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The Twins - Live in Sweden

Erstellt von 80slover, 15.04.2006, 13:47 Uhr · 7 Antworten · 1.232 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von 80slover

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    Ganz neu zu Kaufen gibt es das tolle Live-Konzert von den Twins auf DVD. Ich habe sie mir gekauft und bin total begeistert. Die CD vom letzten Jahr war schon klasse. Aber die DVD setzt noch einen oben drauf. Bei Amazon kann man die DVD auch bestellen. Folgt einfach diesem Link hier:
    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...262985-2590648
    Ich kann sie nur empfehlen!

    Sven

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Karat

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    Die CD und die DVD sind wirklich klasse! Wir haben seit letzter Woche ein Feature mit Sven und Ronny von THE TWINS auf unserer Page. Beides (CD und DVD) gibt es bei uns obendrein zu gewinnen; außerdem ist dort ein interessantes Interview mit Ronny zu finden. Wo? Hier:
    www.music-pleasuredome.de/twins/twinsdt.htm

    Gruß und frohe Ostern
    Christian

  4. #3
    Benutzerbild von NovalisHH

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    Der Meinung meiner beiden Vorredner kann ich mich nur anschließen. Hab vor kurzem eine Rezension der Live-DVD bei Hithaus.de veröffentlicht. Hier noch mal der vollständige Text meines Artikels:

    "Mitte der 80er galt das Berliner Duo „The Twins“, bestehend aus Ronny Schreinzer (voc, dr) und Sven Dohrow (synth, voc), neben „Alphaville“, „Two Of Us“ oder „Propaganda“, als eines der wichtigsten stilbildenden und erfolgreichsten Bandprojekte aus deutschen Landen, das der weltweit operierenden New Romantic-/ Synthipop-Bewegung Tribut zollte und in diesem musikalischen Umfeld zeitweise überall in Europa die Clubcharts und Tanzsäle durcheinanderwirbelte. Die beiden Schulfreunde orientierten sich klanglich an der unterkühlten Ästhetik britischer New-Wave-Heroen wie „Heaven 17“, „O.M.D.“ oder „Depeche Mode“, setzten allerdings ebenso auf die leicht versnobte Eleganz von „Roxy Music“ oder die distanzierte Dekadenz eines David Bowie. Sechs reguläre Alben und eine Remix-LP erschienen zwischen 1981 und 1993; das Ende 1983 veröffentlichte Meisterwerk „A Wild Romance“ erwies sich als qualitativer wie kommerzieller Höhepunkt der ‚Zwillinge’ und warf drei bei traditionellen Discokids und exklusiven Club-Exzentrikern gleichermaßen hochgradig angesehene Singleknüller ab, die sich zudem ihren Weg in die offiziellen deutschen Hitlisten zu bahnen vermochten.

    Nachdem es im Laufe der 90er immer stiller um Schreinzer und Dohrow geworden war, steigerten die beiden End-40er nach Anbruch des neuen Jahrtausends wiederum enorm ihre Aktivität. Sämtliche LPs aus den 80ern (leider noch nicht die etwas an den Rand gedrängte 93er-Arbeit „The Impossible Dream“!) wurden 2003/04 auf dem hauseigenen Label „Passion Factory“ als Silberscheibe neuaufgelegt, erstmals seit Ewigkeiten fanden wieder viele Livekonzerte statt. Beide Faktoren sorgten dafür, daß sich die heute 35- bis 40jährigen, ergo die Generation der New Romantics, Popper, Blitz Kids und Yuppies – jene Personengruppen fühlten sich seinerzeit mit besonderer Vorliebe vom cool-feudalen Ambiente der „Twins“ angezogen –, der Helden ihrer Pubertät entsannen und so die Band im wiederaufgeblühten 80er-Gedenken zu realen Kultstars erhoben.

