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Neue ALBEN / SINGLES von 80er-Stars

Erstellt von bamalama, 18.08.2004, 16:24 Uhr · 2.082 Antworten · 299.805 Aufrufe

  1. #371
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    LAURA BRANIGAN - the winner takes it all DANCE STREET / ZYX 76069-8 VERÖFFENTLICHUNG: 25.07.2005

    Ende letzten Jahres verstarb plötzlich und unerwartet die Sängerin Laura Branigan im Alter von nur 47 Jahren. Besonders in den 80er Jahren hatte Laura Branigan zahlreiche Charts-Hits, wobei “ Gloria “ und “ Self Control “ weltweit auf den vordersten Plätzen aller Charts waren. Erst kurz vor ihrem Tod noch hatte sie die beiden Hits noch einmal neu eingesungen und auf Singles veröffentlicht. Während der gleichen Aufnahme-Session entstand auch ihre Version des Abba Hits “ The Winner Takes It All “ , die dann zusammen mit 4 weiteren neuen Aufnahmen und den Remixed-Hits ‘ Gloria ‘ und ‘ Self Control ‘ kurz nach ihrem Tod auf dem Mini-Album “ Remember Me “ veröffentlicht wurden. In der Zwischenzeit wurden für die hier vorliegende Single-Veröffentlichung aber noch 2 weitere Mixes dieses Abba-Hits produziert , wobei die Stimmgewaltigkeit dieser großen Künstlerin noch einmal voll zur Geltung kommt und womit Laura noch für lange Zeit im Gedächtnis nicht nur der Fans bleiben wird. Als Bonus gibt es noch eine brandneue 2005 Tekhouse-Version von “ Self Control “ dazu.

    01. the winner takes it all
    02. the winner takes it all (Original Radio Version)
    03. the winner takes it all (Original Version)
    04. self control 2005 (Tekhouse Mix)


  2.  
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  3. #372
    Benutzerbild von [RaiN]

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    bamalama postete
    tanzbaer postete
    Mal sehen, ob sich "Before After" auch in den deutschen Charts wiederfindet...
    das glaube ich (leider) nicht. die letzten veröffentlichungen kamen doch auch nicht in die deutschen charts, oder?
    Wenn der erste Song der CD "I’m Gonna Make You Fall In Love With Me" als Single erscheint und vernünftig promotet wird könnte ich mir schon vorstellen dass es das Album in die Top50 schafft... bei der Single leider weniger

    SRT

  4. #373
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    JOHN FOXX - cathedral oceans III METAMATIC / FULLFILL / UNIVERSAL META7CD VERÖFFENTLICHUNG: 25.07.2005

    Expansive, pulsing, oceans of musical energy by one of the UK's innovators in synthesizer music. This is the third album to be associated with the Cathedral Oceans project that combines music and images to create an ambient stained glass effect. Light the candles, dim the lights and listen to the echoing reverberations as this music gets inside your head. Could be great to practise guided imagery to as the music is highly evocative of images as well as sound. No drugs needed here for a mind-expanding experience.

    01. Oceanic
    02. Through Gardens Overgrown
    03. Spiral Overture
    04. The Shadow of a Woman's Hand
    05. Radial Harmonics
    06. Serene Velocity
    07. Fog Structures
    08. Eternity Sunrise
    09. Harmonia Mundi
    10. City of Endless Stairways
    11. In Rising Light
    12. Metanym


  5. #374
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    YES - the world is live 3 CD RHINO RECORDS 78234 VERÖFFENTLICHUNG: 23.08.2005

    Yes spielen Artrock. Die Band entsteht 1968 in London, als der Sänger/Gitarrist Jon Anderson (geb. 25. Oktober 1944) und der Bassist Chris Squire (geb. 4. März 1948) beschließen, gemeinsam Songs zu schreiben. Zusammen mit Peter Banks (g), Tony Kaye (org) und Bill Bruford (dr) geben sie schon kurze Zeit später ihr Debut-Konzert im Londoner "Marquee Club" und bestreiten als Support Act das Abschiedskonzert von Cream. Mit ihren anspruchsvollen Kompositionen und Texten versuchen sie, "das Publikum zum Denken zu bringen". Dieser Anspruch fällt in der vom Vietnamkrieg und der Hippie-Bewegung geprägten Zeit natürlich auf fruchtbaren Boden.

