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Eine fürchterliche Mischung

Erstellt von Arcadia, 06.04.2004, 01:15 Uhr · 23 Antworten · 1.954 Aufrufe

  1. #21
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Für mich hat es sich sehr gelohnt, meine Tapes auf CD zu brennen. Bedingt durch eine berufliche Auszeit hatte ich auch die Zeit dafür (2 Jahre dauerte die ganze Aktion). Es waren knapp 500 Tapes, Baujahr 1970 bis Ende 90er (d.h. von den 70er-Modellen leierten viele), Aufnahmejahr 1981 bis 2001, wobei die 81er noch die brauchbarsten waren, wegen des damals besonders guten Decks.
    Es sind vielleicht ca. 70 bis 80 Tapes letztendlich auf CD gekommen. Den Großteil habe ich von Billigst-Flohmarktplatten (meist Sampler) auf CD übernommen, da die Qualität einfach besser war. Einen Teil hatte ich auch schon auf CD, die kompletten Alben habe ich gebraucht im Original nachgekauft, und mindestens ebenfalls 70 bis 80 weitere Tapes flogen ersatzlos raus. Die waren meistens mit irgendwelchem "Lückenfüller-Material" gefüllt, das mir nie sonderlich gut gefiel. Das waren die 70er-Jahre-Exemplare, von denen ich mich nur schwer trennen konnte, aber weil mir der Inhalt nicht gefiel, kam in den letzten 2 - 3 Jahren irgendwelches Zeugs von Max Greger und Konsorten drauf, oder Mixe aus dem Internet, also Sachen, die die Welt nicht unbedingt braucht. Also weg damit!
    Die wichtigen Lieder von damals habe ich heute in guter bis super Qualität auf CDs. Eine meiner Lieblingskassette von 1977 (A-Seite: Sampler "Hit Power" von Arcade, B-Seite: ein Oldie-Sampler, der mal von Mal Sondock veröffentlicht wurde), die ich ca. 5 Jahre später leider verlor, habe ich nun durch Flohmarktplatten fast originalgetreu "rekonstruieren" können. Ihr kennt das sicher auch noch, dass man bei den Kassetten damals sofort wusste bzw. im Ohr hatte, welches Lied nun als nächstes kommt.

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von ICHBINZACHI

    Registriert seit
    25.12.2002
    Beiträge
    6.386
    Otto postete
    im Ohr hatte, welches Lied nun als nächstes kommt.
    Hat sich auch bei den geburnten Cd´s nicht geändert.
    ***
    Meine Tapes konnte ich leider zum Großteil nicht aufarbeiten oder oft nur die ersten Titel einer Seite, weil ich damals ein absoluter Hasser einer Lücke war und alle Songs mit Crossfader übergeblendet waren. Schade eigentlich, weil
    ich doch so einiges an schönen Discosachen dadrauf hatte.
    ***
    Ein wenig perfektionistisch war es schon wie ich meine Sachen zusammengestellt habe. Erst Platten durchgraben, nachdem was ich gerne drauf haben möchte. Zettel nehmen. Zeiten aufaddieren, hin-und herstreichen und ja kein abgehacktes Ende. Dauerte manchmal ewig bis die Auswahl getroffen war. Die Aufnahme waren ja wegen der Überblendungen immer 90 Minuten (manchmal 120). Dadurch, daß keine Lücken bei der Aufnahme waren, sind die Tapes aber wesentlich haltbarer gewesen. Großes Qualitätsmanko waren ja immer die Stellen, wo Breaks gemacht wurden
    ***
    Meine chaotischsten Tapes waren immer die mit den Radioaufnahmen. Nachmittags WDR2 oder Radio Luxemburg und am Abend Club Wunschkonzert
    und zwischendurch ne Aufnahme von irgendeiner Schlagerhitparade. Und am Ende Maxis Maximal. Davon konnte man nicht eine durchhören. Bis ich denn mal Zeit hatte und die Sachen zusammengeschnippelt habe.
    Damals galt ja noch ... Musiksendung .... Drücker auf Aufnahme iss egal was als nächstes kommt und wenns Mist war wieder zurückspulen und wehe man hat zu spät auf Aufnahme gedrückt und der Anfang von ner coolen neuen Scheibe fehlte
    ***
    Eine bestimmte kann ich mich aber nicht mehr erinnern. So knappe 200 selbst aufgenommene Kassetten hatte ich ungefähr. Davon waren ca 150 nach Themenbereichen sortierte Aufnahmen von Schallplatte.

  4. #23
    Benutzerbild von waschbaer

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    8.370
    Von Hardcastle hatte ich auch ein 60er Tape mit lauter verschiedenen Versionen des Lieds (Deutsche Fassung, Englische Fassung, Französische Fassung, Maxi Version 1, Maxi Version 2, usw.)
    Witzig, genau das habe ich auch mal gemacht. Allerdings nur auf einer Seite, weil ich nicht so sonderlich viele Versionen hatte.

    Ich habe Anfang der 80er auch gerne die englische Originalversion und dann die deutsche Coverversion hintereinander auf Cassetten gespielt. Besonders gerne mochte ich Ye-Si-Ca (Secret service) und Jessica (Wolfgang Petry) hintereinander, später aber auch Moonlight shadow (Mike Oldfield) und Nacht voll Schatten (Juliane Werding).

  5. #24
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    musicwasmyfirstlove postete
    Meine Tapes konnte ich leider zum Großteil nicht aufarbeiten oder oft nur die ersten Titel einer Seite, weil ich damals ein absoluter Hasser einer Lücke war und alle Songs mit Crossfader übergeblendet waren. Schade eigentlich, weil
    ich doch so einiges an schönen Discosachen dadrauf hatte.
    So geht es mir heute noch! Ich hasse ebenfalls Lücken. Deswegen muss ich auch jedes Lied bearbeiten, bevor ich es auf CD brenne, also Anfang und Ende präzise zuschneiden im WAV-Editor. Außerdem stelle ich dann natürlich die 2-Sekunden-Zwischenräume im Nero-Programm ab. So sind dann die CDs für mich perfekt.

    Diese Überblendungen bei Kassetten habe ich damals auch gern gemacht, mein altes Mischpult von damals habe ich immer noch. Aber die Lieder hatte ich auch meistens noch in voller Länge auf anderen Kassetten. Diese "Mixe" habe ich meistens dann gemacht, wenn eine Party oder Klassenfahrt anstand und man eigene Kassetten mitbringen konnte. So etwas konnte nämlich sonst keiner mangels "Hardware".

    Obwohl, meine ersten Überblendungen machte ich noch ohne Mischpult. Das war eine Arbeit! Zwei Tapedecks an ein drittes (gemeinsamer Eingang) angeschlossen! Problem war, dass 1 Deck einen viel niedrigeren Ausgangspegel hatte als das andere. So nahm ich die Lieder zuerst in der gewünschten Reihenfolge auf eine bestimmte Kassette hintereinander mit besonders niedriger Aussteuerung aus, so dass beide Quellen etwa gleich laut waren. War der Mix fertig, musste das Ganze noch mal mit sehr hoher Aussteuerung auf die endgültige "Zielkassette" aufgenommen werden, damit überhaupt was hörbar war. Das Endergebnis: enormes Rauschen mit Musik im Hintergrund, trotzdem hatten die Übergänge ihr gewisses Etwas!

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