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Audio Cassetten-was habt ihr damals gekauft?

Erstellt von Castor Troy, 31.08.2002, 03:48 Uhr · 126 Antworten · 31.476 Aufrufe

  1. #31
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    P.S. Obs auch immer an den Andruckrollen selbst liegt?:: Ein bekannter von mir hat ein Revox Tape aus der 200 serie. Alt, aber super robust. Und da habe ich mir mal die Andruckrollen angesehen (welche noch nie gewechselt wurden)::: ich glaube mindestens 2 bis 3 Millimeter dicke Magnetbandabrieb, der sich darauf angesammelt hatte. Von GUmmi ist nix mehr zu sehen, lautlach! Und trotzdem: das ding läuft und spielt und nimmt auf wie am ersten Tag, was mich versunderte und fast für unmöglich hielt. Und dieser ist ein wahrer Hifi-Freak in jeder Hinsicht. Nur so am Rande. Da kommen wohl einige Faktoren sicher zusammen: Verarbeitung, verwendete Materialien in Bezug auf Bandführungselemente usw.

    So, nun bin ich aber im Bett, grins.

    Cu!:-)

  2.  
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  3. #32
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    Seit wann gibt es PDM nicht mehr

  4. #33
    Benutzerbild von JJ28

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    @ Intospace
    Akai gibt es nicht mehr, hörte dies zumindest auf diversen Boards,
    die "Lebenslange Garantie" gibt es bei ätereren Geräten nur mit Garantiekarte für den ERSTBESITZER, und die Frage lautet, ob es auch die Einbau - und Einmesskosten abdeckt? MH, man sagt 2000-3000 Stunden bei normalen Köpfen, 10000 Stunden bei den GX-Köpfen. (Manche Herstellter gaben auf ihre Köpfe nur noch eine 90-tägige Garantie, da 90*24=2160 Stunden, wenn man sich ein Deck für Kopieraufträge, Beschallungs-oder Überwachungszwecke kaufte, waren diese schon nach 3 Monaten erreicht)
    Bei ebay wird die "Lebenslange Garantie" inflationär gebraucht, es hatten nicht alle Decks diese Köpfe. So gab es die DX -Serie, in den Prospekten stand da nix von GX, jedoch werden diese dort so angepriesen. Selbst ein Gerät von 1986, ein AIWA AD F 660, das auch meine Eltern besitzen, wurde kurzerhand damit umworben.

    Nun, nochmals zum Thema Bänderknittern: Bei guten Decks gehe ich mal davon aus, dass sich das Laufwerk nicht "verzieht" (im Gegensatz zu manchem Videorecoder mit Kunststoffchassis ) die Antriebswellen sind auch gut gelagert, der mögliche Schwachpunkt stellt hier der Gummianteil dar. Ob das nun die Andruckrollen sind, der Reibradantrieb für die Wickeldornen oder der Flachriemen, der die beiden Capstanwellen miteinander koppelt.
    Das Band wird zwischen den beiden Wellen (ideal) straff gehalten, indem zum einen die rechte Welle etwas schneller läuft, diese auch (zumindest im Neuzustand aufgehrauht ist) und zum anderen durch einen stärkeren Andruck der rechten Andruckrolle.
    Dann kann man es noch auf die Spitze treiben und die Ab - und Aufwickelkraft der Spulen konstant halten, das gab es bei Tonbandgeräten nur in der High-End Klasse (z.B. Revox C 270)

    Die Revox deines Bekannten hat vermutlich keinen 3 Millimeter starken Bandabrieb auf der Anrduckrolle, ich gehe mal davon aus, dass der eingewalzte Abrieb die Andruckrolle an diese Stelle "konserviert" hat; die Ränder jedoch mit der Zeit geschrumpft sind. Die ANtriebswellen einer Revox sind auch gut dick und "aufgerauht", da kann die Welle das Band "besser greifen" als eine hoch glänzende.

