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80er-maxi-sampler

Erstellt von Torsten, 25.04.2002, 22:09 Uhr · 7 Antworten · 4.985 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Torsten

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    Ich kann leider nicht umhin, mal wieder als Meckerbolzen und Stinkstiefel hier aufzutreten ...

    Als stoni vor einigen Tagen seinen Thread über diese Maxibox aus dem Blödmarkt eröffnete, musste ich direkt a bisserl schmunzeln. Die Tracklist sah auf den ersten Blick sehr verlockend aus – und doch war mir sofort klar, dass da irgendwo ein Haken sein muss. Und dieser Haken besteht in der Regel aus zwei Aspekten:

    1. Die Klangqualität fast aller 80er-Maxis-Compilations auf CD, die bisher auf den Markt kamen, ist höchstenfalls durchschnittlich, meistens sogar schlicht miserabel. Die einzigen Ausnahmen, die ich kenne (und habe), sind die „12"-Mixes“-Ausgabe der „Pop & Wave“-Reihe und die Doppel-CD „Flashback – Die Mega-Maxi-Hits der 80er“ (auf deren Frontcover oben rechts in der Ecke „Vol. 1“ vermerkt ist, aber leider nie eine weitere Folge erschienen ist!).
    Außerdem noch die originalen CD-Maxi-Sampler von damals wie „Maxi Hit Sensation“, „Maxi Power“, „New Maxi Dog No. 2“, „Maxi-Hits – Summer '88“ oder „Musikladen Eurotops – Maxi Dance Pool“. Auf diesen Scheiben, die bei ebay natürlich immer hoch gehandelt werden, sind ausschließlich astreine Digital-Aufnahmen enthalten. Und da ich ein verfreakter CD-Snob bin, erwarte ich genau das auch von einer CD. Über solche Veröffentlichungen wie diese aktuelle Maxibox beim MEDIAMARKT kann ich mittlerweile nur noch mit dem Kopf schütteln – das ist für mich genauso eine Verarsche wie die Sache mit der 80er-Show, die wir kürzlich so heiß diskutiert haben. Denn auch hier wird wieder mit geringsten Mitteln versucht, Kohle abzugreifen, ohne echte Qualität abzuliefern. Und da ist es mir völlig wurscht, ob das Teil „nur“ 14,90 Moppen kostet – was nützt es, wenn’s ständig rumpelt, knackst und rauscht? Das kann ja wohl nicht der Sinn von kommerziellen CD-Veröffentlichungen sein! Alles, wirklich alles ist mittlerweile digital - und dann gibt es tatsächlich noch Firmen, die ihren Reibach mit solchen altertümlichen Aufnahmen machen wollen ...
    Und die Härte dabei ist, dass man gut erhaltene Vinyl-Aufnahmen in der Tat (wie hechicero es schon geschildert hat) am eigenen PC mit entsprechender Software wesentlich besser aufpolieren kann als es die Macher solcher Billo-Scheiben tun. Bei vielen Maxis aus den 80ern muss man sich nun mal damit abfinden, dass es sie nie in CD-Qualität geben wird; dementsprechend kann man sich die Vinyl-Aufnahmen aus dem eigenen Repertoire und den Beständen diverser Tauschpartner (die mittlerweile sicher fast jeder von hat, gelle ... ) ebenso auf CD brennen und erhält mindestens ein genauso gutes Ergebnis, ohne dafür noch großartig ins Portemonnaie greifen zu müssen ...
    Akzeptabel sind für mich allenfalls Beispiele wie die limitierten Auflagen aus der „Fetenhits“-Reihe (wobei man sich bei der „Rare Party Classics“ klanglich sehr viel Mühe gegeben hat!) und die EAMS-Sampler (weil oftmals auch Titel darauf enthalten sind, die schon als Vinyl schwer erhältlich sind). Die 4er-CD-Box „Maximum 80's“ lohnte sich deshalb, weil zumindest die meisten Titel darauf CD-Qualität bieten; ärgerlicherweise sind ausgerechnet so interessante Maxis wie „Flesh For Fantasy“ oder „Never Ending Story“ klanglich völlig missraten ...
    Wenn man schon seit längerem 80er-Maxis in CD-Qualität sammelt, bekommt man irgendwann auch ein Gespür dafür, welche Titel mit Sicherheit nie als lupenreine Digitalaufnahme zu haben sein werden. Deshalb bin ich mir auch ziemlich sicher, dass ein ganzer Haufen der Stücke, die auf dieser „More Maximum 80's“ enthalten sind (deren Tracklist ja auch in stonis Thread aufgeführt wurde), ebenso absoluter Etikettenschwindel sind wie die anderen hier genannten Beispiele ...

