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Klartext!!!

Erstellt von bamalama, 25.07.2005, 15:40 Uhr · 78 Antworten · 38.495 Aufrufe

  1. #61
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    Was machen eigentlich... Baccara?

    Mit "Yes, Sir, I Can Boogie" gelang BACCARA der internationale Durchbruch, mit "Parlez-vous français" 1978 ein siebter Platz für Luxemburg beim Grand Prix. Drei Jahrzehnte nach ihrer Eurovisionsteilnahme spricht Sängerin Mayte Mateos über Trickkleider, ihre Verbindung zu Texas Lightning und das Phänomen der zwei gleichnamigen Popformationen Baccara.

    eurovision.de: Baccara hat vor mehr als 30 Jahren als Tanzduo beim spanischen Fernsehen begonnen, inspiriert von den Kessler-Zwillingen, denen Broadwaygrößen wie Dean Martin und Frank Sinatra zu Füßen lagen. Wer sind Ihre größten Fans?

    Mayte Mateos: Die Deutschen und die Skandinavier. In Skandinavien sind wir quasi in Abbas Fußstapfen getreten, da unser Stern aufging, als sie schon ein paar große Hits hinter sich hatten. Ich erinnere mich genau an die Schlagzeile: "Abba geht, hier kommt Baccara". Ich wünschte nur, ich könnte so gut singen wie Abba! (lacht)

    eurovision.de: Wie kamen zwei Spanierinnen dazu, für Luxemburg beim Grand Prix teilzunehmen?

    Mateos: Luxemburg ist ein kleines Land mit wenigen Künstlern. Sie schickten gerne Leute ins Rennen, die bereits Erfolg haben und ihnen gefallen. 1978 wurden mögliche Beiträge, darunter unser Titel "Parlez-vous français", im Radio gespielt, die Bevölkerung durfte abstimmen. Danach wurde das Ganze noch einmal im Fernsehen ausgestrahlt und 95 Prozent aller Luxemburger hat für uns gestimmt. Unser Label RCA zögerte, uns zum Wettbewerb zu schicken, weil die Produzenten dasselbe dachten, wovon ich auch überzeugt bin: Der Grand Prix soll nationalen Künstlern den internationalen Durchbruch ermöglichen. Wir hatten bereits international Karriere gemacht und viele Preise gewonnen. Trotzdem wollte die RCA Luxemburg nicht absagen, weil Baccara dort große Erfolge erzielt hat.

    eurovision.de: Ironischerweise haben Sie dann aus den Ländern die meisten Punkte erhalten, wo Sie noch nie aufgetreten waren und gar keine Punkte aus Deutschland und der Schweiz, wo Sie die Hitliste anführten. Was erinnern Sie vom Auftritt?

    Mateos: Meine flatternden Nerven. Normalerweise bin ich vor Auftritten nicht aufgeregt. Ich muss zugeben, dass die Eurovision imponiert. Daher glaube ich, dass keine absoluten Neulinge beim Contest auftreten sollten. Es ist übrigens witzig, dass die Teilnehmerinnen auf der Bühne heute noch ihre Kleider und Kostüme ausziehen. Was waren wir doch mit unseren Trickkleidern vor 30 Jahren modern.

    eurovision.de: Der Wettbewerb hat sich in drei Jahrzehnten stark verändert...

    Mateos: Er hat sich um 180 Grad gewandelt. Eine Verschlechterung war, das Orchester von der Bühne zu holen. Die Musiker verleihen dem Wettbewerb Qualität. Das Festival ist kommerzieller geworden. Und die hinzu gekommenen Länder halten wie Pech und Schwefel zusammen. Wir bleiben da zwangsläufig zurück.

    eurovision.de: 2008 hat Russland gewonnen. Was halten Sie vom Sieg Dima Bilans?

    Mateos: Der war phänomenal! Man hat gesehen, dass Dima jemand mit Erfahrung ist. Ich mochte auch die Armenierin mit diesem Fransenkleid. Generell gefällt mir alles mit viel Schwung und viel Deko.

    eurovision.de: Wie stehen Sie zu Spaniens Beitrag von Rodolfo Chikilicuatre?

    Mateos: Ich verstehe das nicht: Was hat ein Schauspieler bei einem Songwettbewerb zu suchen? Ich hatte das Gefühl, er macht sich über das Festival lustig. Das war doch kein Lied. Es mag ja ein Sommerhit für Spanien sein, der sich gut verkauft. Aber bei seinem Auftritt habe ich mich für Spanien geschämt.

    eurovision.de: Warum gibt es zwei verschiedene Frauenduos mit dem Namen Baccara?

    Mateos: Da steigt kaum jemand durch und die Marketingagenturen nutzen den Namen Baccara für ihre Zwecke. Nach meiner künstlerischen Trennung von Maria vor vielen Jahren hat sie mit einer Bekannten von mir weitergemacht. Ich habe die folgenden Jahre mit wechselnden Partnerinnen gesungen. Den Namen und das Logo von Baccara habe ich mit Erlaubnis des Direktors der RCA weiternutzen dürfen und so hat Maria sich anfangs New Baccara genannt. Vor einigen Jahren sind die Namensrechte des Labels beim Patentamt erloschen. Seitdem nennt sich New Baccara nur noch Baccara, obwohl ich zwischenzeitlich die Rechte am Namen erworben habe. Ich weiß nicht so recht, wie ich damit umgehen soll.

    eurovision.de: Stimmt es, dass beide Bands zufällig im selben Hotel in Moskau untergebracht waren?

    Mateos: Ja, ich kam gerade aus dem Hotelzimmer und hörte jemanden meinen Namen rufen. Als ich mich umdrehte, stand meine alte Weggefährtin und Marias Gesangspartnerin Marisa vor mir. Wir hatten uns über 20 Jahre nicht mehr gesehen und haben uns nett unterhalten. Maria bin ich nie wieder begegnet. Sie waren dort untergebracht, weil sie, wie wir, einen Auftritt in Moskau hatten. Eines muss ich hier anmerken: Wenn die Fans zu unseren Konzerten kommen, fühlen sie sich zu Recht in die 70er Jahre zurückversetzt. Denn 85 Prozent aller Gesangspartien von Baccara gehen auf mein Konto. Der Sound von Baccara ist meine Stimme...

    eurovision.de: ... die sie mit einer bekannten Australierin, mittlerweile Wahlhamburgerin, kombiniert haben: Eine ihrer Gesangspartnerinnen bei Baccara war Jane Comerford, heute Sängerin bei Texas Lightning.

    Mateos: Mit ihr habe ich die besten Zeiten verbracht, weil wir beide in Hamburg lebten. Das war das einzige Mal, dass ich am gleichen Ort lebte, wie meine Gesangspartnerin. Denn meine jetzige Co-Sängerin Paloma Blanco lebt in Madrid, während ich auf Mallorca lebe. Die Shows mit Jane waren genial. Alleine das Gefühl, den Flügel auf die Bühne zu holen, auf dem sie so virtuos spielen kann. Wir sind an die entlegensten Orte gereist. Ich werde nie unsere Auftritte in Kasachstan vergessen, wo wir zusammen mit Demis Roussos ("Good Bye My Love, Good Bye", Anm. der Red.) aufgetreten sind. Das waren verrückte Zeiten.

    Autorin/Autor: Patricia Batlle

    http://eurovision.ndr.de/hintergruende/baccara100.html


    21.08.2008 PLAYLIST:
    MYSTERIOUS ART - "omen - the story", V.A. - "bravo hits 62" (2 CD), MECANO - "ya viene el sol", OH
    ROMEO
    - "these memories / the best of", THE TWINS - "12" classics", ERUPTION - "i can´t stand the
    rain"
    , FANCY - "get your kicks", SILENT CIRCLE "best of volume II", DEAD OR ALIVE - "sophisticated
    boom boom"
    , PAUL KING - "joy", FOX THE FOX - "diamonds", HUBERT KAH - "goldene zeiten" + das
    beste zum schluss...: V.A. - "bamalamas 36 vid faves*"(DVD-R)

    * kisses to CHRISTIAN

  2.  
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  3. #62
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    AW: Klartext!!!

    Sehr witzig und geil zu lesen:

    http://einestages.spiegel.de/static/...ss_erfand.html

    Ich möchte den Text hier nicht reinkopieren, ohne die Bilder fehlt was.
    Um ein klassisches Interview handelt es sich hierbei übrigens nicht.

  4. #63
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    Am Dienstag, den 2. September war DIETER BOHLEN auf der IFA-2008 in Berlin zu Gast. Wie auch schon im Vorjahr, absolvierte er auf der Messe einen Promotion-Termin für den Computerzubehör-Hersteller "Trekstor". Das Event begann um 14:30 Uhr mit einer halbstündigen Pressekonferenz, welche von sehr vielen Journalisten besucht wurde. Im Anschluss daran, um ca. 15:40 Uhr, gab es schließlich noch eine vierzigminütige Autogrammstunde mit Dieter Bohlen. Dort konnten die Fans mitgebrachte Fan-Artikel signieren lassen oder ein Erinnerungsfoto mit dem Pop-Titan machen.

