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Thema: Haben wir denn hier auch Leseratten?

  1. #1
    Altmetall Benutzerbild von SonnyB.
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    Haben wir denn hier auch Leseratten?

    Wir haben ja hier schon fast alles durch:

    Haustiere
    Fußball
    Lieblinglieder und Filme
    u.ä.

    aber sind denn hier auch so richtige Leseratten?

    Das so Einige den "Herr der Ringe" Wahn befallen hat, weiß ich ja inzwischen auch
    Was mich jetzt eben interessiert:

    Was lest Ihr gerne ? Welches Genre ? Welche Autoren ?

    Ich fang mal an:
    Ich bevorzuge Historische Romane, Fantasy oder Bücher über Vampire / Hexen / Mystic im Allgemeinen.

    Meine absoluten "Lieblinge" sind:
    Ann Rice ("Interview mit einem Vampir" / "Die Mayfair Hexen")
    Barbara Erskine (z.B. "Königreich der Schatten" das alte England ist lebendig)
    Tolkien (klar )
    Marion Zimmer - Bradley (die zu früh starb)
    Hohlbein (der "Vampir" Zyklus)
    Nancy Baker ("Blutgesang" schaurig schön ohne Horror zu sein)
    Kathy Reichs ("Knochenarbeit" eine Knochenspezialistin schreibt über dieses Thema Krimis)

    Ausserdem interessieren mich auch noch, die Geschichte Frühzeit bis Mittelalter (ab der Französischen Revolution war auch bei mir in der Schule das Interesse futsch ) mit Schwerpunkt auf die germanische Geschichte, und dem Mittelalter.

    Womit ich überhaupt nichts anfangen kann, sind Liebesromane, Frauenliteratur, Zeitgenössische Geschichte, Grass und Kumpel, Bios und bis auf ganz wenige Ausnahmen, SciFi.

    Wie siehts bei Euch aus ? Ähnlich oder ganz anders ? Bin gespannt !

    P.S. mein Umfeld kennt mich nur mit Buch im Gepäck

    Gruß, SonnyB.


    "Yöu can't kill Röck'n Röll"
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  2. #2
    Member Benutzerbild von waschbaer
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    Nun ja, dann oute ich mich halt auch mal ...

    Ich lese recht gerne (momentan aber leider nicht so sonderlich viel).

    Auch wenn ich die HdR-Teile gelesen habe, so bin ich doch - zumindest beim Lesen - nicht sonderlich der Fantasy-Freak. Ich fand HdR streckenweise recht langatmig und dachte mir beim Lesen wirklich: "Wann kommt der Frodo denn endlich an und wie lange muss der noch saublöd durch die Gegend latschen?"

    Was ich ganz gern lese:

    Klassische Literatur: So blöd es klingen mag - ich nehme schon ab und zu mal einen Shakespeare oder von mir aus auch einen deutschen "Klassiker" in die Hand. Kürzlich habe ich mal etwas von Ibsen gelesen. Also, manchmal brauche ich das.

    Krimis / Thriller: Auch wenn es trivial klingt, aber John Grisham, Donna Leon und Gleichgesinnte finden sich regelmäßig in meinem Bücherregal.

    Sci-Fi: Unterschiedlich. Zeitreiseromane habe ich ein paar gelesen, allerdings definitiv nicht so viele wie Musicola. Zum Beispiel Das Jesus Video finde ich ganz in Ordnung.

    Neue Englische Literatur: Mit einigen Sachen von Nick Hornby kann ich mich sehr gut anfreunden. Mein letzter Roman aus England war Tunnel vision von Keith Lowe. Kann ich jedem, der London kennt und einen Faible für die Stadt hat nur empfehlen. Auf Deutsch heißt der Titel "Auf ganzer Linie".

    Was ich gar nicht mag: typische Frauenliteratur (G. Hauptmann), Biographien von B-Promis (a la Kübelkotz, äh Kübelböck) und manche Werke, die mir einfach vom Umfang her - gelinde gesagt - zu "dick" sind. So ist es für mich wirklich eine Überwindung, ein Buch wie "Die Säulen der Erde" anzufangen, weil ich einfach nicht über 1000 Seiten das gleiche Buch lesen will. Ist halt so eine Marotte von mir.


