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The Twins - Cds wiederveröffentlicht

Erstellt von Tonstrom, 29.04.2004, 15:07 Uhr · 60 Antworten · 7.517 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von bamalama

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    war heute im MEDIA MARKT, um mir das angeblich am 08.08.2005 erscheinenede LIVE-album von THE TWINS zu bestellen - angeblich ist es bereits am 25.07.2005 erschienen. kann das jemand bestätigen???


  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von brandbrief

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    Also auf der Twins-Homepage steht auch der 08. August als Erscheinungstermin:
    http://www.the-twins.de/pages/shop_e.htm

  4. #23
    Benutzerbild von brandbrief

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    Ich sehe grad: Bei Amazon steht wiederum der 25.07.
    Versandfertig in 1 bis 2 Wochen....was ja eigentlich wieder in den anderen Erscheinungstermin reinragen würde

    Sorry, da kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen.

  5. #24
    Benutzerbild von bamalama

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    vorsicht: das "live"-album ist eine mogelpackung (siehe hier).

  6. #25
    Benutzerbild von NovalisHH

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    Hier nun meine versprochene Rezension des Albums "Live in Sweden" von The Twins!
    Gleich vorweg - ich habe eine bessere Meinung darüber als Bamalama

    Das aus Berlin stammende Popduo „The Twins“, bestehend aus Sven Dohrow (48) und Ronny Schreinzer (47), zählte Mitte der 80er Jahre zu den renommiertesten, kreativsten und musikalisch interessantesten Synthipop-Projekten aus deutschen Landen, auch wenn die in qualitativer Hinsicht regelmäßig hochwertigen Produktionen der beiden Multiinstrumentalisten stets mehr zu den exklusiven Geheimtips elitärer Szenegänger gerechnet wurden, denn zu den großen Verkaufsschlagern in den offiziellen Hitlisten dieses unseren Landes. Während sich die meisten einheimischen Genrekollegen entweder längst aufgelöst haben (Moti Special, Camouflage) oder nur noch sporadisch zusammenspielen (Alphaville, Boytronic), sind „The Twins“ auch im 25. Jahr ihres gemeinsamen Musizierens weiterhin künstlerisch höchst aktiv.
    Ihre ersten Inspirationen fanden die beiden langjährigen Freunde 1979/80 bei britischen Elektronikpionieren der Sorte Heaven 17, Depeche Mode, O.M.D. oder Gary Numan; sie zeigten sich aber durchaus auch von der elegant-verschnickten Kühle eines Bryan Ferry oder der leicht dekadenten Urbanität eines David Bowie beeinflußt. Zwischen 1982 und 1987 gelang den beiden Synthesizerfreaks aus der (damaligen) Mauerstadt eine Vielzahl von Diskothekenrennern in ganz Europa. Nicht nur in der Bundesrepublik, auch und bevorzugt in Italien, Spanien oder gar den skandinavischen Ländern schrieen die tanzwütigen Discokids nur so nach den cool-unaufdringlichen, aber durchweg melodiösen, betörend eingängigen, aber niemals nur am schnöden Hitparadenmarkt ausgerichteten Popkleinode der beiden Berliner.
    Zu ihrem 25jährigen Bühnenjubiläum schenken die „menschgewordenen 80er“ (E-Lectric-News) sich und ihren noch immer zahlreich vorhandenen Fans ein in jeglicher Hinsicht schmackhaftes Schmankerl. Am 25. Februar diesen Jahres trat das Duo, verstärkt durch zwei Chorsängerinnen und einen zusätzlichen Keyboarder, im Rahmen der gehobenen 80er-Jahre- und Synthipop-Discofete „Romo Night“ im schwedischen Gothenburg auf, führte dort rund eineinviertelstundenlang, durchzogen von viel Spielfreude und Charme, seine größten Hits auf – und ließ dabei eine Bandmaschine mitlaufen, die dieses umjubelte Happening in Gänze aufzeichnete. Das Ergebnis dieser mitreißenden Konzertnacht im typischen 80er-Flair liegt nun auf Silberscheibe vor. „Live in Sweden“ (Passion Factory/Pool/DA Music) beinhaltet insgesamt 17 bekanntere wie auch speziellere Dancefloor-Dramen aus einem Vierteljahrhundert „The Twins“, alle sechs Alben des Duos, die zwischen 1981 und 1993 das Licht der Welt erblickten, wurden bei der Zusammenstellung der Setlist gleichermaßen berücksichtigt. Sänger Ronny Schreinzer und Keyboarder Sven Dohrow gingen keinerlei Experimente ein und beließen sämtliche Arrangements ihrer prägnanten, feingliedrigen und immer ausdrucksstarken Popperlen in der originalen Ausformung der frühen bis mittleren 80er Jahre, selbst wenn sie ihre allerbeliebtesten Klassiker ab und zu sogar in überlangen Maxiversionen abfeierten. Destruktive Tekkno-Beats blieben vollkommen aus, unnötige Verzerrungen und