    "Modern-Talking-Online" und "Bohlenworld" haben für euch die Pressekonferenz mit Dieter Bohlen besucht:

    Pressefrage: Wirst du noch mal mit Thomas Anders als Modern Talking in Polen oder im Ausland auftreten?

    Dieter Bohlen: Ich glaube, das haben inzwischen Alle mitbekommen, dass sich die Gruppe Modern Talking getrennt hat. Und wenn man sich getrennt hat, dann tritt man auch nicht mehr zusammen auf! Es gibt ja manche Ehen, die werden geschieden und die Leute arbeiten trotzdem noch geschäftlich miteinander, aber das habe ich echt nicht mehr nötig. Ich würde schon gerne in Polen auftreten - nicht dass ich hier jetzt falsch verstanden werde - aber Modern Talking gibt es nicht mehr und wird es auch nie wieder geben.

    Pressefrage: Was fühlst du, wenn du deine Produktionen aus den 80ern heutzutage im Radio hörst?

    Dieter Bohlen: Dann freue ich mich natürlich. Es gibt gerade in Deutschland eine Band, die heißt "Das Bo" und macht Rap-Musik. Die haben jetzt den Titel "You're My Heart..." noch einmal neu in einer eigenen Version auf Deutsch aufgenommen. Da freut man sich schon, wenn andere Bands die eigenen Titel neu aufnehmen und natürlich freue ich mich auch, wenn meine alten originalen Sachen nach wie vor gespielt werden. Als ich an Silvester auf den Malediven war, da waren ca. 90% der Gäste auf der Insel Russen gewesen. Und um Null Uhr Fünfzig sind die dann alle kollektiv aufgestanden und haben "You're My Heart..." gesungen, das ist doch schön!

    Pressefrage: Warum gibt es in der neuen DSDS-Staffel kein Casting auf Mallorca?

    Dieter Bohlen: Das liegt daran, weil das letzte DSDS-Casting auf Mallorca den Sender RTL ca. 10 Millionen Euro an Produktionskosten eingebracht hat. Das war also derart kostenintensiv und wir hatten so viele Probleme mit den Leuten, die besoffen direkt aus der Disco zum Casting gekommen sind und einfach überhaupt nix konnten, dass sich das einfach überhaupt nicht gelohnt hat. Deshalb lassen wir Mallorca und Ibiza nun aus. Dafür haben wir uns aber was Neues ausgedacht: Und zwar werden wir neben den großen Städten wie Berlin, Köln, Hamburg usw. dieses Mal auch Kamerateams in die kleineren Städte schicken, in denen wir bisher noch gar nicht waren. Die Castings zur neuen DSDS-Staffel werden jetzt Mitte September anfangen.

    Pressefrage: Wann bringst du wieder Solo-Sachen heraus?

    Dieter Bohlen: Ich habe doch dieses Projekt mit Mark Medlock! Wir waren in diesem Sommer wieder vier Wochen auf Platz Eins der Charts mit "Summer Love". Wenn ich ganz ehrlich bin, ist es mir auch zu anstrengend, immer auf der Bühne zu stehen. Das ist nichts mehr für mich.

    Pressefrage: Wo liegt der Unterschied zwischen den Formaten „DSDS” und „Supertalent”?

    Dieter Bohlen: Der Hauptunterschied ist die Altersgrenze! Beim „Supertalent” kann man ja auch mitmachen, wenn man noch ganz jung oder ganz alt ist. Da kann man also teilnehmen, wenn man bei DSDS aufgrund des Alters keine Chance hätte. Bei so ganz jungen Kandidaten, also Kindern, würde ich aber nie harte Kommentare ablassen. Denen würde ich allenfalls sagen "du bist zu jung!". Das gleiche gilt natürlich auch bei Opis. Bei Zwanzigjährigen, die sich selber für die Größten halten und dann da aber keine Leistung bringen, da hole ich dann schon mein Arsenal an Sprüchen raus! Mit den Jury-Kollegen macht mir das auch total Spaß. Die Sylvie ist total hübsch und selbstbewusst und der Bruce ist auch total locker drauf.

    Pressefrage: Was sagst du zu den Eierwürfen auf Mark Medlock in dessen Konzert?

    Dieter Bohlen: Wenn du vor 8.000 Leuten auftrittst und sich vorher 10 Irre verabreden, da Stress zu machen, da kannst du nichts gegen machen. Das sind nun mal öffentliche Konzerte und da kann Jeder hingehen und das kann jedem Künstler mal passieren. Ich habe zu Mark gesagt "da musst du eben durch!". Mein Verhältnis zu Mark ist übrigens genauso, wie vor einem Jahr. Wir verstehen uns nach wie vor sehr gut und wir haben gerade vor einer Stunde das letzte Mal miteinander telefoniert.

    Pressefrage: Was sagst du zum Erfolg vom Pop-Idol-Star Paul Potts?

    Dieter Bohlen: Der ging ja nicht aus Pop-Idol (englisches DSDS) hervor, sondern aus dem „Supertalent”. Dessen Platte wurde in Deutschland bereits vor eineinhalb Jahren veröffentlicht und ist gefloppt, wie ein Stein! Dass der jetzt auf Nummer Eins gegangen ist, liegt nur daran, dass ihn die Telekom jetzt für ihren Werbeclip entdeckt hat. Promotion ist heutzutage alles! Trotzdem kann der Junge natürlich wahnsinnig singen! Da bekomme ich Gänsehaut!

    Bohlenworld: Du hast wieder ein neues Buch geschrieben, welches im Oktober veröffentlicht werden soll. Kannst du den Leuten schon etwas dazu sagen?

    Dieter Bohlen: Ich habe ein Buch geschrieben, das stimmt! Das Buch heißt: "Der Bohlenweg - Planieren statt sanieren" und das wird ein nettes Buch. Ich kann dazu noch nicht so viel sagen, weil ich mit dem Buch auf die Frankfurter Buchmesse muss - und mich dann wieder mit Leuten wie Grass zu streiten. Ist aber ein nettes Buch - so 300 Seiten. Das Hörbuch habe ich gerade vor einer Woche in 2 Nächten "draufgesabbelt". Das lieben die Leute, da sind 1000 Fehler drin. Aber ich habe da keine Lust, wenn ich mich mal versprochen habe, wieder zurückzuspulen, dann lasse ich das lieber weiterlaufen.

    Das habe ich noch ganz vergessen! Das tolle an dem Buch ist: Jedes Wort, was da drin steht, ist von mir. Ich habe diesmal keinen Co-Autor - damals hatte ich ja Dr. Katja Kessler. Ich hatte ihr das erzählt, sie hat es geschrieben. Diesmal ist jeder Satz und jedes Wort - da unterschreibe ich jede eidesstattliche Versicherung - von mir. Ich habe das selbsttätig mit 2-Finger-Suchsystem in meinen Laptop geknattert - und kann jetzt viel, viel besser schreiben als vorher.

    Nach einem kurzen Krampf auf der Bühne - der laut Dieter vom langen Autofahren komme - konzentrierte er sich wieder auf eines seiner Lieblingsthemen: Das Fernsehen.

    Dieter Bohlen: Ich mache jetzt in den nächsten 7 Monaten 30 Samstagabendsendungen - und das ist natürlich wirklich viel.

    Moderatorin: Jeder Mensch hat ja noch gewisse Träume. Sachen, worauf man drauf hinarbeiten kann usw. Gibt es bei dir wirklich so etwas, wo du sagst, das kann ich mir jetzt noch nicht erfüllen? Hast du noch Träume?

    Dieter Bohlen: Mein Traum ist zum Beispiel, dass meine Kinder später alle einen vernünftigen Beruf finden. Dass mein Ältester mit seinem Studium durchkommt und dann eben auch einen vernünftigen Job findet. Dass sie alle gesund sind, dass es meiner Mama und meinem Papa richtig gut geht. Das sind so die großen Träume - und die kann man sich nicht kaufen.

    Was willst du denn tolles machen im Urlaub, wenn dir deine Freundin weggelaufen ist oder deine Mama gestorben ist?

    Moderatorin: Gibt es denn jemanden, den du noch nicht kennen gelernt hast, wo du aber sagen würdest, den würde ich gerne mal kennen lernen?

    Dieter Bohlen: Ja, die Frau fürs Leben, die immer bei mir bleibt!

    Moderatorin: Hast du doch schon!

    Dieter Bohlen: Ja, das weißt du doch nicht! Vielleicht geht die ja morgen wieder, das weiß man doch nie. Im Leben weiß man das nie! Die hatte ja Geburtstag und von meinen ganzen Freunden Schuhe gekriegt. Man sagt doch immer, man schenkt keine Schuhe.

    Das Leben hat doch für uns alle immer unheimlich viele Sachen parat, womit man nicht rechnet. Ich wünsche mir einfach, dass alles so schön bleibt, dass alle gesund sind, dass es allen gut geht - das finde ich wichtig!

    Mit materiellen Sachen kannst du mich nicht locken. So lange kann ich gar nicht zurückdenken, dass ich mir mal was gekauft habe.

    Pressefrage: Warum hast du damals einen Comic gemacht und keinen richtigen Film?

