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Cassetten halten laenger

Erstellt von Rolls_Rave, 05.01.2006, 22:36 Uhr · 27 Antworten · 3.095 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Sugar_ASCII

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    Zitat Zitat von Otto
    Das kommt aber auch auf die verwendeten Kassetten an. Wenn man Billig-Kassetten verwendet, dann kann das Ergebnis ähnlich sein wie bei Billig-Rohlingen.
    Viele meiner AGFA-Kassetten (Typ I) aus den 70er Jahren hielten nur max. 3 Jahre. Danach waren sie ausgeleiert.

    Bei meinen "späteren" Kassetten (meist Maxell, TDK) fiel mir auf, dass mit den Jahren die Höhen schwanden, so als seien sie "angelöscht" worden. Bei manchen war es auch so, dass sie in Deck A hervorragend klangen, in Deck B aber die reinste Zumutung waren (Differenzen in der Justierung der Tonköpfe).

    Meiner Meinung nach ist das einzige Magnetband, das kontinuierlich gut bleibende Tonqualität halten kann, ein gutes Spulentonband. Aber auch mit HiFi-VHS habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Meine ältesten CD-R sind aus dem Jahr 1998 und klingen noch wie am ersten Tag. Jedoch verwende ich Markenrohlinge. Von den "billigen" waren vielleicht 1% nach 5 Jahren hin.
    Das mit dem Deck B und Deck A ist echt so. Ich habe noch eine Stereoanlage mit Doppel-Cassettendeck verwende das aber nur noch zum Anschließen von externen Geräten - verwende CD-Cassetten Adaptoren von Hama - am Deck A hängt mein Laptop und am Deck B mein Fernseher und beim Fernseher das Deck A hat echt mehr Power als das Deck B denn beim Fernseher muss ich lauter drehen als beim Laptop.

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Sugar_ASCII

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    Also ich habe das Technolied "Das Boot" sowohl auf CD und Vinyl und ich habe mir den Anfang mal auf CD und danach gleich auf Vinyl gehört und da merkte ich einen Unterschied. Daher haben meiner Meinung nach Schallplatten den besten Klang.




  4. #13
    DocJones
    Benutzerbild von DocJones

    Pfeil

    Zitat Zitat von Sugar_ASCII
    Also ich habe das Technolied "Das Boot" sowohl auf CD und Vinyl und ich habe mir den Anfang mal auf CD und danach gleich auf Vinyl gehört und da merkte ich einen Unterschied.
    hm ... das ist leider kein wirklich gutes beispiel , da es sich bei dem stück um eine der übelsten zusammenmischungen von analog & digital aufgenommenen sounds bzw. abgesampleten fragmenten von analogen originalklängen handelt !

    analog ist vor allem deswegen klar besser als es digital jemals sein kann , da analog immer den natürlichen klang wiedergibt , während digital nur ein ( weitestgehendes ) nachempfinden eben dieses natürlichen , analogen klanges sein kann !

    btw : wer seine guten alten vinyl-scheiben immer schön sauber hält , der wird davon auch noch in den nächsten jahrzehnten etwas haben , während jemand , der cds von vor über 20 jahren ( also vor mitte der 80er ) besitzt , diese besser heute als morgen nochmal auf einen neuen , guten markenrohling oder zumindest seine festplatte kopieren sollte , da cds aus den anfangstagen ihrer massenproduktion oftmals von sehr mangelhafter qualität waren ( weswegen sony ja sogar schon verklagt wurde ! ) & allerhöchstens 30 jahre lang - falls überhaupt so lange - halten !

    tonbänder - & damit natürlich auch alle cassetten - halten in der regel auch nicht viel länger als max. 30 jahre ohne irgendwelche "ermüdungserscheinungen" aufzuweisen !
    nur wirklich ungespielte & sehr gut gelagerte bänder , die älter sind als 30 jahre klingen heute noch einigermaßen "frisch" !