Modernisierungen des Altbekannten fanden nicht zu einem Prozent statt. Das penible Festhalten am den Fans längst in Fleisch und Blut übergegangenen Klanggewand hat sich mehr als nur gelohnt: Auf diese Weise gelang es den „Twins“, das spezifische, „historische“ Ambiente der kühlen Dekade 20 Years after erneut aufleben zu lassen, ohne dabei womöglich angestaubt, gestrig oder gar altmodisch zu klingen. Vorliegende so schillernde wie wohltönende Zeitreise in die Ära von Nachrüstungsdebatte und Neuer Romantik, irrationaler Atomangst und großstädtischem Tanz in den Untergang, legt eindeutig an den Tag, wie zeitlos, unvergänglich und unverwüstlich die filigranen Popkreationen der „Twins“ doch sind. Sie besaßen 1983/84 eine immense Wirkung, strahlten eine außergewöhnliche, für deutsche Popverhältnisse nahezu einmalige Atmosphäre aus – und haben bis heute auch kein noch so geringes Quentchen von alldem eingebüßt.
    Los ging die Show mit einer durch eine drastische Schlagzeug-/Percussion-Orgie verlängerten Version von „The Game of Chance“, im Herbst 1984 als Singlevorbote auf das vierte Twins-Opus „Until the End of Time“ erschienen, das uns vor genau 20 Jahren die (seinerzeit noch ihren Namen verdienenden) heißen Sommernächte versüßte. Die Ultravox-ähnliche, ansonsten aber eher konventionell gehaltene 87er-Popnummer „Time will tell“ und die beiden legendären Mitt-80er-Tanzflächenfüller „Love in the Dark“ (1985) und „Facts of Love“ (1983) heizten schon zu Beginn des Konzertspektakels das ohnehin sehr muntere schwedische Publikum an, bevor mit dem eher ruhigen, etwas unruhig-brodelnden 83er-Albumtrack „Private Eyes“ (aus der LP „A Wild Romance, dem alles andere in den Schatten stellenden kreativen Höhepunkt von Dohrow und Schreinzer) eine medley-ähnliche Rückschau auf die Anfänge des Duos eingeleitet wurde. „Automatic Man“, „Satellite City“ oder “New Ways, New Days” stammen im Original aus den Jahren 1981 und 1982, dringen kühl, elitär, synthetisch, düster, oft gar hoffnungslos anmutend durch die Boxen und orientierten sich noch weitaus deutlicher an eingangs erwähnten britischen Vorbildern als die späteren Erfolgstitel der „Twins“ – was aber der Begeisterung der auf der „Romo Night“ zu Gothenburg anwesenden Schweden und der vielen aus ganz Europa angereisten Konzertgäste keinerlei Abbruch tat.
    Es folgten mit „Tonight und „Love is blind“ zwei schnelle Synthihämmer aus dem unterschätzten 93er-Comebackversuch „Impossible Dream“, die zehn Jahre vor ihrem erstmaligen Erscheinen garantiert zu kultvollen Megahits in Clubs wie Hitlisten geworden wären, aber 1993, zwischen süßlichem Boygroup-Geschmachte und dröhnenden Grunge-Gitarren, musikgeschichtlich keinen gebührenden Platz finden konnten. Zum Schluß ihres Auftritts zelebrierten die „Twins“ und ihre drei Begleiter natürlich mit besonderer Vorliebe ihre ewigen Erkennungsmelodien „Love System“, immerhin ein Top-30-Hit im Mai 1984, „Ballet Dancer“, die kommerziell erfolgreichste Single der (übrigens nicht miteinander verwandten) „Zwillinge“, mit der sie im Januar des “Orwell-Jahres“ sogar die deutschen Top 20 zu knacken in der Lage waren, sowie den uneingeschränkten Twins-Favoriten des Verfassers, „Not the loving Kind“, dessen Intonation durch manch Klassenkameraden desselben im Winter 1983/84 öfters die dröge Stimmung im ansonsten kaum zu ertragenden Lateinunterricht immens aufbesserte. Ausufernde, fast sechsminütige Fassungen der einst vor allem in Italien zutiefst verehrten Discoromanzen „The Desert Place“ (1981) und „Face to Face – Heart to Heart“ (1982) schließen eine rundum gelungene Retrospektive über das bisherige musikalische Schaffen eines der intelligentesten deutschen Synthiprojekte der 80er Jahre ab, dessen Songs trotz teutonischer Herkunft ausnahmslos internationale Qualitäten aufweisen, die selbstverständlich auch und gerade sämtlichen 17 Stücken, die auf „Live in Sweden“ für die Nachwelt festgehalten wurden, bis heute in keinster Weise abgesprochen werden können. Einziger Minuspunkt: Trotz immer wieder getätigter Beteuerungen, man würde seit längerem schon an ganz neuen Songs arbeiten, hat es leider keiner dieser auf vorliegende CD geschafft, so daß das gesamte Programm des soeben erschienenen Twins-Silberlings ausschließlich aus bereits bekanntem Material besteht. Es ist zu hoffen, „Live in Sweden“ möge so viele 80er-Freunde und Synthipop-Liebhaber ansprechen und zum Kauf animieren, daß es sich für die „Twins“ lohnt, in nicht allzu ferner Zukunft mit brandaktuellen, unveröffentlichten Kompositionen an den Start zu gehen!
    Gesamtnote: 2

