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Suche 1983er Polystar CD-Sampler "Jetzt oder nie"

Erstellt von ZDF-Disco, 15.01.2005, 14:44 Uhr · 39 Antworten · 5.165 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von Christoph

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    Dass die Titel gekürzt waren, liegt vielleicht auch am Samplernamen? "super 20" bedeutete halt, dass da 20 Lieder drauf müssen. Bei einer LP ist das kein Problem, bei der CD war noch nicht üblich, die Spielzeit auf bis zu 80 Minuten zu erhöhen. Bei den "high life" Samplern auf CD wurden einfach Titel weggelassen, bei den Ariolas wurden eben die Lieder verkürzt. (Sollten auf den Vinylausgaben auch gekürzte Titel enthalten sein, ist diese Theorie hinfällig.)

    Gruß
    Christoph

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von Torsten

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    Otto schrieb
    Die EAMS 3 kenne ich jetzt nicht.
    Aber ich habe schon öfter gelesen, dass gerade auf diesen Samplern viele dieser Raritäten einfach nur von Vinyl gezogen wurden. Bestes Beispiel ist das hier schon oft erwähnte "Pictures In The Dark".
    Das ist richtig, aber im Fall von "Going Back West" scheint es sich tatsächlich um CD-Qualität zu handeln - jedenfalls ist selbst mit einem hochauflösenden Kopfhörer kein Knacksen oder Rumpeln zu vernehmen. Die exakte Länge beträgt hier übrigens 4:15.

  4. #23
    Benutzerbild von ZDF-Disco

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    Hallo Christoph,

    bislang habe ich mit "music-pleasuredome.de" und dem "edda-orca" gute Erfahrungen gemacht. Das deren Preise nun nicht mit der CD-Abteilung von Karstadt zu vergleichen sind, das ist mir bewußt.
    Ich vergleiche, bevor ich dort was kaufe, auch die Preise. Ich mag auch sehr gerne Sofortkauf-Auktionen bei eBay.

    So wollte ich von der Lian Ross "Feel So Good" auf MCD haben. "music-pleasuredome.de" wollte 20,00 € dafür haben - eine 3inch-CD von 1989. Bei ebay gab es eine zu 4,99 € im Sofortkauf als 5inch-CD. Da kann man sich natürlich denken, wo ich mir die CD kaufen würde. Da wo es billiger ist.

    Die Titelaufstellung von "Jetzt oder nie! - Die Super Tanzscheibe" mag unspektakulär sein.

    Der Titel von
    Hotline With P.J. Powers And Steve Kekana "Feel So Strong

    ist meines Erachtens recht selten. Jedenfalls ist der Titel kein Begriff für mich.

    Ich finde die "Mischung" des CD-Samplers recht interessant. Gleich zwei Divine Titel, dann noch Robin Gibb, Trans-X, Arabesque, Lime, Eurythmics, Big Country, der Grusel-Melodie "Why Can The Bodies Fly?" von Warning aus dem Tatort "Peggy hat Angst", ich finde das macht diesen Sampler für mich so interessant.
    Wenn ich dieses Lied von Warning höre, dann ruft sich jedesmal dieser Tatort von 1983 mir ins Gedächnis. Ein Verückter lässt sein weibliches One-Night-Stand nicht aus der Wohnung. Die Warning Platte spielt im Hintergrund.
    Sie ruft verzweifelt ihre Freundin an. Der Verückte kommt aus dem Badezimmer mit einem Hammer und schlägt mehrmals mit dem Hammer auf sie ein. Die Freundin des One-Night-Stands hört den Mord am Telefon mit an. Einer der schrecklichsten Tatort-Filme, die ich je gesehen habe.

  5. #24
    Benutzerbild von ZDF-Disco

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    Christoph,

    zu Vinylzeiten wurden gewisse Titel aus der Reihe "Super 20" auch schon gekürzt. Die Serie wurde ca. 1973 ins Leben gerufen und anfangs waren die Titel ungekürzt drauf. Auch mit 20 Titeln war das machbar. Dann so mit Beginn der Discowelle 1976,77 wurden gewisse Titel gekürzt und wenn es nur 10 Sekunden waren. So ist auf einer 1979 LP bzw. MC von Promises das "Let's Get Back Together" drauf. Im Original 3:15 Min., mit einem festen Ende. Auf der "Super 20 Powerplay" hingegen endet das Lied bei 3:08 Min.!! 7 Sekunden weg. Hat man da noch Worte?

