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Audio Cassetten-was habt ihr damals gekauft?

Erstellt von Castor Troy, 31.08.2002, 03:48 Uhr · 126 Antworten · 31.469 Aufrufe

  1. #91
    Benutzerbild von DOSORDIE

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    Achja zusatz: Die Zeit nicht ausser acht lassen... Also ich kann nicht sagen, dass die Cassetten der 90er besser klingen als die von Ende der 70er bis Ende der 80er, wenn man die richtigen kauft (Sony, TDK, Maxell) dann sind die alten gleichwertig.

    Und was ich an der DDR nicht verstehe sind die Preise, eine Langspielplatte die klanglich besser ist als eine Compact Cassette oder ein Tonband ist billiger!!! strange.

    CU Tobi

  2.  
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  3. #92
    Benutzerbild von Soundfeile

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    DOSORDIE postete

    Und was ich an der DDR nicht verstehe sind die Preise, eine Langspielplatte die klanglich besser ist als eine Compact Cassette oder ein Tonband ist billiger!!! strange.

    CU Tobi
    Warum eine Vinyl billiger war, hing mit der gesamten Preispolitik in der DDR zusammen.
    Der Preis entstand bevor es überhaupt Kassetten gab. Da das Gesetz keine Preissteigerungen zuließ, musste man bei anderen Produkten einen Ausgleich schaffen. Das bezog sich allerdings auch auf andere subventionierten Dinge. Mich würde mal interessieren, wie die Geschäfte mit den Lizenzplatten abgewickelt wurden.

  4. #93
    Benutzerbild von Rolls_Rave

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    Also ich habe mir immer 90 und später 100-Minuten-Cassetten gekauft und mestens von UD II von Maxell. Dann habe ich mir nur noch 120-Minuten-Cassetten von Maxell gekauft und die QUalität war immer super. Aber ich bekam auch einmal so einen billigen Müll geschenkt, da oben stand auch was von Lownoise und die Aufnahme war ziemlich schlecht und gleich nach dem zweiten Mal abspielen ging diese Cassette kaputt.

  5. #94
    Benutzerbild von DOSORDIE

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    Warum gab es denn dann zeitweise Schallplatten die 12,10 M kosteten und die meisten Zeit aber 16,10 M? Nen Nice Price gabs ja nicht...

    UD II sind toll, die aus den 80ern mit dem goldenen Label, die sind zwar glaube ich unter dem Niveau der XL II klingen finde ich aber mindestens genauso gut und sehen toller aus... glänzend Gold, schwarzes Gehäuse, eckige Spindelöffnungen und dieser Maxell Streifen mit den Strichen in rot... superedel.

    CU Tobi

  6. #95
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Die UD II von Mitte der 80er (rot/gold) gehören auch zu meinen absoluten Favoriten. Besonders gute Klangergebnisse erzielte ich mit meinem damaligen Grundig CR-590.

    Meine Favoriten von Maxell waren:
    (1) UD-XL II (1978-82, schwarz/gold)
    (2) XL II (1985-87, schwarz/gold)
    (3) UD II (1985-87, rot/gold)

    Von der XL II-S fand ich nur die erste Serie (1980-82, schwarz/gold) richtig gut. Die Nachfolger (nur gold) erzeugten bei mir oft Drop-Outs (sehr glänzende Bandoberfläche) und ließen sich später in meinem Akai GX-75 nicht mehr einmessen. Die späteren mit den schweren Gehäusen waren auch ganz OK, aber die erste Serie (1986/87) neigte oft zum Leiern, und klanglich waren auf meinen Geräten die von (1) bis (3) genannten etwas "spritziger".

  7. #96
    Benutzerbild von Fraenkie

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    JJ28 postete
    BANDABRIEB ** BaNDABRIEB**BANDABRIEB ** BANDABRIEB**

    Nun wollte ich mal einen Hinweis einschieben!