    Text: Holger Stürenburg, 2005


    Gruß aus HH

  7. #26
    Benutzerbild von Tors10

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    NovalisHH posteteHWährend sich die meisten einheimischen Genrekollegen entweder längst aufgelöst haben (Moti Special, Camouflage) oder nur noch sporadisch zusammenspielen (Alphaville, Boytronic), sind „The Twins“ auch im 25. Jahr ihres gemeinsamen Musizierens weiterhin künstlerisch höchst aktiv.
    camouflage habe sich aufgelöst?!? derzeit arbeiten sie eigentlich an einem neuen album, das wohl bei spv erscheinen soll. das letzte album "sensor" ist vor zwei jahren erschienen...

    tors10

  8. #27
    Benutzerbild von lotekstyle

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    Yeah The Twins rocken

    btw das Camouflage album war auch ziemlich gut

  9. #28
    Benutzerbild von bamalama

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    THE TWINS - 12" classics 2 CD DA MUSIC VERÖFFENTLICHUNG: 24.03.2006

    CD 1:

    01. Desert Place (6:00)
    02. Face To Face - Heart To Heart (4:59)
    03. I'm Staying Alive (5:15)
    04. Birds And Dogs (4:57)
    05. Not The Loving Kind (6:57)
    06. Ballet Dancer (4:49)
    07. Love System (6:31)
    08. The Game Of Chance (6:55)
    09. Deep Within My Heart (5:04)
    10. Love In The Dark (5:48)
    11. Facts Of Love (6:18)
    12. I Need You (6:49)

    Alle Titel sind Original 12" (Maxi Single) Versionen, erstmals veröffentlicht in den achtzigern.

    CD 2:

    01. Ballet Dancer - '99 Remix (6:22)
    02. Not The Loving Kind - Club Remix (6:37)
    03. Tonight - Club Mix (6:31)
    04. Love is blind - Club Mix (6:30)
    05. Twins Mega Mix Plus (10:51)
    06. Time will tell - Extended version (5:06)
    07. Wheels on fire (4:34)
    08. The golden ring (3:51)
    09. Going through the motions - Extended version (5:45)
    10. A little more alive - Live Version (4:29)
    11. The Loving Dub (6:26)
    12. The Ballet Rap (4:47)

    Die Titel auf der CD2 sind zum Teil ebenfalls die Original 12" (Maxi Single) Versionen aus den achtzigern
    oder in den neunzigern auf CD-Single erschienen. Einige Versionen, sind spezielle Remixe und vorher
    noch nie veröffentlicht worden.


  10. #29
    Benutzerbild von bamalama

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    THE TWINS - live in sweden DA MUSIC 999936 VERÖFFENTLICHUNG: 24.03.2006

    01. Intro / The Game Of Chance
    02. Time Will Tell
    03. Love In The Dark
    04. Facts Of Love
    05. Privat Eye
    06. Automatic Man
    07. Satellite City
    08. New Days, New Ways
    09. Nights, Lights And Shadows
    10. Touch Of Heaven
    11. Tonight
    12. Live Is Blind
    13. Love System
    14. Ballet Dancer
    15. Not The Loving Kind
    16. The Desert Place
    17. Face To Face - Heart To Heart

    SPECIAL FEATURES:

    - journey to sweden


  11. #30
    Benutzerbild von knochn

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    bamalama postete
    THE TWINS - 12" classics 2 CD DA MUSIC VERÖFFENTLICHUNG: 24.03.2006

    na da freu ick mir ja wie bolle druff - gut das wir dich haben

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