    Am 25. Februar vergangenen Jahres reiste das Duo, begleitet von Keyboarder Enrico Horn und den zwei hübschen Chordamen Carolin „Cally“ Stronk und Stefanie „Steffi“ Heller, weit gen Norden, genau gesagt ins schwedische Göteborg. Dort, in einer schummrigen Diskothek namens „Romo Night“, die sich seit langem die stete Erinnerung an 80er-Sounds und die ideelle Aufrechterhaltung des spannenden Zeitgeists jener cool-grellen Dekade auf die Fahnen geschrieben hat, gaben die beiden Berliner ihr allererstes Konzert in Schweden überhaupt, ein Ereignis, das zugleich die offizielle Feier zum 25jährigen Gründungsjubiläum der „Twins“ darstellte, denn 1980 – ein Vierteljahrhundert zuvor – war das feine Projekt aus der Taufe gehoben worden. Deshalb trugen alle fünf Musiker – Dohrow, Schreinzer und erwähnte BegleiterInnen – in ihrer Gesamtheit dunkle, vornehme Schlipse während der Show und zelebrierten darüber hinaus die besten Songs und größten Hits aus 25 Jahren „The Twins“.

    Kameras und Aufnahmegerät waren hierbei eingeschaltet, so daß bereits im letzten Frühsommer eine bei jenen Festivitäten mitgeschnittene CD unter dem Titel „Live in Sweden“ auf den Markt kam, der am 21. April 2006 eine DVD gleichen Namens folgt („Live in Sweden“, Passion Factory/DA Music). Auf dem DVD-Debüt der „Twins“ befindet sich das 81minütige, hier im Gegensatz zur CD-Version nahezu ungeschnittene Happening, das im Februar vor einem Jahr im Göteborger „Romo Night“ über die Bühne ging. Im Rahmen dessen präsentierten Schreinzer – exaltiert, offensiv, effektiv im Mittelpunkt stehend – und Dohrow – eher ruhig, verschlossen, still, auf die korrekte Bedienung der diversen Tasteninstrumente konzentriert, im Hintergrund verharrend – 17 Songs aus dem Zeitraum 1980 bis 1993, die in Gänze schon auf der gleichnamigen CD zu hören waren: Unvergängliche Klassiker und seltener Gehörtes, deprimiert Technokratisches, neben aufreibend Rhythmisiertem. Die „Twins“ zauberten im winterlichen Schweden alle Facetten ihres Könnens hervor, was sich der interessierte Freund anspruchsvoller Synthiklänge nun nicht mehr nur zu Ohren, sondern auch zu Augen führen kann.
    Fünf frühe, größtenteils eiskalt-balladesk gehaltene Synthidramen, wie z.B. „Satellite City“ (1981), „New Days, New Ways“ (1982) oder „Private Eye“ (1983), wurden Form eines fast viertelstündigen Medleys ins Heute transferiert; drei Nummern aus dem wenig beachteten 93er-Nachzügler „The Impossible Dream“, darunter der unendlich eingängige Up-Tempo-Fetzer „Tonight“, der eigentlich viel zu schade war, um in den hemmungslos ausgebrochenen 90er Jahren, irgendwo im Schatten von irrsinniger Dancefloor-Pampe, diffusem Grungerock und kreischender „Take That“-Hysterie gnadenlos unterzugehen, bewiesen, daß die „Twins“ sogar nach dem unvermeidlichen Abflauen der New-Romantic-Welle weiterhin in der Lage waren, prickelnde Klangwerke zum Tanzen und Träumen zu kreieren. All dies zumeist ausschließlich Beinhart-Fans Geläufige, umrahmten die insgesamt fünf Bühnenarbeiter selbstverständlich mit ihren erfolgreichsten und beliebtesten Synthiepen aus der legendären Ära von „Bonner Wende“, Wörner/Kießling-Affäre, Bhagwan-Hype und Tschernobyl-GAU, als die fesche, geschniegelte Jugend der Republik oft und gerne zu den frechen, rasanten, stets perfekt gestylten Tanzpop-Perlen der „Twins“ abhottete. Ob die versponnen-melodische 85er-Single „The Game of Chance“, das schroffe, drastische 83er-Highlight „Not the Loving Kind“, die mit einem niedlich-verträumten Refrain ausgestattete, ansonsten wie gehabt obercoole Nightlifehymne „Ballet Dancer“ (1983), die gehetzt-zickige 84er-Komposition „Love System“ oder – als letzte Zugabe dargebracht – „Face to Face – Heart to Heart“, jener Song, Dank dessen die „Twins“ Ende 1982 zunächst in südeuropäischen Ländern ihren verdienten Durchbruch erzielen, hierzulande aber zumindest erste Reputation jenseits von Spezialistenkreisen einfahren konnten – alles, was das Herz des unverbesserlichen 80er-Jüngers höher schlagen läßt, ist auf „Live in Sweden“ in überaus passabler Bild- und Tonqualität nachzuempfinden.

