Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 10

Cutting Crew wieder da

Erstellt von dancermike, 29.11.2005, 09:55 Uhr · 9 Antworten · 1.668 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von dancermike

    Registriert seit
    25.09.2005
    Beiträge
    118
    Cutting Crew kommen nach Deutschland. Zum im nächsten Jahr erscheinenden neuen Album "Grinning Souls" gibt es auch eine Tour. Mehr dazu auf der Webseite:
    www.hypertension-music.de

    Mike

    PS: Sonntag sind sie mit Midge Ure bei den HITGIGANTEN auf Sat1!

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Benutzerbild von Castor Troy

    Registriert seit
    10.07.2002
    Beiträge
    5.394
    Der Bassist ist doch tot

  4. #3
    Benutzerbild von dancermike

    Registriert seit
    25.09.2005
    Beiträge
    118
    Castor Troy postete
    Der Bassist ist doch tot
    Auch wenn Bandmitglieder sterben, kann es doch weitergehen, oder?
    Nick van Ede hat nach einer Auszeit jetzt wieder die Kraft, als Cutting Crew aufzutreten. Habe das neue Album schon gehört. Ist echt klasse!

    Mike

  5. #4
    Benutzerbild von ndw1982

    Registriert seit
    03.03.2004
    Beiträge
    423
    Ist sonst noch jemand von der damaligen Besetzung dabei?

  6. #5
    Benutzerbild von waschbaer

    Registriert seit
    03.03.2002
    Beiträge
    8.370
    Habe Cutting crew 2002 bei der NOTP in München gesehen. War jetzt aber nicht so 100%-ig überzeugend.

    Das lag vor zwei Tagen in meinem Postkasten:

    Eine Nicht-Midge Meldung habe ich noch.
    Die 80er Band Cutting Crew hat einen langfristigen Vertrag bei Hypertension unterschrieben und wird 2006 neben dem neuen Album" Grinning Souls" (Ist phantastisch!) auch mit einer Tour in Deutschland sein. Wer "I just died in your arms" ,"The Scattering" oder "I`ve been in love before" mochte, sollte sich die Daten mal auf der HYPERTENSION Seite anschauen.
    Vielleicht hilft das jemandem weiter.

  7. #6
    Benutzerbild von NovalisHH

    Registriert seit
    12.02.2003
    Beiträge
    1.004
    Habe die neue Cutting Crew-CD gehört und rezensiert. Ehrlich gesagt: Sie haut mich nicht vom Hocker Hier mein Text (auch bei Hithaus.de zu lesen):