    2. Mindestens genauso ärgerlich wie die schlechte Klangqualität ist die Tatsache, dass auf solchen Samplern oftmals gar nicht die originalen Maxi-Versionen enthalten sind, sondern irgendwelche ominösen Remixe. Auch sind oftmals Anfang oder Ende der Titel nicht vollständig, was ja gerade bei Maxi-Versionen ziemlich sauer aufstößt ...


    Sehr interessant ist das Thema, dass Äppler in stonis Thread angesprochen hat: Was ist eigentlich mit den originalen Master-Bändern alter Aufnahmen? Ich befürchte, dass es in vielen Fällen schon so ist, dass diese gar nicht mehr existieren oder verschollen sind (kein Witz, sowas gibt’s bei Filmen auch!), sodass hier schon mal überhaupt keine Hoffnung besteht, die Teile irgendwann in CD-Qualität zu ergattern. Abgesehen von Maxi-Versionen gibt es ja auch noch so einige 80er-Hits (die teilweise recht hoch in den Charts platziert waren), die bis heute nur als Vinyl-Aufnahmen zu haben sind; stellvertretend für diese Riege an echten CD-Raritäten nenne ich hier mal das „Germany Calling“ der TONE BAND aus 1982. Jedenfalls sind alle Aufnahmen, die ich bisher davon gehört habe, durchsetzt von Knistern und Knacksern ...
    Eine andere Möglichkeit ist natürlich auch (wie monofreak es ansprach), dass die Kosten für die Rechte an manchen Songs offensichtlich unangemessen hoch sein müssen, sodass sich eine Veröffentlichung auf einem Sampler nicht rechnen würde. Ich für meinen Teil wäre aber auf jeden Fall bereit, für eine 2CD-Compilation, die jahrelang gesuchte Titel in astreiner CD-Qualität enthält, mindestens 50,- € auf den Tisch zu blättern; eine kleine Auflistung von Beispielen hatte ich ja mal vor einiger Zeit in meinem Thread „Nachschlag zur Fetenhits – The Rare Party Classics“ angeführt ...

    Also nix für ungut: Ich will den Leuten, die sich die Maxibox vom MEDIAMARKT gekauft und ihre Freude dran haben, nicht den Spaß vermiesen oder gar absprechen – es muss ja nicht jeder so ein Klangfreak sein wie ich. Für mich persönlich sind aber solche Veröffentlichungen ein schlechter Witz und immer wieder eine absolute Enttäuschung ... denn man lebt ja stets mit der Hoffnung, eines Tages doch mal positiv überrascht zu werden ...

    P.S.: Wer Interesse an einer astreinen CD-Aufnahme der A-HA-Maxi „The Sun Always Shines On TV“ hat (ist genau 8:23 min. lang), kann sich ja mal per Private Message bei mir melden ...

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von DeeTee

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    @Torsten:
    Ich sach ma so: Wenn ich das Zeuch im Auto hören will, reicht mir die Mädchen-Markt-Qualität völlig hin ... was mich dann mehr ärgert - und da gebe ich Dir völlig recht - wenn das nur irgendwelche ominösen Remixe von weißtenichtwoher sind. Das ist wahrlich Beschiß!!! Mit Verlaub und in aller Höflichkeit: Dann mach ich doch erstmal ne Probesaugung bei AG ... und gehe dann gegebenenfalls kaufen.

    Grüße!
    DeeTee

  4. #3
    Benutzerbild von stoni

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    @Torsten
    Muß leider zugeben...Knirsch...das ich von der Tracklist so geblendet (da lang gesuchte Song´s drauf sind)war,das mir so manches Knacken und Rauschen im ersten schnellen durchhören gar nicht so aufgefallen war.
    Tja und das es sich bei manchen Stücken um Remixe handelt,ist aus dem
    Cover / Booklet nicht ersichtlich (Sauerei).Ich würde also jedem empfehlen
    im MM probezuhören.
    Zu "Flesh for Fantasy".Empfehle den -Below the Belt Mix-von der Vital Idol
    An der Qualy gibt´s nichts zu rütteln.