    Bei Tonband- und Videobändern kann es zu einem Kleben und Schmieren der Bänder kommen, das Band bleibt auf dem Kopf kleben oder fängt an zu quietschen. Bei Kassetten wohl momentan noch nicht so aktuell.
    Man kann diese Bänder einer thermischen Behandlung unterzeihen, indem man sie bei 40- 50 Grad (ausprobieren!!!)im Backofen über mehrere Stunden 4- 48 lang "backt".
    Meist lässt der Schmiereffekt für eine kurze Zeit nach, man kann sie überspielen oder - absolut unseriös!!!! - noch bei ebay verkaufen.
    Hallo JJ28,
    sag mal, woher hast Du denn das Backrezept? Etwa selbst herausgefunden? Ich wollte das bis vor kurzem nicht glauben. Und jeder, dem ich seitdem davon erzähle, glaubt es ebenfalls nicht. Klingt ja auch völlig verrückt. Aber das sogenannte Backen praktizieren, wie ich inzwischen erfahren habe, auch die Profis. Zuallererst betrifft das alte 24-Spur-Bänder aus den 70er und 80er Jahren, die heute - egal, wie vorteilhaft sie gelagert wurden - nicht mehr so ohne weiteres abgespielt werden können. Ich habe kürzlich selbst erlebt, wie so ein fettes Teil, das direkt aus dem Archiv kam, wo es seit fast 25 Jahren unbenutzt gestanden hatte, auf die Bandmaschine gelegt und gestartet wurde. Es jaulte schrecklich, und der Tonkopf war nach wenigen Sekunden schwarz vom Bandabrieb. Daraufhin wurde das Band drei Tage lang gebacken, was allerdings noch nichts brachte. Es jaulte immer noch. Dann wurde es noch einmal drei Tage lang gebacken - und siehe da: Das Band war nach der wiederholten Prozedur wieder abspielbar. Nebenbei bemerkt: Solche Masterbänder mit unwiederbringlichen Originalaufnahmen sollten gleich beim ersten Abspielen nach dem Backen auf digitale Medien umkopiert werden, da die meisten dieser Bänder, wenn sie erst mal gebacken wurden, nur noch einmal abspielbar und danach gar nicht mehr zu gebrauchen sind. Es gibt aber auch Verfahren - diese sind allerdings recht teuer und aufwendig -, mit denen man die gebackenen Bänder konservieren kann, so daß sie wieder längere Zeit haltbar und öfter abspielbar sind.
    Bei der Qualität der 24-Spur-Bänder gibt es aber durchaus Unterschiede. So war ein BASF-Band aus dem Jahr 1973, das ich in einem Studio digitalisieren ließ, viel leichter wieder funktionstüchtig zu machen als das weiter vorn beschriebene, ein AMPEX-Band aus dem Jahr 1981. Ich erfuhr von dem Studiomanager, daß die in dieser Hinsicht schlechtesten Bänder die AMPEX-Produkte aus der ersten Hälfte der 80er Jahre sind. Übrigens durfte ich da auch mal das originale 24-Spur-Band des Depeche-Mode-Titels "Master And Servant" in der Hand halten (was für einen, den das Lied durch seine Jugend begleitet hat, nach so langer Zeit schon ein seltsames Gefühl war). Dieses Band wurde in Berlin aufgenommen und ist ebenfalls ein AMPEX. Also auch Depeche Mode kamen nicht umhin, für die kürzlich vorgenommenen Mehrkanalabmischungen ihrer Titel die entsprechenden Bänder in den Backofen zu schieben.
    Erfahren habe ich noch, daß das Backverfahren von einem der Bandhersteller selbst entwickelt wurde. Als diese Bänder ihre Blütezeit hatten, konnte ja noch keiner ahnen, daß sie schon nach verhältnismäßig wenigen Jahren eigentlich nicht mehr abspielbar sein würden. Also mußten die Hersteller sich was einfallen lassen, um ihren Kunden deren Archivschätze, die ja absolut nicht reproduzierbar sind, wieder zugänglich zu machen. Und das war eben dieses Backen. Komischerweise betrifft dies fast ausschließlich Mehrspurbänder wie 8-, 16- und 24-Spurer. Die sogenannten Senkelbänder dagegen, also die ein Viertelzoll breiten Zweispurer, auf denen früher die fertigproduzierten Lieder archiviert wurden, sind zum überwiegenden Teil auch nach über 30 Jahren noch ohne Bearbeitung abspielbar und klingen nicht selten so brillant wie am Aufnahmetag. Man kann aber auch diese Bänder backen, dann klingen sie noch besser.
    Ich hoffe, ich hab mit dieser doch recht kuriosen Erfahrung niemanden gelangweilt. Aber das paßte für meine Begriffe grad so schön hierher, auch wenn's nicht um Kassetten ging.
    Gruß,
    Fraenkie

  8. #97
    Benutzerbild von Fraenkie

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    DOSORDIE postete
    Warum gab es denn dann zeitweise Schallplatten die 12,10 M kosteten und die meisten Zeit aber 16,10 M? Nen Nice Price gabs ja nicht...

