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Wieviel Anteil hat ein Produzent am Erfolg eines Künstlers?

Erstellt von dingel, 15.08.2004, 19:08 Uhr · 4 Antworten · 1.358 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von dingel

    Registriert seit
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    383
    Wieviel Anteil am Erfolg haben die Herren
    Hine, Horn, Hague Waterman & Co. ?

    Viele schaffen erst mit dem Wechsel zum
    richtigen Produzenten den Durchbruch.
    Viele verläßt der Erfolg nach der Trennung
    vom Produzenten.

    So hatte Howard Jones nach der Trennung
    von Rupert Hine nicht mehr so den richtigen
    Erfolg.

    Auch Bananarama & Rick Astley verließ nach der
    Trennung von Stock Aitken Waterman das Glück.

    Allerdings gilt es natürlich hier zu unterscheiden,
    das HoJo seine Songs selbst geschrieben und hat.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von amarok90

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    Vor allem bei Produzenten wie beispielsweise Michael Cretu (auch zusammen mit Armand Volker), Trevor Horn, SAW oder Quincy Jones würde ich den Anteil als sehr hoch einschätzen, da sie den Songs in der Regel deutlich ihren eigenen Stempel aufgedrückt haben, unabhängig davon, ob sie dabei auch als Komponisten in Erscheinung getreten sind.

    Sie alle hatten vor allem in den 80ern jeweils ihren ureigenen Stil, der sofort erkennen ließ, daß sie mitgewirkt hatten. Und nachdem sich viele Künstler von ihren Produzenten trennten, war es mit dem Erfolg relativ rasch vorbei, so z. B. bei Inker & Hamilton, Hubert Kah, Münchener Freiheit aus der Cretu-/Volker-Ecke.

  4. #3
    Waves
    Benutzerbild von Waves
    Interessant, einen Thread zu diesem Thema gibts ja schon.
    Hochschieb!
    Haben denn die Spezialisten/Insider nicht noch ein paar Infos mehr zum Thema?
    Denn ich bin der absolut gleichen Meinung, gerade in den 80ern
    haben die genialen Produzenten unseren guten Wave Sound den
    Stempel aufgedrückt:

    Keith Forsey
    Rupert Hine
    Trevor Horn
    Brian Eno
    Giorgio Moroder
    Ian Levine
    Stock Aitken Waterman
    Michael Cretu

    Beispiel: Das zweite Album Liverpool von F.G.T.H. fällt deutlich ab.
    Die ausgekoppelte Single AMERICANOS gibt mir nichts, das
    ist nur noch Mainstream.
    Der Titel WARRIOR OF THE WASTELAND glaube ich ging noch so.
    Aber die Scheibe LIVERPOOL konnte man sich sparen meine ich.
    WELCOME TO THE PLEASURE DOME gagegen ist ein ein Meisterwerk!
    Trevor Horn hörte man immer deutlich raus, z. B. auch bei Propaganda.
    Das waren dann schon oft mit viel Aufwand produzierte Konzept-Alben.

    Oder was ist - Saga - oder sind die genialen - The Fixx - und der symphatische - Chris de Burgh - ohne Rupert Hine als Produzenten?

    Wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt, NETWORK von Saga z. B.
    gefällt mir ganz gut.

    So Insider u. Nicht Insider, egal wer, gebt mal euren Senf dazu.

  5. #4
    Benutzerbild von musicola

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    13.851
    @ Waves

    abgesehen davon, dass "Americanos" eine Solo-Single von Holly Johnson war, wird Trevor Horn auf dem zweiten FGTH-Album "Liverpool" als executive Producer, also ausführender Produzent erwähnt!

    Worin aber jetzt der genaue Unterschied zwischen Producer und executive Producer besteht, ist mir leider nicht bekannt.

    Einen weiteren relativ erfolgreichen Produzenten der 80er kann ich übrigens auch noch nennen:

    Peter Collins

    Unter seiner Regie hatten Nik Kershaw und Tracey Ullman einige Erfolge!

  6. #5
    Benutzerbild von amarok90

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    musicola postete
    Worin aber jetzt der genaue Unterschied zwischen Producer und executive Producer besteht, ist mir leider nicht bekannt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Executive_Producer

    Demnach sorgt der Executive Producer für das Geld, während der Producer als direkt Beteiligter zumindest in der Musikbranche an den Aufnahmen beteiligt ist.

    Ein gutes Beispiel ist Hubert Kahs Album "Sound Of My Heart", bei dem die Band selber als Executive Producer in Erscheinung tritt und Michael Cretu als Produzent dem Album wieder seinen unverwechselbaren Sound verleiht.

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