    Also,
    cu
    JJ

  5. #34
    Benutzerbild von Castor Troy

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  6. #35
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Hier war ja zuletzt einiges los - und das ganze finde ich sehr interessant. Ich war nämlich auch ein langjähriger Kassetten-Nutzer. Heute habe ich mich doch davon getrennt, da meine Kassetten nicht mehr gut klangen und zu oft Bandsalat verursachten. Ich trauere der Kassette aber nicht nach.

    Bis zuletzt habe ich auch diese uralten AGFA und BASF benutzt, davon habe ich heute noch ein paar, da mir die Optik sehr gut gefiel. Alle wurden schon mindestens einmal neu bespielt. Also, diese ganzen bunten AGFA Low Noise etc. hatten bei mir nach dem Neubespielen Verzerrungen im Höhenbereich, einige hatten auch Dropouts, speziell die ganz frühen AGFA Low Noise, die noch grau waren, sowie die AGFA Ferrocolor um 1980, die es u.a. in giftgrün gab. Lediglich die AGFA Super Ferro Dynamic brachten zum Schluss noch optimale Ergebnisse. Gute Ergebnisse mit den alten, bunten AGFA Bändern Typ I hatte ich nur mit dem Yamaha-Deck K-560 (von 1981). Alle Nachfolger (Kassettendecks) waren bei mir höhenärmer.

    Zu BASF, richtig gut waren bei mir nur die orangefarbenen LH sowie die zeitgleich erschienenen schwarz-grauen Chromdioxid. Die späteren CR-S II hatten zwar einen guten Klang, aber schlechte Mechanik. Bei mir hörte man nur ein lautes mechanisches Zirpen auf mehreren Decks, vor allem wenn mehr als die Hälfte des Bandes durchgespielt war. Dadurch leierte die Kassette auch, bzw. der Transport setzte aus.

    Die einzigen Kassetten, mit denen ich bis zum Schluss klanglich keine Probleme hatten, waren die Maxell UDXL-II bzw. die baugleichen Hitachi (UD) EX, beide um 1980/81. Sehr präzise Mechanik, sehr gutes Bandmaterial!

    Und übrigens, dieses Akai GX-75 II hatte ich auch, ebenfalls ein 91er Modell. Schon nach 2 Jahren hatte meins Azimuth-Probleme, sehr "unscharfe" und schwankende Aufnahmen sowie Bänderknittern. Gerade mit der Maxell XL II-S hatte sich mein Gerät noch am wenigsten vertragen. Die "Version" von 1984/85, mit dem goldfarbenen Label und der besonders glänzenden Bandoberfläche ließ sich manchmal gar nicht neu bespielen in diesem Deck. Die bunten AGFA nahm es natürlich auch nicht an - bei der manuellen Einmessung leuchtete hier immer nur die erste LED der Kette, und das nur auf einem der beiden Balken. Also, von einem so teuren Deck mit "verschleißfreien" Tonköpfen hatte ich mehr erwartet!

  7. #36
    Benutzerbild von Intospace

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    Hi, ich mal wieder.

    Zum Thema "alte Aufnahmen, die Dumpf klingen":::

    Ich habe mal einen versuch gestartet wie man das beste aus uralten Tapes herausholen kann (bzw. das Daraufgespielte retten kann)!

    Eine ausgelatschte alte Schlagerkassette, ziemlich dumpfe höhen, Dolbyzuschaltung konnte man grade vergessen (obwohls eine mit Dolby B aufgenommene kassette war).

    Also: dieses Tape (wenn mit dolby system aufgenommen), ohne dolby, (am besten noch den Azimuth so gut wie es geht opitmal einstellen) auf ein digitales medium kopieren. Am besten Minidisc, da man hier noch zahlreich editieren kann! Über den Analogeingang so hoch wie es geht auspegeln, dass die maximale Aussteuerbarkeit beim Digitalen Deck erreicht ist. Diese Kopie (auf der Minidisc oder CD-RW) nun wiederum auf ein sehr gutes Tape zurücküberspielen (wiederum ohne Dolby natürlich), den bias etwas zurücknehmen, so dass die höhen etwas hervorgehoben werden aber nicht zu stark eben, damits keine verzerrungen gibts, und ebenfalls optimal laut aussteuern. Hierzu am besten superugte Tapes benutzen, MA, die sich hoch aussteuern lassen. Fertig: das neuaufgenommene Band kann man nun mit dem entsprechenden Rauschunterdrückungssystem (welches es auch ursprünglich mit aufgenommen wurde natürlich) abspielen. So blöde es sich das anhört, klar, aber ich fand dieses Verfahren nicht übel. Klare höhen wieder, besser als das original.