    Die hohe Fluktuation, von der die Band bis heute gekennzeichnet ist, beginnt schon zwei Jahre nach ihrer Gründung. 1970 ersetzt Steve Howe (g) den ausscheidenden Peter Banks, 1971 tritt Rick Wakeman (keyb) an die Stelle von Tony Kaye, 1972 wird auch der Drummerstuhl neu besetzt. An die Stelle von Bill Bruford kommt Alan White, der bis dahin bereits mit John Lennon, George Harrison und Joe Cocker zusammen gearbeitet hat. Besonders Rick Wakeman beeinflusst in dieser Zeit durch die Beherrschung nahezu aller Tasteninstrumente den Sound und die Songs von Yes. Synthesizer, Mellotron und andere damalige Tastenexoten prägen das Klangbild von Yes, bis er 1973 die Band verlässt. Ein eindrucksvoller Beweis für seinen Input ist das Album "Yessongs", das einen Höhepunkt in der Yes-Historie darstellt. Während Rick anschließend eine ansehnliche Solo-Karriere startet, ist Rest-Yes auf Dauer nicht mit seiner Nachfolge Patrick Moraz zufrieden. Nach der Welttour 1976 feuern sie den Schweizer und holen sich Wakeman in die Band zurück.
    Zusammen spielen sie "Going For The One" und "Tormato" ein. 1979 jedoch steigt Wakeman erneut aus, um weiter an seiner Solo-Karriere zu basteln. Mit ihm geht Jon Anderson. Yes verliert damit seine typische Stimme und erhält sie erst 1983 wieder, als die Band von Trevor Horn für das Album 90125 wiederbelebt wird. Mit der Singleauskopplung "Owner Of A Lonely Heart" landen sie ihren einzigen internationalen TopTen-Hit. Neben Trevor Rabin an der Gitarre ist auch Jon Anderson wieder mit von der Partie, und so ist die anschließende Tour 1984 ein voller künstlerischer und finanzieller Erfolg. Inzwischen nicht mehr zur Besetzung gehört Chris Squire, das ehemalige Gründungsmitglied. Da er aber die Rechte an dem Namen Yes hält, vereitelt er 1988 eine weitere Reunion unter dem bekannten Markennamen. Die Formation ist gezwungen ihre Comeback-LP unter dem Namen Anderson, Bruford, Wakeman und Howe zu veröffentlichen, was ihren Erfolg aber in keinster Weise beeinträchtigt.

    1991 versöhnen sich die Ehemaligen mit den Aktiven und produzieren die Wir-verstehen-uns-wieder-CD "Union". Leider verstehen sie sich dann doch nicht ganz so gut. In der Folgezeit kommt es zu mehreren Studio- und Livereunions in unterschiedlichen Besetzungen. Mit dem Doppelalbum "Keys To Ascension" (1996) ist laut Wakeman ein kritischer Punkt erreicht: "Die nächsten zwei Jahre werden hart für uns, sie werden über die Zukunft von Yes entscheiden. Wenn sich die Leute, die wir erreichen wollen, von uns abwenden, ist es Zeit, das Kapitel Yes abzuschließen".

    Die kollektive Yes-Abwendung bleibt aus, das dicke Buch wird weiter geschrieben. 2001 melden Yes sich mit "Magnification" ein weiteres Mal zurück. Larry Groupé, international gefragter Dirigent und Komponist, ist begeistert: "Die Zusammenarbeit mit Yes ist für mich die Erfüllung eines jahrelangen Wunschtraumes, Ich betrachte die Band von je her als die wahren Lehrmeister von orchestralem Rock. Die Arbeiten an diesem Album waren eine der größten kreativen Herausforderungen, an denen ich jemals beteiligt war."