    bedauerlicherweise hat es die musikindustrie schlicht & ergreifend total verpennt einen neuen analogen tonträger zu entwickeln , was sich in zukunft als kapitaler fehler erweisen wird , da ALLE digitalen datenträger nämlich spätestens nach 50 jahren entweder nicht mehr abspielbar sein werden , weil sie im laufe der jahre entweder zu vielen "umwelteinflüssen" ausgesetzt waren & damit fehler aufweisen oder aber , weil es gar keine passenden abspielgeräte mehr für sie gibt - beispiel laser-disc !
    wer hat heute noch so ein teil , daß auch einwandfrei funktioniert ?
    außerdem werden schon seit jahren keine medien mehr dafür hergestellt , was es jetzt schon zu einer "modernen" technik von gestern macht !

    wer daher wirklich clever ist , der hegt & pflegt seine gute alte vinyl-sammlung ebenso , wie seinen dazugehörigen plattenspieler !
    da wird man dann nämlich auch in 50 jahren als opa oder oma seinen enkeln & urenkeln noch von den coolen zeiten "damals in den 80ern , als ich so alt war wie du jetzt bist" mit klangvollen analogen beispielen den sound der damaligen zeit in guter qualität vorspielen können , was man bei tonbändern , aber auch cds oder dvds mit ziemlicher sicherheit vergessen kann , da sie einfach nicht mehr laufen werden - jedenfalls NICHT ohne erhebliche fehler aufzuweisen !

    fyi : anbei noch ein sehr interessanter link zur geschichte der tonaufzeichnung & wiedergabe @ http://www.tonaufzeichnung.de/index....eichnung.shtml

    "der doc"

  5. #14
    Benutzerbild von Sugar_ASCII

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    analog ist vor allem deswegen klar besser als es digital jemals sein kann , da analog immer den natürlichen klang wiedergibt , während digital nur ein ( weitestgehendes ) nachempfinden eben dieses natürlichen , analogen klanges sein kann !
    Sehr richtig! Denn theoretisch müsste der Speicherplatz unendlich hoch sein um den Klang auf so wie in der Natur auf CD oder Audio-DVD nachzubilden.

    der cds von vor über 20 jahren ( also vor mitte der 80er ) besitzt , diese besser heute als morgen nochmal auf einen neuen , guten markenrohling oder zumindest seine festplatte kopieren sollte
    Aber auch damit gibt es Probleme. Denn je öfter man Daten von einer Festplatte löscht und sie wieder apspeichert umso schlechter wird auch deren Qualität.

    beispiel laser-disc
    Was für ein Medium meinst du damit. Etwa die Bildplatte???

  6. #15
    DocJones
    Benutzerbild von DocJones

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    Zitat Zitat von Sugar_ASCII
    Was für ein Medium meinst du damit. Etwa die Bildplatte???
    ja , die sogenannte "bildplatte" oder eben auch laser-disc , wie die digitale version davon richtig heißt !

    siehe z. b. auch hier @ http://de.wikipedia.org/wiki/Laser_disc oder hier @ http://www.laserdiscs.de/

    "der doc"

  7. #16
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Bildplatten gab es viele. Mitte der 70er schon, "TED" hießen die. Dann kam mit den 80ern die LaserVision (noch immer komplett analog aber digital gespeichert...) und in der 2. Hälfte der 80er die Laserdisc, die bei uns als "CD Video" eingeführt wurde, mit digitalem Ton. LaserDisc und LaserVision sind noch halbwegs kompatibel.

  8. #17
    Benutzerbild von Tim45

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    Zitat Zitat von DocJones

    analog ist vor allem deswegen klar besser als es digital jemals sein kann , da analog immer den natürlichen klang wiedergibt , während digital nur ein ( weitestgehendes ) nachempfinden eben dieses natürlichen , analogen klanges sein kann !
    Analog klingt vor allem deswegen für manche Ohren angenehmer, weil es den natürlichen Klang auf übelste Weise verunstaltet: Bandsättigung, Nichtlinearitäten, Gleichlaufschwankungen, farbiges Rauschen bei ca. -45 dB: Was vom Band zurückkommt, hat übelsten Klirr.
    Digital gibt das zurück, was reingeht, das mag eben manchesmal zu trocken klingen.
    Um auch Digitalaufnahmen die "analoge Wärme" zurückzugeben, verwendet man z.B. Röhrenvorverstärker für die Mikrophone, um das "perfekte" Signal mit röhrentypischem Klirr und Dynamikkompression zu versehen. Ebenso bringt satt ausgesteuertes Tonband eine als angenehm empfundene Bandkompression.
    All diese Dinge mögen zwar angenehm klingen, es ist aber keineswegs der natürliche Klang.