    Dieter Bohlen: Erst sind wir dran gegangen und wollten einen richtigen Film machen. Und dann haben wir aber überlegt: Wer soll denn Naddel spielen, wer soll Frau Feldbusch spielen, wer soll Thomas Anders spielen? Solche Leute, die eine Feldbusch spielen, die finden wir gar nicht! Wer kann denn so was spielen? Da hättest du eher die Leute schon selber fragen müssen.

    Das Problem bei diesem Zeichentrickfilm war, dass er unheimlich teuer war! Der hat 8 Millionen Euro gekostet. Am liebsten würde ich natürlich nonstop irgendwelche Comics drehen, aber Gott sei Dank sind die mir zu teuer!

    Diesen Film haben 17 Millionen Leute gesehen - das ist natürlich Wahnsinn. Und bei einem Film über mich selber würde ich nicht mitspielen, weil ich auch kein Schauspieler bin.

    Pressefrage: Gibt es einen Künstler, den du gerne mal produzieren würdest?

    Dieter Bohlen: Da gibt es Viele! Whitney Houston. Ich stehe unheimlich auf so große Stimmen! Aber da kommst du eh nicht ran, deshalb brauche ich mir über so was keine Gedanken machen. Außerdem ist es Arbeit und auf Arbeit stehe ich nicht!

    Pressefrage: Letztes Jahr war hier noch ein Stand von Maxfield vertreten. Jetzt haben die Pooths mit Staatsanwaltschaft usw. zu tun. Nehmen Sie da auch ein bisschen Anteil dran?

    Dieter Bohlen: Da bin ich jetzt ganz ehrlich: Für Trekstor ist es gut. Umso weniger Konkurrenten es gibt, umso besser. Ich glaube, der Bessere setzt sich immer durch. Und dann müssen die irgendwas falsch gemacht haben. Weil die Jungs hier sind ja immer noch da - also anscheinend kann man das ja schaffen. Ich wünsche aber natürlich keinem, dass er pleite geht, das ist ja gruselig. Das tut einem dann schon leid. Ich mein, der - wie heißt der - Franjo, der hat mir ja nichts getan. Und auch Verona, das tut mir dann auch leid.

    Pressefrage: Kannst du uns etwas zu deinem Musical sagen?

    Dieter Bohlen: Also Musical kommt auch! Das machen wir mit den gleichen Leuten, die auch „Cats” usw. gemacht haben. Das dauert aber alles, weil es unheimlich kapitalintensiv ist, so ein Musical auf die Bühne zu kriegen. Ich habe schon die ersten 20 Minuten gesehen und die sind schon sensationell.

    Da kamen zum Beispiel 20 Leute auf die Bühne und da war nur einer dabei, der Klavier gespielt hat! Und 20 haben dann zum Beispiel "We Have A Dream" oder "You're My Heart" gesungen. Das klang richtig wie Musical, das war so toll. Ich hätte gar nicht gedacht, dass solche Disco-Nummern so funktionieren. Und die Handlung war so geil. Es gab ja noch nie ein Musical, wo man nonstop lachen konnte, und dieses wird so etwas werden!

    Das Problem ist eben, dass es unheimlich lange dauert. Voraussichtlich soll das Musical 2009 kommen, aber macht mich nicht fertig, wenn es erst 2010 kommt.

    http://www.modern-talking-online.de/


    11.09.2008 PLAYLIST:
    BANANARAMA - "the very best of" (2 CD), LISA NEMZO - "angel", BAD BOYS BLUE - "love is no crime",
    BLANK + JONES - "the logic of pleasure", MODERN TALKING - "all the best/the definitive collection"
    (3 CD), DEN HARROW - "overpower", DALBELLO - "drastic measures", TEARS FOR FEARS - "songs
    from the big chair" (MFSL), IREEN SHEER - "frei", JOHN FARNHAM - "age of reason", MAI TAI "cool is
    the rule", MY MINE - "stone", KEN LASZLO - "ken laszlo"


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  5. #64
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    Am Donnerstag in Zürich und am Freitag in Basel gibt der deutsche Sänger Roland Kaiser zwei Konzerte in der Schweiz. Wir hatten die Gelegenheit, vorgängig mit ihm zu sprechen - über seine Lieder, über das Reizvolle an Live-Auftritten und über die gegenwärtige Rolle des deutschen Schlagers.

    hitparade.ch: Mit ihrem aktuellen Album "5exy" haben Sie den Sprung in die Top 40 der deutschen Charts geschafft. Das ist auch für Sie die höchste Albumplatzierung seit fast 20 Jahren. Können Sie einen Erklärungsversuch unternehmen, womit der Erfolg dieses Albums zusammenhängt?
    Roland Kaiser: Ich glaube dahinter steckt die Hinwendung zu den Themen, die die Menschen am meisten mit mir identifizieren. Das ist die Beleuchtung von Zweierbeziehungen in ihren ganzen Kompliziertheiten und mit ihren erotischen Komponenten.

    hitparade.ch: Dieses Album kommt erdiger und poppiger daher als frühere Werke von ihnen. Songs wie "Ganz lang her" oder "5exy warst Du schon immer" sind Lieder, die man in englischer Sprache nicht zwingend einem Schlagersänger zuschreiben würde. Haben Sie das Album gezielt in diese Richtung konzipiert?
    Roland Kaiser: Die strikte Klassifizierung zwischen Schlager und Nicht-Schlager ist eine rein deutschsprachige Form der Zuordnung, Ausgrenzung und Schubladisierung. In der englischen, französischen oder italienischen Musik gibt es sie nicht. Dort besteht dieses Bedürfnis offenbar weniger. Schlager sind - wenn man dem Brockhaus folgt - Gassenhauer, die die Leute nachsingen oder nachpfeifen können. Wenn Herbert Grönemeyer einen Nummer-1-Hit landet, handelt es sich letztlich ebenfalls um einen Schlager. Mehrheitsfähige Lieder zu machen, ist etwas, wonach wir doch alle streben. Wenn jeder meiner Titel ein Schlager geworden wäre, grosse Güte - das wär ja toll. Doch das ist bloss ein hehrer Wunsch, den wir alle haben.

    hitparade.ch: Sie schreiben die Texte ihrer Lieder fast durchwegs selber. Häufig handeln die Lieder von Liebe und von erotischen Spannungen. In eine ganz andere Richtung geht das Lied "Es war einmal ein Träumer". Dort portraitieren Sie einen Traumtänzer, der fortweg seine Sehnsucht stillen muss.
    Roland Kaiser: Als Kind hatte ich den grossen Wunsch, einmal über die eigene Heimatstadt zu fliegen. Dieser kleine Junge, von dem das Lied erzählt, bin ich selbst. Später konnte ich den Traum verwirklichen und als Pilot mehrmals den Flughafen Tempelhof anfliegen.

    hitparade.ch: Sie besingen in dem Lied auch den Sänger, den die Sehnsucht immer wieder auf die Bühne treibt. Ist aus dieser Sehnsucht im Laufe der Jahre eine Sucht geworden?
    Roland Kaiser: Wenn ich ganz ehrlich sein darf, bin ich nicht jemand, der so wahnsinnig gerne im Mittelpunkt steht. Das geht durch meine Lebensgeschichte stringent durch. Ich mochte bereits als Kind beispielsweise Geburtstagsfeiern nie, weil sich dann alles um mich drehte. Und das ist in gewissem Sinne auch heute noch so, auch wenn es eigentlich sinnwidrig ist für den Beruf, den ich ausübe.
    Aber immer wenn ich diese Unlust überwunden habe, in die Mitte zu rücken, überwiegt dann natürlich das Vergnügen daran, auf der Bühne mit guten Künstlern Musik zu machen und zu sehen, dass die Leute daran Spass haben. Es ist dann eine Entlöhnung für die Überwindung der eigenen Angst und der eigenen Hemmungen. Wenn der Abend zu Ende ist, rücke ich aber gerne wieder ins zweite Glied zurück. Es gibt einige Kollegen, die ich gut kenne, - Peter Maffay zum Beispiel - denen es ganz ähnlich geht.

    hitparade.ch: Auffällig ist, dass Sie derzeit keine ausgedehnte Tournee, sondern nur punktuelle Konzerte geplant haben.
    Roland Kaiser: Ja, das ist richtig. Ich geh nicht mehr auf eine Dauertournee, sondern ich spiele Konzerte eher so an den Wochenenden. Den Rest der Woche bin ich bei meiner Familie zu Hause. Ich finde diese Aufteilung meiner Familie gegenüber sehr wichtig und gerecht. Sie sollen von ihrem Vater etwas haben. Und ich möchte selbstverständlich auch von meinen Kindern und von meiner Frau etwas haben. Ich habe unter der Woche Zeit, die Kinder zur Schule zu bringen, mit ihnen Schularbeiten zu machen und zu sehen, wie sie sich entwickeln. Das ist eine ganz spannende und sehr schöne Phase.

