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Haben wir denn hier auch Leseratten?

Erstellt von SonnyB., 18.02.2004, 23:06 Uhr · 443 Antworten · 60.960 Aufrufe

  1. #311
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    Gerade fertiggelesen:



    Aus der Amazon.de-Redaktion
    Wie schreibt man einen Roman, in dem die Armeen von Alexander dem Großen auf die Dschingis Khans treffen? Arthur C. Clarke und Stephen Baxter greifen tief in die Trickkiste der Science Fiction und zaubern daraus ein ebenso irrwitziges wie spannendes Szenario hervor: Eine geheimnisvolle außerirdische Macht hat eine Diskontinuität hervorgerufen, die die Erde in verschiedene Zeitfragmente hat zerfallen lassen. Die einzelnen Zeitzonen liegen dicht beieinander, und ihr Aufeinandertreffen erzeugt nicht nur heftige Unwetter, sondern auch Konflikte zwischen den Kulturen verschiedener Epochen der menschlichen Geschichte. So geraten beispielsweise einige UN-Soldaten aus dem Jahr 2037, die gerade in einem Helikopter an der afghanischen Grenze patrouillieren, in den Strudel des Zeitphänomens. Wenige Augenblicke später werden sie von einer Abwehrrakete abgeschossen und machen nach ihrer Notlandung Bekanntschaft mit Soldaten der britischen Armee von 1885. Die Kriegsreporter Josh White und Rudyard Kipling werden von der Zeitanomalie ebenso erfasst wie eine Hominidenfrau mit ihrem Kind, die mit einem Sprung zwei Millionen Jahre Menschheitsgeschichte überwindet. Und überall auf der Erde schweben plötzlich stählerne Kugeln am Himmel, die in irgendeinem Zusammenhang mit den dramatischen Ereignissen stehen. Doch welche Ziele verfolgen die rätselhaften Fremden? Und wie lässt sich das angerichtete Zeitchaos wieder entwirren?
    Auch wenn Die Zeit-Odyssee lose an Arthur C. Clarkes überaus erfolgreiche Serie 2001-- Odyssee im Weltraum anknüpft, handelt es sich dabei um den Auftakt eines neuen Zyklus mit einer unabhängigen Handlung, der die Kenntnis der vorhergehenden Romane nicht voraussetzt. Das inzwischen bewährte Gespann Baxter und Clarke läuft einmal mehr zu erzählerischer Hochform auf und präsentiert eine atemberaubende Mischung aus Zeitreisegeschichte und Alternativweltroman. Die Geschichte bezieht ihre Spannung vor allem aus dem Zusammenprall epochaler Gegensätze und den vielen originellen Ideen, die die Autoren daraus ableiten. Leider bleiben die Figuren mitunter etwas auf der Strecke und wirken allzu oft ein wenig farblos und unmotiviert. -- Alles in allem jedoch ein fesselndes neues Science-Fiction-Abenteuer von zwei Könnern des Genres! --Sara Schade



  2.  
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  3. #312
    Benutzerbild von DeeTee

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    Idee AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    @musicola:
    Die Frage ist, wie diese Romanreihe weitergeführt wird. Nichts gegen Stephen Baxter, aber Arthur C. Clark ist dieses Jahr gestorben.

    Wenn Dir das Genre gefällt, möchte ich Dir von Arthur C. Clarke vorschlagen:

    "Die sieben Sonnen" (engl.: "The city and the stars")
    "Die letzte Generation" (engl. "Childhood's end")

    Grüße!
    DeeTee

  4. #313
    Benutzerbild von musicola

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    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    Zitat Zitat von DeeTee Beitrag anzeigen
    @musicola:
    Die Frage ist, wie diese Romanreihe weitergeführt wird. Nichts gegen Stephen Baxter, aber Arthur C. Clark ist dieses Jahr gestorben.

    Grüße!
    DeeTee
    Tja, abwarten. Hab mir heute den Nachfolger "Sonnensturm" bestellt und dessen (ebenfalls bereits geschriebene) Fortsetzung "Wächter" kommt ja erst im Februar....

