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Mutige Nachfolger

Erstellt von bamalama, 11.04.2004, 20:37 Uhr · 43 Antworten · 4.849 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von bamalama

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    @ DUCKER

    war der nachfolger von nik kershaw´s wouldn´t it be good nicht i won´t let the sun go down on me ??
    i won´t let the sun go down on me wurde erstmals vor wouldn´t it be good veröffentlicht - damals ein flop!

    nachdem wouldn´t it be good ein hit wurde, hat man den song wiederveröffentlicht - allerdings erst nach dancing girls!

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von musicola

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    bamalama hat natürlich absolut recht!

    Um es in Zahlen auszudrücken:

    1983 - i won't let the sun go down on me

    UK: 47
    D: nicht platziert

    1984 - wouldn't it be good

    UK: 4
    D: 2

    1984 - dancing girls

    UK: 13
    D: 21

    1984 - i won't let the sun go down on me (re-release)

    UK: 2
    D: 12

  4. #13
    Benutzerbild von Woodruff

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    Sandra hatte nach Maria Magdalena und In The Heat Of The Night auch das langsamere Loreen rausgebracht. Loreen war nicht ganz sooooo erfolgreich. Ich find alle 3 klasse

  5. #14
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Zwischen "In The Heat Of The Night" und "Loreen" gab es aber noch drei weitere Singles von Sandra, die alle in den Charts waren:

    Little Girl (Frühjahr 1986)
    Innocent Love (Sommer 1986)
    Hi Hi Hi (Herbst 1986)

    "Loreen" erschien Ende 1986, "In The Heat..." ein Jahr früher.

  6. #15
    Benutzerbild von Woodruff

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    Oh, waren da echt noch so viele dazwischen? Wusste ich gar nicht mehr

  7. #16
    Benutzerbild von bamalama

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    habe mich gerade wieder an diesen alten thread erinnert, und nach 2 monaten sind mir (und vielleicht auch euch) einige weitere kandidaten eingefallen.

    PROPAGANDA - dr. mabuse ---> duel
    dieser fröhliche nachfolger passt so gar nicht zu der unterkühlten stimmung des debuts und des ganzen albums a secret wish.

    BROS - when will i be famous ---> drop the boy
    den teenies eine solch sperrige nummer wie drop the boy als follow up der mitgröhlnummer when will i be famous zu präsentieren, fand ich sehr gewagt. mit der dritten single (i owe you nothing) gingen sie wieder auf nummer sicher.

    MEN WITHOUT HATS - the safety dance ---> i got the message
    mir hat das hektische i got the message (nicht gerade tanzbar) viel besser gefallen als der tanzflächenfüller the safety dance. anscheinend stehe ich mit meiner meinung alleine da - der song schaffte nicht den sprung in die charts.

    O.M.D. - maid of orleans (the waltz joan of arc) ---> genetic engineering
    selbst die mütter schmelzen bei diesem bis dato grössten hit (und wohl entgültigen durchbruch) der band dahin - das kann man von dem nachfolger nicht behaupten.

    BOY GEORGE - everything i own ---> keep me in mind
    nach dem ende von CULTURE CLUB ging BOY GEORGE mit einer coverversion auf nummer sicher. warum er anschliessend einen dermassen langweiligen song in´s rennen schickte, bleibt bis heute ein rätsel.

    fällt euch wirklich nichts mehr zu diesem thema ein

  8. #17
    Benutzerbild von LeBon

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    Ich weiß, es geht um Singles. Aber ich würde gerne das Thema erweitern um mutige Alben-Nachfolger. Denn gefragt wurde ja v.a. nach dem Mut, etwas musikalisch wirklich anders anzubieten als das, was einen erfolgreich gemacht hat (und nicht nur einfach eine schlechtere Single auszukoppeln als die vorherige, die erfolgreich war).

