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Paul Young - Howard Jones - Nik Kershaw

Erstellt von musicola, 11.02.2003, 18:33 Uhr · 16 Antworten · 2.344 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von lapje luum

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    Krupunderstab postete
    Ich kann mich noch an das krude Geseihere von Marian Gold vor Veröffentlichung der 2.Alphaville LP
    erinnern .
    Welche von "Prostitute" abgesehen musikalisch gesehen das beste Album war...wobei "Forever Young" bei mir immer noch die Nummer 1 (Album generell) ist...hat aber eher sentimentalen Wert..:-)

  2.  
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  3. #12
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    musicola postete
    Was glaubt ihr, haben die drei falsch gemacht, dass ihre Karrieren nach relativ
    kurzer Zeit des Erfolges sich so zum "schlechten" (betrifft jetzt nur die Charts, da sie ja noch immer Musik machen) drehte, während bspw. eine Madonna, ein Phil Collins oder ein George Michael noch immer ganz oben mit dabei sind?
    Madonna hat sich halt immer frech gegeben! 5ex sells!

    Phil Collins hat vielleicht bis heute immer noch Bonuspunkte durch Genesis (und kennt dadurch natürlich das Geschäft schon seit ewigen Zeiten!).

    George Michael hat vor dem Wham-Aus schonmal vorsichtig angetestet, ob er als Solo-Künstler Erfolg haben könnte (Careless Whisper).

    Was bei Nik, Howard und Paul falsch gelaufen ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich fand die Singles nach den großen Hits als Teenager auch nicht berauschend! Mit ihren heutigen musikalischen Ergüssen habe ich mich bisher nicht auseinander gesetzt, aber wenn man erstmal den "kommerziellen Totalschaden" erlitten hat, wird es recht schwer, bei der Industrie noch punkten zu können!

    Sie können ihre Alben vielleicht noch veröffentlichen, aber die Promotionarbeit der Plattenfirmen scheint gleich Null zu sein, denn ich bekomme davon nichts mit und ich blätter ziemlich viele Musikzeitungen durch.

    Merkwürdig, dass in Folge des 80er-Revivals da noch keine Plattenfirma die Jungs rekrutiert hat???

  4. #13
    Benutzerbild von Dazzle

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    604
    @Nikfan,
    also wenn Du anno '89 erst 9 Jahre jung warst,
    dann hast Du ja die Zeit seiner grössten Hits gar nicht bewusst mitbekommen,
    und bist trotzdem ein Fan.
    Da sag ich mal:
    Das hört man(n) gern!

  5. #14
    Benutzerbild von digi

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    43
    hallo!

    nur mal ein beispiel, warum nik kershaw nicht mehr in den charts auftaucht, phil collins aber doch!
    eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es weiss.
    nik kershaw hat vor ca. 3 jahren in einem interview gesagt, dass er die 80er hasse. sogar seine eigene musik. er musste sie so machen, weil es aktuell war, und er nur mit diesem style berühmt wurde. dann waren die 80er out, er hatte einen namen, und wollte irgendwann seinen eigenen style machen. das wollte aber keiner so richtig hören, weil es eine ganz andere richtung einschlug! naja, er kann davon leben, aber die fans haben grösstenteils gewechselt. er ist viel anspruchsvoller geworden, weil das mehr zu ihm passt. er sagte, er hätte mit den 80ern abgeschlossen, und möchte daran nicht erinnert werden ( genauso sagt es ja auch NENA, die dabei aber vergessen, das sie dadurch überhaupt erst berühmt geworden sind, und nicht wie wir am fliessband arbeiten müssen ).
    anders ist es bei PHIL COLLINS. er bringt in regelmässigen abständen lieder heraus, die teilweise heute sogar in die 80er passen. seine lieder sind alle zeitlos ( fast alle ). und wenn er mal nicht in den charts auftaucht ( was äusserst selten der fall ist ), dann macht er zufällig an irgendeinem soundtrack mit, und steht wieder ganz oben da. seine musikstrategie ist echt klasse.

    zudem möchte ich aber auch noch sagen, dass NIK KERSHAW, oder HOWARD JONES oder CYNDIE LAUPER alle obergenial waren, und für 80er fans noch sind.
    gearde NIK und CYNDIE verdienen doch schon alleine durch ihre alten hits noch ein menge, wenn sie im radio gespielt werden, oder auf einem sampler kommen.

    digi

  6. #15
    Benutzerbild von waschbaer

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    Aber Howard Jones ist immer noch aktiv. Erst vor ein paar Wochen habe ich ihn in der Olympiahalle München gesehen, als er auf der Tournee von Nena and friends mit dabei war. Ich glaube, die beiden haben sich bei der Nokia Night of the proms im Jahre 1999 kennengelernt.

    immerhin hat Howard What is love? und No one is to blamespielen können. Das Publikum nahm den Auftritt mit gemischten Gefühlen. Meine Begleitung - Arbeitskollegin aus Amberg - war nicht sonderlich begeistert, weil sie sich voll und ganz auf Nena eingestellt hatte. Ich hingegen fands recht originell.

    Ansonsten findet Howards CD Live acoustic America schon desöfteren Eingang in meinen CD-Player. Habe ihn selber auch vor knapp zwei Jahren in München im Babylon gesehen. War ein echt guter Auftritt.

    Ansonsten hat er mit Angels and lovers 2002 noch eine neue Scheibe rausgebracht, mit der er aber bei uns wieder einmal nicht den gewünschten Erfolg hatte.


  7. #16
    Benutzerbild von musicola

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    angels and lovers is im Prinzip schon alt, die CD wurde 1997 ausschließlich
    in Japan bereits veröffentlicht. Ich glaube ein oder zwei Songs davon haben es dann 1999 auf das Album "people" geschafft.

    musicola

  8. #17
    Benutzerbild von plattenboss

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    208
    Hallo,

    die Gemeinsamkeiten zwischen den 3 Künstlern kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

    Nur bei Kershaw und Jones gibt´s erhebliche Parallelen:

    Beide sind erfolgreich Songwriter. Beide produzieren andere Bands, Musiker.

    Bei Paul Young sieht´s doch erheblich anders aus.:

    Nahezu alle grossen Erfolge von Young sind Coverversionen von alten Titeln der Motown Aera oder aus anderen Msuikbereichen. Meines Wissens hat er sich nie selbst produziert. Noch produziert er andere. Noch hat er erfolgreich eigene Songs geschrieben.

    Das hab´ ich jetzt nicht recherchiert. Da ich aber nicht allwissend bin lass´ ich mich gerne korrigieren. Bin lern- und kritikfähig ;-)

    Noch ein Wort warum diese Künstler heute nicht mehr so erfolgreich sind wie sie´s mal waren: Jeder Künstler hat ein natürliche Lebenslinie des Erfolges. Wenn der Erfolg überdurchschnittlich lang sein soll (Stones, Depeche Mode, Dylan, Ärzte uvm) dann ist es unerlässlich das ein Kultstatus mit solider Fanbasis aufgebaut wird.

    So etwas kann man langfristig dummerweise nicht planen. Wenn überhaupt gelingt dies planbar immer nur über einen kurzen Zeitraum.

    Authenzität und Alleinstellungsmerkmale sind dabei wichtige Kriterien.

    Da war wohl bei den genannten zu wenig langlebige Substanz. Aber damit stehen sie in einer langen Reihe...

    Trotzdem will ich die highlights ihrer Aufnahmen keinesfalls missen.

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