  3. #3
    Altmetall Benutzerbild von SonnyB.
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    @Waschbaer

    so ging es mir bei HdR in der alten Übersetzung auch, man kann von der Neuen halten was man will....flüssiger zu lesen ist sie.

    Und mit der Frauenliteratur und den Bios sind wir ja einer Meinung

    Klassische Literatur ist mir in der Schule verleidet worden, als wir eine Inhaltsangabe, Interpretation und Charakterbestimmung vom Schimmelreiter, Romeo und Julia und dem ollen Heinrich schreiben mussten
    Gruß, SonnyB.


    "Yöu can't kill Röck'n Röll"
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  4. #4
    Member Benutzerbild von waschbaer
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    @SonnyB.

    Ja, das ist echt ein Problem. Nachdem ich ja selber im Englischunterricht Werke von Dickens, Shakespeare oder anderen lehren muss, merke ich, dass Schüler in einem gewissen Alter damit nicht sonderlich viel anfangen können bzw. auch keine große Lust haben, sich in die Charaktere hineinzuversetzen.

    bezüglich der Frauenliteratur hatte ich mal eine Partnerin, die so etwas reihenweise gelesen hat. Ihr zuliebe habe ich dann mal je ein Buch von Amelie Fried (Traumfrau mit Nebenwirkungen), Gaby Hauptmann (Nur ein toter Mann ist ein guter Mann) und Kerstin Gier (Die Laufmasche) gelesen. Gelinde gesagt: Ich fand es zum .

    Hingegen kann ich Helen Fielding (Bridget Jones´ Diary) schon wieder was abgewinnen. Liegt aber wohl eher an meinem Faible für Werke in der Originalsprache.

  5. #5
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    Würde mich eigentlich auch als Leseratte bezeichnen, ebenso auch als "Schreibratte". Leider komme ich zu beidem immer etwas wenig. Ich bin beim Lesen eigentlich nicht auf bestimmte Bereiche beschränkt, lese aus jeden Bereich das, was mich da anspricht. Mag z.B. Dean Koontz, Nicholas Sparks und Karen Susan Fessel. Ziemlich bunte Mischung. Lese aber manchmal auch gerne Klassiker, der Werther hatte mich z.B. zu Tränen gerührt. Und manchmal lese ich auch Sachliteratur, insbesondere feministische Literatur finde ich des Öfteren sehr ansprechend.

    Naja, und dann ist da halt noch mein eigener Roman, an dem ich immer mal wieder weiter schreibe. Aber da muss man dann halt schon in der richtigen Stimmung für sein, sonst klappt das leider nicht so wirklich. Leider klappt das immer in den stillen, depressiven Momenten am Besten... oder wenn ich gerade etwas gelesen (oder gehört) habe, was mich dann irgendwie dazu inspiriert.

  6. #6
    Altmetall Benutzerbild von SonnyB.
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    @Waschbaer

    ja, das Grundthema entspricht ja meinen Interessen für diese Epochen, aber wenn man als Teenie "gezwungen" wird, ein bestimmtes Buch, daß eh schon schwer zu lesen ist und evtl. sogar noch in altdeutscher Schrift gedruckt ist; dann auch noch in ein bis zwei Wochen durchhaben sollte....da kriege ich beim schreiben schon wieder das Grausen.

    Und das mit der Frauenliteratur:
    Eine Freundin von mir zieht sich nur solche Bücher rein, um dann hinterher (sinngemäß) mit den Worten zu schließen: "Jaaaaa.....stimmt ja auch....das ist ein Problem..." Die hatte dann immer Krisen, wo vorher gar keine Waren. Ihr Mann kriegts dann immer zu spüren, der arme Kerl
    Gruß, SonnyB.