  5. #314
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    Das ist vielleicht für Musicola interessant: Ich lese gerade

    Tom Cruise. Der Star und die Scientology-Verschwörung von Andrew Morton

    Gut, der Titel ist etwas irreführend, denn es handelt sich um die inoffizielle, nach Recherchen entstandene Biografie von Tom Cruise, in der halt auch einiges von seiner Verbindung zu Scientology vorkommt - aber nicht nur. Der Anfang ist eher langweilig und schleppend, aber man erfährt, dass Mr Cruise schon immer der Beste sein wollte und sich bisweilen rücksichtslos an die Spitze kämpfte. Später kann man lesen, wie er zu Scientology kam (über seine erste Ehefrau, die eine ganz Linientreue war, aber später von der "Kirche" geschasst wurde) und beginnt zu verstehen, wie er überhaupt auf den Verein reinfallen konnte: Als dicker Fisch, der er nach Top Gun war, wurde ihm sozusagen der rote Teppich direkt ins Celebrity Center ausgerollt, wo er hofiert und umgarnt wurde. Denn bei Scientology ist es bekanntlich ein bisschen wie bei Orwell: Alle sind gleich, aber manche sind ein bisschen gleicher. Und um die dicken Fische auch zu halten, werden diese natürlich von allen Unnannehmlichkeiten und Kehrseiten des Vereins ferngehalten. Kommt noch hinzu, dass Cruise und der Oberboss von Scientology (der nur unmerklich älter ist als Cruise) sich sehr schnell sehr gut anfreundeten, da sie in gewisser Weise aus demselben Holz geschnitzt und obendrein beide nicht besonders groß gewachsene Männer sind - das verbindet. Jedoch, selbst bei Tom Cruise gab es - man möchte es nicht glauben - Momente des Zweifelns! Als dies deutlich wurde, hat man ihm einfach wieder gehörig Honig ums Maul geschmiert, um ihn wieder "auf Linie zu bringen", was ja mehr als erfolgreich war, wie man weiß.

    Auch sonst gibt das Buch einen guten Einblick in den Menschen Tom Cruise und wie er so ist, sein früh entwickelter Kontrollzwang, sein Wunsch, Menschen und Situationen zu beherrschen, die Tatsache, dass er auch im richtigen Leben ein Schauspieler ist, aber auch sein Wunsch nach Liebe. Nicole Kidman hat er wirklich geliebt und ihr das immer gezeigt, sie ihn aber mit der Zeit nicht mehr und auch "die Kirche" war ein Reibungsthema zwischen den beiden, da sie sich nie wirklich auf Linie bringen ließ und der Sektenführung im Grunde ein Dorn im Auge war. Jetzt bin ich gerade an der Stelle angekommen, wo er ihr über Dritte verkünden lässt, dass Schluss ist.

    Also alles in allem ein recht interessantes Buch, das aber auch seine etwas langweiligen Längen hat, besonders ganz zu Anfang.

  6. #315
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    Habe in der letzten Zeit einiges gelesen:



    Interessante Schilderung der Kindheit der ehemaligen ZEIT-Redakteurin. In kürzester Zeit gelesen.





    Sehr schön geschriebener Roman über einen jüdischen Jungen, der während der NS-Zeit in einem katholischen Waisenhaus unterkommt.





    Phasenweise richtig bescheuert. Die Tipps, die teilweise gegeben werden sind so banal oder gar hanebüchen, dass man manchmal nur noch den Kopf schütteln kann.




    Irgendjemand hatte das hier schon einmal erwähnt. Erschütternder Bericht, der gut zu lesen ist.




    Satirisch geschriebenes Stück über vier Einwanderungswellen ins Londoner East End.




    Stück des britischen Autors Joe Orton über einen seltsamen Untermieter, der eine Affäre mit seiner Vermieterin beginnt.




    Wahrscheinlich zum sechsten oder siebten Mal gelesen. Eines meiner Lieblingsbücher.

  7. #316
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    Gestern fertig gelesen:



    Die ganze Geschichte basiert auf der wahren Begebenheit eines Mehrfachmordes in meinem Nachbarlandkreis. Es handelt sich um Andrea Maria Schenkels Debüt-Krimi und spielt in einem kleinen Dorf in Süddeutschland (wie schon gesagt, eigentlich nur wenige Kilometer von mir entfernt).

    Das Verbrechen und die Geschichte der Opfer werden aus verschiedenen Perspektiven beschrieben, aus der Sicht der Menschen um sie herum und aus der Sicht der Opfer. So erfährt man am Ende nicht nur wer der Mörder ist, sondern auch die schrecklichen Geheimnisse der Opfer.

    Wirklich sehr spannend und überraschend bis zum Schluss! Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen und es in wenigen Stunden "durchgehabt".