  5. #4
    Benutzerbild von Aeppler

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    Uups... Da habe ich ja eine schöne Diskussion gestartet. Aber anscheinend bin ich nicht alleine

    Eine Mail an den MM ging am Montag ab. Bis heute habe ich keine Reaktion. Vielleicht mache ich mir einfach mal den Spass und schreibe einmal eine kurze Mail an Warner. Vielleicht können die ja "Licht in's Dunkle" bringen?

    Ich halte Euch auf dem laufenden.


    Gruß,
    Äppler (aus der Stadt von Sven V.)

  6. #5
    Benutzerbild von hechicero

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    @ Torsten

    Wir waren uns ja im anderen Thread schon einig.
    Offenbar sind wir uns nun alle einig. Das ist mal was neues, hihi.

    @ Dee Tee

    Fürs Auto reicht die CD sicher, stimmt schon.

    Ich muß auch sagen, daß ich eigentlich Vinylfreak bin und die nach wie vor für mich den besseren Klang haben. Aber ein astrein gemasterte CD is auch was ganz feines, da hat "80s-Bruder" Torsten schon recht. Letztes Jahr habe ich mir einen DVD-Audio-Player zugelegt.
    Der war nun weiß Gott nicht billig. Aber mit einem normalen DVD wollte ich erst gar nicht anfangen, denn der sollte meinen CD-Player ablösen.
    Da haben herkömmliche Player ja so ihre Probleme.

    Also danach habe ich tagelang alle meine alten CDs durchgehört. Die klangen alle als kämen sie aus der Waschmaschine. Völlig sauber, völlig neu, völlig anders einfach. Daß es solche Unterschiede geben könnte, hätte ich nicht gedacht. Naja und mit diesem Player hört man nun aber wirklich jeden Pieps.
    Und da stieß mir diese M.Markt-CD sauer auf.
    Es ist, wie Torsten es sagt. Zur richtigen Hardware gehört dann auch die richtige Software.
    Schließlich habe ich auch eine sehr gute Plattennadel. Und da klingt meine a~ha über Platte wesentlich besser als von dieser CD.
    Naja, die CD muß jetzt eben Auto fahren

  7. #6
    Benutzerbild von Christoph

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    Es ist schon komisch, dass immer wieder bezüglich der Maxiversionen so vieles anders läuft als bei normalen Singleversionen! Warum eigentlich? Nehmen wir einfach mal die Single – und Maxiversionen als jeweils ein Produkt an, dann unterscheiden sie sich durch nichts, ausser vielleicht der Länge des Liedes. Aber sonst: sie wurden im Studio eingespielt, bearbeitet, abgemischt, gemastert, auf Vinyl gepresst (ab 1984 auch auf CD) und in die Geschäfte gekarrt. Da ist nix Besonderes, nix Rares, nix Teures! Wieso also hat man es geschafft, in den letzten Jahren einen Grußteil der 80er Hits in Singleversionen wieder abzustauben und in guter Qualität auf diverse Sampler zu bringen, bei den Maxiversionen aber nicht? Sagt es mir! Was ist an einer Maxi so anders? Ist es wirklich der fehlende Markt? Dann würden auch solche Compis wie die vom mediamarkt nicht erscheinen.