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  7. #7
    Promisedealer Benutzerbild von Arcadia
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    Liebe SonnyB,

    da haben wir ja was gemeinsam! Zu meiner Lieblingslektüre gehören an erster Stelle Vampirromane!
    Kennst Du das Buch "Das beste von Dracula" mit ganz vielen Kurzgeschichten von sämtlichen berühmten Vampirschriftstellern? Das kann ich Dir nur empfehlen. Sind zwar nicht alle Geschichten so gut, aber dafür sind einige dabei, die es mir besonders angetan haben (unter anderem auch eine von Anne Rice)
    Darf ich fragen, welcher Anne Rice Roman es Dir besonders angetan hat? Bei mir war es "Memnoch der Teufel". Das Buch hab ich schon ein paar Mal gelesen, und es fasziniert mich immer wieder!

    Überhaupt begeistere ich mich sehr für das Horrorgenre. Mein Lieblingsschriftsteller, der aber noch vor Anne Rice steht, ist Clive Barker.
    Sein Schreibstil gefällt mir am besten, da er es immer wieder schafft, dass man schon vom ersten Wort an mitten in der handlung steckt, ohne es zu merken.
    Also ich denke jedenfalls, dass Clive Barker ein Muss für jeden Horror-Fan ist.

    Ansonsten lese ich sehr viele Sachbücher aus dem Bereich "Psychologie", womit meine Regale schon vollgestopft sind.

    Liebe Grüsse
    Parker

    It's a much cleverer thing to talk nonsense than to listen to it. (Oscar Wilde)

  8. #8
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  9. #9
    Altmetall Benutzerbild von SonnyB.
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    @Veja,

    du schreibst auch selber? Welches Thema? Oder darf das noch nicht verraten werden

    @Arcadia,

    mein absoluter Favorit von Ann Rice ist eigendlich nicht nur ein Buch. Ich hab da mehrere: die Vampirchroniken.

    Du solltest auch mal Nancy Baker versuchen: z. B. "Blutgesang" (etwas bizarr) und "Blut und Chrysanthemen"
    Gruß, SonnyB.


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  10. #10
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    SonnyB. postete
    Klassische Literatur ist mir in der Schule verleidet worden, als wir eine Inhaltsangabe, Interpretation und Charakterbestimmung vom Schimmelreiter, Romeo und Julia und dem ollen Heinrich schreiben mussten
    *stöhn* du sprichst mir aus der Seele! Ich bin gar einmal wegen Deutsch sitzen geblieben, weil ich das Interpretieren so gehasst habe. Meine Interpretationen sind IMMER von denen des Lehrers abgewichen!

    Mit Sci-Fi und Krimis hab ich nichts am Hut. Ausnahme: Harry Potter. Manchmal musste ich herzhaft lachen, z. B. bei der Szene, wo Harry in der Bibliothek alle möglichen Bücher wälzt: "Männer, die Drachen zu sehr lieben" und "Zaubern für Dummies".

    Frauenbücher - zum Teil. Mit Hauptmann und Lind hab ich's überhaupt nicht! Eine Studienkollegin von mir hat allerdings vor einigen Jahren ein sehr witziges Buch geschrieben. Leider hat sie bislang noch keinen Nachfolger hinterhergeschoben. Außerdem gefallen mir die Bücher der Amerikanerin Terry McGillan, die auch die Romanvorlage zum Film "Endlich ausatmen" geschrieben hat. Die Bücher von der Italienerin Lara Cardella habe ich alle im Original gelesen, sie spiegeln mit ihrer leichten Morbidität einen Teil der italienischen Gesellschaft gut wider. Sehr amüsant finde ich die Bücher der Französin Nicole de Buron (auch alle im Original gelesen), die sehr autobiografisch geprägt sind und ein Frauenleben darstellen, das ich froh bin, nicht zu haben
    Kurz und gut, viele Frauenbücher würde ich mir absolut nicht antun, während ich andere wieder sehr gut finde.