    "Im Herbst vor 20 Jahren sorgte eine junge Band für Furore, die sich offensichtlich nicht entscheiden konnte, ob sie nun klassischen amerikanischen Rock, britische New-Romantic-Ästhetik oder schlicht und einfach sympathisch perlende Popklänge fürs Radio fabrizieren wollte. In dieser Wirrnis liegt vermutlich begründet, weshalb die Truppe recht schnell wieder von der Bildfläche verschwand und Ende der 80er Jahre längst dem Vergessen anheimgefallen war. Die Rede ist von „Cutting Crew“, einem einstmals vierköpfigen Projekt englisch-kanadischen Unsprungs, das 1985 gegründet wurde und ein Jahr später seine gefeierte Debüt-LP „Broadcast“ auf den Markt brachte. Mit dem dunkel-sehnsüchtigen Synthirocker „(I just) died in your Arms“ stürmten die Jungs um Nick van Eede (voc) und Kevin Scott MacMichael (git) weltweit die Hitparaden. Zuerst erzielten sie im September 1986 in Großbritannien einen passablen Rang 4, hierzulande wurde binnen Monatsfrist ebenfalls Platz 4 erreicht, während in den USA – wenn auch mit einer zeitlichen Verzögerung von über einem halben Jahr – im Mai 1987 ganze 14 Tage lang die Spitzenposition gehalten werden konnte.
    Für ein lupenreines New-Romantic-Exponat war „Died in your Arms“ viel zu gitarrenlastig geraten, für einen krossen Radiorocker hingegen zu romantisch, wehmütig und schwülstig. Der klasse Ohrwurm begleitete uns den gesamten Herbst des Jahres 1986, bevor Single Numero 2, die schaurig-schöne Popballade „I’ve been in Love before“, die in erster Linie durch ihre perfekte Mixtur aus hintergründigem Rhythmus und melodischem Gesang lebte, beweisen sollte, daß „Cutting Crew“ sich zunächst keinesfalls in die ellenlange Liste der „Ein-Hit-Wunder“ einzureihen gedachten. In Deutschland wurden immerhin noch gut die Top 50 genommen, in den Radiocharts im Januar 1987 sogar der zwölfte Rang erklommen. Doch bereits die dritte Singleauskoppelung aus „Broadcast“, der hymnisch-treibende Gitarrenrocker „One for the Mockingbird“, verfehlte, zumindest in unseren Breitengraden, deutlich die Verkaufshitparaden; der vierten 45er, „Any Colour“, einem peppigen Waverocker, angesiedelt irgendwo zwischen „U2“ und den „Simple Minds“, wiederfuhr im Sommer 1987 dasselbe Schicksal. „Broadcast“, eine bis heute vorzüglich mundende Scheibe ohne auch nur einen Durchhänger, blieb der einzige reale Höhepunkt in der Karriere von van Eede und seinen Mannen. Das erst 1989 veröffentlichte Zweitwerk, „The Scattering“, bot ausschließlich einen matten Pop-meets-Dancefloor-Eintopf, dem Charme und Eigenständigkeit vollständig abgingen, so daß LP und gleichnamige Single alles andere als überwältigende Reißer wurden. Von der 1992 erschienenen, dritten „Cutting Crew“-LP, „Compus Mentus“, nahm niemand mehr Notiz. Die Band zog aus dem anhaltenden Mißerfolg die Konsequenz und löste sich 1993 auf, die einzelnen Mitglieder blieben allerdings weitgehend der Musikszene erhalten. So spielte Gitarrist MacMichael bis zu seinem Krebstod Ende 2002 zusammen mit Ex-„Led Zeppelin“-Vokalist Robert Plant, Nick van Eede tourte in der Weihnachtszeit selbigen Jahres mit „The Nokia Night of the Proms“ durch Deutschland und bot im Rahmen dieser Konzertreihe ein paar „Cutting Crew“-Schmankerl in klassischem Ambiente dar. Der frühe Tod seines langjährigen Freundes MacMichael zog den sensiblen Briten sehr in Mitleidenschaft. Als Therapie zur Bewältigung seiner Trauer, begann der einstige 80er-Held, nach vielen, vielen Jahren künstlerischer Enthaltsamkeit, wieder Songs zu verfassen. Um diese musikalisch umsetzen zu können, rief er 2003 eine neue Band namens „Grinning Souls“ ins Leben. Deren Debütalbum erschien dieser Tage bei Hypertension/Soulfood mit dem aktuellen Bandnamen „Grinning Souls“ als Titel, während van Eede als letztes verbliebenes Mitglied der Urbesetzung der „Cutting Crew“, als Interpreten ebendiese angibt – wohl deshalb, weil gerade in Europa dieser Name weiterhin als Gütesiegel gilt.
    Zwölf üppig arrangierte, oft über sechsminütige Klangdramen, darunter ein mit klebrigen Streicherelementen völlig verunziertes Instrumental („Lauren’s Theme“), sind auf „Grinning Souls“ zu vernehmen. Sämtliche dieser ausufernden Epen wurden von van Eede – meist im Alleingang – komponiert und betextet. Mit dem schiefen Mid-Tempo-Rocker „Apparent Depth“ befindet sich zudem eine allerletzte Gemeinschaftsarbeit von ihm und seinem verstorbenen Ex-Gitarristen Kevin Scott MacMichael auf der rund 55minütigen Silberscheibe. Sechs ansonsten nicht näher bekannte Instrumentalisten gehören zu van Eedes derzeitiger Begleitband, sechs weitere sowie ein dreiköpfiger Hintergrundchor waren bei der Einspielung des Comebackopus zugegen. Wiederum scheint ein diffuses Entscheidungsproblem bei den Aufnahmen vorliegender CD im Raum gestanden zu haben. Nick van