    CD 1:

    01. Then - BBC 1970
    02. For Everyone - BBC 1970
    03. Astral Traveller - Gothenburg 1971
    04. Everydays - Gothenburg 1971
    05. Yours Is No Disgrace - London 1971
    06. I've Seen All Good People - London 1971
    07. America - London 1971
    08. It's Love - London 1971

    CD 2:

    01. Apocalypse - Detroit 1976
    02. Siberian Khatru - Detroit 1976
    03. Sound Chaser - Detroit 1976
    04. Sweet Dreams - London 1975
    05. Future Times/Rejoice - Oakland 1978
    06. Circus of Heaven - Oakland 1978
    07. The Big Medley - Inglewood 1978
    a) Time And A Word
    b) Long Distance Runaround
    c) Survival
    d) The Fish (Schindleria Praematurus)
    e) Perpetual Change
    f) Soon
    08. Hello Chicago - Chicago 1979
    09. Roundabout - Chicago 1979

    CD 3:

    01. Heart Of The Sunrise - Oakland 1978
    02. Awaken - Chicago 1979
    03. Go Through This - New York 1980
    04. We Can Fly From Here - New York 1980
    05. Tempus Fugit - New York 1980
    06. Rhythm Of Love - Houston 1988
    07. Hold On - Houston 1988
    08. Shoot High, Aim Low - Houston 1988
    09. Make It Easy/Owner Of A Lonely Heart - Houston 1988


  6. #375
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    STATUS QUO - the party ain´t over yet SANCTUARY SANCD 389 VERÖFFENTLICHUNG: 12.09.2005

    Sanctuary Records are delighted to announce the Worldwide signing of Status Quo, who have sold over 100 million records in a 40 year long career.

    Status Quo will release a new album in September 2005 to coincide with the launch of their 40th Anniversary celebrations. The band is currently in the studio recording with producer Mike Paxman.

    Sanctuary Records Worldwide CEO Joe Cokell commented, "It is great to have a band of Quo's stature on the label, and we look forward to working with them throughout the campaign."

    Sanctuary Records Senior VP of A&R John Williams added, " No group has accumulated more UK hits or has a wider Top 20 chart span, and only The Beatles and Rolling Stones can better their tally of Top 20 albums. We are thrilled that they have reunited with the home of their first hits, and we look forward to rocking all over the world with them."

    Simon Porter, Status Quo manager said, "After a relationship with Universal spanning more than thirty years, we're delighted to be joining Sanctuary for Quo's 40th anniversary campaign. It is the start of an exciting new era for Quo and we're looking forward to building on the renewed success that the band has enjoyed in recent years."

    The band's 40th Anniversary tour commences in Germany on Sept 23rd, with a major 34 date UK tour during November / December, sponsored by Kit Kat, which includes Quo's 40th appearance at Wembley on Dec 17th. The band will also be making a special guest appearance in ITV's Coronation Street during the autumn.

    01. The Party Ain’t Over Yet
    02. Gotta Get Up And Go
    03. All That Counts Is Love
    04. Familiar Blues
    05. The Bubble
    06. Belavista Man
    07. Nevashooda
    08. Velvet Train
    09. Goodbye Baby
    10. You Never Stop
    11. Kick Me When I’m Down
    12. Cupid Stupid
    13. This Is Me


  7. #376
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    VIOLENT FEMMES - bbc live HUX RECORDS HUX65 VERÖFFENTLICHUNG: 02.08.2005

    14 tracks recorded live in concert by BBC Radio 1 at The Town & Country Club, London, July 7th 1991. Includes a great version of their classic 'Blister In The Sun'. The accompanying 12-page booklet includes comprehensive liner notes, rare photographs and full recording details. Hux Records. 2005.

    In den Playlisten der Indie-DJs dieses Planeten hält sich seit 1983 hartnäckig ein Song, der immer noch so verdammt frisch und rotzig klingt, als wären die Jahre nie ins Land gezogen. Die Rede ist von "Blister In The Sun", dem ersten Track des Debüt-Albums der Violent Femmes aus Milwaukee. Der Name leitet sich vom in Milwaukee gängigen Ausdruck 'Femmes' für Weicheier her. Sie sind somit randalierende Weicheier.
    Ihr minimalistischer, mit Folk-Versatzstücken und Country-Sprengseln versehener Sound hat bis heute nichts von seinem Charme verloren. Nicht nur das ist bemerkenswert. Als bislang einzige Band der Welt haben sie den seltsamen Rekord aufgestellt, eine Platinplatte auf der Habenseite verbuchen zu können, die niemals in den Top 200 Billboardcharts der USA aufgetaucht ist ("Violent Femmes").
    Chrissie Hynde, die Frontfrau der Pretenders, fungiert in der Bandgeschichte der Femmes als Geburtshelferin. 1982 hört sie sie auf der Straße vor einem Kino musizieren und engagiert sie vom Fleck weg als Support Act ihrer eigenen Gruppe für den Gig in Wilwaukee. Sänger/Gitarrist Gordon Gano, Bassist Brian Ritchie und Schlagzeuger/Percussionist Victor De Lorenzo sind die Gründungsmitglieder, die sich Anfang der Achtziger etwas unfreiwillig aufmachen, ihre Musik im Verbund mit ihren erstklassigen und satirischen Texten unters Volk zu bringen. Bald nach der Geschichte mit Hynde leiht sich Victor von seinem Vater geschwind 10.000 $, um die Studiokosten zu finanzieren. Das einzige Label, das ihnen einen Deal anbietet - Slash Records - weigert sich nämlich, einen Vorschuss rauszurücken.

