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A-ha Deutschlandtour

Erstellt von astrid, 15.09.2005, 20:34 Uhr · 27 Antworten · 2.489 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von la tola

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    hallo zusammen

    ich mag a-ha sehr, habe diese bis anhin jedoch noch nie live erlebt. da ich den sound auf der live-cd "how can i sleep..." sehr gut finde, war ich auf das konzert in friedrichshafen sehr gespannt. war am 26. nov 05 ebenfalls in friedrichshafen.

    fazit: schlechter sound; bin kein akkustik-spezialist und weiss nicht ob in dieser halle mehr dringelegen wäre. auf jeden fall verkam alles zu einem brei und ausser der stimme von morten waren keine feinheiten auszumachen, so dass die sehr guten musiker nicht zur geltung kamen. schade, handelt es sich doch insbesondere bei den gebrüdern lindvall um äusserst renomierte live- und studiomusiker. mortens stimme fand ich ziemlich gut, muss hier link widersprechen.

    die drei jungs machten des weiteren einen lustlosen eindruck, weiss nicht ob sie nie die grossen kommunikatoren waren, in friedrichshafen fehlte jedoch jeglicher kontakt mit dem zugegebenerweise eher laschen publikum. dass das konzert fünf minuten vor offiziellem Beginn loslegten war auch sehr erstaunlich, das habe ich wirklich noch nie erlebt. passt aber zum eindruck, dass a-ha wohl möglichst schnell nach stuttgart oder ins hotel weiter reisen wollten, denn nach den bereits genannten 75 minuten war es denn auch schon vorbei. das ist sehr, sehr schwach.

    werde mich wohl weiter mit der live-cd begeistern müssen, denn der konzertbesuch war alles in allem ernüchternd.

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von Muggi

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    Mehrere (zum Teil sehr kritische) Rezensionen, speziell des Münchener Konzerts, findet ihr hier.

  4. #23
    Benutzerbild von waschbaer

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    Hier ein Artikel, der in der Augsburger Allgemeinen geschrieben stand. Logisch, dass es um das Konzert in München ging.

    Wiederbelebte Jugendliebe

    a-ha-Effekt: München taumelt zurück in die Popseligkeit der 80er

    München

    Wenn heute in einer fast vollen Olympiahalle mehr Wunderkerzen als Fotohandys aufleuchten, Tausende ausschließlich zwischen 30 und 40 mit seligem Blick in Jugenderinnerungen versinken, wenn also nostalgischer Pop-Taumel herrscht, dann sicher, weil eine jener Gruppen noch immer am Werk ist, die in den 80ern zum klanglichen Spiegel erwachender Herzensregungen geworden sind. a-ha waren eine der Größten in diesem Metier. Das Greatest-Hits-Konzert der Norweger in München wirkte wie das Wiederaufleben einer Jugendliebe - aufregend gerade durch die unauslöschliche Vertrautheit, unkritisch leidenschaftlich gerade wegen der inzwischen gewachsenen Distanz.

    Sicher, die drei Norweger streuten, unterstützt von drei Schweden an Schlagzeug, Keyboard und Bass, auch vier Songs aus dem neuen Album "analogue" ein, begannen auch mit ihrer aktuellen Single "Selice". Doch schnell waren sie bei "Stay On These Roads" gelandet - also mittendrin im großen a-ha-Revival.
    20 Jahre ist es inzwischen her, dass mit "Take On Me" ihr erster und bis heute größter Hit die Popwelt eroberte. Viele Millionen Platten haben sie seitdem verkauft, halten mit fast 200 000 Zuschauern noch immer den Rekord für die größte Live-Stadion-Kulisse inne. "Manhatten Skyline" (leider etwas geglättet), "Scondrell Days" (vereinnahmend), "Hunting High And Low" (großartig), "Crying In The Rain" (Seufz), "Living Daylights" (ein Kracher) - ach, für die Fans in München hätte es ewig so weitergehen können, zumal der einzige große a-ha-Hit nach der siebenjährigen Trennung, "Summer Moved On", und auch neue Stücke wie "Darling One" prächtig in den eingängigen Fluss passten.
    Egal, dass die Bühne effektreich, aber nicht wirkungsvoll blinkte, egal auch, dass Sänger Morten Harket sich nicht bewegen kann und Magne "Mags" Furuholmen und Paul Waaktaar-Savoy albern unterbeschäftigt wirken, während sie in die Inszenierungs-Bresche zu springen versuchten. Der Sound war prächtig und Harket kann sich tatsächlich in die falsett-artigen Höhen schrauben. Bleibt nur der Wermutstropfen, dass die Pop-Olympier nach 100 Minuten mit dem düsteren "Dark Is The Night" abgingen und den passenden Schluss versäumten. Der wäre "The Swing Of Things" gewesen, nicht nur einer ihrer großartigsten Songs und zugleich Titel der Band-Biografie, sondern auch Träger einer herrlichen Zeile: "How Can I Sleep With Your Voice In My Head" - wie soll ich schlafen, mit deiner Stimme im Kopf? Ach Morten, schön war's - aber damals.

    Wolfgang Schütz

  5. #24
    Benutzerbild von Link

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    In der "Schwäbischen Zeitung" (Ausgabe Friedrichshafen) waren folgende 2 Überschriften zu lesen:

    "a-ha und weg: Abtritt unter Buh-Rufen" und

    "Das A-ha-Erlebnis bleibt aus"

    . . . übrigens haben Konzertbesucher die sich beim Veranstalter beschwerten FREIKARTEN für das darauffolgende Konzert in Stuttgart bekommen !

    gruß Link

  6. #25
    Benutzerbild von 0815xxl

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    @la tola & Link: Da hattet Ihr wohl einfach Pech dass Ihr gerade das schlechteste Konzert der Deutschlandtour miterlebt habt. :-(( In den Foren könnt Ihr gewisse Hintergründe nachlesen:
    www.a-ha-mems.de , www.a-ha-forum.de/forum , www.a-ha-net.de

    Bye

  7. #26
    Benutzerbild von astrid

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    Ich habe das Konzert in München gesehen und bin enttäuscht. Emotionslos, stimmschwach und kaum Kontakt zum Publikum. Die Olympiahalle halb leer und sechs gelangweilte Musiker auf der Bühne. Meine Sicht war gut auf die Bühne, aber das Konzert gefiel mir nicht. Warum war das Konzert in Friedrichshafen denn so kurz und wohl noch schlechter?

    Schade, die Norweger haben es wohl nicht mehr drauf die Massen zu begeistern.

  8. #27
    Benutzerbild von JR-CDs

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    Und ich hatte schon die Befürchtung gehabt, mit zu hohen Erwartungen und Ansprüchen nach Köln gefahren zu sein. Aber wenn ich das hier alles so lese, dann brauche ich mir solche Gedanken wohl scheinbar nicht mehr zu machen.

  9. #28
    Benutzerbild von Moppy01

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    Also ich weis net....die Studio Platten sind ja meist Super, aber wenn ich die Jungs LIve im TV gesehen habe, klangen die immer so grottenschlecht wie eine Schülerband.....also ein Konzert von denen muß ich mir nicht antun

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