Eede – letztendlich ist er sowohl „Grinning Souls“, als auch „Cutting Crew“ in Personalunion – wußte offenkundig nicht so recht, ob er mit seinen neuerschaffenen Werken stilistisch im musikalischen Zeitgeist der 80er Jahre verharren bzw. sich seiner damals erarbeiteten Wurzeln entsinnen sollte oder, ob er nicht viel eher ein dröhnendes Rock/Pop-Konglomerat im Sinne des neuen Jahrtausends zurechtzimmern wollte. So trafen sich beide Extreme in der Mitte. „Grinning Souls“ ist also eine Produktion geworden, wie es sie 1993/94, als Grunge, College- und Alternative-Rock Dank massentauglicher Combos wie „Counting Crows“, „Crash Test Dummies“ „Stiltskin“ oder „Deep Blue Something“ im Mainstream angekommen waren, an jeder Ecke zu hören gab, so daß sie vor zehn, zwölf Jahren durchaus hätte ein nachhaltiger Erfolg werden können. Krachende Gitarrenwälle, bedrohlich anmutende Akkordfolgen, nervöse Rhythmen, hysterischer, beinahe jammernder Gesang, kaum Platz für Romantik, Wärme und Schöngeist, statt dessen hörbar gemachte Betroffenheit und Hoffnungslosigkeit in den rohen, lauten, nicht selten nervenaufreibenden Arrangements bestimmen das alles andere als feingliedrige Klangbild von „Grinning Souls“. Im temporeichen Eröffner „Shot of Democracy“ geht der heute 47jährige Sänger, Gitarrist und Keyboarder mit der ‚Religiösen Rechten’ in den USA hart zu Gericht, die als erste Single ausgekoppelte Ballade „Hard on you“ verstrahlt keinerlei Liebe, Zärtlichkeit, Ruhe und Ausgeglichenheit. Im von Akustikgitarren dominierten Düster-Blues „No Problem Child“ wimmert van Eede in einer pathetischen Übertreibung, als seien mitten an einem achten Mai drei Atomkraftwerke explodiert und fünf Regenwälder abgeholzt worden. Das niedliche Pianointro von „Silhouette“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß kurz darauf erneut die Grunge-Gitarren losholzen und somit jeglichen (anfangs vielleicht sogar geplanten) Wohlklang konterkarieren. Wie eine lausige Schülerband, die vergeblich versucht, die harschen Progressiv-Rock-Attacken von „Marillion“ unter Steve Hogarth zu imitieren, wirkt der mit knapp sieben Minuten überlange, ja, viel zu ausführliche ausgewalzte Titelsong. Nicht unsympathisch dagegen zeigt sich der textlich bedrückende, melodisch aber sehr sonnig-relaxte Piano-Popper „Left of Heaven“, in dem die E-Gitarren wirklich nur dann zum Einsatz kommen, wenn dies klar zur Songstruktur paßt, und nicht nur einfach alle Optionen, einen tatsächlich tollen Popsong zu kreieren, durch Lautstärke übertönen und auf diese Weise zunichte machen. Wäre Nick van Eede 1986 etwa mit dem stoisch langweiligen, gottlob nur zweiminütigen Folkblues „Capture“ bei einer Plattenfirma von Rang und Namen vorstellig geworden, hätte man ihn garantiert umgehend wieder vor die Tür gesetzt.
    Richtig gut werden die neuen „Cutting Crew“ erst in genau jenen Momenten, wenn sie im Tempo anziehen und gar einwenig mit originärem Punk- und New-Wave-Gefühl der frühen 80er experimentieren. Dies geschieht z.B. im rasanten Rock’n’Roll-Hammer „Boomerang“ bzw. im ebenso schnellen, treibenden Rockhymnus „Understudies“, der hinsichtlich songschreiberischer Tiefe, gesanglicher Offensive und frecher Riffs ohne Probleme als „One for the Mockingbird Version 2006“ durchgehen könnte. Der Rest allerdings dürfte jene Mittdreißiger unter uns, die im Herbst 1986 womöglich unter Zuhilfenahme von „(I just) died in your Arms“ oder „I’ve been in Love before“ ihren ersten Liebeskummer zelebrierten, keineswegs vom Hocker reißen. Zu neumodisch, zu unsensibel, zu rauh und (vor)laut ertönt das meiste, was Nick van Eede nach dem Millennium so eingefallen ist
    Der Verehrung der 80er-Kinder für ebengenannte Kultsongs tut „Grinning Souls“ bestimmt keinen Abbruch. Diese sind und bleiben feste, unzerstörbare Bestandteile unserer Pubertät. Jedoch sollten überzeugte Alt-86er nur mit allergrößter Vorsicht an Nick van Eedes eigentlich ja langersehntes Lebenszeichen herangehen. Mit traditionellen Klangfarben unserer Jugend, jener Ära beider gerade erwähnter, unschlagbarer Popklassiker, hat „Grinning Souls“ rein gar nichts gemein. Obwohl mit „Rush“-Produzent Terry Brown derselbe Produzent hinter den Reglern saß, wie vor 20 Jahren bei „Broadcast“, so wird die jugendliche Frische, die brodelnde Intensität, die liebevolle Aussagekraft und herzzerreißende Emotionalität des legendären Debüts heutzutage nur noch in kleinsten Nuancen erreicht. Nachgewachsene Freunde angesagter, zeitnaher Rocksounds des Jahres 2006 aber können unbesehen zugreifen. Unter den Hunderten ‚modernen’ Rockproduktionen der Jetztzeit, sticht „Grinning Souls“ weder als besonders gut gelungen, ansprechend und betörend hervor, noch als allzu arg danebengegangen, sinnlos oder gar schmerzauslösend.
    Gesamtnote: 3minus