    So war das Anfang 1982 auch einem Aneka Titel "Little Lady". Die Single läuft 3:37 Min. Das Ende bei der "Super 20" war bei ca. 3:30 Min.. Auch wenn das nur ein paar Sekunden sind.

    Anscheinend wurden Titel ungekürzt eingekoppelt damals, wenn die Spiellängen unter 3 Minuten wohl lagen. Der Titel "Heart Begin To Beat" von Savage Progress (nur auf einer 1984er Super 20 auf CD zu finden) hat die Laufzeit von ca. 2:50 Min. da gab sich die Ariola gnädig und kürzte nichts.
    Auf der gleichen CD ist immerhin ein Boney M. Titel bei 4:20 Min. ungekürzt "Happy Song". Ich denke, der Titel von Boney M. wurde damals auf der CD nicht gekürzt, weil der Titel ganz "oben" in den Charts bzw. ein Chartaufsteiger war.

    So ab Ende 1986 ist mir dann aufgefallen, dass die Ariola auf das Kürzen verzichtete.

  6. #25
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Manche Lieder wurden in der Länge auch nahezu "halbiert" oder zumindest auf zwei Drittel gekürzt. Beispiel: "Heartbreaker" von Dionne Warwick auf der "Super 20" Anfang 1983, da wurde der erste Refrain um die Hälfte geschnitten (das "Why do you have to be a heartbreaker" wurde nur einmal anstatt zweimal gesungen), und beim zweiten Refrain direkt nach der zweiten Strophe wird das Lied schon nachdem das Wort "heartbreaker" gesungen wird, abrupt ausgeblendet. Auf derselben LP beginnt "Hymn" von Ultravox gleich mit der zweiten Strophe.
    Allerdings waren auf dieser Scheibe "Puttin' On The Ritz" von Taco und "Africa" von Toto ungekürzt, obwohl beide über 4 Minuten. Da verstehe mal einer die Logik.
    Aber "Do You Really..." von Culture Club war auch ungekürzt auf der zweiten Seite, wahrscheinlich wirklich weil es die damalige Nr. 1 in den Charts war.

    Dann hatte ich mal eine deutschsprachige Ariola-LP von 1983, da waren die 99 Luftballons von Nena auch dermaßen verstümmelt, so dass die "99 Jahre Krieg" gar nicht mehr zum Zuge kamen. Gerade dieses langsam gesungene Ende ist doch ein MUSS bei diesem Song, selbst in unseren Discos wird das Lied heute noch immer komplett ausgespielt, obwohl ein Tanzen auf der Tanzfläche bei diesem Liedende nicht möglich ist. Aber der Schluss gehört eigentlich immer dazu!

    K-tel machte das auch so, z.B. wurde bei "Daddy Cool"/"Sunny" (Boney M.), "My Broken Souvenirs"/"Mississippi" (Pussycat) und "Lost In France"/"More Than A Lover" (Bonnie Tyler) jeweils eine Strophe ganz weggelassen (Sampler: Disco Fever, 1977 und "Disco Rocket", 1976). Bei "More Than A Lover" wurde auch am Ende noch viel "gestückelt".
    Manche Lieder, die im Original 3 bis 4 Minuten laufen, haben die locker auf manchmal nur 2:15 geschnitten. Die ersten mir aufgefallenen Sampler dieser Art datieren aus ca. 1974.
    Bei K-tel ist mir ab ca. 1981 aufgefallen, dass die auf das Kürzen verzichteten.

    Arcade dagegen spielte auch auf den 70er Jahren schon grundsätzlich alles aus. Ein LP-Sampler wie "Hit Power" oder "Hit Rocket" brachte es durchaus auf eine Gesamtspielzeit von über 70 Minuten bei 20 Titeln. Also ging das auch damals schon von der technischen Seite.

  7. #26
    Benutzerbild von ZDF-Disco

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    Da kann man doch froh sein, dass heutzutage die CD-Sampler ungekürztes Material haben.