    Die Single "Gone Daddy Gone" - ein ähnlicher Brecher wie "Blister In The Sun" verpasst um Haaresbreite den Einstieg in die Charts ihrer Heimat. Besser ergeht es dem zweiten, von Talking Heads-Keyboarder Jerry Harrison produzierten Album "Hallowed Ground", das im Vereinigten Königreich 1984 bis auf Platz 36 vordringen kann. Die Violent Femmes wenden sich hier noch stärker traditionellem Folk zu, wohingegen "Blind Leading The Naked" (1986) ziemlich variabel gestaltet ist und mit einem netten Cover des T-Rex-Songs "Children Of The Revolution" und dem Brüller "Old Mother Reagan" glänzen kann.

    Im Anschluss gehen die Femmes erst einmal getrennte Wege. Gordon Gano nimmt zusammen mit dem Gospel-Projekt The Mercy Seat sein erstes Solo-Album auf, während Brian Ritchie mit gleich mit deren drei aufwarten kann, bevor 1989 mit "3" Neues der Violent Femmes zu berichten gibt. Nach der 93er Compilation "Add It Up (1981-1993)" nimmt Schlagzeug-Virtousenminimalist Victor De Lorenzo seinen Hut und wandelt fortan auf den Solo-Pfaden, die er bereits zwei Jahre zuvor mit "Peter Corey Sent Me" in Angriff genommen hatte. Guy Hoffmann trommelt daraufhin 1994 das erste und gleichzeitig letzte Majorlabel-Album für Elektra ein ("New Times").

    Seinen Schaffensdrang hat das Trio auch im neuen Jahrtausend noch nicht verloren, wie "Freak Magnet" und das nur über das Internet im MP3-Format vertriebene "Something's Wrong" beweist.

    01. Look Like That
    02. Promise
    03. Out The Window
    04. Country Death Song
    05. Prove My Love
    06. Fat
    07. Flamingo Baby
    08. Good Feeling
    09. Ugly
    10. Gimme The Car
    11. Blister In The Sun
    12. American Music
    13. Kiss Off
    14. Life Is A Scream


  8. #377
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    ALICE COOPER - live at cabo wabo ´96 EMI 3349932 VERÖFFENTLICHUNG: 15.08.2005

    Wer glaubt, dass der Shockrock eines Marilyn Manson oder exaltierte Bühnenshows diverser Metal-Bands neu oder originell wären, sollte mal einen Blick zurück in die Vergangenheit werfen. Künstliches Blut, gruselige Effekte oder schnöde Schlangen gehen nämlich auf einen Herrn, der im bürgerlichen Leben als Vincent Damon Furnier durchs Leben spaziert, zurück. Der Name Alice Cooper ist zu Beginn lediglich ein Bandname, den nach dem Split der ersten Formation der Alice Cooper Gruppe Vincent einfach für sich und seine Solo-Karriere adaptiert.