  9. #18
    DocJones
    Benutzerbild von DocJones
    Zitat Zitat von Tim45
    All diese Dinge mögen zwar angenehm klingen, es ist aber keineswegs der natürliche Klang.
    das ist wohl so ähnlich wie mit den "gefühlten temperaturen" !

    sagen bzw. schreiben wir es daher mal so :
    analog - klingt natürlicher , "wärmer"
    digital - klingt künstlicher , "kälter"

    btw : ein digitaler klang ist immer ein berechneter klang ... & eben genau das stört manch einen daran , da man es oftmals doch sehr genau heraushören kann !
    man könnte auch sagen , alles was "berechenbar" ist , ist nicht mehr wirklich "natürlich" ... aber das ist wohl eher eine philosophische einstellung !

    "der doc" - fan von möglichst analogen klängen

  10. #19
    Benutzerbild von Tim45

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    Zitat Zitat von DocJones
    das ist wohl so ähnlich wie mit den "gefühlten temperaturen" !
    Das kann man so sagen. Wenn es angenehmer klingt, klingt es halt in den Ohren besser. Verzerrte Gitarren sind eben auch alles andere als der natürliche Saitenklang, es klingt aber häufig einfach besser ;-)

    sagen bzw. schreiben wir es daher mal so :
    analog - klingt natürlicher , "wärmer"
    Wärmer vieleicht, auf keinen Fall natürlicher. Rauschen, Verzerrungen, Bandkompression sind das Gegenteil von natürlich. Bei LPs hängt die Klangqualität zudem noch davon ab, ob ein Stück zu Beginn oder am Ende der Seite gepresst wird. Außen ist die Bahngeschwindigkeit der Rillen größer, somit können die hohen (Ober)töne gut aufgezeichnet werden. In den Innenrillen ist die Bahngeschwindigkeit kleiner, sodaß die hohen Töne bedämpft werden - das Klangspektrum ist in den Innenrillen beschnitten.
    Außerdem hat Vinyl eine gewisse Oberflächenrauhigkeit, die der Aufnahme zusätzlich ein gewisses farbiges Rauschen hinzufügt.
    Beim Schneiden der Masterplatte in Wachsfolie federt zudem das Material teilweise elastisch zurück, sodaß die Musik zusätzlich in den Höhen bedämpft wird, ein Problem, daß erst mit dem Direct-to-Metal-Mastering (Schnitt in Kupferfolie, DMM von Teldec) gelöst wurde. Hinzu kommt beim Wachsfolienmastering, daß der Schnitt in die aktuelle Rille bei der Single- und LP-üblichen Füllschrift die vorhergehende Rille in geringem Maße verformt: Es kommt zu Vorechos, z.B. in Leer- oder Trennrillen. Somit machen Maxisingles mit größerem Rillenvorschub klangtechnisch durchaus Sinn. Außerdem ist die Stereokanaltrennung bei Platten auch nur begrenzt (30 bis 40 dB), d.h. es kommt zum Übersprechen vom rechten auf den linken Kanal und umgekehrt.
    Erst mit der CD gelingt es der Musikindustrie, Masterbänder praktisch (=höhrbar) in originaler Studioqualität zu veröffentlichen.

    digital - klingt künstlicher , "kälter"
    So verallgemeinert stimmt das nicht. Daß Digitalaufnahmen aus dem Beginn des Digitalzeitalters (Anfang der 80er) vergleichsweise hell timbriert (= "kalt") klingen, hat damit zu tun, daß Toningenieure nun zum ersten Mal einen Tonträger zur Verfügung hatten, mit dem man die ganzen Obertöne (z.B. Becken, Hi-Hats, Snareteppich) mit der vollen Dynamik aufnehmen konnte. Analogband ist den Höhen bei weitem nicht so hoch (="laut") aussteuerbar wie in den mittleren Tonlagen. Dementsprechend wird das Programm (=Musiksignal) vor der Aufzeichnung auf Analogband in den Höhen bedämpft, damit es keine Übersteuerungen gibt. Bzw., der Toningenieur muß bei der Aussteuerung von hochtonreichem Programm besonders aufpassen. Bei Digitalband fielen diese Beschränkungen weitgehend weg, und das wollten die Toningenieure manchesmal zu deutlich zeigen.