    Die beiden putzmunteren Technik-Freaks vermieden jegliche modische Experimente und beließen es, auch im Livegewand ihrer Evergreens, ohne Ausnahme bei genau jenen Arrangements, die uns Alt-80er seit 25 Jahren begleiten und uns natürlich längst in Leib und Seele übergegangen sind. Kein dümmlicher Tekkno-Beep, keine zeitgeistigen Bumbum-Rhythmen wurden den musikalischen Zeitzeugnissen beigemischt. Keine künstliche Verjüngung, die nur hätte als Peinlichkeit enden können, (zer)stört den phänomenalen Hörgenuß und zuvorderst das unbändige 80er-Flair, das kaum eine Band heutzutage noch so originalgetreu, jugendlich, frisch und echt wiederzubeleben in der Lage ist, wie es eben jenen beiden sympathischen Jungs aus der damaligen Mauerstadt binnen Jahresfrist im verschneiten Göteborg gelungen war, die übrigens zu Pfingsten 2006 auf dem sagenumwobenen „Wave-Gothic-Treffen“ in Leipzig einen Gig beisteuern und dort mit ihren einstigen Vorbildern „Heaven 17“ zusammentreffen werden. Die zutiefst empfehlenswerte Konzertaufzeichnung „Live in Sweden“, ergänzt um die 25minütige Reisedokumentation „Journey to Sweden“ mit Impressionen aus Übungsraum, Tourbus und vom Soundcheck vor Ort, verkürzt die Wartezeit bis zum spektakulären Meeting der Schwarzen und Nachtschattengewächse dieses unseren Landes im Mai ungemein!"

    Text - H. Stürenburg, April 2006
    - Nachdruck nur mit persönlicher Genehmigung des Verfassers -

    Gruß aus HH & Frohe Ostern

  5. #4
    Benutzerbild von bamalama

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    hier meine rezension:

    ich schau´ mir gerade die neue DVD von THE TWINS (live in sweden) an, die ich heute für € 14.99 gekauft habe.
    abgesehen davon, dass ich mich (wie bei der gleichnamigen CD) frage, ob das alles wirklich LIVE ist, erinnert mich das ganze ein wenig an die FANCY-DVD 20 years on stage - club concert at the kalinka munich - die stimmung ist ähnlich enthusiastisch, und auch die background-sängerinnen geben alles! nur ist bei FANCY die bildqualität erheblich besser (wahrscheinlich arbeiten bei DA MUSIC inzwischen ehemalige ZYX-mitarbeiter)!
    abgesehen davon scheint es in SCHWEDEN nur 3 kameras zu geben - will sagen: die visuelle umsetzung des konzertes ist äusserst unspektakulär.
    also: wer bereits die CD besitzt, klebt sich sein liebstes cover der TWINS an den TV-bildschirm - der effekt kommt dem der DVD gleich!

  6. #5
    Benutzerbild von Citi

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    Ich habe die DVD auch schon ein paar Wochen und ich finde Schreinzer's Ansagen dem Publikum gegenüber einfach zum schiessen schlecht, beste Comedy

  7. #6
    Benutzerbild von RAG-Rainer

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    hallo
    bin neu hier.
    gibt es auf dieser dvd auch dts ton?
    vielen dank
    gruss rainer

  8. #7
    Benutzerbild von bamalama

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    RAG-Rainer postete
    gibt es auf dieser dvd auch dts ton?
    NEIN, lediglich DOLBY DIGITAL 2.0!

  9. #8
    Benutzerbild von RAG-Rainer

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    sehr schade.
    wollte die kaufen. aber nur stereo? dann doch nicht.
    danke für die info!
    gruss rainer

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