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Plattenkritiken...!

Erstellt von Heinzi, 10.09.2002, 19:54 Uhr · 32 Antworten · 2.808 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von Overpower

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    Da würd ich aber eher diese empfehlen :

    Dirty Dancing (The Collector's Edition) [DOPPEL-CD] [SOUNDTRACK] [ORIGINAL RECORDING REMASTERED]



    1. The Ronettes: Be my baby
    2. Tom Johnston: Where are you tonight
    3. Maurice Williams & The Zodiacs: Stay
    4. Eric Carmen: Hungry eyes
    5. Zappacosta: Overload
    6. Bruce Channel: Hey baby
    7. Mickey & Sylvia: Love is strange
    8. The Blow Monkeys: You don't own me
    9. Merry Clayton: Yes
    10. The Five Saints: In the still of the night
    11. Patrick Swayze: She's like the wind
    12. Bill Medley & Jennifer Warnes: The time of my life
    13. The John Morris Orchestra: Time of my life (instrumental version)
    14. Frankie Valli & The Four Seasons: Big girls don't cry
    15. Michael Lloyd & Le Disc: Merengue
    16. The Drifters: Some kind of wonderful
    17. Michael Lloyd & Le Disc: Johnny's Mambo
    18. The Contours: Do you love me
    19. Otis Redding: Love man
    20. The Surfaris: Wipeout
    21. Otis Redding: These arms of mine
    22. Michael Lloyd & Le Disc: De todo un poco
    23. Solomon Burke: Cry to me
    24. Michael Lloyd & Le Disc: Trot the fox
    25. The Shirelles: Will you love me tomorrow
    26. The Emile Bergstein Chorale: Kellerman's anthem
    27. The John Morris Orchestra: Time of my life (instrumental)

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von Imaginary Boy

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    Bevor das hier zu nem simplen CD-Vorschlagsthread verkommt, poste ich einfach mal ne Kritik, die ich vor ein paar Wochen für meine Homepage geschrieben hab, die hoffentlich irgendwann dieses Jahr noch online gehen wird....die CD ist nicht im Zusammenhang mit den anderen bereits geposteten zu sehen, aber da sie grad vor mir lag....da lag es nah!

    The Cure - Pornography


    „Pornography“ zeigt die pechschwarzen Gedankengänge und Phantasien des zu dieser Zeit stark drogenabhängigen Robert Smith, der damals auch sehr mit Selbstmordgedanken beschäftigt war. Diese Platte bestärkt glücklicherweise aber die weit verbreitete These, dass Krisenalben oft die besten Alben sind, die eine Band je veröffentlicht.
    Kein Zweifel: Pornography ist aus obengenannten Gründen das dunkelste, hoffnungsloseste und aggressivste Album, das The Cure (oder überhaupt eine Band) jemals herausgebracht haben. Mit dieser Gewalt ist nicht dieses dumme Rumgebrülle gemeint, wie es so gerne von Dumpfbackenbands wie „Slipknot“ oder „Korn“ in Fäkalsprache fabriziert wird, sondern wahre, ohne Umschweife dargebrachte Wut („intellektuell verifiziert“ sind hier wohl die treffenden Vokabeln). Manche Textstellen mögen plakativ klingen, so z.B. die aller erste Zeile : „It doesn´t matter if we all die....ambition in the back of a black car…“ oder später : „over and over we die…. one after the other...“; sie tun wiederum aber nur ihren Zweck, indem sie direkt zeigen, wo es auf diesem Album musikalisch und textlich langgehen wird.