    hitparade.ch: Diese Woche treten Sie seit längerer Zeit wieder einmal in der Schweiz auf. Werden Sie dazu kommen, sich Zürich und Basel anzusehen oder ist man im Tourneestress zu sehr absorbiert?
    Roland Kaiser: Das ist genau mein Problem. Ich bin ja in vielen schönen Städten unterwegs, die ich dann jedoch nur sehr oberflächlich kennen lerne. Von den Städten kenne ich häufig nur den Bahnhof oder Flughafen, die Hotels und die jeweiligen Auftrittsorte. Manchmal, doch nicht immer erinnere ich mich an Restaurants.
    In Zürich - ich glaube es war 1993 - besuchte beispielsweise Udo Jürgens mein Konzert und wir sind danach gemeinsam essen gegangen in der Kronenhalle. Daran erinnere ich mich gerne zurück, weil das Essen und die Atmosphäre sehr gut waren. Wenn ich dieses Jahr die Zeit finde, würde ich dort gerne essen gehen.

    hitparade.ch: Was haben die Konzertbesucher hinsichtlich des Live-Repertoires zu erwarten?
    Roland Kaiser: Sie dürfen erwarten, dass das gespielt wird, was sie dazu veranlasst, da hin zu gehen, nämlich die grossen Erfolge - gemischt mit einigen neuen Titeln natürlich.

    hitparade.ch: Was empfinden Sie, wenn Sie im Publikum Fans entdecken, die noch nicht einmal geboren waren, als Sie ihre ersten Hits hatten?
    Roland Kaiser: Ich habe grossen Respekt vor den Leuten und freue mich sehr. Speziell zu den Open-Air-Konzerten kommen häufig tausende junge Leute, die 1976 bei meinem Karrierestart "Frei - das heisst allein" noch nicht einmal geboren waren. Da sind Leute, die teilweise halb so alt sind wie meine ersten Hits und die singen den Text mit. Die Präsenz dieser Leute ist für mich auch ein Vertrag mit der Zukunft. Sie finden offenbar, dass ich mein Ding zeitgemäss präsentiere. Das liegt auch an meiner Band, mit der ich mittlerweile seit 15 Jahren zusammen spiele. Es ist eine eher rockig agierende Band, was ein Soundgebilde ergibt, das auch genau so gut von Chris Rea oder Bryan Adams stammen könnte. Das ist genau mein Ziel.

    hitparade.ch: Seit Jahrzehnten sind Sie ein fester Bestandteil der deutschen Schlagerszene. Wenn Sie links und rechts von sich sehen, wie sich das Genre entwickelt. Denken Sie dann: schön, dass ich ein Teil davon bin. Oder möchte man sich auch manchmal abgrenzen?
    Roland Kaiser: Ich grenze mich überhaupt nicht ab. Ich bin der Meinung, es soll jeder sein Ding machen und es ist jeder für seine gezeigte Qualität selber verantwortlich. Das Publikum, dem ich durchaus einen vernünftigen Geschmack zurechne, soll entscheiden.
    Die Entwicklung dessen, was im deutschsprachigen Raum Schlager genannt wird, ist in den letzten Jahren fast völlig stagniert, insbesondere was den textlichen Gehalt der Lieder angeht.
    Jean-Paul Sartre hat einmal gesagt "Kunst ist reflektierte Gegenwart". In den 50er Jahren war der Schlager meines Erachtens deutlich mehr reflektierte Gegenwart, als er es heute ist. Hazy Osterwald hat in den Zeiten des Wirtschaftswunders mit "Geh'n Sie mit der Konjunktur" den Zeitgeist thematisiert. Als die Reisewelle nach Italien losging, kamen Sachen wie "Komm ein bisschen mit nach Italien" oder beim Hype um Durbridge und Edgar Wallace "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" und der "Kriminal-Tango". In dieser Zeit hat die Musik auf die Trends reagiert.
    Ein Vertreter dieser ambitionierten Art des Schlagers ist natürlich mein Kollege Udo Jürgens, der an verschiedenen Punkten in seiner Karriere solche Merkpunkte gesetzt hat. Besonders toll gelang ihm das beim "ehrenwerten Haus", als in den 70er Jahren die Ausländerfeindlichkeit zunahm. Als ich gerade eben mit meinen Kindern im Auto unterwegs war, habe ich ein Lied von einer jungen deutschen Band gehört, die sich mit sehr ähnlichen Dingen beschäftigt. "Hör nicht auf die Leute, lass sie reden und lächle ihnen ins Gesicht, weil sie das am meisten ärgern wird". Die Sprache der Leute zu sprechen und ihnen gute Anstösse zu geben, wäre meines Erachtens auch eine Aufgabe des so genannten Schlagers. Aber der klassische deutsche Schlager wabert im Nichtssein herum und das ist meines Erachtens sein Hauptproblem. Deswegen ist er auf dem Markt heute auch kaum mehr so stark, dass man von einem bedeutenden Segment sprechen könnte.

    hitparade.ch: Die Texte ihrer Songs schreiben Sie gemeinsam mit Silvia Gehrke, während die Melodien von vielen verschiedenen Komponisten stammen. Wie muss man sich die Entstehungsphase eines Roland-Kaiser-Liedes vorstellen. Was ist zuerst - die Textidee oder die Melodie?
    Roland Kaiser: Das läuft immer relativ ähnlich. Ich kriege eine Komposition zugeschickt und überlege mir, wie sich das Werk in Worte kleiden lässt, ohne dass diese sich mit der Melodie reiben.

    hitparade.ch: Im Internet ist bereits von ihrer nächsten Single zu lesen. Was dürfen ihre Fans von "Von Liebe war bei uns nie die Rede" erwarten?
    Roland Kaiser: Das ist die Geschichte zweier Menschen, die über viele Jahre hinweg nichts für einander empfunden haben ausser guten Gefühlen und Freundschaft… bis sie irgendwann einen Schritt weiter gingen. Wir erfinden in dem Lied das Rad nicht neu. Inhaltlich erinnert es durchaus an "1000 Mal berührt" von Klaus Lage. Wir versuchen beständig, neue Wortkombinationen für ein und dieselbe Situation zu finden.

    hitparade.ch: Die Single ist der Vorläufer eines Albums. Wann ist mit dieser Veröffentlichung zu rechnen?
    Roland Kaiser: Das Album kommt Ende Januar und wird "Wir sind Sehnsucht" - also nicht "Wir sind Papst" - heissen.

    hitparade.ch: Vor zwei Jahren haben Sie die Hörspielreihe "Die Giblinge" aus der Wiege gehoben sowie ein Album mit Kinderliedern veröffentlicht. Planen Sie weitere Veröffentlichungen, die sich ganz speziell an ihr jüngstes Publikum richten?
    Roland Kaiser: Wir werden keine weiteren Kinderlieder-Alben mehr machen. Aber die Buch- und Hörspielreihe "Die Giblinge" geht auf jeden Fall weiter. Im nächsten Jahr kommt die Folge 5 raus.

    hitparade.ch: Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch.

    http://www.hitparade.ch/interview.asp?id=207


    16.10.2008 PLAYLIST:
    V.A. - "jürgen miks oktober 2008" (CD-R), PETER MAFFAY - "ewig", LAKE - "voices", MADONNA - "give
    it 2 me"
    (U.S. Promo M-CD), METALLICA - "death magnetic", MILVA - "stationen", MADONNA - "you can
    dance"
    , DIVINE - "the cream of", NICOLE MCCLOUD - "what about me?", DEAD OR ALIVE - "mad bad
    and dangerous to know"
    , CASSANDRA - "cassandra", JODY WATLEY - "jody watley", HAZELL DEAN -
    "always", SHALAMAR - "the look", DEN HARROW - "i, den", BOYTRONIC - "the working model", PAUL
    YOUNG
    - "from time to time (Instrumental)"



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  6. #65
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    Interview mit NICKI

    Das Cowgirl aus Bayern
    Von Katja Belitz

    Augsburg - Als "Bayerisches Cowgirl" sang sie sich in den 80ern durch die Fernsehshows. Knapp 20 Jahre später startete die heute 42-jährige Schlagersängerin Nicki ihr Comeback - und musste schon nach kurzer Zeit alle Konzerte absagen. Aus gesundheitlichen Gründen, hieß es damals. Im Interview mit unserer Zeitung erzählt Doris Andrea Hrda, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, was da vor einem Jahr passiert ist.

    Servus Nicki, wie geht es Ihnen?

    Nicki: Mittlerweile wieder besser. Und ich habe mir ganz fest vorgenommen, nicht mehr alles auf einmal zu machen.

    War das Ihr Fehler? Mussten Sie deshalb 2007 die Konzerte absagen?

    Nicki: Na ja. Ich hatte einfach zu viel Stress. Das Musikgeschäft ist anstrengender geworden in Zeiten von Internet und Download. Dann kam noch dazu, dass ich fast acht Jahre lang nicht aufgetreten bin. Das alles habe ich einfach unterschätzt. Bis der Zusammenbruch kam.

    War es so anstrengend, das Image der fröhlichen, unbeschwerten Nicki aufrechtzuerhalten?

    Nicki: Das ist kein Image. Ich bin wirklich so. Zu Hause blödeln wir gerne mal herum oder toben mit den Kindern. Meine Tochter wurde sogar schon mal darauf angesprochen, ob ihre Mama immer so ausgelassen ist.

    Sie haben sich einen Künstlernamen zugelegt. Aus Doris Andrea Hrda wurde Nicki. Wie kam das?