    Paradebeispiel für einen wirklichen Stilwechsel sind für mich ABC gewesen. Ich weiß noch, wie irritiert ich war, als ich nach dem "Lexicon Of Love" den Nachfolger "Beauty Stab" auf den Plattenteller gelegt habe. Besonders die erste Auskopplung "That was then but this is now" hatte so gar nichts von den Vorgängern "look of love", "Poison Arrow" usw.

    Martin Fry & Co. haben damals ganz bewußt mit dem Lexicon-Stil gebrochen und haben einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Und "Beauty Stab" hat auch nie an den Erfolg des Erstlings rangereicht. Ich persönlich habe in all den Jahren das Album absolut schätzen- und liebengelernt. Übrigens ging auch das dritte Album "How to be a millonaire" in eine wieder ganz andere Richtung.

    Schade, dass Martin Fry das seit langem angekündigte neue ABC-Album immer noch nicht veröffentlich hat.

    Die mutigste musikalische Verwandlung haben jedoch in meinen Augen Talk Talk riskiert, allerdings über den Zeitraum von mehreren Alben. Die Verweigerung jeglicher Rücksichten auf kommerzielle Anspruchshaltungen zugunsten großartiger Musik ist in meinen Augen nie so konsequent verfolgt worden wie auf "Spirit of Eden" und der Kammermusik von "Laughing Stock". Vor allem wenn man bedenkt, wie erfolgreich die Band voher mit ihren Hits in den frühen 80ern war.

    Grüße

    Simon

  9. #18
    Benutzerbild von bamalama

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    LeBon postete
    Ich weiß, es geht um Singles. Aber ich würde gerne das Thema erweitern um mutige Alben-Nachfolger.
    @ LEBON

    du musst gedanken lesen können. ich habe mich genau aus diesem grund an diesen älteren thread erinnert, und hätte heute abend einen eigenen ALBUM-thread gestartet. ich hatte nämlich heute morgen das beauty stab-album in der hand, und hätte als beispiel eben auch ABC genannt.
    vielleicht sollte ich den geplanten thread ändern in: Künstler, die sich immer wieder neu erfinden - ABC wäre das perfekte beispiel. übrigens ist das 5. album up auch mit keinem anderen zu vergleichen.

  10. #19
    Benutzerbild von Petra67

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    Tja, dazu gehört für mich auf jeden Fall U2!
    Mit "Achtung Baby" schlugen sie ja eine ganz andere Richtung ein. Leider war das für mich dann auch das letzte Album von denen, das ich noch mochte (aber auch nicht mehr so sehr wie die Platten davor), danach war für mich Schluss.

    Und Madonna hat sich ja ständig neu erfunden.

    Gruss,
    Petra

  11. #20
    Benutzerbild von Babooshka

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    Du sagst es, Petra! Ich weiß gar nicht, ob ich Achtung Baby jemals gehört habe. Aber ich hatte Zooropa... und habe sie verkauft, da das Album bis auf ein Lied, nämlich Far away so close, absolut nichts mit den U2 gemein hatte, die ich mal so liebte.

    Genesis sind auch mit jedem Album mehr von einer Prog-Band zur Seichtpop-Band mutiert. Das letzte, was ich noch gut fand, war das mit Mama drauf.

    Yes waren ebenfalls mal sehr progressiv und brachten dann in den 80-ern ein eher rockig angehauchtes Album raus, was auch nichts mehr mit der Abgehobenheit von einst zu tun hatte. Eine Verbesserung, wie ich fand!

    Prince hatte zum Ende der 80-er hin seinen Zenith überschritten und brachte nach Sign o' the Times einige Loser-Alben hervor. Anfang der 90-er kam dann Diamonds & Pearls und bis auf den Titelsong war ich zutiefst enttäuscht. Die Musik gefiel mir überhaupt nicht, sie war mir viel zu hart und hatte absolut nichts mehr mit dem einstigen funky Sound zu tun, der so charakteristisch für Prince war.

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