    Extrem auffällig und nicht selten nervtötend ist der ewig gleiche Rhythmus der Drums (Laurence „Lol“ Tolhurst wird stellenweise von einer Drum-Maschine unterstützt). War das Schlagzeug bei den beiden Vorgängeralben noch etwas mehr im Hintergrund platziert, so zieht es sich hier wie ein roter Faden als dominierendes Instrument von vorne nach hinten durch. Ähnlich dominant sind auch die jammernden, heulenden Gitarren, die ebenso ungemein an den Nerven zerren, aber trotzdem einen Gegenpart zu den stoischen Drums bilden. Bestes Beispiel dafür ist der Opener „100 years“, der all das in Perfektion bietet; hinzukommt eine von Smith erdichtete Alptraumwelt, in welcher der Tod ständiger Begleiter ist und in jedem Satz im Unterton mitschwingt. Die Gewalt und Abneigung ist hier noch gegen sich selbst gerichtet, kippt im Verlauf der Platte aber zunehmend in Richtung Hass auf andere.
    Von Selbstmitleid und einfacher Meinungsverschiedenheit in „The figurehead“ („I can never say „no“ to anyone but you“), über simples Aus-Der-Welt-Scheiden-Wollen in „A strange day“ („and the sand and the sea grows, I close my eyes, move slowly through the drowning waves, going away on a strange day“) und Gefühllosigkeit in „Cold“ („ your name like ice into my heart“; der Songtitel ist übrigens Programm und der Song DAS Paradebeispiel für den Dark-Wave überhaupt) geht es hin bis zu blindem (?) Hass und absoluter Gewaltbereitschaft im abschließenden Titelsong („one more day like today and I´ll kill you…a desire for flesh and real blood”), dem verstörtesten und düstersten Song in der Cure-Historie. Dieses letzte Stück lässt überhaupt keine Melodie erkennen, die Stimmen sind verzerrt, von Gesang kann keine Rede sein, jedoch hört man bei jedem weiteren Durchlauf immer mehr Feinheiten raus, so dass es doch noch neben „The figurehead“ zu einem der Highlights oder vielleicht gerade zum besten Stück der Platte avanciert.

    Einen Wehrmutstropfen bietet „Pornography“ leider doch noch, denn es hat mit der Combo aus „The hanging garden „ und „The siamese twins“ unglücklicherweise genau die zwei schwächsten Titel hintereinander (wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von schwach reden kann), so dass ein kleinerer Durchhänger entsteht, der sich bei häufigerem Hören jedoch immer deutlicher bemerkbar macht und einen immer häufiger zum Drücken der Skiptaste verleitet.

    Fazit: „Pornography“ bietet einige der besten Cure-Songs ever, die ohne Weiteres jede noch so fröhliche Person runterziehen können und deshalb „Pornography“ als Einstiegsalbum für Cure-Neulinge nicht gerade empfehlenswert machen, da diese doch etwas befremdet auf so viel Aggression und Hass reagieren könnten. Trotz alledem ein Meilenstein des Dark-Wave und nicht ohne Grund das favorisierte Album eines Großteils der Cure-Fans.


    Anspieltipps:
    The Figurehead, Pornography, 100 years

  4. #23
    Benutzerbild von Heinzi

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    Mal wieder ein Geheimtipp...

    FPI Project - Compilation



    (Nicht das Originalcover)

    1. Yes, We Could!
    2. Everybody
    3. Rich In Paradise
    4. Come On And Do It
    5. Let's Go
    6. Disco This Way
    7. Feel It
    8. Risky
    9. Bette Davis Eyes
    10. Going Back To My Roots (94' RMX)
    11. Yes, We Could! (RMX)
    12. Feel It (Love RMX)



    FPI Project hatten 1990 den Riesenhit "Rich in Paradise" (deutsche Höchstplatzierung 5), welcher dem als Nachfolger von "Italo Disco" bezeichneten Stil "Italo Dance" zugerechnet wurde...
    Obwohl mit "Risky" (25) hierzulande nur ein weiterer Hit gelang, hat das Projekt aber weiter fleissig Singles veröffentlicht, welche natürlich alle auf dieser Scheibe enthalten sind...