    Nicki: Michael Cretu und Sandra waren mit im Studio, als meine ersten Aufnahmen produziert wurden. Sandra kam irgendwann auf den Namen Nicki.

    Die Sängerin Sandra wohnt ja mittlerweile auf Ibiza. Wären Sie nicht auch lieber dort?

    Nicki: Nein. Niemals würde ich aus Niederbayern wegziehen. Hier in Plattling habe ich mir doch auch ein Haus gebaut.

    Sie wollten also nie weg?

    Nicki: Doch. Am liebsten würde ich mit einer Schaufel unter dem Arm nach Ägypten reisen. Unsere ganze Familie ist verrückt nach diesem Land und den Ausgrabungen, Mumien und Pyramiden. Aber bis jetzt haben wir es noch nicht geschafft.

    Woran ist es gescheitert?

    Nicki: Ich habe viel gearbeitet und kaum Zeit gehabt. Später kamen dann meine beiden Töchter auf die Welt. Die Große geht ja schon zur Schule, aber die andere ist mit ihren fünf Jahren noch zu klein für eine Ägyptenreise.

    Dann muss der Traum wohl noch warten. Was werden Sie tun, bis es so weit ist?

    Nicki: Ich bin schon wieder mittendrin. Im Moment produziere ich eine neue CD. Diesmal schreibe ich auch einige Titel selber.

    Wann erscheint das Album?

    Nicki: Wenn alles gut geht, im Frühjahr 2009.

    Und dann steht Nicki wieder im Rampenlicht?

    Nicki: Oh, das könnte sogar schon vor Weihnachten sein. Voraussichtlich am vierten Advent wird die Sendung "Promi-Dinner" ausgestrahlt, bei der ich mitgemacht habe. Ich werde ein Essen mit ungewöhnlichem Ambiente kochen. Mehr wird noch nicht verraten.

    Sie treten auch oft bei Benefizveranstaltungen auf und waren schon mal Schirmherrin der deutschen Kinderkrebsstiftung. Warum engagieren Sie sich ausgerechnet für Krebskranke?

    Nicki: Ich kenne Betroffene und ihre Geschichten bewegen mich halt. Wenn wir alle ein bisschen zusammenhalten, können wir doch viel bewegen.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/...geid,4289.html


    30.10.2008 PLAYLIST:
    KILLING JOKE - "rmxd", LAID BACK - "happy dreamer", MARIANNE ROSENBERG - "set the night on
    fire"
    , TONE BAND - "tokyo twist" (Vinyl), TELEX - "i don't like remixes", FANCY - "forever magic", THE
    TEENS
    - "past and present '76 - '96", SHANNON - "do you wanna get away", GRACE JONES - "inside
    story"
    , AZUL Y NEGRO - "de vuelta al futuro", SALLY SHAPIRO - "disco romance", ALICE - "azimut",
    TOBIAS BERNSTRUP - "re-animate me", THE FLIRTS - "made in america", PRINCESS - "all for love",
    THE TWINS - "singles collection" (2 CD)



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  7. #66
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser

    AW: Klartext!!!

    Wen's interessiert:

    aktuelles Interview, daß ich mit Ali Neander von den Rodgau Monotones geführt habe:

    http://www.deutsche-mugge.de/index.h...gau/rodgau.htm

  8. #67
    Benutzerbild von bamalama

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    Interview mit DORO PESCH

    "Ich mache das für die Fans"

    Düsseldorf (RP) Doro Pesch zählt zu den herausragenden weiblichen Stimmen des Metal – in einem Genre also, das hauptsächlich von hart röhrenden Machos dominiert wird. Seit einem Vierteljahrhundert macht die gebürtige Düsseldorferin nun Musik, zunächst als Frontfrau der Metalgruppe Warlock und seit mehreren Jahren mit eigener Band.

    Am 13. Dezember feiert die 1,54 Meter große Rockerin gemeinsam mit musikalischen Weggefährten und Fans im ISS Dome ihre „25 Years in Rock“. Schon das Konzert zum 20. Bühnenjubiläum in der Philipshalle fand an einem 13. Dezember statt. Jetzt ist es wieder der 13. Zufall oder Absicht mit abergläubischem Hintergrund?

    Doro Pesch: Zunächst sind wir ganz locker an die Planung gegangen, bei der wir übrigens ganz toll vom Organisationsteam des Wacken-Festivals unterstützt werden. Dann wurde es konkreter, und wir fanden es klasse, wenn es wieder der 13. sein würde. Und klar, die 13 ist auch meine Lieblingszahl.

    Wie sieht das Programm aus, das am 13. Dezember die Fans zum ISS Dome locken soll?

    Pesch: Wir wollen ein riesiges Fest veranstalten, dass Fans verschiedener Rocksparten anspricht, also nicht nur Metal, sondern auch Rock, Gothic, Dark Wave. Zunächst wird es ab 17 Uhr eine Art Metal Markt vor dem Dome geben, als Treff und mit jeder Menge Merchandising. Als Unterstützung sind die Gruppen Leaves’ Eyes, Arch Enemy und Holy Moses, die ich alle sehr schätze, dabei. Diesmal wird es ein längeres Set mit den Jungs von Warlock geben. Mit einer weiteren prominenten Gruppe wird derzeit noch verhandelt, da will ich aber noch nichts verraten.

    25 Jahre im Metalgeschäft ist eine bemerkenswerte Leistung. Gab es rückblickend nicht mal Zweifel an der Lebensplanung Rock? Gab es mal Momente, in denen Sie einfach alles hinschmeißen wollten?

    Pesch: (entrüstet) Aber nein, nein, nie. Meine Ausbildung als Typografin hilft mir heute, was die Gestaltung der Cover anbetrifft. Aber ansonsten will ich auf diesen täglichen Kampf, in dem es darum geht, mit seiner Musik zu überleben, gar nicht verzichten. Als wir jung waren, haben wir alles unterschrieben und sind deshalb mehrfach schwer auf die Nase gefallen. Heute sind die Bedingungen für die Produktion und den Verkauf von Platten ebenso wie für Touren enorm schwer geworden. Aber wir kämpfen weiterhin und werden durch die Herausforderung einfach nur stärker.

    Woher kommt die Energie?

    Pesch: Ich mache das für die Fans, die ich mehr brauche als alles andere. Es wäre beleidigend zu sagen, sie wären meine Ersatz-Familie – sie sind meine Familie, wenn auch weltweit verstreut. Als ich jetzt in Peking war, habe ich zufällig Robert von Assassin, die damals unseren Warlock-Proberaum übernommen haben, wiedergetroffen. Ich glaube der ist da als Fußballtrainer tätig, jedenfalls engagiert er sich jetzt auch für meine Fanbase in China. Eine Riesenresonanz bekomme ich auch aus Spanien, wo momentan meine aktuelle Single „Celebrate“ auf Platz 3 in den Charts steht. In Spanien habe ich übrigens gerade zum wiederholten Mal einen Preis als beste Sängerin erhalten.

    Sie sind im Sommer 44 geworden. Wenn man jetzt vorausblickt, wie lange wird die Metal-Kriegerin Doro Pesch noch auf der Bühne um die Begeisterung der Fans kämpfen? Wie lange reicht der Spaß und die Energie?

    Pesch: Bis zum letzten Atemzug. Solange ich merke, dass die Fans mitgehen, ist das meine Energiequelle.

    Dann gibt es sicherlich noch reichlich Pläne für die Zukunft.

    Pesch: Auf jeden Fall. Kürzlich war ich auf Tour in der Türkei, da waren viele Iraker und Iraner bei den Konzerten. Zu gern würde ich auch dort mal spielen, schon allein deswegen, weil ich als Frau die Freiheiten, die man in Deutschland oder in den USA hat, schätzen gelernt habe. Doch aktuell könnte ich in diesen Ländern wohl nicht mal ein Plakat von mir aufhängen.

    http://www.rp-online.de/public/artic...-die-Fans.html


    11.12.2008 PLAYLIST:
    KEANE - "perfect symmetry (Deluxe Edition)" (CD & DVD), IREEN SHEER - "mein weg zu dir", ALASKA
    Y DINARAMA
    - "no es pecado (Edición Para Colleccionistas)" (2 CD), TWO OF US - "inside out", V.A. -
    "los no 1 del tecno pop espanol" (2 CD), 5exYROSI - "mein romeo" (MP3), TANGERINE DREAM - "exit",
    AZUCAR MORENO - "mambo", AMANDA LEAR - "tant qu'il y aura des hommes", MIGUEL BOSÉ - "de
    bandido a duende"
    , NEW BACCARA - "fun", FANCY - "for fans" (DVD), JOYCE SIMS - "come onto my
    life"
    , MIGUEL BOSÉ - "laberinto", 5exYROSY - "mein romeo" (MP3)



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  9. #68
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    „Modern Talking ist Kulturgut“

    Der Musik-Star und Produzent THOMAS ANDERS (45) feiert 2009 sein 40. Bühnenjubiläum. Seine Erfolgs-Bilanz kann sich sehen lassen: 125 Millionen verkaufte Tonträger, 420 Goldene Schallplatten, 35 mal Platin. Im Frühjahr erscheint sein 21. Album. Zum Dank an seine Fans lädt Thomas Anders am 14. Februar zum großen Fan-Club-Treffen und Konzert in die Rhein-Mosel-Halle in seine Heimatstadt Koblenz. BUNTE traf den verheirateten Familienvater zum Gespräch.

