wie hier von mir niedergeschrieben.

    1987 wurde meine Firma von der Spedition SCHENKER "geschluckt" und ich wurde damit arbeitslos. Ich habe dann eine Wassersportschule eröffnet, weil ich ein Boot und die entsprechenden Kenntnisse hatte. Ein Jahr darauf hatte ich bereits zwei Boote - ein Segel- und ein Motorboot - und da meine Bootssstände am Tegeler See lagen, fand dort auch die praktische Ausbildung für die Prüfungen zu den Sportbootführerscheinen statt.

    In so einer Marina gibt es natürlich viele Boote und mit etlichen von deren Eignern pflegt man auch freundschaftlichen Umgang, besucht sich gegenseitig an Bord und leert dabei auch die eine oder andere Buddel ... So geriet ich an einen Kriminalkommissar (Betrugsdezernat), dessen kleines Motorboot dort lag. Der war verheiratet aber trotzdem häufig alleine auf seinem Kahn. Er nannte mir auch den Grund dafür: Seine Frau war Krankenschwester und arbeitete in den Karl-Bonhoeffer-Heilstätten in Berlin-Wittenau im Schichtdienst.

    Für Nicht-Berliner: Es handelte sich dabei um die Berliner Klapsmühle und weil sie sich im Bezirk Wittenau befand, bezeichnete der Berliner sie eben auch gerne als "Staatsbad Wittenau" oder auch "Bonnies Ranch".

    Nun wußte ich ja, daß man Rudnik zur Unterbringung in eben dieser "Klapse" verurteilt hatte und als die Gattin des Kommissars dann an einem schönen Abend kam und wir drei auf seinem Boot beieinander saßen und "becherten", erzählte ich von meinem "BZ"-Interview in Sachen Rudnik. Was ich daraufhin von der Frau hörte, überraschte mich dann doch:

    1. Es stellte sich heraus, daß sie ausgerechnet auf der Station ihren Dienst versah, auf welcher Rudnik untergebracht war.

    2. Der Mörder bekam auch noch nach zwei Jahren Unterbringung MASSENWEISE Post - unter anderem von Frauen, die ihn unbedingt kennenlernen und sogar heiraten wollten !!!


    3. Zwischenzeitlich hatte er sich schon mit einer der Damen ganz offiziell verlobt und einen Antrag auf Namensänderung gestellt.

    Die Krankenschwester hatte dafür auch plausible Erklärungen: "Der gibt sich jetzt therapiewillig und -fähig und hofft, daß er dann irgendwann wieder auf die Menschheit losgelassen wird. Inzwischen hat man ihm aber gesteckt, daß gelegentlich Norweger zur Anstalt kommen und sich nach seinem Befinden erkundigen. Daraufhin hat er kürzlich seine Verlegung in eine andere Anstalt beantragt."

    Wie es mit dem Verbrecher weitergegangen ist weiß ich nicht,
    denn 1995 mußte ich meine Schule aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und habe seitdem keine Verbindung mehr zu diesem Ehepaar.

    Als die Bestie Rudnik die beiden jungen Norwegerinnen umbrachte, mußte eines der Mädchen zusehen, wie er die Freudin ermordete. Danach kam sie selbst an die Reihe.
    So berichteten damals jedenfalls die Zeitungen.

    Weiß jemand, wie es mit dem Mörder weiterging?

    Der vierfache Kindermörder Jürgen Bartsch wollte seine Entlassung aus der Psychiatrie (ähnlich wie Rudnik) vorzeitig beenden, indem er in seine Kastration einwilligte. Die Narkose bekam Bartsch von dem Chirurgen persönlich - und der verabreichte ihm "leider" die zehnfache Dosis des erforderlichen Narkosemittels, woraufhin bei Bartsch der Kreislauf versagte und er starb. Der Arzt bekam eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge. Verdient hätte der die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz ...

    Mit freundlichen Grüßen!

    Skipper

  8. #37
    Benutzerbild von SportGoofy

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    Gladbecker Geiselnehmer bleibt in Haft - Panorama - WDR.de

    Gefährlichkeit von Straftätern - Panorama - WDR.de

    Interessant ist dabei der zweite Link ... denn 1988 sah die Welt anders aus ...

    Tatsächlich ... und was sich alles verändert hat seitdem

    Das wäre fast wie ein Zeitreise

  9. #38
    Benutzerbild von Castor Troy

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    Gut !

    Mehr habe ich nicht zu sagen.

  10. #39
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    Skipper - interessante Informationen!

    Diese Tausende von Frauen, die Mördern und Schwerverbrechern im Knast schreiben und diese sogar heiraten wollen, werde ich nie verstehen. Der Degowski hat doch auch eine solche geheiratet. Was geht in diesen Frauen vor? Das ewige "bei mir wird er sich ändern und zu einem besseren Menschen werden"? Ich würde das wirklich gerne mal von einem Psychologen erklärt kriegen.

  11. #40
    Benutzerbild von Laschek

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    AW: Kriminalfälle der 80er-Jahre

    Mal ganz ehrlich, ich finds ein Unding so jemand überhaupt jemals wieder rauszulassen.
    Und ich frage mich ob sich um die damaligen Geiseln und die Angehörigen der Getöteten auch so gekümmert wird.

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