    Hoffentlich weitaus mehr alte, denn neue Songs seiner nunmehr 20 Jahre währenden Karriere präsentiert Nick van Eede mit seiner neuen „Cutting Crew“ im Februar 2006 im Rahmen einer dreiwöchigen Deutschlandtournee:

    03.02.2006 Bad Endbach Qygen
    04.02.2006 Freudenburg Ducsaal
    05.02.2006 Bonn Klangstation
    06.02.2006 Essen Zeche Carl
    08.02.2006 Hamburg Downtown Bluesclub
    10.02.2006 Melle Kulturzentrum
    11.02.2006 Isernhagen Blues Garage
    12.02.2006 Wetter Earth Music Hall
    14.02.2006 Frankfurt Sinkkasten
    15.02.2006 Berlin Quasimodo
    16.02.2006 Augsburg Spectrum
    17.02.2006 Zwönitz Musikcafe
    18.02.2006 Schwerin Speicher"

    Text: H. Stürenburg, 2006 (all Rights reserved)

    Gruß aus HH

  8. #7
    Benutzerbild von dancermike

    Registriert seit
    25.09.2005
    Beiträge
    118
    Tja, wie gut, wenn sich Geschmäcker unterscheiden. Ich habe die Cutting Crew CD schon einige Tage und bin etwas anderer Meinung. Mein Lieblingsalbum von Cutting Crew ist immer "The Scattering" gewesen. Gerade die Tatsache, dass CC sich nie in irgendwelche Schubladen packen ließen, machte für mich den Charme der Band aus. Und wenn es Nick van Eede heute gelingt, den Brückenschlag zwischen 80s Sound und dem Jahr 2006 zu schaffen, ist das in meinen Augen positiv zu bewerten. Man muß, wenn man so lange im Geschäft ist, die Musik doch nicht neu erfinden.
    Silhuette ist für mich gerade wegen der Trauer um den toten Freund, die gut rüberkommt, der beste Song des Albums. Boomerang würde ich als Single bringen.
    Aber wie gesagt, Geschmäcker sind verschieden. Hört selber rein ins Album, es kommt ja bald raus.
    Und ich werde mich live davon überzeugen, was Nick van Eede noch drauf hat.

    Mike

  9. #8
    Benutzerbild von Tonstrom

    Registriert seit
    06.02.2003
    Beiträge
    263
    Warum muß eine Gruppe aus den 80ern immer noch nach dem Jahrzehnt klingen ? Diese Vergleiche a la "damals haben sie sich besser angehört" kann ich echt nicht mehr hören.

    Ich bin von der neuen CD, die ja mittlerweile seit zwei Wochen erhältlich ist, echt überrascht. Einfach nur schöne Musik, die in keine richtige Schublade passt und endlich mal ein Künstler aus dem besagten Jahrzehnt, der nicht versucht, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen und noch ein bisschen Kohle zu machen, indem er aufgewärmte Remastered Versions oder Remixe auf die CD packt.

    Eins ist klar : mit der CD ist rein chartstechnisch kein Staat zu machen und wer nur eine Fortsetzung der alten Hits sucht, sollte sich die CD nicht zulegen. Trotzdem schließe ich mich meinem Vorredner an : Hört einfach mal rein und urteilt selber.

  10. #9
    Benutzerbild von Pee-Gee

    Registriert seit
    05.03.2003
    Beiträge
    15
    Habe Nick van Eede vorgestern in der Zeche Carl in Essen gesehen und muss sagen - ich war und bin schwer begeistert. Das hängt aber auch wohl mit den Rahmenbedingungen dieses Konzerts zusammen. Im Publikum befanden sich (inkl. des kurzfristig mitgeschleppten Kollegen und mir) ganze 25 Seelen. Ich finde solchen kleinen familiären Gigs immer sehr schön, aber für die Band / den Künstler ist das in den wenigsten Fällen erbaulich. So wie mir der Typ vom Merchandising-Stand steckte, war das wohl der bisherige absolute Tiefpunkt der Tour. Bei den vorangegangenen drei Abenden waren es locker dreistellige Publikumszahlen.