    Von Tanja May

    Sie haben als Kinderstar angefangen?

    Ja. Meinen ersten Auftritt hatte ich bei einer Weihnachtsfeier in meinem Heimatdorf. Ich stand auf einer kleinen Bühne und habe ‘Heidschi Bumbeidschi‘ gesungen. Ich fand das todschick. Als Gage bekam ich eine Tüte Chips und eine Tafel Schokolade. Natürlich war ich stolz wie Bolle. Ich fand es klasse, dass ich etwas machen durfte, was mir Spaß macht und dafür auch noch belohnt wurde.

    Von diesem Moment an wollten Sie Sänger werden?

    Ja. Das habe ich jedem erzählt. Mein Bruder ist sechs Jahre älter als ich. Mit seinen damals zwölf Jahren hatte er natürlich schon ein bisschen mehr Lebensweisheit als ich. Er meinte zu mir: ’Sänger ist kein Beruf. Man kann nicht einfach so Sänger werden. Man muss Glück haben.‘ Ich erklärte daraufhin: ‘Okay. Dann will ich eben Glück haben und Sänger werden. Punkt.“ Für mich gab es gar keine Alternative zu meinem Traumberuf.

    Ihre Eltern haben sicher gehofft, dass Sie doch noch etwas „Anständiges“ lernen würden, oder?

    Ich bin so oft es ging bei irgendwelchen Feiern von Vereinen oder im Altenheim aufgetreten. Meine Eltern haben das von Anfang an unterstützt, weil sie merkten, dass ich unbedingt singen möchte.

    Ihr richtiger Name lautet Bernd Weidung. Ab wann haben Sie sich Thomas Anders genannt?

    Mit fünfzehn. Der Name entstand in Kooperation mit meinem damaligen Produzenten. Ihm gefiel der Nachname Anders so gut. Aber Bernd Anders klang nicht gut. Da Ende der 70-er Jahre die ganz große Zeit von Tommy Ohrner, dem Jungen, der sein Lachen verlor, war, kam mein Produzent auf Tommy Anders. Aber ich wollte partout nicht Tommy heißen, weil ich damals schon gesagt habe, dass ich auch im Alter noch auf der Bühne stehen möchte. Also wurde ich zu Thomas Anders ...

    ... und tingelten mehr schlecht als recht mit deutschen Schlagern durchs Land.

    Genau. Übrigens hat auch Dieter Bohlen schon damals einige deutschsprachige Songs für mich geschrieben und produziert. Er war damals auch noch nicht besonders erfolgreich. Für uns beide kam der Durchbruch erst 1984 mit „Modern Talking“.

    Dieter Bohlen und Sie haben sich Ende der 90-er Jahre im Streit getrennt. Sind Sie dennoch stolz auf den Riesenerfolg von „Modern Talking“?

    Also, wenn ich darauf nicht stolz wäre, wüsste ich nicht, auf was sonst. Wir haben Musikgeschichte geschrieben, haben 125 Millionen Tonträger verkauft. Ohne jetzt arrogant klingen zu wollen: Aber wir gehören zum musikalischen Kulturgut der Deutschen. Egal, ob ich in Indien, China oder Südamerika bin. Sobald die Menschen dort Songs wie beispielsweise „Cheri Cheri Lady“ oder „You‘re my heart, you‘re my Soul“ hören, strahlen und lachen sie. Die Musik von Modern Talking ist international bekannt und bis heute erfolgreich. Das ist großartig.

    Es ist Ihnen also nicht peinlich, wie Sie damals aussahen – lange Haare, pastellfarbene Seidenanzüge, knall braun gebrannt?

    Es ist prinzipiell nicht meine Art, rückblickend etwas peinlich zu finden, was das Äußere betrifft. Charakterliche Verwerfungen sind etwas, das ich peinlich finde. Aber nicht, dass man bescheuert angezogen war und eine übergroße Kette um den Hals trug..

    Denkt man heute an Modern Talking, denkt man automatisch auch an die riesige „Nora“-Goldkette, die aus Verbundenheit mit Ihrer damaligen Frau zu Ihrem Markenzeichen wurde. Gibt es die Kette noch?

    Ja, die gibt es noch. Sie liegt im Safe und ruhet in Frieden. Eigentlich müsste ich einen Marketingpreis für diese Kette bekommen. Sie hat damals 5000 D-Mark gekostet. Ich trage sie seit 19 Jahren nicht mehr und dennoch werde ich immer wieder auf diese Kette angesprochen. Das ist doch das beste Branding, was man sich wünschen kann. Firmen geben viel Geld dafür aus, um ein Logo zu entwerfen, was im Gedächtnis der Kunden bleibt.

    Infos unter www.thomas-anders.com

    http://www.bunte.de/society/asdf_aid_8423.html


    11.02.2009 PLAYLIST:
    JENNIFER RUSH - "stronghold / the collector's hit box" (3 CD), MAI TAI - "mai tai", JOACHIM WITT -
    "moonlight nights", COCK ROBIN - "after here through midland", JOHN FARNHAM - "whispering jack
    (20th Anniversary Edition)"
    (CD & DVD), MIKE MAREEN - "dance control", FUN FUN - "greatest fun /
    the best of"
    , DIANA ROSS - "ross", DEE D. JACKSON - "il meglio", MASQUERADE - "the best of", ABC -
    "alphabet city", BOBBY "O" - "& his banana republic", AZUL Y NEGRO - "digital", OLÉ OLÉ - "1990",
    COMPANY B - "company b", AMANDA LEAR - "secret passion"



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  10. #69
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    Interview mit CHRIS NORMAN: Schimanski fand er toll, Dieter Bohlen weniger

    Von Jördis Bachmann

    Weimar. (tlz) Er war in den 70er Jahren der Traum vieler Mädchen. Als Frontmann der Band Smokie wurde Chris Norman berühmt. An der Seite von Suzi Quatro ließ er mit dem Titel "Stumblin in" Frauenherzen schmelzen. Der Mann mit der unverkennbaren Raspel-Stimme steht seit mittlerweile 24 Jahren als Solo-Sänger auf den Bühnen der Welt. Im Alter von 58 Jahren war es nun offenbar Zeit für ein Best-of-Album, am Freitag ist es in Deutschland erschienen. Nächsten Monat startet der sympathische Vollblutmusiker seine Deutschland-Russland-Tour, die ihn am 7. April und am 5. Mai auch nach Erfurt und Gera führen wird. Vor Tour-Start redete die TLZ mit ihm über sein Leben als Musiker, seine Familie und sein neues Album.

    Herr Norman, ihr neues Album "The Hits", mit den besten Liedern der letzten 30 Jahre ist gerade erschienen. Sie gehen auf Tour mit den größten Songs aus ihrer Smokie- und ihrer Solo-Karriere im Gepäck. Gibt es da einige Lieder, die sie einfach nicht mehr hören können, weil Sie sie schon zu oft gesungen haben?

    (lacht) Das wäre so, wenn ich nichts neues produzieren würde. Es wäre wirklich langweilig, immer nur die alten Lieder zu singen. Aber diese Tour ist sehr besonders, denn es ist eine Art musikalische Biografie. Da sind neue Lieder neben den alten, etwas von Smokie und etwas aus meiner Solo-Zeit eben eine Mixtur aus allem. Das macht die Sache erfrischend.

    Neben den großen Hits haben Sie fünf bisher unveröffentlichte Stücke auf der Platte und einen Titel, über den ich mich gewundert habe: "Endless Night" aus dem Musical "Der König der Löwen". Warum haben Sie diesen Titel aufgenommen?

    Ich war mit meiner Familie in dem Musical als es in London rauskam. Der Titel "Endless Night" hat mich einfach beeindruckt, weil er so emotional war. Dann habe ich mit einem guten Freund, einem Produzenten, den Titel aufgearbeitet, das war gar nicht einfach. Wir haben Groove in das Stück gebracht, es etwas kommerzieller gemacht und das Resultat Disney vorgespielt. Denen hat es gefallen und uns auch, also haben wir es mit auf die Platte gebracht.

    Vor allem in Deutschland haben Sie sehr treue Fans. Im Jahr 2004 haben Sie die "Comback-Show" in Deutschland gewonnen. Haben Sie denn wirklich ein Comback nötig gehabt? Sie waren doch nie wirklich weg.

    Ja, das ist eigentlich richtig. Ich habe 2003 viel aufgenommen, aber meine Alben wurden von der Öffentlichkeit nicht mehr so wahrgenommen. Als man mich fragte, ob ich bei dieser Show mitmachen würde, war meine erste Reaktion: Nein, auf keinen Fall! Aber dann hat mein Agent mit mir darüber gesprochen. Er war der Meinung, dass ein Fernsehauftritt ganz gut sein könnte. Also habe ich es probiert. Ich musste ja auch keine blöden Dinge machen, wie es andere Stars in manchen Shows tun, sondern einfach Musik, und das kann ich. Letztlich hat es mir wirklich was gebracht: Die Leute haben mich wiedergesehen, und mein nächstes Album landete in den Top 20. Es war also ganz Ok.