    Promi-Biografien gehen mir auch ziemlich am Arm vorbei. Außer der von Lotti Huber natürlich! Die nehme ich mir immer mal wieder vor, wenn meine Stimmung in den Keller zu rutschen droht oder ich anfange, mich langsam alt zu fühlen
    Was ich aber gerne lese, sind Erlebnisberichte, überwiegend von Frauen, auch aus anderen Kulturen, die etwas Außergewöhnliches erlebt haben. "Die weiße Massai" finde ich zwiespältig, aber nicht unbedingt uninteressant. Einer meiner absoluten Favoriten des Genres ist "Dieser Hunger nach Leben" von Béatrice Saubin, jener Französin, die 10 Jahre unschuldig in Malaysia im Knast saß. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gehört auch in diese Sparte.

    Eine Zeitlang habe ich Bücher zu und über Sekten verschlungen. Sehr mitgerissen hat mich dabei das Buch "Moonie" von der Norwegerin Iben Melbye. Ansonsten bevorzuge ich auch hier die Erlebnisberichte. Seitdem kenne ich mich auf dem Gebiet ganz gut aus und kann sogar den Zeugen Jehovas Paroli bieten

    Absolut gelacht habe ich auch bei Thomas Brussigs "Helden wie wir". Diese Wortspiele! Dieser herrlich verklemmte Protagonist!

    Ja, und eines meiner Lieblingsbücher ist "Uhrwerk Orange" von Anthony Burgess, das habe ich gerade neulich in einem anderen Thread erwähnt (Heaven 17!). Waschbär, das kennst du als Englischlehrer bestimmt auch. Dem Kollegen, der das übersetzt hat, würde ich gerne mal mein Kompliment aussprechen.
    Und Waschbär, wo wir gerade dabei sind (du als Englischlehrer und so): Kannst du mir vielleicht erklären, was am "Fänger im Roggen" so toll sein soll, dass das Werk seit Generationen gelesen wird?
    I married myself
    I'm very happy together

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    Sparks

  11. #11
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    @ SonnyB.

    Naja, das wird ein ziemlich tragischer Roman, der leider auch kein schönes Ende hat, um ein Mädchen, das am Rande eines Moores lebt und das meiste aus ihrem bisherigen Leben vergessen/verdrängt hat. Im Laufe das Romanes kehrt aber vieles davon wieder in ihre Erinnerungen zurück. Dazu kommt dann noch ein wenig Patriarchats- und Gesellschaftskritik... Mehr wird noch nicht verraten, das Thema dürfte aber ohnehin auch eher eine begrenzte Zahl von Menschen ansprechen...

  12. #12
    Promisedealer Benutzerbild von Arcadia
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    Oh, Blut und Chrysanthemen hab ich sogar schon gelesen! Das Buch hat mir auch sehr gut gefallen, aber von dem anderen hatte ich bisher noch nichts gehört. Da muss ich doch mal stöbern gehen. Danke für den Tip!

    "Das Blut der Liebe" von Freda Warrington habe ich auch förmlich verschlungen! Ist zwar auch ein wenig kitschig, aber verpackt in eine Vampirstory, lässt es einen förmlich dahin schmelzen!

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  13. #13
    Member Benutzerbild von waschbaer
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    Absolut gelacht habe ich auch bei Thomas Brussigs "Helden wie wir". Diese Wortspiele! Dieser herrlich verklemmte Protagonist!
    Thomas Brussig habe ich selber einmal kennengelernt. Er hat in der Stadt meiner alten Schule an der "Akademie der Bayerischen Lehrerbildung" (So konservativ sind die Bayern also doch nicht) eine Autorenlesung gehalten. Er hat dabei aus seinem neuen Werk Leben bis Männer gelesen.

    Wir haben uns danach noch in lockerer Atmosphäre über Sonnenallee und Helden wie wir unterhalten und zum Schluss habe ich eine handsignierte Kopie von Helden wie wir erhalten. Nachdem du ja die Thematik kennst, kannst du seine Widmung sicherlich gut verstehen: "Für Ingo und sein bestes Stück." Ich habe dann echt lachen müssen. Es war ein echt netter Abend mit Thomas Brussig. Er ist echt sympathisch.


