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Alphaville Tor 2002

Erstellt von Heideland, 20.01.2004, 19:52 Uhr · 2 Antworten · 658 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Heideland

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    War zufälligerweise jemand aus dem Forum 2002 bei einem der Alphaville-Konzerte, die in Deutschland statt fanden? Ich war in Nürnberg und muss sagen, dass ich mich immer wieder gern daran zurück erinnere. Leider verging die Zeit zwischen der Vorgruppe und Alphaville ziemlich schleppend, da eine Stunde lang überhaupt nicht geschah! Offenbar gab es technische Schwierigkeiten, aber informiert wurden wir trotzdem nicht.
    Ansonsten war es ein echt geiles Konzert und freue mich schon auf die nächste Tour, sofern es überhaupt eine geben wird, man weiß ja nie.
    Kann jemand seine Eindrücke mit mir teilen?

    PS.: Ist bei Alphaville eine Tour in Planung? Kann auf der Homepage und den ganzen Fanpages nichts finden!

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von waschbaer

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    Das hatte ich 2002 in einem anderen Thread dazu geschrieben:

    Wenn du den kompletten Thread nachlesen willst, dann klick einfach mal folgenden Link an:

    http://www.plauderhoehle.de/forum/sh...ght=Alphaville



    So, endlich komme ich dazu, vom Alphaville-Konzert in Augsbrug zu berichten. Leider war gestern mein Rechner defekt und ich konnte nicht ins Netz.

    Wer Augsburg kennt, weiß, dass das "Spektrum" nicht gerade ein idealer Ort für Kozerte ist, denn die Akustik ist dort bescheiden und auch der Platz ist viel zu gering. Trotzdem war es ein wunderbarer Abend.

    Als Vorgruppe gingen die Augsburger Lokalmatadoren L´Image (www.limage-pop.de) auf die Bühne. Die beiden Jungs machten ihre Sache recht gut und klangen so, wie ich mir Alphaville oder andere Synthi-Pop-Bands der 80er in ihren Anfangstagen vorgestellt habe. Der Applaus hielt sich aber trotzdem leider in Grenzen. Nachdem L´Image etwa 45 Minuten gespielt hatten, brauchte die Technikcrew mindestens genauso lang, um den Umbau für Alphaville zu organisieren.

    Das Publikum wurde recht schnell unruhig und es dauerte einige Zeit, ehe Marian und Konsorten auf die Bühne kamen. Mein erster Gedanke war: "Gott, ist der dick geworden." So ähnlich muss wohl auch der Reporter der Augsburger Allgemeinen gedacht haben, denn dort wurde von einem "an Gewicht zugenommenen Normalo" geschrieben.

    Der erste Song war "Elevator". Für mich eine echte Überraschung. Leider wurde bereits beim ersten Song klar, dass die meisten Leute bestenfalls eine Handvoll Lieder von Alphaville kannte und die neueren Stücke überhaupt nicht kannte. So gingen im ersten Teil "Monkey in the moon", "New horizons" oder auch der Opener "Elevator" leider etwas am Publikum vorbei. Erste große Stimmung kam bei "Jerusalem" auf, weil dieser Track ja doch eher zu den bekannteren der Band zählt.

    Marians Stimme war spitze und auch die Band schaffte es, ein gelungenes Gleichgewicht aus Gitarren, Drums sowie den unvergessenen Sythielementen von Alphaville zu schaffen.

    Etwa zur Hälfte des Konzerts kam "Big in Japan" mit einem superlangem Intro. Dieses Intro war recht gitarrenlastig, aber meines Erachtens sogar noch besser als das Intro zu "Big in Japan" auf ihrem ersten "Longplayer".

    Direkt danach wurden etwas ruhigere Tracks (z.B. "Flame") gespielt und die Stimmung ging bei den Leuten gerade wieder etwas nach unten, als "Sounds like a melody" in einer ebenfalls megalangen Version über die Bühne ging. Der Saal war wieder am Toben.

    Diesmal konnte Marian die sichtlich gute Stimmung mitnehmen und seine - fast schon karismatisch wirkende - Persönlichkeit gut rüberbringen. "A victory of love" folgte und kam im "Spectrum" wirklich klasse an.

    Absoluter Höhepunkt war meines Erachtens aber "Forever young". Wahrscheinlich war dies der Song, den alle an diesem Abend mitgesungen haben und der den meisten Zuspruch gefunden hat. Vor allem, als Marian das Mikro einfach in die Menge hielt und das Publikum mehrfach den Refrain gesungen hat. Auch die Synthieinlagen bei diesem Lied empfand ich als extrem gelungen.

    Von den beiden Zugaben war die Slow-Version von "Dance with me" die letzte und wohl auch die bessere, denn es war einfach ein Genuss diesen "hidden track" aus "Stark naked" live zu hören.

    Fazit: Ein gelungener Abend, der wirklich wieder gutes 80s-Feeling rüberkommen ließ. Alphaville "live" ist mehr als nur Synthi-Pop, sondern guter Pop, mal synthidominiert, mal gitarrenlastig und mal richtig "unplugged". Manche Stücke (v.a. Monkey in the moon) können auch fast schon an Dancefloorstücke aus den frühen 90s erinnern.

    Die einzigen beiden Wehrmutstropfen waren das Publikum, denn häufig hatte ich das Gefühl, dass die meisten Personen wirklich nur "Big in Japan", "Sounds like a melody" oder "Forever young" kennen und die Tatsache, dass Marian und Band viele gute Klassiker wie "The Jet Set", "Universal Daddy" oder auch "Red rose" gar nicht spielten.

    Auf jeden Fall ist ein Besuch der Alphaville-Tour echt lohnend.

    Viele Grüße vom Waschbär

  4. #3
    Benutzerbild von Heideland

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    141
    Danke für die Berichtigung! Jetzt weiß ich sogar wieder wie der Name der Vorgruppe lautete!
    Hab schon gedacht nur in Nürnberg hätte der Umbau so lang gedauert.

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