    Obwohl mir 1997 mal bei einer "Just The Best" aufgefallen ist, dass ein Lied ca. 5 Sekunden früher ausgeblendet wurde. Bei dem Titel "So Strung Out" von C. Block war das so. Ich denke aber, dass das "Ausblenden" eher ein technischer Defekt war.
    Glaube es war auf der Vol. 11 von "Just The Best". Nun gut, von C. Block kräht heute kein Hahn und Henne mehr davon.

    Gewisse Sampler von damals haben auf dem Cover stets hingewiesen = "ungekürzt".

    Mir ist auf den ersten CD-Samplern der Reihe "Top 13" und "Hitbreaker", Bertelsmann Produkte aufgefallen, dass gewisse Lieder auf den CDs von 1987 bis 1991 gerne mal ein paar wenige Sekunden früher ausgeblendet wurden. Auch wenn es nur 1 bis 3 Sekunden waren. Wenn ein Lied wie "Backseat Of Your Cadillac" von C. C. Catch bei Minute 3:24 ein festes Ende hatte, so war das Ende bei diesen beiden CD-Samplern schon bie 3:22 oder 3:21. Da fehlte noch das letzte Vocal von der C. C.
    Ich bin da vielleicht sehr penibel. Aber auf der "Hits 88" oder "Neue Hits 89" aus dem Hause der BMG (ebenfalls natürlich Bertelsmann) da wurde das Lied komplett ohne ein Sekunde Verlust ausgespielt).

    Auch bei Titeln von Bad Boys Blue ist mir das bei der "Top 13" und "Hitbreaker" von 1987 bis 1991" dann und wann mal aufgefallen.

    Bis dann, Heiko

  8. #27
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Bei ein paar Sekunden finde ich es noch weniger störend, als wenn z.B. ein ursprünglich 4:30 langes Lied auf 2:40 gekürzt wird.
    Obwohl, wenn es heute die einzige Möglichkeit ist, ein langgesuchtes Lied noch zu bekommen, dann nehme ich es auch (erst mal) in Kauf, wenn ich nur die gekürzte "Super 20"-Version bekomme (besser als gar nichts). Trotzdem versuche ich danach weiterhin, die "richtige" Version zu bekommen.

    Beispiel: bei "Going Back West" von Boney M. hatte ich es damals (1982) wohl verpasst, das Lied zu bekommen, als es aktuell war. Ich war damals noch ein junger Schüler ohne viel Taschengeld für Schallplatten, im Radio wurde das Lied bei uns NIE gespielt, zumindest nicht auf UKW (WDR, Hilversum 3).
    Die "Kurzfassung" bekam ich erst Ende 1992 (Sampler: Super 20 von 1982, jetzt billig beim Disc-Center Weikersheim), und die "Vollversion" bekam ich erst im Jahr 2001.
    Das war eine meiner längsten Liedsuchen überhaupt...

    Die B-Seite "The Carnival Is Over" habe ich auch nur in der "Super 20"-Fassung (3:25) in guter Qualität. Das Original (4:45) habe ich leider nur von Kassette gezogen, also mit Qualitätsminderung. Ich höre mir nun eher die kurze Version an, da klanglich einfach besser.

    Übrigens, auch im Ausland war das Kürzen auf Samplern in den 70ern und 80ern eine beliebte Methode. Ich hatte mal den Sampler "Chart Attack" vom englischen Label "Telstar" (1982), da wurde auch oft ausgeblendet. Auf dem Cover der LP stand sogar drauf, in etwa: "To provide the best sound quality as possible on this LP, the running time of some of the tracks is shorter than the original running time".

  9. #28
    Benutzerbild von DJDANCE

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    Wau,was ihr alles so wisst!??
    Mir is auch schon aufgefallen,dass auf vielen Sampler stark eingekürzt wurde,aber wo und wie hab ich nie versucht raus zu finden!
    Wäre vielleicht mal eine Extra-Aufstellung wert!

    zu EAMS noch was.Ich finde ,diese Compis,waren tlw seehr gut in der Qualität und ich bin bestimmt nicht der einzigste der der Einstellung dieser Reihe nachtrauert!

  10. #29
    Benutzerbild von ZDF-Disco

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    Die Eams in Deggendorf hat wirklich gute Arbeit geleistet.