    Als Nick dann mit seinen neuen Mitmusikern (Gitarre, Keyboards, Drums - kein Bass!) auf die Bühne stieg, merkte man ihm auch deutlich an, dass er mächtig enttäuscht war. Das änderte sich aber im Laufe der folgenden 2 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause!), denn wir 25 Leutchen haben ordentlich den Saal gerockt! Er machte die ganze Zeit über typisch britisch-schwarzhumorige Spässchen über die sehr überschaubare Zuhörerzahl und sagte zwischendurch, dass er das Ganze nun eher als nette Privatparty sah.

    Der Schwerpunkt des Sets lag erwartungsgemäss auf dem "neuen" Album, die alten 80er-Schätzchen wurden vornehmlich als stimmige Akustik-Versionen gespielt. Sehr sehr schön war "Died in your arms" - irre langes, sehr schön gespieltes Solo des Gitarristen, der "eigentliche" Song begann sehr leise, bevor dann kurz vor Ende die Drums einsetzten und das quasi das ganze Stück nochmal von vorn gespielt wurde. Die neuen Songs gefielen mir ausnahmslos sehr gut, so dass ich mir nach dem Gig die CD gekauft habe. Eine Viertelstunde nach Konzertende kam dann Nick noch in den Zuschauerraum, gab Autogramme und war sehr gesprächig. Ein supernetter Kerl! Er erzählte dann auch, dass die Band in dieser Besetzung gerade einmal seit 3 Wochen zusammen spielte, was wohl auch der Grund dafür war, dass es in den Zugaben mit einer Ausnahme nur Songs aus dem Set nochmal zu hören gab. Ausserdem redete er noch darüber, wie er den Tod von Kevin McMichael miterlebt hatte und unter welchen Umständen sie die letzten beiden Songs ("Apparent depth" und "Can we go now") geschrieben hatten.

    Insgesamt ein rundum gelungener Abend! Habe selten ein so entspanntes Konzert genossen.

    Die CD finde ich übrigens ein wenig durchwachsen. "Shot of democracy" und "Hard on you" sind echte Ohrwürmer. Den Kitschbogen hat Nick van Eede dann aber bei "Grinning souls" ein wenig überzogen. Da trieft's dann doch gewaltig. Und der Sound des Albums ist insgesamt ziemlich breiig. Da hätte ich mir von einem solch eingeschworenen Produktionsteam wie van Eede - Brown einen transparenten Sound erwartet.

    Nichtsdestotrotz werde ich das "zweite Leben" von Cutting Crew sicher näher verfolgen. Live würde ich mir die Mannen sicher nochmal anschauen.

  11. #10
    Benutzerbild von dancermike

    Registriert seit
    25.09.2005
    Beiträge
    118
    Wow, habe Cutting Crew gestern in Isernhagen sehen dürfen und bin immer noch schwer begeistert. Was die Jungs um Nick van Eede da auf der Bühne an Energie erzeugten, war phantastisch.
    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen: Ich habe selten ein so entspanntes Konzert genossen. Alte Hits gemischt mit Coverversionen und Songs vom neuen Album. Auch der ganz neue Song "Mothers little angel" (nicht vom Album) blieb gleich im Ohr hängen.
    Fazit: Mit solchen Auftritten ist die Cutting Crew auf dem Weg, auch wieder ein größeres Publikum zu erreichen. Wer noch die Chance hat - HINGEHEN. Und da das neue Album am besten gleich mitnehmen. Cutting Crew sind mehr als "I just died in your arms" oder "I`ve been in love before". Diesen Beweis haben sie sowohl mit dem gestrigen Konzert als auch mit dem neuen Album erbracht!

    Mike

Ähnliche Themen

  1. Neues Cutting Crew Interview
    Von dancermike im Forum 80er / 80s - POP & WAVE
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.10.2006, 13:11
  2. Cutting Crew - Ticket übrig
    Von justmusic im Forum 80er / 80s - VERANSTALTUNGEN / EVENTS
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 19.06.2006, 14:53
  3. Neues von Cutting Crew
    Von Karat im Forum 80er / 80s - POP & WAVE
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.04.2006, 17:54
  4. Gittarist von 'cutting Crew' ist gestorben
    Von Frank im Forum OT LABERFORUM / OT SMALL TALK
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 12.01.2003, 12:25
  5. Cutting Crew Member Tod!!!
    Von Castor Troy im Forum 80er / 80s - POP & WAVE
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 08.01.2003, 11:37