    Der Stil der Truppe zeichnet sich aus, entsprechend der Machart ihres grossen Hits, durch eingängige, pianoartige Hooklines, tanzbare Beats und starke Vocals und verdient meines Erachtens ohne Weiteres das Prädikat "Dancemusic mit Niveau"...

    Ich möchte an dieser Stelle einen Track besonders hervorheben...

    "Bette Davis Eyes"...

    Selbstverständlich handelt es sich dabei um ein Cover des Kim-Carnes-Klassikers, welcher hier in einer umwerfenden Weise neu aufgelegt wurde und gut veranschaulicht, wie das Dancecover einer Ballade auszusehen hat...!
    Die Originalhookline wurde nahezu unverändert übernommen, der Beat ist fett, passt sich aber hervorragend in den Song ein und hat glücklicherweise - entsprechend des Erscheinungsjahres in den frühen 90ern - auch nicht die heute übliche bpm-Zahl und die Vocals sind wirklich stark, besser noch als im Original...

    Ich habe mich in diesen Song verliebt...!!!

    Jeder Liebhaber von 80er-Musik müsste ihn haben...

    Und ich hab' ihn...!

    Har! Har! Har!

  5. #24
    Benutzerbild von imperium22

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    Eh die Cd finde ich auch Klasse. Erstaunlich das das FPI Project noch jemand kennt

    War ja auf alten Italo Samplern mal mit drauf. Und hast doch auch das Orginal????

  6. #25
    Benutzerbild von Overpower

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    Oh, von "Rich In Paradise" hab ich sogar noch die Picture 12", aber das nur so am Rande.

    Mein Tip, Miracle Whip...nein, natürlich eine CD

    The Cars - Heartbeat City


    1.Hello Again
    2.Looking For Love
    3.Magic
    4.Drive
    5.Stranger Eyes
    6.You Might Think
    7.It's Not The Night
    8.Why Can't I Have You
    9.I Refuse
    10.Heartbeat City

    Für mich eines "der" 80´er Alben schlechthin.Ich konnte mich damals schon nicht dran satthören, hatte bis heute nur eijne schlechte Kopie auf Tape, welches irgendwann komischerweise in Vergessenheit geriet.

    Nachdem ich beim Stöbern bei Amazon wieder auf das Album, diesmal auf CD *lol* gestissen bin, konnte ich einfach nicht widerstehen und musste zuschlagen, ohne es zu bereuhen.

    Klasse Tonqualität, die besten Cars Songs überhaupt , eine Best Of ist eigentlich gar nicht mehr nötig, wenn man dieses Album besitzt.

    Reinhören lohnt sich auf alle Fälle, wenn man´s nicht kennt

    The Cars-Heartbeat City @ amazon.de

    Ich sach nur "Hello Again"

  7. #26
    Benutzerbild von frasier

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    Heinzel postete
    Mal wieder ein Geheimtipp...

    FPI Project - Compilation



    (Nicht das Originalcover)

    1. Yes, We Could!
    2. Everybody
    3. Rich In Paradise
    4. Come On And Do It
    5. Let's Go
    6. Disco This Way
    7. Feel It
    8. Risky
    9. Bette Davis Eyes
    10. Going Back To My Roots (94' RMX)
    11. Yes, We Could! (RMX)
    12. Feel It (Love RMX)



    FPI Project hatten 1990 den Riesenhit "Rich in Paradise" (deutsche Höchstplatzierung 5), welcher dem als Nachfolger von "Italo Disco" bezeichneten Stil "Italo Dance" zugerechnet wurde...
    Obwohl mit "Risky" (25) hierzulande nur ein weiterer Hit gelang, hat das Projekt aber weiter fleissig Singles veröffentlicht, welche natürlich alle auf dieser Scheibe enthalten sind...

    Der Stil der Truppe zeichnet sich aus, entsprechend der Machart ihres grossen Hits, durch eingängige, pianoartige Hooklines, tanzbare Beats und starke Vocals und verdient meines Erachtens ohne Weiteres das Prädikat "Dancemusic mit Niveau"...