    Zur Welt kommt er am 4. Februar 1948 in Detroit/Michigan als Sohn eines evangelischen Pfarrers. Nach seiner Schulzeit an der Cortez High School in Arizona studiert er an der Kunstakademie, wo er Bilder mit einer dunklen Atmosphäre malt, obwohl er nach eigenen Aussagen doch eher eine Frohnatur ist. Ehe er seine düstere Seite zur Profession macht, verlebt er eine typische amerikanische Jugend. So ist er zum Beispiel Mitglied der Laufmannschaft der Schule und bricht den Rekord in Phönix über die 26-Meilen-Strecke. In den frühen Sechzigern gründet er seine erste Band namens Earwigs (deutsch für Ohrwürmer). 1965 benennen sie sich in The Spiders um und spielen auch ab und an als The Nazz (nicht zu verwechseln mit Todd Rundgrens Nazz) in Clubs. Diese Formation nimmt ein paar Singles auf, die sie in Arizona zu lokalen Halb-Prominenten machen, mehr aber auch nicht. 1966 erfolgt die Geburt der Band, die sich Alice Cooper nennt. Legenden zufolge hat Furnier den Namen von einer Frau gleichen Namens, die im 17. Jahrhundert als Hexe auf dem Scheiterhaufen endet und deren Reinkarnation er angeblich sein soll. Das Line-Up der Band besteht in jenen Tagen aus Sänger Vincent, Schlagzeuger Neil Smith, Dennis Dunaway (Bass) und Glen Buxton (Gitarre). Zusammen ziehen sie nach Kalifornien, wo die Post abgeht. Dort treffen sie Frank Zappa, der die Combo als "die schlechteste Band LAs" bezeichnet und sie folgerichtig für sein Label Straight Records unter Vertrag nimmt.
    Das erste Album "Pretties For You" erscheint 1969, "Easy Action" folgt ein Jahr später, ohne auch nur ansatzweise etwas reißen zu können. Besser gesagt: kein Schwein interessiert sich für Alice Cooper. Nach erfolglosen zwei Touren beenden Zappa und die Band ihre Zusammenarbeit.

    Um nicht in Vergessenheit zu geraten, ziehen sie wieder in Vincents Heimatstadt Detroit um und hausen dort einige Zeit zusammen auf engstem Raum in einem Hotelzimmer. Ein gewisser Bob Ezrin, der später einmal Megastars wie Kiss, Pink Floyd, Peter Gabriel, Aerosmith und Rod Steward produziert, wird auf die Band aufmerksam. Die seltsamen Kostüme, die sie auf der Bühne tragen, sowie ihr aggressives Auftreten reizen ihn. Unter seiner Regie spielen sie 1971 das Album "Love It To Death" ein, und endlich klappt's auch mit den Charts. Der Sound gerät heavier und kompromissloser. Die Scheibe geht in Großbritannien und den USA in die Top 20, genau so die Single "I'm Eighteen".

    Der Erfolg ermöglicht es der Band, auf ihre Bühnenshow noch ein paar Pfund draufzupacken. Ab jetzt rollen Köpfe, schlängeln Boa Constrictors um die Wette, sorgen Monster und Riesenspinnen für Nervenkitzel. Vor allem die rituelle Bühnen-Selbsttötung Coopers erregt natürlich die Aufmerksamkeit des Establishments, das in Alice Cooper eine Gefährdung der Jugend sieht. Bessere Promotion kann sich kein Musiker wünschen, und so flutscht es jetzt erst richtig. Dem im gleichen Jahr erscheinenden und vergoldeten "Killer" folgt "School's Out", das zum internationalen Durchbruch der Band avanciert. Die gleichnamige Single ist ihr erster Nummer eins-Hit (Großbritannien), und auch in den Staaten können sie abräumen. Alice Cooper sind mittlerweile Garanten für Hits. Nach dem Album "Muscle Of Love" löst sich die Band jedoch auf. Dunaway und Smith gründen die Billion Dollar Babies, deren Platte "Battle Axe" floppt. Vincent nutzt die Tatsache, dass jeder in den Staaten nach Gutdünken seinen Namen ändern kann, und nimmt das vorherige Bühnen-Pseudonym als offiziellen Namen an.

    1974 gerät Alice ungewollt in die Schlagzeilen, nachdem ein Fan einen seiner Bühnentricks nachstellt und dabei umkommt. Mit den neuen Mitmusikern Steve Hunter, Dick Wagner (beide Gitarre), Penti Glan (Schlagzeug), Prakesh John (Bass) und Joseph Chrowski (Keyboards) nimmt er 1975 "Welcome To My Nightmare" auf. Die Platte markiert den letzten kreativen Höhepunkt, denn danach geht es bergab. Seine Popularität sinkt, und sein mittlerweile immenser Alkohol-Konsum zieht immer wieder Aussetzer nach sich. Die opulenten Bühnen-Shows dienen dabei nur noch dazu, die fehlenden Ideen zu übertünchen. Es dauert bis 1978, ehe er sich dazu entschließt, einen Entzug zu machen. Die Erfahrungen in der Anstalt finden auf dem im selben Jahr auf den Markt kommenden "From The Inside" ihre musikalische Verarbeitung.

