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Aktueller Song gesucht (Premiere)

Erstellt von 666meng666, 12.11.2005, 04:21 Uhr · 4 Antworten · 1.153 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von 666meng666

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    Hi,

    ich suche zur Abwechslung mal was aktuelles ;-)

    Der Song läuft immer am Ende der Bundesligaübertragung bei Premiere. Weiss zufällig jemand was oder wer das ist. Die Stimme kommt mir zwar bekannt vor, vielleicht irre ich mich aber auch.

    Grüsse

    Meng

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von 666meng666

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    Ich hab jetzt rausgefunden um welchen Song es sich handelt:

    Simple Minds - Home

    Also ich bin positiv überrascht und hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass die Simple Minds noch mal so einen Kracher veröffentlichen. Jetzt bin ich mal gespannt wie das komplette Album ist.

    Gruss

    Meng

  4. #3
    Benutzerbild von knochn

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    das neue album ist schick - wenn du black and withe meinst und das wirste wohl meinen - denn "home" ist dort titel 2

  5. #4
    Benutzerbild von TalkTalk

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    @meng
    Das ganze Album ist sehr genial geworden, es erinnert mich etwas an das Sparkle in The Rain Album. Du musst dir aber selbst dein Urteil bilden. Ich fand ja auch die letzten Alben bis auf das Coverversionenalbum sehr genial, was heisst die letzten Alben, durchweg alle, seit Songs and Fascination ´82.

  6. #5
    Benutzerbild von NovalisHH

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    Hier mal meine Rezension des aktuellen Simple-Minds-Opus vom 20. August diesen Jahres:

    "Während sich 2005 der sonst stets so hitzig-heiße August überwiegend als Vorabauskoppelung des Herbstes präsentierte, es häufig regnete und der wollene Winterpullover oft dringend temperaturbedingt den Kleiderschrank verlassen mußte, waren es vor 20 Jahren die Monate Mai und Juni, die sich entsprechend wie eine ungewollte Verlängerung des naßkalten Vorfrühlings gerierten. Kaum ein Open-Air-Konzert im Stadtpark fand statt, bei dem es nicht wie aus Eimern goß, kaum ein Schultag verging ohne, daß es nicht wenigstens einmal zur Regenpause abklingelte.
    Den Soundtrack zu diesem verregneten (dadurch aber auch zutiefst romantisch-verträumten) Frühsommer des Jahres 1985 sangen und spielten die aus Schottland stammenden Simple Minds. Die Jungs um Jim Kerr (voc) und Charlie Burchill (git) hatten 1978/79 im allgemeinen New-Wave-Strudel ihre musikalischen Anfänge getätigt, hielten sich daraufhin kurzzeitig bei verqueren Art-Rock-Kollagen und düsterem Dance-Rock auf, und schufen 1982 das lupenreine New-Romantic-Album „New Gold Dream, 81, 82, 83, 84“, mit dem sie erstmals auch interessierte Popfans jenseits der Spezialisten- und Liebhaberkreise begeistern konnten. Ihren Insiderstatus legten die Simple Minds hierzulande Anfang 1984 mit der unterkühlt-tanzwütigen LP „Sparkle in the Rain“ endgültig ab – ja, und ein Jahr später, in eben jenem düster-feuchten Frühsommer 1985, gelang ihnen der absolute Durchbruch auf die höchsten Ränge der Hitparaden dieser Welt. Schuld daran trug jenes Lied, das uns vor 20 Jahren half, die regnerischen Wochen im Mai und Juni gut zu überstehen: „Don’t you (forget about me)“. „Rain keeps falling... Rain keeps falling... down... down... down” hieß es im Text dieses Ohrwurms, dessen Jim Kerr und die Seinen sich eigentlich nur rein zufällig angenommen hatten. Der bekannte US-Produzent Keith Forsey hatte „Don’t you (forget about me)“ als Filmmusik für das später hochgelobte Teenagerdrama „The Breakfast Club“ geschrieben. Er bot seine Kreation zunächst Billy Idol, später Bryan Ferry an – beide lehnten es jedoch ab, Forseys Komposition in ihr Repertoire aufzunehmen. Auch die Simple Minds zweifelten zunächst, weil ihnen Song und Text zu oberflächlich, im wahrsten Sinne des Wortes zu „simpel“, erschienen. Trotzdem erbarmten sie sich eines Tages, begaben sich ins Studio – und landeten mit dem erst so umstrittenen und ungeliebten Hymnus zwischen Rock und New Wave ihren ersten und bislang größten Hit rund um den Globus. Von nun an zogen die Simple Minds ein in die Welt der größten Konzertarenen, ihre Alben verkauften sich prächtig, mit politischen Texten gegen Krieg, Apartheid und ökonomisches Ungleichgewicht starteten sie durch an die Spitze der sozial engagierten Rockstars, die gerade in den 80ern so stark florierten. Bis Mitte der Folgedekade hielt sich die Band gut im Geschäft, dann aber folgte der jähe Absturz. Einige Musiker sagten Lebewohl, der um Jim Kerr verbliebene Rest erging sich in unnötigen Dancefloor-Experimenten, lieferte ein schier grausames Album voller uninspirierter Coverversionen von altehrwürdigen Rock- und Wave-Klassikern ab – und schien nicht davor gefeit zu sein, in der zweiten, wenn nicht gar dritten Reihe zu stranden. Das weiterhin schwelende 80er-Revival der letzten Jahre sorgte allerdings dafür, daß sich viele des Superhits „Don’t you forget about me“ entsannen, wodurch natürlich auch die Interpreten desselben wiederum enorm an Reputation gewannen. Am 12. September diesen Jahres erscheint „Black & White“ (Sanctuary), das erste Studioalbum der Simple Minds seit 2002. Zum 20jährigen Jubiläum ihres soeben ausführlich erläuterten Durchbruchs muß sich die Truppe, die derzeit von Eddy Duffy am Baß und Drummer Mel Gaynor vervollständigt wird, die Frage gefallen lassen, ob sie denn in der Lage ist, auch 20 Jahre danach nochmals etwas Gleichwertiges zu erschaffen – zumal die letzten Veröffentlichungen der Schotten erahnen ließen, daß die Kraft, die Leidenschaft, der „Drive“, den die Band in den 80er Jahren zu ihrem Markenzeichen gemacht hatte, scheinbar verloren gegangen war. Doch alle Skeptiker (zu denen auch der Rezensent zählte) werden durch „Black & White“ sogleich eines Besseren belehrt. Die neue Scheibe der „einfachen Gemüter“ bietet besten New-Wave-Rock in präzisester 80er-Jahre-Tradition und setzt genau dort an, wo Kerr und Begleitung spätestens 1991, nach ihrer letzten wirklich gelungenen LP „Real Life“, aufgehört hatten. Zwar kann die Band 2005 selbstverständlich nicht auf leichte Trip Hop- und Drum’n’Bass-Elemente im Zuge ihrer Arrangements verzichten – man möchte schließlich nicht als reaktionär abgestempelt werden und zugleich den Kontakt zur nachwachsenden Jugend nicht aufgeben – davon abgesehen aber klingen die neun aktuellen Songs kaum anders, geschweige denn schwächer, als vor zwei Dekaden jene auf „Once upon a Time“, dem im Herbst 1985 erschienenen LP-Meisterwerk.
    In klassischen Up-Tempo-Songs wie „Stay visible“, „The Jeweller (Part II)“ oder dem geradlinig rockenden „Home“, aber auch in verhalteneren Epen wie „Underneath the Ice“ wehen gleichermaßen die Synthesizer, perlen wavige Gitarren, mal straight, mal betulich, durch die unendlichen Weiten der jeweiligen Komposition. Romantik und Tristesse, Melancholie und Ernsthaftigkeit auf der Basis instrumentellen Wohlklangs ziehen sich als Grundthema durch alle aktuellen Songs. Düster, aber nicht unsympathisch, oft traurig und nachdenklich, aber niemals übertrieben schwülstig zeigt sich die Stimmung auf „Black & White“. Jim Kerr singt jünger, frischer, kraftstrotzender als in den letzten zehn Jahren zusammen und läßt auch das längst liebgewonnene Pathos in seiner Stimme nicht missen. Der balladeske und doch kraftvolle Titelgeber „Black and White“ hat etwas von einem „perfekten Popsong“ an sich, der weit ausschweifende, sphärische, im Tempo gedrosselte Minimal-Rock „Dolphins“, mit dem vorliegende CD nach (leider nur) rund 42 Minuten ausklingt, wildert gekonnt im Klangspektrum des „Berliner“ David Bowie der späten 70er und erweist sich als Schluß und Höhepunkt zugleich. Konsequenten Ohrwurmcharakter besitzen dagegen harschere Rocker wie etwa „Stranger“ – ein dralles, aber kompaktes New-Wave-Opus, das mittels seines knackigen, erdigen Gitarrensounds nahezu die Intensität von „Sanctify yourself“ erreicht, während der pianobetonte, eher gemäßigt-gemächliche Hymnus „Different World (Taormina.me)“, ohne billig zu kopieren, als eine Art „Alive and Kicking 2005“ durchgehen könnte.
    „Zurück zu den Wurzeln“ lautet ganz offenkundig das Motto von Jim Kerr und Charlie Burchill 20 Jahre nach ihren weltumspannenden Erfolgen mit „Don’t you (forget about me)“. U 2, The Alarm, Big Country und ähnliche Genre- und Generationsgenossen standen, kaum anders als einst, auch bei den neun neuen Simple-Minds-Hämmern Pate. U2 schweben 2005 im multimedialen Showhimmel, The Alarm dreschen dreckigen Punk auf kleinsten Vorstadtbühnen, Big Country sind seit dem Tod ihres Sängers Stuart Adamson vor vier Jahren Geschichte – nur die Simple Minds blieben sich treu und beschritten den einzig gangbaren Weg ‚zurück aus der Zukunft’ – fernab von modischen Tricks und schnellvergänglichem Computergewirr, hin zu jenen intelligenten, originellen Klangkaskaden, mit denen sie gerade 1985 uns einstige Teenager radikalst begeistern konnten. Genau diese Begeisterung kann das Quartett aus Glasgow 20 Years after, Dank „Black & White“, durchaus erneut in uns wecken!"

    Gruß aus HH

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