    Dieses könnte man dann evtl. dann endgültig Digitalisieren. Ihc denke mal das Verfahren lässt sich mit Dolby B Nr Tapes am besten anwenden, mit dolby c hab ich es mal probiert, jedoch ist dies doch anfälliger, wenn die dynamik nicht optimal stimmt, mit der die aufnahme auch durchgeführt wurde!! Einfahc mal ausprobieren, der diese möglichkeit besitzt.

    Am computer mit entsprechenden Programmen könnte man dies auch tun sicherlich, aber wie weit da die möglichkeit besteht, wirklich "die höhen" wieder zum vorschein zu bringen, ohne noch zusätzliches Rauschen hereinzubringen, ist mir ungewiss. Bei Neros "Klangbearbeitung" jedenfalls ist es absolut mist, da dies noch mehr zu klangverfälschungen bringt.

    O.k., das wars auch wieder schon von mir.

    Ach ja, die PDM. Hm, also ich hab sie nirgends mehr gesehen diese Marke, sei es bei Conrad, Karstadt, Kaufhof, oder sonst irgendwo!? Conrad hatte diese noch vor ein paar Jahren im Sortiment, jedoch schon ewig nicht mehr diese Auswahl wie vor ein paar Jahren eben.

    Liebe Grüße,

    Christian!

  8. #37
    Benutzerbild von JJ28

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    Ein kleiner Zusatz zu Intospace:

    Meines Wissens nach gibt es bei den Kassettenrekordern auch Probleme bei dem Standard. Bei Spulenbandgeräten tritt der Effekt viel häufiger auf, da zu dieser Zeit der Umbruch von "deutschen Geräten" auf japanische stattfand.
    Es gab damals unterschiedliche Werte zur Einmessung des Bandes, es gab die DIN-Norm?, nach der Geräte wie Grundig, Uher, Braun usw. eingemessen wurden. Die Japaner jedoch hatten ihre eigene Norm. So klingen Bänder, die mit einem Braun(Nobelmarke), Palladium(Neckermann - DDR Produkt?) oder Uher bespielt wurden, auf Geräten wie z.B. Akai oder Aiwa "dumpf" und übersteuert.
    Umgekehrt klingen Aufnahmen eines Japaners auf einem Uher oder Palladium "hell" mit einer geringen Aussteuerung. Was da genau dahinter steckt, welche faktoren noch eine Rolle spielen, weiß ich nicht.
    Wer ein wenig mutig ist, der öffnet sein Gerät und schaut mal nach, ob der auf der Platine ein Poti/Einstellregler mit der Beschriftung "EQ(ualizer) und PB(Playback) Level findet.
    Wenn man die Regler dreht, so kann man bei der Wiedergabe die "Klangfarbe" beeinflussen, bei Dolby Aufnahmen verschwindet der "Pump-Effekt".
    Natürlich ist das Gerät hinterher verstellt, deshalb die Stellung der Potis merken oder nur bei billigen Geräten verwenden.
    Das habe ich mit einem Akai GX 67 gemacht, welches ich für ein paar Euro bei ebay ersteigerte, die Bandsortenumschaltung war defekt und ich "bog" das ganze nach "Gehör" wieder hin.

    Wenn man schon die Kassetten auf den PC zur (Zwischen)Überspielung kopiert, dann sollte man die Aufnahmen dort gleich als mp3 (160 oder 192 kb, HQ-Modus) speichern.