    Mittlerweile gilt Cooper als Anachronismus, der den Zug verpasst zu haben scheint. Lediglich in der Punk-Szene findet er nach wie vor Anhänger. Bevor er die Flinte jedoch ganz ins Korn wirft, legt er eine Pause ein und sammelt seine Kräfte neu. 1986 steigt er wieder aus der medialen Versenkung auf. Zusammen mit Gitarren-Muskelberg Kane Roberts kehrt der mittlerweile als Kult-Star anerkannte Alice Cooper auf die internationale Bühne zurück. Die Wiederkehr erleichtert ihm die Single-Auskopplung "He's Back (The Man Behind The Mask)", die im sechsten Teil der "Freitag, der 13."-Serie als Titellied zu hören ist. Insgesamt vier Hitsingles wirft die Scheibe ab, und Alice steht wieder mittendrin im Zirkus. Für die Tour des ebenfalls erfolgreichen "Raise Your Fists And Yell" investiert er über 100.000 Dollar, um eine spektakuläre Performance bieten zu können. Headliner-Gigs auf Festivals sind der Lohn der Arbeit. Cooper spielt jetzt vor einer neuen Generation von Fans, die zum großen Teil noch nicht geboren war, als er seine ersten Meriten einfuhr.

    Den kommerziellen Höhenpunkt seines Comebacks erreicht er jedoch erst 1989. Zusammen mit Hit-Garant Desmond Child schreibt er an "Trash". Auf dem Album ist zahlreiche Prominenz zu Gast, wie zum Beispiel Jon Bon Jovi, Steven Tyler und Joe Perry. Zum ersten Mal seit 1977 kann Cooper sich in den Top Ten platzieren. Mit vier Single-Auskopplungen und dem entsprechenden Rummel um seine Person ist Alice Cooper angesagter als je zuvor. Die Renaissance des Cooperismus' gestaltet sich äußerst ertragreich. Gold- und Platin-Scheiben purzeln im Dutzend und helfen ihm, seinen Kultstatus zu festigen. Auch wenn er in den folgenden Jahren trotz guter Alben nie wieder an diesen Reibach anknüpfen kann, so kann sich Cooper doch einer großen Anhängerschar sicher sein.

    Beim 94er Output "The Last Temptation" wendet sich Alice vom Mainstream-Hardrock der vorigen Platten ab. Mit einem Marvel-Comic, der der Erstauflage beiliegt, überzeugt der Rundling nicht nur musikalisch. Mit dem Doppelpack "Brutal Planet" und "Dragon Town" packt er die Industrial-Keule aus. In ungewohnt deftige Klänge kleiden sich die pessimistisch bis apokalyptisch gehaltenen Lyrics des Masters Of Horror.

    2003 richtete sich Alices Blick wieder in die Vergangenheit. Beim Album "The Eyes Of Alice Cooper" entdeckt er den alten Cooper aus den 70ern wieder. Entsprechend Rock'n'Roll-lastig fällt es aus. Nach wie vor scheint dem Urvater des Schockrocks die Energie nicht auszugehen. Die x-te Welttournee absolviert er mit der Routine eines ganz Großen und der Begeisterung eines Junggebliebenen.

