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Welche Stars der 80er Jahre leben nicht mehr?

Erstellt von Prof. Musik, 31.01.2002, 10:49 Uhr · 1.347 Antworten · 333.828 Aufrufe

  1. #151
    Benutzerbild von röschmich

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    gestern erfuhr ich dass auch Kevin Coyne Anfang Dezember verstorben ist. Vor 2 Wochen sollte er noch in Halle spielen. Oder hat er doch?
    Ich habe ihn mal Ende der 80er Jahre in Leipzig live gesehen.
    Der Musiker, Maler und Schriftsteller Kevin Coyne ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Der gebürtige Engländer lebte seit 1985 in Nürnberg und zählte zu den lebendigsten und kreativsten Musikern der internationalen Musikszene. «Für die Kunst- und Kulturszene nicht nur unserer Stadt bedeutet der Tod von Kevin Coyne einen großen Verlust», sagte Oberbürgermeister Ulrich Maly. Coyne, der an einer Lungenkrankheit litt, starb am Donnerstag.

    «Er hat es meisterhaft verstanden, dem alten-jungen Rock & Blues immer wieder neue aufregende Seiten zu verleihen», sagte Maly. Geboren am 27. Januar 1944 im mittelenglischen Derby, begann Kevin Coyne im Alter von 13 Jahren Blues, Rhythm and Blues und Rock'n'Roll zu spielen. Er besuchte die Kunsthochschule seiner Heimatstadt und arbeitete anschließend als Sozialarbeiter und Kunsttherapeut. 1969 siedelte er nach London über. Mit seiner Gruppe «Siren» erregte er internationales Aufsehen und feierte mit seinem Doppelalbum «Majorie Razorblade» Publikumserfolge.

    1985 ließ sich Kevin Coyne in Nürnberg nieder. 1988 sorgte er mit seiner Band in dem ständig ausverkauften Musical «Linie 1» im Nürnberger Schauspielhaus für Furore. In seiner neuen Heimat fand er wieder stärker zu seinen künstlerischen Anfängen als Maler zurück.

    «Seine Bilder vermitteln Direktheit, Freiheit und Phantasie», hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Auch als Autor machte sich der vielseitig begabte Rock-Poet Coyne einen Namen. Sein Werk zeichne sich neben einem großen Maß an Originalität auch durch den typisch britischen Humor und dessen Hintersinn aus. 1992 erhielt Coyne den Preis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Nürnberg.

    Trotz schwerer Krankheit führte Kevin Coyne sein Tourleben als Musiker fort. Als Produzent und Künstler wollte er am 10. Dezember seine neue CD «Live rough and more!» in Nürnberg vorstellen.
    ______________

  2.  
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  3. #152
    Benutzerbild von Castor Troy

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    Hatten wir das schon?
    Jedenfalls ist einer von Cutting Crew tot

  4. #153
    Benutzerbild von röschmich

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    Schon wieder ich
    aber ich bin daran nicht schuld!!!
    In der Berliner Morgenpost:
    http://morgenpost.berlin1.de/content...on/723807.html
    Nachruf: Britta Neander
    Frauen am Schlagzeug sind bis heute eher Ausnahme denn Regel. Wenn frau dann auch noch ein mädchenhafter Typ ist, der geradezu Beschützerinstinkte weckt, wird der Kontrast zum lauten Instrument noch größer. Britta Neander war bei ein paar wildromantischen Jungs erst Percussionistin und dann Schlagzeugerin: bei Rio Reisers Ton, Steine Scherben. Fast von Anfang an spielte die aus Rodgau bei Frankfurt stammende Wahl-Berlinerin in der Kultband, die von 1970 bis zu ihrer Auflösung 1985 - und darüber hinaus - den Soundtrack für allerlei Protestbewegungen lieferte. Geld blieb ihr nicht. Die Mutter einer Tochter jobbte in Kreuzberg auf einem Kinderbauernhof und lebte teils von Sozialhilfe. Der New-Wave-Girlgroup Carambolage folgte schließlich Britta, ihr letztes musikalisches Projekt. Die Veröffentlichung eines Best-of-Albums der Scherben Mitte Januar kommt zu spät für Britta Leander. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb sie bereits am vergangenen Dienstag im Alter von 48 Jahren in einer Berliner Klinik. owe

  5. #154
    Benutzerbild von Castor Troy

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    Dieser Thread endet woll nie

  6. #155
    Benutzerbild von Dr.Music

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    @ röschmich:

    Freddie Dreamer hat gestern in seiner Sendung "Anything Goes" bei radioeins bereits an Britta Neander erinnert. Traurig.