    Sie hörte auf Kundenwünsche. Welche andere Firma hat denn zwischen 1993 und 2001 vier der sieben CHILLY

    ("Come To L.A.", "We Are The Popkings", "Johnny Loves Jenny" und
    "Simply A Love Song")

    Charthits aus Deutschland auf CD gebracht.

    Nicht mal die "Mutter", die Polydor aus Hamburg brachte das Werk zustande. Und so viele andere "Disco-Fox" Sachen aus den späten 70er und frühen 80er Jahren, wie NDW-Tracks und auch seltene deutsche Schlager der 70er und 80er Jahre wurden auf CD gebannt.

    Aber!!!!
    -------
    Nicht jeder Titel, den die Eams auf CD brachte, stammte auch vom Original Studiotonband, sondern wurde von Vinyl gezogen.
    Das lag nicht an der Eams denke ich, sondern an der Tatsache, dass das Orignal-Masterband nicht mehr vorrätig war.

    Meist bei 12" Langfassungen wurde von Vinyl gezogen.

    Z. B. von A La Carte "Doctor, Doctor (Help Me Please) auf Vol. 11 oder
    ebenfalls auf der Vol. 11 von Barrabas das "On The Road Again" wurde von Vinyl das Lied übertragen.

    So einen "digitalen Fake" hört man so vielleicht nicht gleich heraus. Aber wenn man die CD's mit Kopfhörern hört, dann bemerkt man, dass die Lieder dann nicht kristallklar in der Klangqualität sind.
    Mir wären da lieber die 7" Singlefassungen gewesen und dafür dann in 1-A-Tonqualität.

    Aber was regt man sich jetzt noch darüber auf. Ende Mai 2002 stellte die Eams den Betrieb ein.
    Wenn man heute den Plattenfirmen "Vorschläge" von 70er oder 80er Jahre Tracks unterbreitet, was es noch nicht oder selten auf CD gibt oder gab, selbst, wenn es mal Charthits waren, so denke ich, ist das unnütze Zeit, die man für den Brief oder Email investiert. Das wird ignoriert.

    Vielleicht auch, weil es sich mit aktueller Musik, die die Teens und Twens interessiert schneller ein Euro machen lässt oder aber, weil evtl. die jetzigen Chefetagen von "Männlein" und "Weiblein" in den Plattenfirmen besiedelt werden, die so zwischen 1975 und Anfang der 80er Jahre geboren wurden und so manche Sachen aus den 70er und 80er Jahren, nicht kennen.

    Modern Talking und so mancher Nr. 1 Hit aus der damaligen Zeit, gut, das kennt der oder die in der "Chefetage" auch.
    Und wie so ein CD-Sampler, den es ca. schon unzählige Male gab, für den
    08-15-Otto-Normalverbraucher im Supermarkt-Regal zwischen Kochtöpfen und Waschpuler auszusehen hat, das schafft die "Chefetage" bzw. die "Kreativen-CD-Zusammensteller" der "Majors" auch noch.

    Aber so das Gespür für "Seltenes", auch, wenn es mal nur 1 oder 2 "Raritäten" sind, nein, das findet man sehr selten und das vermisse ich seit Ende April 2001, als es mit der 14. Eams-Compilation zu Ende ging.

    Was in den letzten paar Jahren mal ein "Licht" am Horizont aufleuchten liess, war die "Fetenhits - The Rare Classics (Metall-2-CD-Box) 1999 und dann ca. 2002 die "Fetenhits - The Partyclassics (dunkelblaue Plastik-2-CD-Box), wo u. a. von Baccara der "Sleepy Time Toy" von 1980 drauf war.
    Da muß sich die BMG Ariola in München mal eine Scheibe abschneiden. Deren "Pop-Sampler" mit 70er und 80er Jahre Hits beinhalten bis auf wenige Veränderungen meist nur das "Altbewährte".

    Gruß, Heiko

  11. #30
    Benutzerbild von Waldameise

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    Am schlimmsten gekürzt wurde mal Ende der Achtziger auf den BRAVO-Party-Hits (Doppel-CDs). Da haben die zum Beispiel bei "Come On Eileen" die zweite Stimmungshälfte komplett weggelassen! Sowas grenzte schon damals für mich an Betrug, so dass ich die CDs zurückbrachte und mein Geld (39,99 DM) wiederbekam... ;-)

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