    01. School's Out
    02. Under My Wheels
    03. I'm Eighteen
    04. Desperado
    05. Lost In America
    06. Teenage Lament '74
    07. I Never Cry
    08. Poison
    09. No More Mr Nice Guy
    10. Welcome To My Nightmare
    11. Only Women Bleed
    12. Feed My Frankenstein
    13. Elected
    14. Is Anyone Home


  9. #378
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    UB 40 - reasons EMI VERÖFFENTLICHUNG: 22.08.2005

    CD-SINGLE (DEPD60):

    01. Reasons (Radio Remix)
    02. Reasons (Dub)

    MAXI-CD (DEPX60):

    01. Reasons (Radio Remix)
    02. Reasons (Dub)
    03. One Woman Man


  10. #379
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    DAVID BOWIE - serious moonlight live RAJON AUSTRALIA CDR0510 VERÖFFENTLICHUNG: 09.09.2005

    17-track CD album featuring live recordings from this remarkable show which marked the release of one of Bowie's most successful albums to date, Let's Dance. Visiting 15 countries and producing over 95 performances, the tour shattered box office records in every city and has come to be known as one of the most important rock events in the history of the music genre.

    01. LOOK BACK IN ANGER
    02. HEROES
    03. WHAT IN THE WORLD
    04. GOLDEN YEARS
    05. FASHION / LET'S DANCE
    06. BREAKING GLASS
    07. LIFE ON MARS
    08. SORROW
    09. CHINA GIRL
    10. SCARY MONSTERS
    11. REBEL REBEL
    12. WHITE LIGHT, WHITE HEAT
    13. STATION TO STATION
    14. ASHES TO ASHES
    15. SPACE ODDITY
    16. YOUNG AMERICANS
    17. FAME


  11. #380
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    SPEAR OF DESTINY - in concert / do you believe in westworld? 2 CD & DVD RECALL / SECRET RECORDS SBOX014 VERÖFFENTLICHUNG: 15.08.2005