    Was halten Sie denn im Allgemeinen von solchen Casting-Shows, in denen junge Menschen binnen weniger Wochen zu Musik-Stars gemacht werden?

    Es ist eine Schande. Das Problem daran ist, dass das viel zu schnell geht. Meistens fehlt den Leuten die Erfahrung. Als wir mit Smokie erfolgreich wurden, hatten wir schon sieben Jahre Erfahrung als Band gesammelt. Und dann kommt es natürlich wie es kommen muss: Die Leute gewinnen so eine Show, haben einen großen Hit und verschwinden von der Bildfläche.

    Dieter Bohlen, der einige Lieder für Sie geschrieben hat, ist Jurymitglied einer solchen Show in Deutschland.

    Ja, ich habe das schon gesehen.

    Wussten Sie, dass er ein Buch veröffentlicht hat, in dem es ein Kapitel mit dem Titel: Chris Norman: Oder was bedeutet Crap (Schund) gibt? Angeblich ist er sauer, weil Ihnen das Lied Broken Hero, dass er für Sie geschrieben hat, nicht gefallen hat.

    Oh ja, das habe ich schon gehört. Ich kann mich an diese Geschichte nicht mehr so richtig erinnern. Es soll wohl so gewesen sein, dass ich seinen Song als "crap" bezeichnet habe und er mich erst gar nicht verstanden hat. Er musste jemand anderen fragen, was dieses Wort bedeutet und war dann beleidigt, als er hörte, dass ich den Song als Schund bezeichnet hatte. Also, wenn ich das damals gemacht habe, dann, weil ich es wirklich so empfunden habe.

    Bohlen hat auch den erfolgreichen Titel "Midnight Lady" für Sie geschrieben. Er wurde zum Titellied für eine Tatort-Folge. Haben Sie die Folge jemals gesehen.

    Ich habe Auszüge daraus gesehen. Der Krimi ist ja auf Deutsch, also konnte ich nicht verstehen, worum es genau geht, aber es sah nach einem gut gemachten Film aus. Ich fand Schimanski toll. Und für mich war es natürlich gut, weil Midnight Lady dadurch sehr bekannt wurde. Das war auch das einzige Lied, das mit Bohlen funktioniert hat. Sonst waren wir immer unterschiedlicher Meinung. Ich wollte mehr Gitarren und Schlagzeug, er wollte mehr Synthesizer. Es ist nicht so, dass ich Bohlen als Person nicht mögen würde, wir haben einfach unterschiedliche Vorstellungen von Musik.

    Sie haben 1986 ihre Band Smokie endgültig verlassen. Haben Sie das jemals bereut?

    Nein, wirklich bereut habe ich das nie. Ich bin nicht der Typ, der die selbe Sache ewig tun kann. Es war für mich richtig, damals auszusteigen und allein weiterzumachen. Nach der Trennung der Band gab es eine Zeit in der wir uns nicht mehr so gut verstanden haben, aber das hat sich geändert. Wir verstehen uns gut. Erst kürzlich waren wir gemeinsam auf einer Party.

    Sie werden nächstes Jahr 60.

    Wirklich? Nächstes Jahr?

    Stimmt das etwa nicht?

    Doch, aber ich bin doch im Oktober erst 58 geworden und jetzt werde ich erst mal 59. Bitte geben Sie mir eine Chance (lacht).

    Bedeutet Ihnen die Zahl denn etwas? Was werden Sie an Ihrem 60. Geburtstag machen?

    Ich werde im Bett liegen bleiben und wenn ich am nächsten Tag aufstehe, dann werde ich denken: Das ist gar nicht passiert. Nein, ernsthaft, mir bedeutet das Alter nicht viel. Es ist nur eine Zahl.

    Im nächsten Jahr gibt es noch ein Jubiläum: Sie und Ihre Frau Linda sind dann 40 Jahre verheiratet. Was ist das Geheimnis Ihrer Ehe?

    Wir haben es immer geschafft, meinen Beruf und die Familie zu verbinden. Ich finde das Leben der Menschen, die morgens aufstehen, zur Arbeit fahren, abends nach hause kommen, essen, fernsehen und ins Bett gehen nicht gut. Die sehen ihre Familie ja noch seltener als ich. Ich bin zwar manchmal drei oder vier Wochen am Stück auf Tour, aber danach bin ich auch drei oder vier Wochen bei meiner Familie. Das hat immer gut geklappt. Naja und außerdem lieben wir uns.

    Glauben Sie, Ihre Kinder werden auch mal Musiker?

    Ich hoffe es. Michael spielt sehr gut Gitarre, Steven ist gut am Schlagzeug und Susan singt. Ich versuche sie gerade in eine Band zu bringen, wir haben auch schon Aufnahmen gemacht, die wirklich gut sind. Und das sage ich nicht nur, weil es meine Kinder sind. Ich drücke sie auch nicht in diese Richtung, sie haben einfach Lust dazu. Und ich bin oft sehr erstaunt, wenn ich meine Lieder zu hause höre. Dann frage ich meine Frau: "Wo kommt das denn her?" Und sie sagt: "Naja vielleicht aus Michaels oder Stevens Zimmer." Sie scheinen also tatsächlich meine Musik zu mögen. Vielleicht weil ich im Alter auch cooler werde. (lacht)

    16.02.2009 Jördis Bachmann

    http://www.tlz.de/tlz/tlz.vermischte...TLZ&dbserver=1


    05.03.2009 PLAYLIST:
    FANGORIA - "absolutamente", ENIGMA - "seven lives many faces", JULIANE WERDING - "sie", OFRA
    HAZA
    - "forever / her greatest songs remixed", V.A. - "max mix 2" (2 CD), KYLIE MINOGUE - "white
    diamond / homecoming"
    (2 DVD), DSCHINGHIS KHAN - "the jubilee album", CAROLA - "original album
    classics"
    (5 CD), DONNA SUMMER - "crayons", JONI MITCHELL - "shine", THE BELOVED - "happiness",
    MARGOT WERNER - "...denn ich bin ich", WATERFRONT HOME - "new breed of mermaid", PET SHOP
    BOYS
    - "yes" (CD-R), SIMON COLLINS - "time for truth", VISAGE - "beat boy", THINKMAN - "life is a
    full time occupation"



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  11. #70
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    Ein ganz aktuelles Interview mit MANDY SMITH!
    Sehr sympathisch, wie ich finde.

    We’ve missed you! Where have you been for 20 years?

    That’s really nice, thank you! Wow! Where do I start? After signing a record deal in the USA, I became quite ill, I already had quite a weak immune system, so with a heavy work load and lot’s of stress from personal life issues and UK press, my mind and body could take no more. I had to take an early exit from the music biz with a heavy heart. Over the years I have concentrated on getting better and living a life doing the things that I’ve always wanted to do, like, getting married (twice), having children (like my beautiful son Max aged 8) being a make-up artist, and working with a charity called www.fivestarsappeal.co.uk. I’ve taken time out to enjoy being a mum and just spend time living and experiencing things that I didn’t when I was younger.

    How did your signing with PWL come about?

    I was 16 at the time and my manager had a call from Pete Watermans office to see if we could set up a meeting and talk about making a single which is every young girl’s dream. I had heard it was the idea of Pete Burns from the group Dead or Alive, who had seen and read about me and put this notion to PW. So, many thanks to PB really.

    What was the first song you recorded with SAW?

    I remember my first day in the studio with Mike Stock and Matt Aitken, I was nervous but tried not to show it, I was also really excited at having such a great opportunity and experience second to none. The first song I recorded was Terry by Twinkle, it didn’t get released back then, so I went on to record I Just Can’t Wait which was my first PWL release. Terry, by the way, has just been added to my recent re released album for those of you who would like to have a listen.

    What was your best memory at PWL and of your recording career?

    Too many to mention, and that’s true. I travelled to so many countries, met so many people and had some great times and laughs. I was really fond of going Italy as they had some great festivals and the people just really enjoyed themselves. On one of the Italian trips, I remember going to a beautiful mass with the Pope- it was amazing! So many people were outside the Vatican, but I got to sit inside for a private mass, lucky me!

    What is your favourite song on your album? And when did you last listen to it?

    I listened to it recently, because PWE had sent me a copy due to the re release. My son wanted to hear it, so I put it on and gave him a mini Mandy concert-just to make him giggle! I really enjoyed listening to (and singing) Positive Reaction.

    If you could have recorded any other SAW song, what would it have been?

    All true SAW fans will know this track, it was by a band called Brilliant and the track was called Love is War. When I used to hang out at the studio, I would watch MTV or have a nose around-looking at the albums that had been recorded or get previews of the new Kylie or Jason video’s, but one day while nosing, I found this song by’ Brilliant’ and played it to death, it’s a classic SAW production that never really hit the big time! (it did in my world!)

    Do you have any memories of meeting and/or touring (PWL Roadshows) with other PWL acts and who was your favourite?

    I suppose the main people I did mini tours with like, Kylie, Jason D, Rick A and Sinitta. We all worked so hard, that half the time, we would get the shows done, have dinner together and fall into bed exhausted, ready for the next days work! Sometimes, depending on which town we were in, we’d go to a local club/disco for a good dance and fall into bed at getting up time! Rick Astley was my favourite person, he was so genuine and a real sweetheart.(Great voice too!)