    Zum Catcher in the rye:

    Ganz ehrlich. Den Hype um das Buch kann ich auch nicht verstehen. Ich wurde schon von meinem Englischlehrer mit Salinger traktiert. Hätten wir einen Thread mit dem Titel: "Bücher, die ich nie wieder in meinem Leben lesen würde", so würde ich "Catcher in the rye" sehr sehr weit oben nennen. Ich habe es auch noch nie Schülern aufgedonnert. Ich frage meistens, ob sie Vorschläge haben, denn vielleicht kennen sie Sachen, die ich noch nicht gelesen habe. Allerdings will mein jetziger Abiturkurs freiwillig Truman Capote: Breakfast at Tiffany´s lesen. Fand ich auch eine ungewöhnliche Wahl. Sie wollten nichts Aktuelles von Nick Hornby, Helen Fielding, Keith Lowe, John Grisham, Susan Hill, Hanif Kureishi oder anderen Autoren lesen. Ich habe auch Bend it like Beckham vorgeschlagen (wegen der relativ aktuellen Verfilmung), aber auch das stieß auf wenig Gegenliebe (und das obwohl ich echt Fußballfreaks in meinem Kurs habe).

  14. #14
    Kinderfresser
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    also eine wirkliche Leseratte bin ich nicht. aber in regelmäßigen Abständen bekomme ich dann doch mal einen Leseanfall und dann geht's ab, dann les' ich auch mal 'nen Grisham an einem Tag, manchmal auch zwei...

    Prinzipiell les ich querbeet alles was mir zwischen die Finger kommt. Grisham, Tolkien, Charles Berlitz,....

    Zuletzt hab ich "1984" und "Die Zeitmaschine" gelesen. Momentan les ich gerade "Der 8. Kontinent" von Charles Berlitz.

    Besonders interessieren tu ich mich für die Kriegsmarine im 2. Weltkrieg, insbesondere für die deutsche. Da hab ich mehrere Bücher hier rumstehen. Genauso wie zur Titanic, Lusitania und Wilhelm Gustloff.

  15. #15
    Altmetall Benutzerbild von SonnyB.
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    @Veja

    hört sich nicht übel an....kannst mir ja einen Abzug schicken

    @Arcadia

    "Blut und Chrysanthemen" ist im Prinzip die Vor - und Nachgeschichte von "Blutgesang". Das Zweite (das eigendlich das Erste ist) erzählt, warum Ardeth zum Vampir wurde.

    @Babooshka

    Harry Potter hab ich nie gelesen (Bildunglücke? ) Als Kind hab ich die Drei ??? gelesen. Die hab ich verschlungen, und mir dann alle nachgekauft, als ich älter war. Die Neuen gefallen mir nicht mehr, seit "Alfred Hitchcock" keine Kommentare mehr abliefert, und die ??? fast im Erwachsenenalter angekommen sind.





    Sachbücher hab ich hier auch einige rumstehen. Sind dann aber fast ausschließlich Themen zu norischer Mythologie (z.B. die Edda), Geschichte Duisburgs, Leben im Mittelalter und Legende wir der Arthus Sage.

    Was mich noch brennend interessiert, wäre ein Buch über die Gebiete Deutschlands, bevor es die BRD mit den Bundesländern gab. Da ist kaum was zu finden.
    Wenn also jemand was weiss ? Bitte melden
    Gruß, SonnyB.


    "Yöu can't kill Röck'n Röll"
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  16. #16
    Member Benutzerbild von Safaritünnes
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    Ich bin auch nicht so die Leseratte.
    Außer bei Comics.

    Richtige Bücher lese ich meistens nur im Urlaub.

    Da habe ich letzten Sommer die Bücher von Jess Jochimsen ("Dosenmilch-Trauma" + "Flaschendrehen") gelesen.

    Und Erich Kästners Kindheitserinnerungen "Als ich ein kleiner Junge war".
    Das Buch fand ich super!! Leider ist es ein bisschen kurz.

    Das nächste Buch habe ich auch schon:

    "Disney ist jeden Tag ein Abenteuer" von Michael Eisner.
    Gab es bei Amazon für 5 Euro.
    Da konnte ich als Disney-Fan nicht dran vorbei.