    btw : ein digitaler klang ist immer ein berechneter klang ... & eben genau das stört manch einen daran , da man es oftmals doch sehr genau heraushören kann !
    man könnte auch sagen , alles was "berechenbar" ist , ist nicht mehr wirklich "natürlich" ... aber das ist wohl eher eine philosophische einstellung !
    Digitale Aufnahmen werden doch nicht berechnet, sondern von Musikern mit echten Instrumenten gespielt (z.B. Dire Straits - Brothers in Arms). Digitale "berechnete" Sounds auf diesem Album sind wahrscheinlich höchstens teilweise die Keyboards, wenn sie Samples verwenden.
    Man vergleiche Mal die Klangqualität von Dire Straits - Love Over Gold (analog aufgenommen) mit der Brothers in Arms (digital aufgenommen). Auf Love over Gold gibt es ein langsames Stück (ich meine, Privat Investigations), das im Intro u.a. ein leises Klavier enthält: Dort, wo das Klavier einsetzt, hat der Tonmensch den Regler für diese Spur hochgezogen: Das Bandrauschen steigt etwas an. Zum Ende der kurzen Klavierpassage hört man deutlich die Rauschfahne. Außerdem zieht der Tonmensch langsam den Fader runter: Die Rauschfahne wird ausgeblendet. (Das Beispiel sollte man besser über Kopfhöhrer abhören.)
    Solche Probleme hat man mit Digitalaufzeichnungen einfach nicht mehr, da, vernünftig ausgesteuert, der Rauschabstand stets groß genug ist.
    Hinzu kommt, daß für Plattenpressungen von Analogbändern in der Regel nicht die Original-Mixbänder verwendet werden, sondern analoge Bandkopien, teilweise Kopien von Kopien, was die Klangqualität zusätzlich mehr oder weniger hörbar verschlechtert.

    Wenn man rein digital aufnimmt, hat man natürlich nicht mehr die Möglichkeit, die Unzulänglichkeiten des analogen Magnetbandes aktiv für die Soundgestaltung einzusetzen. Deshalb überspielen manche Produzenten die Aufnahmen aus der Workstation auf Analogband, um den typischen analogen Klang (Bandkompression usw.) in der Produktion zu haben.

    Wenn heutzutage CD-Ausgaben von Klassikern in der Klangqualität deutlich hinter frühen LP-Pressungen vom Flohmarkt zurückbleiben, hat das nur was damit zu tun, daß entweder die Bänder schlecht archiviert wurden und auf klanglich fragwürdige Kopien zurückgegriffen wurde, oder daß irgendjemand die Bänder für die CD nochmal "remastern" wollte und dabei den Klang verdorben hat. Neuauflagen auf LP von diesen Bändern würden aber genauso schlecht klingen.

  11. #20
    DocJones
    Benutzerbild von DocJones

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    Zitat Zitat von Tim45
    Digitale Aufnahmen werden doch nicht berechnet, sondern von Musikern mit echten Instrumenten gespielt [ ... ].
    das die musiker "echte" instrumente spielen hat doch nichts damit zu tun , daß eine digitale aufnahme dieser "echten" ( btw : merkwürdige definition ... was ist denn ein "unechtes" instrument ? ) instrumente IMMER eine "berechnete" aufnahme ist & auch bleibt - im gegensatz zu einer analogen aufnahme , welche "fließende unberechenbarkeiten" in sich birgt !

    fyi : mit "berechnet" bzw. "berechenbar" meinte ich , daß alles was "digital" ist immer auf absoluten ( zahlen ) werten beruht , wohingegen bei allem was "analog" ist man eben nicht bis in's letzte detail alles ganz genau "vorausberechnen" kann !

    als beispiel : die natur ( & somit auch alles "natürliche" ) ist "analog" & damit letztendlich "unberechenbar" , wohingegen ein künstlich erschaffenes produkt logischerweise sehr "berechenbar" ist - so wie z. b. auch alles , was als "digital" definiert werden kann !

    ich hoffe , ich konnte eventuelle mißverständnisse damit aufklären !?

    "der doc"

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