    Let’s face it – in nowhere but Britain could a band like Spear of Destiny have surfaced and survived. In that broad grey twilight which spans UK rock’s no man’s land between all-out pop glamour and the blood and iron hues of Gothdom and Metal, a thousand dark and different ideas have found a musical voice during the 20th century’s last two decades. When we think of Spear of Destiny we think of imagery. It is encapsulated in the angular, European visage of the band’s leader, Kirk Brandon.
    Their album covers, with their Cyrillic graphics and strong, propaganda art styles, hark back to another time. As the pop world around them shifted and changed between sequins and make-up, strange trousers and rolled-up jacket sleeves, S.O.D. dared to be different with a music, lyrical approach and a look which crow-barred its way into your consciousness with a Spartan strength, courting controversy along the way.
    Spear of Destiny have their roots where so much of today’s good popular music was germinated – the punk explosion. They began back in 1978, even before the Iron Lady had ascended her regal throne, then known as The Pack, knee deep in the chaotic period of punk anarchy. The line up then was Kirk Brandon, with guitarists Jon and Simon Werner, from Canada, and Scottish drummer Rath Fae Beith. Their aggressive stand and lyrical approach represented the world they lived in at that time; they were young men, struggling in the squats of South London in a grim period of political history which only promised worse to come. The Pack ended their short, vibrant career as they had begun, in Clapham, and although their last gig at the 101 Club had been a complete sell-out, the record industry had avoided them like the plague.
    And so was born the new line-up, uncompromisingly titled Theatre of Hate. Music journos around Europe never quite knew what to make of it all. What were TOH about? What was all this revolutionary imagery, and why were fans from Sheffield to Stuttgart hanging on this band’s every word? Perhaps there was something in the band’s name which the cynical music press could get a handle on, yet try as they may, no-one managed to fit Kirk’s hard-working outfit into a musical pigeon hole. They were huge in Scandinavia, and during the three years of TOH’s existence, they played a storming 400 gigs, with albums He Who Dares Wins (1981, produced by The Clash’s Mick Jones), hitting number 15 in the NME charts in April 1981, with Westworld doing the same in April 81 and Revolution entering the top 40 in August 1984. By this time Kirk Brandon had become a pop icon throughout Europe, where his face could be seen on the cover of magazines throughout the continent.
    Yet as the Theatre of Hate project waned, its leader, along with bassist Stan Stammers, was about to surprise the music world yet again with his next undertaking. This time the pop pundits would have something to get their teeth into – yet they still failed to identify the flavour.
    Spear of Destiny fans need no educating as to the origin of the band’s name. But for the uninitiated, it goes like this.
    The history of Christianity tells us that as Jesus was dying on the cross, one of the Roman centurions by the name of Longinus, ( a German) who was on duty at the scene, plunged his spear into Christ’s side. The spear became a religious artefact possessing all the mythical magic of the Grail itself, and over the centuries has been rumoured to have changed hands among the many European and eastern kings and emperors. The legend which has built up around the ‘Spear of Destiny’ – that he who owns it has the power of good or evil - largely came from a best-selling book of the same name by the late Trevor Ravenscroft, in which he tells us that when Hitler conquered Austria he purloined the spear (yes, it does exist) from a museum, the Hofburg, and took it to Nuremburg. The next man to get his hands on it was the US Army’s Gerneral Patton, shortly before Hitler’s suicide. The artefact is now back in the Hofburg.
    That’s the end of the history lesson – except that Kirk Brandon did have a very interesting meeting with Spear of Destiny author Trevor Ravenscroft before his death. It needs no stretch of the imagination to realise that the quasi-intellectual scribes of the early UK 80s music scene were going to have a field day with this. Yet to Kirk Brandon and his legions of fans, the combined forces of hackery were water off a duck’s back. Spear Of Destiny forged on and built strongly on Theatre of Hate’s brush with success. The early recordings, on the SS label (which became Burning Rome), did well, and by April 1983 SOD had signed to Epic and their album, The Grapes of Wrath slammed straight into the album charts at number 23 on the last day of the month. TOH had been the messengers; Spear of Destiny were the message, and that message was success. For the next four years they would repeat the achievement. For a couple of months, April and May 1984, their album, One Eyed Jacks, its title taken from a 1961 Marlon Brando movie, lodged firmly in the charts to rub shoulders with the likes of Rush and the Eurythmics. This unstoppable rhythm continued in the autumn of 1985 when the album World Service beat the previous release by this time getting into the NME top five. Although there was a two year break, May 1987 saw not one but two Spear of Destiny albums bouncing into the best sellers. First came a compilation, S.O.D. – The Epic Years, which entered the chart in the lower end of the top fifty and then climbed steadily, to be followed shortly by the highly successful Outland, which sold steadily for weeks alongside The Epic Years. However, in the midst of this success Kirk was suddenly diagnosed with a rare blood disorder. As he recalls; “After all that hard slog and progress, it was a real knock-back. It also meant cancelling our appearance at the Reading Festival”. Yet there were still records to release. By now the band were on the Virgin label, and The Price You Pay saw them back on the chart yet again in October 1988. They had already got their act over to a lot of new fans back in 1987 when they supported U2 at a crowded Wembley Stadium, which was followed by a sell-out concert at the Hammersmith Odeon.
    Throughout all this varied album success SOD’s accomplishment in the singles market was every bit as impressive. It began with The Wheel in June 1983 and peaked after ten chart singles with So In Love With You in 1988. So with five hit albums and ten hit singles in the space of less than half a decade, Spear Of Destiny had achieved more than enough to guarantee their place in British and European pop history.
    Today Kirk Brandon’s life is as creative and busy as ever. Throughout the 1990’s and into the new millennium the band’s live output has made for a clutch of fine CDs and their studio work continues to reach more mature, artistic heights. Recent albums such as 1997’s Religion and Volunteers in 2000 have further enhanced their strong reputation. Perhaps the secret is that Spear Of Destiny are not a ‘band of their time’; like most creative acts they continue to develop, not only keeping their old fans but regularly adding new blood to an army of SOD enthusiasts. As to what Kirk Brandon has up his capacious sleeve for us next is anyone’s guess – so watch this space!

    CD 1:

    - Live At The Forum 1988

    01. Dreamtime
    02. Tinsletown
    03. Once In Her Lifetime
    04. Radio Radio
    05. Young Men
    06. Soldier Soldier
    07. Pumpkin Man
    08. Never Take Me Alive
    09. The Price
    10. Land Of Shame
    11. (Do You Believe) In The Westworld ?
    12. Mickey
    13. Liberator

    CD 2:

    - Live On Tour 1997

    01. Mile In My Shoes
    02. Prison Planet
    03. Land Of Shame
    04. Omen Of The Times
    05. X
    06. Communication Ends
    07. Never Take Me Alive
    08. Rainy Day
    09. Futureworld
    10. Brave New Soldiers
    11. Slayride
    12. Liberator
    13. Rainmaker
    14. Soldier Soldier

    DVD:

    - Exclusive Interview with Kirk Brandon, duration 48 mins approx.


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