    Hat schon jemand "Die Säulen der Erde" gelesen?
    Das habe ich auch mal für 5 Euro bei Amazon geschossen.
    Aber irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen, es zu lesen...
    Die Monate haben es eilig. Die Jahre haben es eiliger. Und die Jahrzehnte
    haben es am eiligsten. Nur die Erinnerungen haben Geduld mit uns. Besonders
    dann, wenn wir mit ihnen Geduld haben.
    -Erich Kästner-

  17. #17
    Altmetall Benutzerbild von SonnyB.
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    @Safaritünnes

    "Die Säulen der Erde" hab ich durch. Ist ein schönes Buch, hätte man aber nicht so in die Länge ziehen müssen. Ist etwas langatmig für meinen Geschmack.
    Wenn Du das "Disney" Buch durch hast, sag mal wie es ist. Bin ja auch Disney Fan, und hab die LTB`s ohne Lücke (die Ersten waren ja noch zu Hälfte schwarz / weiß) hier stehen
    Gruß, SonnyB.


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  18. #18
    == Jazzfan == Benutzerbild von DeeTee
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    Hihi, das ist doch endlich ein Thema, zu dem ich auch viel zu schreiben weiß

    Ich bin ein Vielleser. Ich lese ständig - und das schon seit meiner frühen Jugend.
    Und damals habe ich alles gelesen, was nicht weggelaufen ist. Groschenromane (Jerry Cotton, Landser, Western, Lassiter, John Sinclair, Perry Rhodan und diversen anderen Müll ... ).

    Naja, mit 14 durfte ich dann einen Bücherei-Ausweis unserer nächsten "Groß"-stadt haben; da habe ich mich dann durch die Regale mit den Thrillern und Kriegsromanen gefressen: Colin Forbes, Alistair McLean, Frederick Forsyth, John le Carre, Robert Ludlum, Desmond Bagley, Jack Higgins, Hans Hellmut Kirst, Alfred Coppel, Nelson de Mille und etliche andere. Seitdem bin ich Schnellleser (was mitunter das Leben erleichtert). Zwei gute Lehrer zu Beginn meiner Oberstufenschulzeit haben mir dann gezeigt, dass es auch gute anspruchvolle Literatur gibt. Daraufhin habe ich mich ein Stück weit durch die deutsche Literaturgeschichte hindurchgelesen. Fazit: Die deutsche Literatur vor Fontane finde ich relativ (!) langweilig, ab Fontane bis zum 1. Weltkrieg erträglich und ab dem Spätexpressionismus und der sog. "Neuen Sachlichkeit" ziemlich spannend. Aus der Zeit zwischen 1918 und dem beginn der Exil-Literatur habe ich sehr viel gelesen: Prosa, Drama, Lyrik. Mein Lieblingsbuch aus dieser Zeit ist

    Erich Kästner: Fabian - Geschichte eines Moralisten (1931)

    Heute wieder brandaktuell!
    Aber aus dieser Zeit kommen natürlich auch Brecht, Kafka, Toller, Horvath, Tucholsky, der späte Hesse etc.

    Die deutsche Nachkriegs- und Bewältigungsliteratur empfinde ich eher als anstrengend, jedoch mit einigen Ausnahmen: die ehemalige Schullektüre von Heinrich Böll "Ansichten eines Clowns" fand ich spannend und auch heute noch lehrreich, während Günter Grass oder die Gruppe 47 mir eher abgeht.

    Um diese Zeit beginnt auch angloamerikanische Belletristik auf den deutschen Markt zu kommen: da sind tolle Bücher dabei, von denen man viele gelesen haben sollte (und die sich auch gut lesen lassen). Drei Beispiele als 'Highlights':

    Herman Wouk - Der Feuersturm (einer der besten Romane über den 2. Wk. überhaupt !!!)
    Leon Uris - Exodus (die Geschichte der Gründung des Staates Israel)
    Irving Stone: Der Schöpfung wunderbare Wege (Biographischer Roman über Charles Darwin)


    Und heute lese ich soviel, wie ich eben schaffe. Der "zu lesen!"-Stapel wird immer höher bleiben, als mein Leben lang ist; aber wenn man nicht viel fernsieht und nicht ständig am PC sitzt dann schafft man schon so einiges. Und mit dem Rest habe ich mich abgefunden. Heute lege ich ein Buch, das mich nicht wirklich anspricht, schneller beiseite als früher.