    You released 5 great singles in the UK, but the first 4 did not make the charts. However you didn’t give up, that’s real determination at such a young age. How did you handle it?

    I was always a little disappointed when they never made the UK charts, because your home ground is always the place where you would like success! But I think with being so well accepted in Europe and the Far East, I just kept working and hoped that one day, the UK would change. I was really happy though with how well the singles did abroad, so that carried me through.

    “Don’t You Want Me Baby” finally gave you a UK chart placing with hard work starting to pay off. Was this a proud moment for you?

    Yes and No really! I think at this point in my life, I was a bit fed up with the British press, as they had given me quite a rough ride, so I was not expecting a hit-and then to have a UK chart placing was a nice surprise. My health at this time was starting to wane a little, which also took the fun out of things.

    Was there a video made for this?

    Sadly no!

    After “Don’t You Want Me Baby”, no more releases followed, and you kind of vanished. A lot people missed you, and expected a 2nd album. What happened?

    As I mentioned earlier I went to the USA to promote the album and upon my return to the UK I was to make a video for Don’t You Want Me and finish promoting it, sadly, that plan didn’t come to fruition. I really missed working, It was a frustrating time, but had to learn to cope, by just being positive and getting better.

    2005 saw the release of SAW Gold, which included the release of your unreleased original version of “Got To Be Certain”. Did PWL let you know this was coming out and how did you feel about it?

    To be honest I can’t remember them telling me, but I do remember feeling really chuffed that people had a chance to hear my version. I did prefer the production on Kylie’s though.

    Apparently you turned down “Got To Be Certain”, is this correct? Did you not feel right about the song at the time, or feel now looking back, that it would have been your breakthrough song in the UK, given it’s success with Kylie?

    I never turned it down, I think they just tried out songs from the vaults on different artists and went with the one that fitted the artist best. It would never have been my breakthrough song, Kylie had the gold touch at that time and if she’d have sung I just Can’t Wait, I’m sure that would have been a hit too. Of course at times when I heard GTBC being played on the radio, I would sometimes think, that could have been me! (With a smile!)

    Your album track “If It Makes You Feel Good” was originally released by Princess, then later covered by Donna Summer. Have you heard both versions and if so what do you think of them?

    I really loved making this track, but you can’t beat Princess’ version, but I liked the sound on mine, good production by Pete Hammond. And I didn’t know that DS had recorded it (must have a listen!)

    The song “Terry” was meant to be your first single, do you remember why this song was not released in favour of “I Just Can’t Wait”? With it’s Dead Or Alive/Bananarama sound from 1986 I feel it could have been a big hit if released. What do you think?

    Looking back, I think the right choice was made, going with the release of IJCW for a first single. I feel performance wise, I wouldn’t have enjoyed singing Terry, but it might have been a hit!

    And how do you feel when you listened to it so long after being hidden in the PWL vaults?

    It will always hold a special place within me because it was my first experience of recording with SAW.

    After 21 years, your album “Mandy” has been released again in the UK, with the unreleased tracks and rare mixes. What a great CD collection, and a great achievement. How did you feel when you heard about the release?

    With great surprise, and I feel more proud of my album now, than I ever did. I was 16, 17 when I recorded most of the songs and I took it all in my stride, but looking back, what an achievement/experience.

    Are there any other unreleased songs that didn’t make the re-issue?

    Don’t be getting greedy now! LOL

    Around the release of “Don’t You”, it was reported in an Australian newspaper in 1989 you’d started your 2nd album. Is this true, if so who did you record with? If not, and you could have completed a 2nd album, who would you have wanted to produce it from PWL and what do you think it may have sounded like?

    No, I didn’t record the 2nd album. There were talks of a second album, but we had our sights set on USA and a lot of time, work and effort was going to go into that. If I did record that 2nd album, I still would have loved the SAW boys working on it, along with all the other producers, Ian Curnow, Daize Washbourn, Pete Hammond etc, they were all at the height of great production. As for sound, I was such a Madonna fan, I’m sure I would’ve ranted on a bit about making it sound a bit more madge-like.

    I’ve always loved your voice, and thought is has so much character and was unique. I think on “Don’t You”, it’s easily your best vocal performance. It sounds like you worked really hard on your voice for this session, and the progression is wonderful. I heard you said you had started vocal lessons, to record the 2nd album is this correct?

    Well that’s very nice of you to say so! It was not the strongest voice in the world, but maybe in tune and had character. I did have singing lessons before DYWMB and what a difference it made, just with better breathing techniques. I suppose as with most things, if you train the correct way, you will get better results. As I mentioned earlier, I really missed not having the opportunity of going back to record again.

    Do you miss performing, and will we ever see you perform again on stage?

    Once a performer, always a performer darling!!!!!!!!!! LOL. I just make my son suffer now with my singing, when I’m having a SAW moment, it surfaces every now and then when I hear a good tune on the radio. As for being on stage again, I’ll never say never! But it’s not at the top of my agenda.

    Maybe a one off performance of your hits?

    Only if it raised lots of money for a charity!

    What’s your favourite single cover? (Mine is Victim Of Pleasure!!)

    It would have to be Boys And Girls. This picture is from a Bryan Ferry video Kiss and Tell, It was a really exciting and exhausting day, but well worth it,

    I remember you coming to Australia, winning many fans when you were here, “Victim Of Pleasure” was charting and getting a lot of radio play. Do you have any memories of coming here?

    I loved Australia, I remember describing the people as being warmer than the English and more genuine than the Americans, real cool folk! Not very PC to say that, these days! One of the main memories I have are that of being really tired, because I had just done a mini tour of Japan, but I did enjoy my time there. I got to meet up with Kylie and Jason again and meet a family member of mine that I had never seen before.

    You are one of rather few PWL acts who has always spoken to warmly and fondly about SAW and PWL, which is wonderful. What was the best thing about PWL for you?

    They really were like a big family, everything was done in house (hence it being called, The Hit Factory) and I always felt protected and cared about, even though they had success on a big scale, they cared about the small stuff!

    SAW did receive alot of stick from the public, music snobs and sometimes even their own acts. How did you feel about that when you would hear it?

    It happened to most artists who didn’t write their own songs or played instruments, what I mean by that is, their ego’s kicked in and the critic’s words kicked in and they all thought they could do better than SAW. It was a credibility thing It happens in every walk of life, but the secret with SAW was, if it ain’t broke, don’t try and fix it!

    Are you still in touch with Pete Waterman, Mike Stock or anyone from PWL?

    Funny enough I went to see Pete last week, as I had to take an artist to meet him! It was a bit like going home.

    Do you own many SAW records?

    Yeah, I have some favourites like, Bananarama, Mel and Kim, SAW and Kylie

    Do you still love music today and what is some of your favourites?

    Music has always been a big part of my life and it helps to express so many feelings and emotions. I love it and I love dancing too! I have a real mixture of albums in my collection, that range from Elvis, to Madonna, Diana Ross, R&B, The Killers, Take That, Jamiroquai, to name but a few, I just like music.

    The last CD you bought?

    Lady Ga Ga

    Your favourite movie?

    I'm not a big movie fan, but when I do watch films, it has to be a thriller! I also would rather watch something with factual content like documentaries.

    Your favourite food?

    It has to be freshly baked bread. I'm so surprised I gave birth to my son and not a French stick, as I ate so many during pregnancy LOL!

    Hypothetically, if you were to record a song today what would it sound like?

    A dance tune with great production very SAW.

    Do you have any advice for other young stars whether it’s music, reality stars, anyone who is facing the kind of publicity you received back in the 80s?

    Always be yourself, that way no-one can catch you out .And except who you are and love who you are! Because not everyone else is going to like you, such is life.

    Finally, Mandy there are a lot of fans who miss you, and want to know. As much as we’d love to see you perform or sing again, we just want to know you are happy these days. Do you have any message you’d like to give your music fans?

    Thank you so very much for buying the songs that gave me such great opportunities in life, to travel and meet many different people. Every day I learn something new and l embrace it and my many past experiences have made me part of who I am today and that's a very contented, happy person.

    Thanks again and God bless.

    Mandy x

    http://www.hitfactoryforum.com/cgi-b...1244850646/0#0




    06.08.2009 PLAYLIST:
    MICHAEL JACKSON - "king of pop (The Dutch Collection)" (2 CD), LISA NEMZO - "angel", A-HA - "foot
    of the mountain"
    , SILICON DREAM - "time machine", PIA ZADORA - "when the lights go out", WENDY
    & LISA
    - "fruit at the bottom", MARIANNE ROSENBERG - "und du kannst nichts dagegen tun", VICKY
    LARRAZ
    - "huracan", FALCO - "data de groove", JOYCE SIMS - "come into my life", BONNIE BIANCO -
    "just me", BOBBY "O" - "and his banana republic" ---> 204 min. avec K. , NINA HAGEN - "fearless",
    SAMANTHA FOX - "touch me"



    EBAYMALAMA ---> http://shop.ebay.de/merchant/loveamn...Q_fromZQQ_mdoZ

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