    Torstens Text ist eigentlich nix mehr hinzuzufügen, trotzdem kommen mir ein paar Gedanken, gerade in Verbindung mit dem Maxi-Posting bezüglich der mediamarkt-Compi.
    Im Maxi-Thread gibt es ein Posting von monofreak, in dem er schreibt: „Die fragen an und bekommen eine Freigabe - und müssen dann sehen, woher sie die Tracks bekommen. Vielleicht hat der letzte Freak im MM-Personal noch eine gute Plattensammlung...“
    Diese Praxis finde ich doch ziemlich daneben, ich war immer der naiven Meinung, wenn jemand die Erlaubnis bekommt, ein Lied wieder zu veröffentlichen, hat er gleichzeitig Zugang zum Original. Das scheint aber nicht so zu sein, was im Übrigen auch die Masse an heutigen Coverversionen erklärt. Und wenn ich hier vom "Original" spreche, dann meine ich eine Kopie des Masters, welche dann natürlich frei von Nebengeräuschen ist! Einem Künstler/Produzenten geht es um höchstmögliche Qualität, da gibt es kein Rauschen/Knacksen/Brummen! Ich habe es im Studio schon erlebt, ein Techniker wird wahnsinnig, wenn da irgendwas zu hören ist! Schliesslich geht es um seinen Ruf! Und wenn ein Band doch mal Schaden nimmt, könnte man es restaurieren – hier sehe ich allerdings ein, dass die Kosten evtl. in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Aber dass ein Originalband nicht mehr existiert, lasse ich nicht gelten, dann gibt es mindestens eine Sicherheitskopie, oder eine Kopie fürs Presswerk usw.
    Wenn die Verfahrensweise wirklich so ist, wie monofreak es beschreibt, dann können wir hier bestimmt qualititiv bessere Sampler basteln, wahrscheinlich sogar ganz offiziell. Einfach eine Freigabe bekommen (was ich weder für besonders teuer noch schwierig halte), und dann los zu irgendeinem der zahllosen CD-Hersteller. Jedenfalls habe ich eine ganze Latte der jetzt auf der Box enthaltenen Songs bereits auf Original-CD. Und die Compact Disc generell hat nun mal den Vorteil, dass Geräusche, die mit dem Lied nix zu tun haben, nicht mehr auftreten (Plattenknacksen). Dann darf die Compilation gerne auch Geld kosten, pro Scheibe sind € 20-40 okay. Und als freundliche Kleinigkeit sollte dann noch das Produktionsjahr und die genaue Bezeichnung eines Mixes genannt werden. Bin kein Meckerer, aber was habe ich von der F. Sharkey Maxi „a good heart“, wenn die eigentlich über 5 Minuten geht (und die Singleversion im Übrigen auf so ziemlich jedem Sampler drauf ist)? Ich habe mal geschaut, welche Titel bereits auf CD bei mir vorhanden sind.
    Tracklist CD1:
    01. New Order - Blue Monday (Fetenhits)
    02. Yazoo - Don’t Go (Flashback)
    03. Traks - Long Train Running
    04. Greg Kihn Band - Jeopardy (Fetenhits)
    05. Simple Minds - Alive And Kicking
    06. P. Lion - Happy Children (auf nahezu jeder Italo-CD, zB "Italo Disco Collection")
    07. Bananarama - Robert De Niro’s Waiting
    08. Trans X - Living On Video
    09. Secret Service - Oh Susie
    10. Dream Academy - Life In A Northern Town (EAMS)
    11. Foreigner - I Want To Know What Love Is
    12. Thompson Twins - Hold Me Now (stereoplay Sampler)

    Tracklist CD2:
    01. A-HA - The Sun Always Shines On TV
    02. Fine Young Cannibals - Suspicious Minds
    03. Billy Ocean - European Queen
    04. Herbie Hancock - Rock It
    05. Howard Jones - New Song
    06. Boytronic - You
    07. Alphaville - Sounds Like A Melody (Pop & Wave Maxis)
    08. My Mine- Hypnotic Tango (auf mehreren Italo-Samplern)
    09. Falco - Coming Home (Falco the hit singles)
    10. Erasure - Oh L’Amour (Erasure Single/Maxi Box steht im mediamarkt)
    11. Feargal Sharkey - A Good Heart
    12. Propaganda - Das Testament des Mabuse

    Tracklist CD3:
    01. Phil Collins - In The Air Tonight (Maxi CD noch zu haben)
    02. Fleetwood Mac - Everywhere
    03. Sandra - Everlasting Love (diverse Maxi Sampler)
    04. Chris Rea - Let’s Dance
    05. Rick Astley - My Arms Keep Missing You
    06. Inner City feat. Kevin Saunderson - Big Fun
    07. Neneh Cherry - Buffalo Stance
    08. Simply Red - It’s Only Love
    09. Off - Electrica Salsa (auf vielen Samplern)
    10. 16 Bit - Where Are You? (beide Maxis aus diversen Samplern: Fetenhits oder Maxi Dance Trax. Vol. 1)
    11. Nu Shooz - Point Of No Return (Disky Box)
    12. Frankie Goes To Hollywood - Rage Hard

    Sind 15 von 36 Liedern, dazu noch Propaganda und A-ha, die ich auf CDR besitze, der Anteil an wirklichen "Neuveröffentlichungen" schrumpft also!
    Die Leute, die hinter einer solchen CD stecken, sollten sich mal fragen, was als Intention überhaupt hinter der Compact Disc steht. Was hier gemacht wird, ist Betrug, die Erfindung und der Erfolg der CD sind ursprünglich darauf zurückzuführen, das sie unglaublich sauberen Klang bieten kann. Sicher hat dieser Anspruch in den 90er Jahren eh´ an Bedeutung verloren, schliesslich hat die CD weitere Vorteile (Handhabung, Größe, Unempfindlichkeit). Aber das sollte nicht als Freibrief gelten, minderwertige Aufnahmequalität als CD zu verkaufen. Und wie bereits von vielen geschrieben wurde: ein Vinyl kann ich mir auch selber auf CD kopieren, was fehlt, sind die wirklich sauberen Originalaufnahmen – eben so, wie es sich für eine CD gehört. Und hier bin ich mit Torsten absolut einer Meinung: CD ist CD und Platte ist Platte!