    Ich lese mittlerweile mehr Fach-/Sachbücher als früher, etwa im Verhältnis 60:40 gegenüber der 'schönen Literatur'.
    Nachfolgend gebe ich einfach einmal je 5 Lesetips für 'schöne Literatur' und für Sachbücher; sie sind allesamt recht leicht zu lesen.

    A) Schöne Literatur
    1. Kurt Tucholsky - "Schloß Gripsholm"
    2. Erich Kästner - "Fabian - Die Geschichte eines Moralisten"
    3. Joachim Fernau - "Guten Abend Herr Fernau"
    4. Sten Nadolny - "Die Entdeckung der Langsamkeit"
    5. M. S. Salomon - "Stolbergs Inferno"

    B) Sachbücher
    1. Dirk Kurbjuweit - "Unser effizientes Leben. Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen" (Gesellschaftskritik)
    2. Robert Jungk - "Heller als 1000 Sonnen" (Physik / Geschichte)
    3. Gerhard Vollmer - "Evolutionäre Erkenntnistheorie" (Philosophie)
    4. Peter Singer - "Leben und Tod" (Philosophie, Gesellschaftskritik)
    5. Claudia Barth - "Über alles in der Welt - Eine Einführung in die Kritik irrationaler Welterklärungen" (Wissenschaftstheorie / Politik).


    Soweit für den Anfang. Zum Thema "Schullektüre" und zu meiner heimlichen Leidenschaft, der SF-Lektüre, schreibe ich vielleicht später noch etwas. Und zu den gegenwärtigen Buch-Charts fällt mir bestimmt auch was ein.

    Viele Grüße!
    DeeTee
    "There's so many people who can talk and talk and talk
    And just say nothing oh nearly nothing
    "

    A. C. Jobim


  19. #19
    == Jazzfan == Benutzerbild von DeeTee
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    Doppelposting
    "There's so many people who can talk and talk and talk
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    A. C. Jobim


  20. #20
    Altmetall Benutzerbild von SonnyB.
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    @DeeTee

    das mit der Bücherei kommt mir doch recht bekannt vor ging mir ähnlich.

    Deine Tipps werd ich mal ausloten, und ich bin gespannt auf Deinen nächsten Beitrag. Bin immer auf der Suche nach neuem Stoff und erleichtert, daß es mit der Schullektüre nicht nur mir alleine so ging.

    Auch die aktuellen Buch - Charts sind nicht so der Reisser, find ich.
    Gruß, SonnyB.


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  21. #21
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    Hallo,
    man sollte bestimmte Arten von Büchern nicht von vornherein ausschliessen, es gibt sehr spannende "Klassiker". Hier einige meiner Favoriten:

    1) John Irving - Owen Meany (der beste Roman, den ich kenne)

    2) Cervantes - Don Quixote (überaus lustig!!)

    3) T.C. Boyle - Wassermusik (ein echter Pageturner, lustig, spannend)

    4) Franz Werfel - die 40 Tage des Musa Dagh (Geschichte spannend geschreiben, aber tragisch und keine leichte Kost)

    5) Philip Roth - Amerikanisches Idyll ( Harter Stoff, aber fantastisch)

    6) Grimmelshausen - Der abenteuerliche Simplicissimus (1669! erschienen)

    7) Franzobel - Santa Scala (Wortakrobatik)

    8) Franzobel - Böselkraut & Ferdinand

    Diese Bücher, so unterschiedlich sie auch sind, haben mich sehr gut unterhalten; hier das "letzte" Buch das ich gelesen habe:

    Das Montglane Schachspiel von Neville ,sehr spannend, die Geschichte der Französichen Revolution kombiniert mit einem ´"Kriminalfall" in den USA der 1970 er Jahre, sehr zu empfehlen.

