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CORA - "amsterdam 2003"

Erstellt von bamalama, 10.12.2003, 16:51 Uhr · 60 Antworten · 12.126 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von dj.forklift

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    Die beiden haben da wohl jetzt eine Art "All-in-one"-Service: Veranstaltungsservice, Catering, Musike, Unterhaltung und auch Übernachtung, denn auf der HP vom Gut Schloß Golm gibt es auch Preise für Hotelzimmer und Suiten. Is halt etwas Nobleres.

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von Gosef

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    Wer kann mir die Aufnahme/VÖ-Jahre der einzelnen Tracks der aktuellen Cora-CD nennen?
    Danke,
    Gosef

  4. #33
    Benutzerbild von Gosef

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    *hochschieb*

  5. #34
    Benutzerbild von bamalama

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    neues von CORA:

    CORA - ich + dany BM RECORDS / EDEL VERÖFFENTLICHUNG: 27.01.2006

    01. Ich + Dany (Radio Edit) 3.26
    02. Ich + Dany (Extended Version) 5.32
    03. Shara 4.35
    04. Amsterdam - Live - Party - Mix 6.30


  6. #35
    Benutzerbild von Fraenkie

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    Und das neue Doppelalbum (Best of und neue Lieder) von Cora kommt auch bald raus.
    Gruß,
    Fraenkie

  7. #36
    Benutzerbild von Superstar

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    Ein Best Of wäre mal nicht schlecht, mit all den alten maxis als Bonus-Tracks ! Sollte doch machbar sein.

  8. #37
    Benutzerbild von NovalisHH

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    Doppel-CD "Best of" von CORA erscheint am 24.02.2006!
    Hier meine Rezension:

    "
    Die zunächst so hoffnungsvoll gestartete Neue Deutsche Welle (NDW) glich bereits einem Scherbenhaufen, als das ursprünglich aus West-Berlin stammende Duo „Cora“ seine Debüt-LP „Liebeskummer“ vorlegte. Nach der Sommerpause 1983 hatte es flotte deutsche Popmusik bei den Schallplattenkäufern unendlich schwer. Man hatte sich satt gehört an deutsch-gewellten Synthispielereien; bei Neuerscheinungen aus der NDW-Großküche war die einst sehr wohl vorhandene Qualität längst von einer unseligen Quantität abgelöst worden. Woche für Woche warf die Industrie pausenlos und haufenweise künstlerisch meist minderwertige Produktionen, denen schnell das Etikett „NDW“ verpaßt wurde, auf den Markt. Je mehr NDW-Ausschußware die Regale der Plattenläden bevölkerte, desto angewiderter wandten sich die einheimischen Musikfreunde davon ab, um fortan wiederum in erster Linie auf internationale Sounds zu schwören. Italo-Disco, New Jazz, New Romantic und schwüler US-Discosound aus der Fabrik von Produzent Bobby Orlando feierten fröhliche Urstände, Deutschgesungenes trat vorerst wieder in den Hintergrund.
    In den Tagen jener popkulturellen Zäsur fand „Liebeskummer“ den Weg an die Öffentlichkeit. Die darauf enthaltenen, durchwegs gediegenen muttersprachlichen Popperlen auf Synthesizerbasis, geschrieben und gesungen von Cora Freifrau von dem Bottlenberg und ihrer heutigen Lebenspartnerin Swetlana Freifrau von dem Bottlenberg, geborene Minkow, die sich konsequent vom NDW-Ramsch der Vormonate abhoben, gingen allerdings im Todeskampf des vermutlich bedeutsamsten und folgenreichsten nationalen Popphänomens der Nachkriegszeit gnadenlos unter. Ein Auftritt in Dieter Thomas Hecks „ZDF-Hitparade“ mit dem als Single ausgekoppelten Titelsong der LP kam erst im Juni 1984 zustande, führte aber zu keiner Plazierung. Das romantisch-wehmütige Popchanson „Istanbul (Ich sah nur seine braunen Augen)“, zweite 45er aus „Liebeskummer“, fuhr zwar ebensowenig riesige Verkaufserfolge ein, sorgte jedoch für erste umfangreichere Radioeinsätze der Damen Cora und Swetlana. Im Laufe des Jahres 1984 hatte sich der Wind erneut gedreht: Banale NDW-Schmonzetten blieben zwar weiterhin auf dem Müllhaufen der Musikgeschichte liegen, anspruchsvollere deutschgesungene Songs zwischen Schlager, Pop und Rock erfreuten sich im Gegenzug zunehmender Beliebtheit. Das Genre „Deutschpop“ wurde auf diese Weise begründet: Peppiger, frecher, jugendlicher als traditioneller Schlager, aber zugleich kaum so agitatorisch, belehrend, zeigefingerschwenkend, wie es im Bereich des 1984 ebenfalls an Reputation zulegenden Deutschrock/ Politrock öfters der Fall war. Die „Münchener Freiheit“, die „Ace Cats“, die „Strandjungs“, „Purple Schulz“, „Steinwolke“ durchaus auch die merklich gereifte Nena bzw. ihr Ex-NDW-Kollege Hubert Kah, der ab 1984 gleichfalls auf intelligentere, tiefsinnigere Klänge setzte, zählten zu den frühen Exponenten der neuen Stilistik. Und genau in diesem Umfeld fanden sich „Cora“ nach und nach ein.
    Zu einem veritablen Radiohit erwuchs so im Frühjahr 1985 der synthibetonte Romantik-Popsong „Amsterdam“, den „Cora“ gleichzeitig einem überaus begeisterten Publikum in der „ZDF-Hitparade“ vorstellten. „Komm, wir fahren nach Amsterdam“ ertönte im Frühjahr 1985 aus nahezu jedem Rundfunkgerät der Republik und erwies sich in kürzester Zeit als Discorenner und Partyaufmischer. Doch den endgültigen Durchbruch an die Spitze der Mitte der 80er prachtvoll blühenden Deutschpop-Szene bedeutete diese unvergeßliche Melodie für „Cora“, zumindest in deutschen Landen, mitnichten. In Frankreich dagegen hielt sich eine englische Version von „Amsterdam“, einem Lied, das Cora und Swetlana zuerst eigentlich für Juliane Werding verfaßt hatten, welche jedoch ablehnte, es aufzunehmen, vier Monate lang unter den Top 20 und verkaufte sich über 200.000 Mal. So stiegen „Cora“ 1986 gänzlich auf englische Texte um, was aber nicht viel half. Nach Anbruch der 90er Jahre und ein paar keine weiteren Kreise ziehenden Achtungserfolgen zog sich das Pärchen enttäuscht aus dem Musikgeschäft zurück. Die beiden Grazien bezogen einen feudalen Landsitz nahe Potsdam und eröffneten dort unter der Bezeichnung „Gut Schloß Golm“ ein eigenes Restaurant und Hotel. Eines Tages entstand die Idee, in ihrem Schloß kleinere Auftritt mit alten „Cora“-Nummern zu absolvieren. Dies sprach sich in Windeseile herum, so daß sich das Duo, insbesondere in Ostdeutschland, schleunigst zu einem fundamentalen Kultfaktor entwickelte. Immer mehr Fans wollten „Amsterdam“, „Liebeskummer“ und andere betagte Deutschpop-Kleinode aus der Feder der beiden einstigen Backgroundsängerinnen hören, die sich Ende der 70er Jahre bei Plattenaufnahmen von Schlagerikone Marianne Rosenberg kennengelernt hatten. Bald äußerten die hingerissenen „Cora“-Anhänger den Wunsch nach ganz neuen Songs ihrer Heldinnen. Die inzwischen miteinander verheirateten Freifrauen kamen diesem gerne nach und riefen einen Musikverlag (Minki Music) und ein Schallplattenlabel (BM Records) ins Leben. 2004 erschien unter dem Titel „Cora pur“ die allererste „Cora“-CD überhaupt, ein Jahr später gefolgt vom CD-Album „Komm, wie fahren nach Amsterdam“ – neue Lieder und renovierte Althits hielten sich darauf die Waage.
    Ab dem 24. Februar 2006 ist nun eine brandaktuelle Doppel(!)-CD von „Cora“ überall erhältlich: „Best of Cora“ (BM Records/EDEL) beinhaltet insgesamt 21 Songs. Auf CD-01 gibt es elf zuvor unveröffentlichte und auf CD-02 zehn allseits bekannte Popmelodien zu hören, die im Laufe der Zeit überwiegend zu generationsübergreifend umschwärmten Partyrennern avanciert sind. Musikalisch spielen sich die auf erster Silberscheibe versammelten, brandneuen Kompositionen im gewohnten „Cora“-Stil zwischen romantischem Mid-Tempo-Pop („Ich und Dany“), üppigen, opulenten Liebesballaden („Es ist Liebe“, „Sterne vom Himmel“), tanzbarem Disco-Fox („Wenn ich liebe“, „Wo ist mein Engel?“ – letzteres erinnert übrigens melodisch stark an „Real Life’s“ 84er-Hit „Send me an Angel“), gefühlvollen Elektrochansons („Shara“) und verträumten Popschleichern („Der große Traum vom Fliegen“) ab. In den besten Momenten werden Reminiszenzen an „Rosenstolz“ erkennbar („So lang es geht“, „Afrika“), nur äußerst selten verkommen Beiträge zu unnötig aufgebauschter Pseudo-Esoterik a’la Juliane Werding („Die weisen Frauen“) oder geraten sie gar in Wolfgang-Petry-gemäße Bierzelt-Niederungen („Dein Atem ist Liebe“). Eingängige, radiokompatible Melodien und hauptsächlich nachdenkliche, poetische Texte voller Emotionen und Leidenschaft stehen, wie jeder weiß, bei „Coras“ Liedern seit jeher im Vordergrund. So natürlich auch bei den auf der zweiten CD aufbereiteten ‚Greatest Hits’ des lesbischen Ehepaares. Nächtlich-urban („Perfekte Liebe“), offensiv-fordernd („Ich will Dich, so wie Du bist“), erotisch-lasziv („Liebe pur“), jugendlich-verliebt („Christina“) oder verträumt-naiv („Besser als jedes Wort“) – Cora und Swetlana ziehen alle stimmungsbezogenen Register und schaffen es ein ums andere Mal, in ihren durchgehend gemeinschaftlich konzipierten Liedern eine spannungsgeladene Atmosphäre zu erzeugen, die den Hörer immer wieder in die verschiedenartigsten Gefühlsregungen und -aufwallungen entführt. Was uns das Duo aber in dem textlich reichlich verworrenen Rock/Pop-Verschnitt „Allein seit dieser Nacht“ sagen möchte, dürfte den meisten Rezipienten womöglich auf ewig verschlossen bleiben. Die aus den 80er Jahren hinlänglich bekannten Pophymnen „Istanbul“, „Liebeskummer“, selbstverständlich „Amsterdam“, sowie der kesse, leicht funkige Sprechgesang „Will einen, der auf mich steht“, seinerzeit LP-Track auf „Coras“ 83er-Vinyl-Debüt, runden den zehnteiligen Best-of-Part im Rahmen vorliegenden Doppelalbums genüßlich ab.
    „Cora“ erfinden auf „Best of Cora“ keinesfalls die deutsche Popmusik neu. Manches bleibt – allerdings strikt gehobenes – Mittelmaß. Dennoch können sich die beiden zwischenzeitlich rund 50jährigen Musikerinnen neben aktuellen teutonischen Nachwuchsacts der Sorte „Juli“ oder „Wir sind Helden“ problemlos hören lassen; sogar Vergleiche mit „Rosenstolz“, den eigentlichen Pionieren der derzeit so angesagten neuen deutschen Popwelle, sind, wie beschrieben, in Nuancen möglich und alles andere als Übertreibung. „Best of Cora“ bietet mit einer Gesamtspielzeit von beinahe 90 Minuten eine freundliche, aufmunternde, stets sympathische und abwechslungsreiche Reise durch die Gefühlswelt der holden Weiblichkeit in all ihren Facetten, poppig-modern arrangiert, aber nur seltenst zu stark rhythmisiert, mehr als nur häufig radikal ohrwurmträchtig geraten und darüber hinaus zumeist anstandslos in Herz und Beine gehend. Zum Zuhören und Nachdenken wie auch zum Tanzen und Mitsingen gleichermaßen geeignet, zeigen sich die 21 kompakten Songs, unter denen ein paar garantiert in den offiziellen Hitparaden dieses unseren Landes eine gute Chance besäßen, 21 Years later einen würdigen Nachfolger der unverwüstlichen poppigen Verbeugung vor der niederländischen Hauptstadt abzugeben.
    Gesamtnote: 2 bis 3
    "
    Text: H. Stürenburg, 2006