    Für die Klangbearbeitung gibt es ein Programm namens Cool Edit , die Version 96 oder 2000 lief unregistriert eine halbe Stunde(Systemzeit? ), man konnte damit arbeiten, jedoch nicht speichern. Allerdings konnte man bei der Wiedergabe des bearbeiteten Stücks einen wav-Recoder mitlaufen lassen, so konnte man zumindest ein bis zwei Titel bearbeiten. Ist ein sehr feines Programm!
    Cu
    JJ

    PS: Man kann das Aufnahme-Deck zur Not an den Kopfhörerausgang des Verstarkers anschließen, über die Klangregler kann man den Ton auch noch beeinflussen.
    Oder einen Equalizer oder ähnliches dazwischen schalten.

  9. #38
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Also, ich habe den Großteil meiner ehemaligen Kassettensammlung auf Audio-CDs gebrannt (sofern ich die Aufnahme nicht als Original-LP oder CD bekommen konnte). Hauptsächlich nur die Sachen, die von einer CD oder LP überspielt wurden (also kaum Tape2Tape-Kopien), und überwiegend Kassetten ab Baujahr 1980 (z.B. Maxell XL II-S, TDK SA, BASF CR-S II). Wiedergabegerät war ein Yamaha KX-690 (Nachfolger des hier schon erwähnten 670) mit Play Trim. Überspielt wurde mit einem Audio-Brenner auf CD-RW, das ganze am PC etwas optimiert (Leerstellen am Anfang und Ende abschneiden, Normalisieren etc.), ich konnte schon mit Hilfe des Play Trim Reglers ziemlich gute Ergebnisse erzielen. Die paar noch vorhandenen alten AGFA- und BASF-Schätzchen habe ich nicht digitalisiert, zum einen dürfte der Klang zu schlecht sein, zum anderen haben sie für mich noch etwas "nostalgischen Erinnerungswert". Gehört werden sie nur noch sehr, sehr selten. Ansonsten höre ich fast nur noch CDs und LPs, somit haben sich die Dinge wie "dumpfer Effekt", Leiern und Bandsalat für mich weitestgehend nun erledigt, und wie gesagt trauere ich den alten Kassetten nicht nach, denn ich möchte meine Lieblingsmusik in möglichst bester Klangqualität genießen.

    Und wenn's noch mal wirklich eine meiner wenigen verbliebenen Kassetten sein soll, wird Play Trim natürlich auch aktiviert! Das 690er ist übrigens das einzige Kassettendeck, das ich noch habe.

  10. #39
    Benutzerbild von Ren Hoëk

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    JJ28 postete u.a.
    Für die Klangbearbeitung gibt es ein Programm namens Cool Edit , die Version 96 oder 2000...
    Dieses Proggy kann ich nur empfehlen (V 2000), es ist von Syntrillium und wird durchaus schonmal zum Pre-Mastering von CDs benutzt...

    Viele Grüße- bis denn- Ren.

  11. #40
    Benutzerbild von schubi.dj

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    6
    [Ja, so war das in Ossiland.
    Es gab auch mal eine Zeit lang russische Kassetten "Kassetta", die kamen
    auch 20 Mücken (60 min.)
    Und mit Tonbandmaschinen sah es mehr als schlecht aus.
    Das legendäre "B70" aus der CSSR war sehr gefragt aber fast nur unter dem
    Ladentisch zu bekommen.Auch kann ich mich an ein russisches Gerät erinnern
    Marke "Jupiter".Eine Zeit lang gab es auch mal polnische Geräte (ZK 120)
    Hierzulande wurden damals keine eigenen Tonbandgeräte produziert.
    Nur Kassettenrecorder: "Sonett, Anett, Mira, Sternrecorder, Minett,Geracord.
    Außerdem wurden auch einige Geräte importiert:
    z.B. Stereo Casette(Polen)MK-27 (Ungarn) und der fast unbezahlbare
    "Metal" von Sanyo (2.400,- !!! DDR Mark)


    Gruß

    Schubi.dj

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