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DAT und Bidplatte

Erstellt von Rolls_Rave, 05.01.2006, 22:27 Uhr · 6 Antworten · 1.110 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von Rolls_Rave

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    Das sind zwei Tontraeger die in den 80er erfunden wurden, sich aber nicht durchgesetzt haben. Also die DAT (Digital Audio Tape) wurde im Jahre 1987 erfunden und ist eine Kombination aus Magnetaband- und digitalem Aufnahmeformat. Die Qualitaet soll noch besser sein als bei der CD und man soll maximal 10 Stunden aufnehmen koennen. Der einzige Nachteil besteht darin, dass dieser Speicher ein serieller Speicher ist, dass man laeneger warten muss wenn man sich zum Beispiel das letzte Lied anhoeren will, weil man fast bis zum Ende vorspulen muss.

    Und die Bildplatte wurde parallel zur VHS gegen ende der 80er Jahre erfunden. Sie ist so gross wie eine Schallplatte und die Daten werden digital wie auf eine CD gespeichert und das Abtasten erfolgt durch einen Laserstrahl.

    Der Grund warum sich diese Tontraeger nicht durchsetzten war glaube ich weil diese Tontraeger sehr teuer waren. Also heute kriegt man eine DAT-Recorder um ca. 750 Euro was ca. viermal so teuer wie ein DVD-Recorder ist.

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Rolls_Rave postete
    Und die Bildplatte wurde parallel zur VHS gegen ende der 80er Jahre erfunden.
    Die Bildplatte... es gab davon verschiedene, in den 70ern bereits welche (Namen habe ich vergessen), dann 1980 die LaserVision, die dann den neuen Standard setzte, die aber 1983 von der LaserDisc abgelöst wurde. (Der größte Unterschied: LaserVision hatte alles, auch den Ton als analoge Daten gespeichert, bei LaserDisc war der Ton immer digital (wie auf CDs) gespeichert. 1986 kam dann das Sub-Format CD Video, sehr ähnlich der LaserDisc aber auch mit verschiedenen Größen bis hin zur Single (im CD-Format).

    DAT habe ich mir 1992 zugelegt. Die Speicherkapazität war bei 180er-Bändern (die kamen erst so ca. 1994) 3 Stunden (180 Minuten) (180erer-Bänder ind aber dünn und MIST!!!), im Longplayverfahren 6 Stunden. Ich habe das auch bald bemerkt und fortan nurnoch 90er und 120er benutzt.
    In Longplay wird aber die Samplefrequenz auf 32kHz heruntergesetzt, was natürlich einen Dynamikverlust bedeutet.
    Normalerweise wird auf DAT mit einer Samplefrequenz von 48kHz aufgezeichnet (wie auch auf DVD), Kopien in und von 44.1kHz (CD, MD) sind möglich. Später kam noch 96kHz dazu, das hatte aber keines meiner Geräte. Ganz wichtig: DAT arbeitet unkomprimiert! (MiniDisc (kam im Dez.1992) und DCC (Anfang 1993) arbeiten komprimiert!)
    DAT ist aber LEIDER ein Bandsystem und irgendwann degenerieren die. Im Gegensatz zu Tonband und MusiCassette kommt dann aber nicht nur etwas Rauschen dazu, sondern Verzerrungen und Aussetzter, d.h. die Aufnahmen werden z.T. unbrauchbar. Außerdem haben sich bei meinen Geräten auch irgendwann die Tonköpfe berabschiedet.

  4. #3
    Benutzerbild von Rolls_Rave

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    @Elek
    Wieviel hast du den dafuer gezahlt?

  5. #4
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Rolls_Rave postete
    @Elek
    Wieviel hast du den dafuer gezahlt?
    Wofür?

    Mein erster DAT hat mich damals nur 999 DM gekostet, der hielt auch paar Jahre. Der 2. war 2nd Hand und schnell aA (und zum Glück auch viel günstiger, sonst hätte ich nie einen 2nd Hand geholt.)

    Meinen LaserDisc-Spieler hab ich mir erst jüngstens geholt.

  6. #5
    Benutzerbild von producer

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    Hier verrichtet noch der gute alte TASCAM DA 30 MK II seinen Dienst. Sehr robust und zuverlässig.

    Vorher hatte ich 2 verschiedene SONY-Consumer DATs, die waren beide mehr oder weniger Mist, ständiger Streß mit den Tonköpfen und mit der Lademechanik. Sogar das damals sehr teure Esprit-Modell (mit den polierten Holzwangen) hat mehr Ärger als Nutzen gebracht. Longplay war zudem bei den SONYs immer ein Glücksspiel, weil gern mal die Bänder einfach hängen blieben

    DAT hat im Consumerbereich sogar zu seiner Hochzeit keine wirkliche Rolle gespielt. Im Hörfunk und in der Musikproduktion und sogar bei der Archivierung waren die DATs aber ganz beliebt und einige Jahre auch gut im Rennen. Inzwischen steht mein TASCAM hier nur noch für alle Fälle, denn seit Ewigkeiten kommt niemand mehr mit Aufzeichnungen auf DAT-Cassetten, weil die Festplattenspeicher einfach viel leistungsfähiger und (meist) beständiger sind als Magnetband.

  7. #6
    Benutzerbild von Elek.-maxe

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    Mit Longplay hatte ich bei DAT nie Probleme, ebenso nicht mit der Lademechanik. Außer mit meinen 2 eigenen DAT hatte ich es noch häufiger mit einem tragbaren zu tun, allesamt Sony, allesamt Probleme mit den Tonköpfen (sonst ohne), aber leider sind die das teuerste zum Reparieren.

  8. #7
    Benutzerbild von Ant.La

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    Ich habe auch noch einen LD-Player

    ...damit ich meine Star Wars Filme gucken kann *g*

    ...die unbearbeiteten Ur-Versionen und die in Bild und Ton überarbeiteten Teile (1995).