    Gruß aus HH

  9. #38
    Benutzerbild von 0815xxl

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    Heut waren CORA zu Gast bei 'Hier ab vier' im MDR ! Heut nacht 05.35-06.05h könnt Ihr noch mal die Wdh sehen.
    http://www.hier-ab-vier.de

    Bye

  10. #39
    Benutzerbild von bamalama

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    CORA - best of 2 CD BM RECORDS / EDEL VERÖFFENTLICHUNG: 24.02.2006

    CD 1:

    01. Ich + Dany
    02. Afrika
    03. Der große Traum vom Fliegen
    04. Shara
    05. Wo ist mein Engel
    06. Sterne vom Himmel
    07. Dein Atem ist Liebe
    08. Die weisen Frauen
    09. So lang es geht
    10. Es ist Liebe
    11. Wenn ich liebe

    CD 2:

    01. Amsterdam
    02. Ich will dich so wie du bist
    03. Liebe pur
    04. Allein seit dieser Nacht
    05. Perfekte Liebe
    06. Christina
    07. Istanbul
    08. Liebeskummer
    09. Will einen der auf mich steht
    10. Besser als jedes Wort


  11. #40
    Benutzerbild von bamalama

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    CORA - du gehörst zu mir BM RECORDS / EDEL VERÖFFENTLICHUNG: 02.02.2007

    1. Du gehörst zu mir (Radio Edit) 3:50
    2. Du gehörst zu mir (Discomix) 6:30
    3. Christina (Dancemix) 5:20




    01.02.07 PLAYLIST:
    THE POLICE - "message in a box" (4 CD), PATTI LABELLE - "be yourself", BEE GEES - "one", BERLIN - "count three & pray", GWEN GUTHRIE - "good to go lover", C.C.CATCH - "catch the catch", THE FLIRTS ´92 - "take a chance on me", DEPECHE MODE - "construction time again", HEAVEN 17 - "bigger than america", SABRINA - "something special", DEAD OR ALIVE - "sophisticated boom boom", SHANNON - "deep beats / the best of", KELVYN HALLIFAX - "days of europa" (vinyl) AMANDA LEAR - "the sphinx" (3 CD)

    KW 5: AMANDA LEAR-zitat der woche: - "DALI war ein monster, war zu viel, zu viel, zu viel imagination" (1990)

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