    Gruß Capa

  22. #22
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    707
    Bei mir waren es bisher überwiegend Sachbücher, vor allem zu historischen Themen (auch frühere Epochen, aber nicht zuletzt auch Zeitgeschichte) sowie zu politischen und gesellschaftlichen Themen; damit zusammenhängend dann auch gerne gesellschaftssatirische Literatur, von Heinrich Heine über Karl Krauss und Brecht bis Dieter Hildebrandt (aktueller Tipp aus diesem Bereich: "Die Aliens sind unter uns" von Christoph Spehr, eine sehr, sehr amüsant geschriebene Kritik an der neoliberalen Effizienzmanie).

    An Romanen: Ebenfalls die hier schon mehrfach erwähnten Fantasy- und Historienromane (deren Boom nebenbei auch typisches Produkt der 80er war!), dann utopische Romane (d. h. "1984" oder "Fahrenheit 451"; aber keinen Sci-Fi-Trash!) und dann noch so Beatnik-Literatur wie "Unterwegs" von Jack Kerouac.

  23. #23
    Member Benutzerbild von kathrin
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    hallo,
    nachdem ich mich als kind durch diverse karl-may- (noch deutsche schrift), jules-verne und wolkow-bücher gelesen habe, bin ich bei der fantasy-literatur gelandet.

    @ sonnyb.

    hohlbeins "vampir-zyklus" steht demnächst auf der liste. habe mich erst einmal durch die "hexer-bände" gelesen.

    momentan lese ich st. kings "brennen muß salem".

    hp ist bei mir "pflichtliteratur", um überhaupt bei meiner tochter mitreden zu können - allerdings eine angenehme pflicht. bevor bd. 5 erschien, habe ich die vier bände in zwei wochen durchgeackert und die "nacht zum tag gemacht" zur "freude" der anderen.

    , frauenliteratur a la pilcher & co. finde ich zum . vielleicht bin ich "noch nicht alt genug", um mich damit zu befassen.

    gäb's hier 'ne "private abschußliste", stünde hier diverse kriegsliteratur auf meiner liste. dies scheint daran zu liegen, dass ich als schulliteratur z. b. "wie der stahl gehärtet wurde" u. ä. lesen durfte. über marx' sein "manifest" schweige ich mich aus; wie konnte ich bei sooo einem dünnen heftchen sooo oft einschlafen.

    bye

  24. #24
    Member Benutzerbild von Level 42
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    Ich bin so, der typische Trivial-Leser.

    Jules Verne, Edgar Wallace, Henning Mankell...Die Schatzinsel, Der Seewolf
    u.s.w.
    Da würde sich der gute Marcel Reich-Ranicki aber die letzten Haare ausreissen .

    Ansonsten habe ich nur Nachschlagewerke und Lexika zu bieten,
    also ich bin ein echter Kulturbanause .

    Gruß Level 42

  25. #25
    Altmetall Benutzerbild von SonnyB.
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    Also, ich hab mich noch nie durch irgendwelche Bestsellerlisten oder "Oscars" beeinflussen lassen.
    Wenn`s mich interessiert hat, hab ich`s gelesen bzw. angesehen. Wenn nicht, dann nicht Ich bin, glaub ich, einer der wenigen Menschen, die "Titanic" ü - ber - haupt nicht interessiert, und auch nicht anschauen wird.

    Und bei "Jenseits von Africa", gelobt mit dem Blechonkel bis zum Abwinken, bin ich im Kino eingepennt. Da bin ich von der Schule aus reingezwungen worden .

    Aber zum Thema:

    Das Buch, das mich als nächstes beehren wird, ist "das Sakrileg"

    http://www.stern.de/id/unterhaltung/...20364&nv=ex_rt

    Hört sich irre spannend an, und da ich der "Kirche" gegenüber eine sehr kontroverse Meinung habe......
    Gruß, SonnyB.


    "Yöu can't kill Röck'n Röll"
    \m/

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