    CU Tobi
    Die 12,10-Mark-Platten gab es nicht zeitweise, sondern immer, und sie waren auch keine Sonderangebote. Das waren ganz einfach die Platten der Labels ETERNA (klassische Musik) und LITERA (Hörspiele, Märchen, Lesungen etc.). Da es sich bei solchen Aufnahmen um künstlerisch und kulturell wertvolles Gut handelte, waren sie preiswerter, denn Kunst und Kultur sollten ja in der DDR für jedermann erschwinglich sein und wurden also u.a. auf diese Weise subventioniert. Dagegen zählten Aufnahmen, die auf dem AMIGA-Label erschienen, zur Unterhaltung. Diese war nicht bzw. nicht so hoch subventioniert, weshalb für AMIGA-Platten 16,10 Mark zu berappen waren.
    Gruß,
    Fraenkie

  9. #98
    Benutzerbild von Fraenkie

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    DOSORDIE postete
    ... Ich warte bis heute noch auf den Hobbykosmonaut (KOSMONAUT ganz wichtig!), der ist toll... wobei er auch irgendwie etwas anstössig ist, weil der Herr Lück da ja die Kontinente aufzählt wo überall die Menschen schlecht sind lol...
    CU Tobi
    Hallo Tobi,
    da hast Du Glück. Der "Hobbykosmonaut" - übrigens auch ein Lied, das zwei der Puhdys für Thomas Lück schrieben - ist erschienen auf der Doppel-CD "OST Rock'n'Pop" (EURO TREND CD 169.454). Hab sie mir im Saturn für 9,99 € gekauft.
    Gruß,
    Fraenkie

  10. #99
    Benutzerbild von Soundfeile

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    Also Frankie, wenn du nicht gewesen wärst hätte ich jetzt Unsinn von mir gegeben. Ich hätte bei 12,10 M auf Mono getippt.
    Aber etwas anderes kann ich noch beisteuern. Z.B. hab ich in meinem geerbten Stapel eine Platte “Operettenstarparade – Erklingen zum Tanze die Geigen zu
    12,10 M und das Label heißt Amiga. Dann habe ich 2 Platten, genannt Opern-Gala mit Domingo/ Giulini. Da wird ausdrücklich auf Digital Recording hingewiesen. Unten erkennt man dafür ein Logo mit DMM. Dies steht für Digital Metal Mastering. Diese Platten sind von Eterna und kosteten 15,60 M.
    Übrigens komme ich mittlerweile mit meinen Plattenaufnahmen sehr gut zurecht. Aufs Backen muss ich G.s.D. nicht zurückgreifen. Meine Frau würde mir da was erzählen.

  11. #100
    Benutzerbild von Fraenkie

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    Hallo Soundfeile,
    ach, weißt Du, ich an Deiner Stelle würde die Vinylplatten einfach auch mal backen. Und zwar bei Mittelhitze (ca. 180 Grad Celsius). Eine Viertelstunde sollte da ausreichen, dann klingen sie garantiert noch besser. Und schön weich werden sie obendrein. Auch wunderbar als Boden für eine Quarktorte geeignet.
    Was die Plattenpreise angeht, mag es da auch mal Ausnahmen gegeben haben. Operette auf AMIGA? Das ging dann sicherlich einerseits noch als Kultur durch (deshalb nur 12,10 M), war aber andererseits für eine Veröffentlichung auf ETERNA zu leicht (deshalb auf AMIGA). Ist ja auch logisch, da Operette eigentlich U-Musik ist.
    Daß die ETERNA-Platten, die nach dem DMM-Verfahren (nicht Digital Metal Mastering, sondern Direct Metal Mastering) hergestellt wurden, teurer waren, ist richtig. Sie kamen, wenn ich mich recht entsinne, ca. Mitte der 80er Jahre in den DDR-Handel. Ich kann mich da noch sehr gut an einen Artikel in einer Musikzeitschrift erinnern, in dem der bessere Klang der DMM-Scheiben gepriesen wurde.
    Gruß,
    Fraenkie

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