    Mein nächstes Buch wird dieses hier sein. Ich habe es kürzlich geschenkt bekommen und nun lese ich es auch:


  8. #317
    Benutzerbild von Babooshka

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    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    Jaaa, das habe ich mir gestern zugelegt und gleich angefangen und ich kann jetzt schon sagen: Ich bin begeistert. Schon gleich auf den ersten Seiten, bei der Passage zum Thema "steinzeitartige Aufnahmemethoden mit dem am Cassettenrecorder integrierten Mikrofon" habe ich mich ganz mächtig beölt. Wie der Hermanns das beschrieben hat (zerstörte Aufnahme, weil Mutti fröhlich "Essen ist fertig" ins Zimmer rief, pantomimische Bewegungen, um die Geschwister zum still sein zu bewegen) - herrlich und absolut treffend; bei mir sind einige solcher Aufnahmen entstanden, wenn ich mit dem Mikro vor ZDF-Disco oder Hitparade hockte. Allerdings, wusste der 12-jährige Thomas denn nicht um die Existenz eines Überspielkabels, das man zwischen Cassettenrecorder und Radio anschließen konnte? Das kannte sogar ich anno 1975 schon - 2 Jahre jünger als er und ein MÄDCHEN! *boh ey*

    Jedenfalls, als ein Kind der Discoära - Kind ist hier ja wirklich wörtlich zu nehmen - das Disco auch wirklich geliebt hat (und heute noch liebt), finde ich das Buch jetzt schon super. Gerne würde ich mich mal mit Herrn Hermanns zusammensetzen, ein paar Silver Convention-Platten anhören und mich dabei mit ihm über die tolle Discozeit austauschen. Ein Forum dazu gibt's ja schon: http://www.fuerimmerdisco.de/forum/index.php Ob Herr Hermanns da auch hin und wieder reinguckt?

  9. #318
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    @Babooshka

    Ich habe es mittlerweile durch und finde gerade die Interviews, die er mit verschiedenen Größen der Discoära geführt hat, recht interessant.

    Auch die Fakten über die einzelnen Songs sind hochinteressant. Es ist auch wirklich erstaunlich, was er für Sachen ausgegraben hat.

    Das Einzige, was mich an dem Buch dann doch stört - und das habe ich von (Achtung: saublödes Wortspiel) vorne herein so nicht erwartet - sind dann seine permanenten Geschichte mit wem aus welchem Schuppen Thomas H. 5ex hatte. So doof es klingt, aber das lenkte meines Erachtens den Erzählfluss von wesentlich interessanteren Dingen (eben die Musikfakten) ab.

    Bei einem Gespräch über Disco wäre ich gerne dabei und würde auch gerne meine 70er-Lieblingstitel, die nicht erwähnt sind (z.B. den Silver Convention Titel "Telegram") noch ins Gespräch werfen.



    Ansonsten habe ich letzte Woche noch gelesen:


    Philosophischer Roman meines wohl derzeitigen Lieblingsautors. Wirklich ein interessanter, wenngleich auch völlig absurdes Denkmodell, aber wirklich nett zu lesen:





    Derzeit steckt meine Lesenase gerade in diesem Buch:



    Auch wenn Frau Miegel während der NS-Zeit keine sonderlich gute Rolle gespielt hat, wurde sie v.a. nach dem Krieg als "Mutter Ostpreußens" in der Literatur bekannt. Ihre Schilderungen über das alte Königsberg lesen sich sehr nett.

  10. #319
    Benutzerbild von SportGoofy

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    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?

    Gerade zufällig gefunden - Die Pixibücher

    gaaaaanz frühe Kindheitserinnerungen

    http://www.pixibuch.de/index.html

    Ansonsten gerade Wolfgang Hohlbein - Blutkrieg gelesen.

    Mmmmh ging so

  11. #320
    LastNinja
    Benutzerbild von LastNinja

    AW: Haben wir denn hier auch Leseratten?



    Die Hintergrundstory ist sehr schnell erzählt: der Protagonist stirbt im ersten Satz auf der ersten Seite - und wacht sofort wieder 25 Jahre in seiner Vergangenheit auf, mit der kompletten Erinnerung an alles, was ihm passiert ist.
    Er hat also die Gelegenheit, sein Leben noch einmal zu leben und jetzt alles besser zu machen.

    Ganz nett....kann ich empfehlen, wer auf sowas steht...
    Jedoch: nicht das Vorwort lesen, es verrät schon das ganze Buch

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