    Falls monofreak hier ankommt, gleich eine Frage an ihn:
    Was bedeutet eigentlich “die Freigabe bekommen”? Was kostet das? Gerne hole ich mir eine solche „Freigabe“, und dann nerve ich den Archiv-Menschen, bis er mich hereinlässt !!!
    Naja, ein bissel sauer bin ich schon, Maxisampler sind recht selten, dann sollten sie wenigstens gut sein. Trotzdem macht die Suche danach ja auch Spass (nicht wahr, Torsten, der Weg ist das Ziel)
    Christoph

  8. #7
    Benutzerbild von Michi

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    Ich habe mich ja schon mal als Vinyl-Fan geoutet, aber allgemein kann ich nur sagen: Die Aufnahme macht's. Wenn die gut ist, spielt das Medium nur eine untergordnete Rolle.
    Holländische Schallplatten klingen oft genauso miserabel wie diese billigen 80's-CD-Compilations. Deutsche, englische und amerikanische Schallplatten sind dagegen oftmals absolut erstklassig - genau wie CDs. Siehe Sony Pop & Wave - das ist mal ein gutes Beispiel für eine gelungene, qualitativ hochwertige CD-Compilation. Oder die 80's Collection aus den frühen 90ern. Auch ganz gut.
    Der Rest ist eben Geschmackssache. Ich mag den "warmen", weichen Klang der Vinylplatte eben lieber und die schönen großen Cover und die aufwändige Pflege.

  9. #8
    Benutzerbild von monofreak

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    Christoph postete

    Falls monofreak hier ankommt, gleich eine Frage an ihn:
    Was bedeutet eigentlich “die Freigabe bekommen”? Was kostet das? Christoph
    So, bin agekommen!

    Freigabe bekommen:
    Als Plattenfirma fragt man beim Rechteinhaber (andere Plattenfirma, Verlag, Komponist...) an, ob man den Titel für eine eigene CD verwenden darf. (Das trifft so auch auf aktuelle Sampler wie Bravo Hits aber auch für One Artist Projekte ("Best Of"), bei denen der Künstler während seiner Laufbahn bei verschiedenen Labels war, zu.
    Mögliche Antworten:
    -Ja
    -Nein
    -Ja, aber nur, wenn Sie mir im Gegenzug Titel XYZ für meine CD freigeben
    -Ja, aber nur, wenn Sie auch noch einen Titel der völlig unbekannte Gruppe XYZ mit auf den Sampler nehmen (die dadurch bekannt gemacht werden sollen) [meist bei aktuellen Samplern]
    Einige "Superstars" fallen mit großer Sampler-Abstinenz auf ("Ich hab es nicht nötig, meine Titel für Sampler freizugeben - wer was von mir will, soll sich gefälligst mein Album kaufen") : Herbert Grönemeyer**, Bryan Adams, Michael Jackson, BAP**

    Was das kostet, kann ich nicht so genau sagen - ich frage aber mal jemanden, der früher damit zu tun hatte.* Auf jeden Fall sind zwei Varianten möglich:
    -Vorschuß pauschal (unabhängig von der Anzahl der verkauften Exemplare)
    -Abrechnung nach Anzahl der verkauften CDs

    *Von ihm ist mir schon folgende haarsträubende Story bekannt:
    Man fragte von einem Label 6 Titel an, bekam 4 Freigaben. Für die entgültige Auswahl wolte man dann davon 2 Titel verwenden. Darauf sagte der Rechteinhaber: Entweder alle 4 oder gar keinen...

    ** schaut mal in das Booklet der CD-Serie "Deutsche Single Hitparade", dort steht in den 80ern öfters mal: Aus lizenzrechtlichen Gründen dürfen wir den Titel "XYZ" von HGr oder BAP nicht verwenden - er hätte in dieser Zusammenstellung Platz ... einnehmen müssen.

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