    Ich möchte an dieser Stelle einen Track besonders hervorheben...

    "Bette Davis Eyes"...

    Selbstverständlich handelt es sich dabei um ein Cover des Kim-Carnes-Klassikers, welcher hier in einer umwerfenden Weise neu aufgelegt wurde und gut veranschaulicht, wie das Dancecover einer Ballade auszusehen hat...!
    Die Originalhookline wurde nahezu unverändert übernommen, der Beat ist fett, passt sich aber hervorragend in den Song ein und hat glücklicherweise - entsprechend des Erscheinungsjahres in den frühen 90ern - auch nicht die heute übliche bpm-Zahl und die Vocals sind wirklich stark, besser noch als im Original...

    Ich habe mich in diesen Song verliebt...!!!

    Jeder Liebhaber von 80er-Musik müsste ihn haben...

    Und ich hab' ihn...!

    Har! Har! Har!
    Hi,

    kann es sein, dass es von "Rich in Paradise" zwei verschidene Versionen gibt?

    Ich hab so ne Dance-Nummer, die "Rich in Paradise(Going back to my Roots)" heisst, es muss aber noch ne andere Version geben.

    Ist Back to my Roots eine Abwandlung von Rich in Paradise?



    Danke

  8. #27
    Benutzerbild von bamalama

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    @ FRASIER

    rich in paradise gab´s tatsächlich von verschiedenen interpreten - die bekanntesten kamen von F.P.I. PROJECT und von HONESTY 69.

  9. #28
    Benutzerbild von frasier

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    Danke, bamalama, da muss ich mal nachforschen, ob es die Version von Honesty ist, die ich suche.

    Falls du du die obige CD auch hast, ist Nr. 11 ein Remix von Nr. 3, oder ist Nummer 3 ganz anders als Nummer 11 gemacht.

    Die Version, die ich suche, beginnt mit "Rich in Paradise..." auch gesungen von dieser tiefen Stimme, und nicht mit "Eh you, eh you...".

    Meine Version (Rich in Paradise (going back to my Roots)) dauert 5:50 Minuten, würde mich interessieren, wie lang die Nummer 3 o.g. Albums geht.

    Ich hab wahrscheinlich die Nummer 11.

  10. #29
    Benutzerbild von Heinzi

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    frasier postete
    Meine Version (Rich in Paradise (going back to my Roots)) dauert 5:50 Minuten, würde mich interessieren, wie lang die Nummer 3 o.g. Albums geht.
    Da kann ich dir weiterhelfen.
    Track Nummer drei dauert 5:30 Minuten und beginnt mit den Worten "Ey You ...".

    Track Nummer 11 dauert 4:30 Minuten und beginnt mit den Worten "I want to say, I´m sorry that You´re gone ...". Er hat mit "Rich In Paradise" nichts zu tun.
    Vielleicht meinst du ja auch Track Nummer 10, der 4 Minuten dauert und von einem Mann gesungen wird.

    Meines Wissens ist der bekannte Hit des F.P.I. Project, "Rich In Paradise (Going Back To My Roots)", eine Mischung aus Track Nummer 3 und 10, wobei die Vocals dort von einer Frau stammen. Diese Version ist auf der Compilation nicht enthalten.

  11. #30
    Benutzerbild von bamalama

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    frasier postete
    Falls du du die obige CD auch hast, ist Nr. 11 ein Remix von Nr. 3, oder ist Nummer 3 ganz anders als Nummer 11 gemacht.

    Die Version, die ich suche, beginnt mit "Rich in Paradise..." auch gesungen von dieser tiefen Stimme, und nicht mit "Eh you, eh you...".
    ich habe die CD leider nicht. aber ich habe 2 MAXI-CDs (sowohl die ORIGINAL-VERSION, als auch die REMIXES der HONESTY 69-version) des songs. deine beschreibung passt aber auf keine der vielen versionen.

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