  7. #156
    Benutzerbild von röschmich

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    Dick Heckstall Smith ist auch nicht mehr unter den Lebenden, ein berühmter englischer Saxophonist, der mit allen Größen der britischen Bluesszene gespielt hat. U.a. mit Alexis Korner, Collosseum und zuletzt mit der Hamburg Blues Band.
    Ja alle die zuletzt gestorbenen hat man erst letztens noch live gesehen und man hat nicht geahnt dass es das letzte Mal sein wird.

  8. #157
    Benutzerbild von Dancisco

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    Am 26. November 2004 ist der Musikproduzent, Komponist, Keyboarder und Guitarist J.J. Belle im Alter von 49 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. J.J.Belle dürfte vor allem den Fans der Pet Shop Boys durch seine Arbeit an Titeln wie 'Being Boring', 'My October Symphony' und 'Liberation', sowie seinem Mitwirken auf der Performance Tour im Jahre 1991 bekannt gewesen sein.

  9. #158
    Benutzerbild von Tonstrom

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    Ich weiss nicht, ob dieser Name schon genannt wurde :

    Guillermo Marchena (My Love is a tango) ist 1994 an Aids gestorben.

    Mir zumindest war das neu.

  10. #159
    Benutzerbild von Castor Troy

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    Einige von Village People sind auch tot (AIDS)

  11. #160
    Benutzerbild von Dr.Music

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    Der große Dick Hestall-Smith lebt nicht mehr.

    Gehört nicht nur in die 80er, sollte aber unbedingt erwähnt werden. Die Nachricht von seinem Tod hat mich doch sehr traurig gemacht. Noch vor wenigen Jahren habe ich ihn live erleben dürfen und er war wirklich ein ganz ganz großer!!!

    DICK HESTALL-SMITH

    In der Nacht zum 18.12.2004 erlag der Saxophonist DICK HECKSTALL-SMITH in London im Alter von 70 Jahren seiner schweren Krebserkrankung. Er war gerade aktuell als Mitglied der neu formierten BRITISH BLUES ALL STARS um Peter Green vorgesehen.



    Dick Hestall-Smith, am 26. September 1934 als Sohn eines Lehrers, Farmers und Schriftstellers in Ludlow, England, geboren, war einer der wenigen kompetenten Saxophonisten der Rockmusik. Als Landwirtschaftsstudent leitete er fast drei Jahre lang die Jazzband der Cambridge University, spielte zwischen 1957 und 1962 mit mehreren Orchestern (Sandy Brown, Basil Kirchin, Bert Courtley) und war mit dem American Ballet von Jerome Robbins fünf Monate auf Amerika-Tournee. Seine Rocklaufbahn führte ihn durch Alexis Korners Blues Incorporated (1962/63), die Graham Bond Organization (1963 bis 1967) und das Ensemble von John Mayall, mit dem er unter anderem die vielbeachtete Bluessuite Bare Wires aufnahm. 1968 gründete er zusammen mit Jon Hiseman (dr) Colosseum und produzierte nach dessen Zerfall 1971 mit Colosseum-Kollegen die Solo-LP A Story Ended. Seit Mitte 1972 leitete er eine eigene Live-Band. Daneben beteiligte er sich in Deutschland am hochkarätig besetzten United Jazz and Rock Ensemble. Nach einem weiteren, von der Kritik als "highly recommendable" ("Jazz FM Magazine") eingeschätzten Soloalbum mit "Wailing Blues, Funk, Fusion, Nineties Balladry and even a flower of High Life" ("Jazz Journal International") unter dem Titel Where One Is (1991) nahm er in den Neunzigern mit wechselnden Musikern aus der alten englischen R&B-Garde exzellente, aber wenig beachtete Platten auf: 1992 Obsession Fees mit dem Gitarristen John Etheridge sowie Links im Colosseum-Stil mit Jack Brinez (bg) und Bläsern, 1994 mit dem aus Manchester stammenden Sänger und Pianisten Dave Wilkinson unter dem Band-Titel The Rockets Out Of The Blue, 1996 Celtic Steps. 1996 beteiligte er sich am Colosseum-Comeback. Heckstall-Smith übertrug Spieltechniken der Jazzneuerer John Coltrane und Sonny Rollins in Rockkontext. Wie der Jazz-Multiinstrumentalist Roland Kirk spielte er gelegentlich Tenor- und Sopransaxophon gleichzeitig. Denn: "Es gibt keinen Grund, mit dem Saxophon nicht das gleiche wie mit einer Rockgitarre zu tun." (musicline.de)

    Nach dem 5. Februar 1992, als er einen Schlaganfall erlitt, dem ein zweiter folgte, spielte der energetische und hochmotivierte Musiker nach Intensivstation und Operation des linken Lungenflügels bei jedem Gig buchstäblich ums Überleben. Diesen Kampf hat er leider am 18.12.2004 verloren.

    R.I.P


    In Gedenken an Dick-Hestall Smith werde ich heute Abend das grandiose Album "Colosseum live" auf den Dreher legen.

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