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Der C64 kehrt zurück !

Erstellt von Stingray, 28.04.2002, 22:46 Uhr · 31 Antworten · 5.378 Aufrufe

  1. #11
    Sven Hoëk
    Benutzerbild von Sven Hoëk
    By the way: Gibt es brauchbare PC-Adaptionen von:

    1. Miner 2049
    2. Giana Sisters
    3. Loderunner
    4. Pitfall
    5. Montezumas Revenge
    6. Archon

    Falls da jemand von euch Links hat, zu Sites, wo man diese Games runterladen kann, wäre ich sehr dankbar. Auf meinem Arbeits-PC ist leider nur "Minesweep" drauf und nen C64-Emu verkraftet der nicht (altes Modell).

    Sven Hoek

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von Stingray

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    Ne gute anlaufstelle für freeware spiele aller art, wie auch adaptionen von klassikern, gibts z.b. hier :
    http://www.drload.de/index.php4
    Und solche seiten gibts im inet noch viele, aber schon die obere verspricht stundenlangen stöber- und spielespass.

  4. #13
    Benutzerbild von Yorick

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    Archon war cool. Die Nachfolger haben mir damals nicht so gefallen. Da hab ich oft gegen meinen Nachbarn gezockt. World Games waren auch immer für einen heissen Fight gut, genauso wie Hyperball.
    Meine Lieblingseinzelspiele waren:
    Last Ninja - die Grafik und der Soundtrack hammermäßig. Da gibts von Instant Remedy eine supergeile Musikversion vom 1. Level.

    Ewig gespielt hab ich ELITE. Ich bin irgendwie nie über "gefährlich" hinausgekommen. Egal wieviel Thargoiden ich abgeschossen hab. Das manuelle Andocken war furchtbar. Das Spiel hab ich mit am längsten gespielt. Das und Paradroid.

    Monty on the Run war auch gut.

    Kennt jemand noch Hexenküche und Cauldron2? Oder Great Giana Sisters?

    Dragons Lair war zu schwer für mich zum Durchspielen. Da könnt ich noch ewig schreiben.

    Ohne Ultraload geht garnix.....

    Ready.

  5. #14
    Benutzerbild von Big_F

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    Klar Hexenküche!
    War verdammt schwer.
    Was ich gerne gezockt habe war Kaiser, Leaderboard und natürlich Maniac Mansion.
    Mein allererstes C64 Game war Commodore Soccer. Diese Grafik hätte mich fast aus den Schuhen gehauen.
    Das waren noch Zeiten!

  6. #15
    Benutzerbild von Lutz

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    Big_F postete
    Klar Hexenküche!
    War verdammt schwer.
    Was ich gerne gezockt habe war Kaiser, Leaderboard und natürlich Maniac Mansion.
    Mein allererstes C64 Game war Commodore Soccer. Diese Grafik hätte mich fast aus den Schuhen gehauen.
    Das waren noch Zeiten!
    Ich habe das Teil hier monatelang gezockt...



    Mehr zu meiner C64 "Laufbahn" hier....

    http://home.tiscali.de/webgoe/c64enter.html

    Zum "CommodoreOne":

    Ob auf dem Teil auch wirklich alles laeuft? Wie gut das ich noch meine alte Brotkiste habe Geht nichts ueber "The Real Thing"

    Lutz

  7. #16
    Benutzerbild von Feenwelt

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    Also, mein Lieblingslink zu diesem Thema: eine Seite, auf der es alle Spiele gibt, die ich je auf dem Brotkasten gespielt habe (inklusive Archon (1-3), Montezumas Revenge etc.)
    http://www.c64games.de/

    Mit dem WinVice-Emulator laufen die Spiele bei mir tadellos, nur der alte Joystick fehlt noch... (schwelg)

  8. #17
    Benutzerbild von
    @ Lutz

    Der Commodore One soll im Prinzip mehr ein Nachfolger des C65 werden.


    Also der Nachfolger des nie erschienenen Nachfolgers des C64. Es geht um eine moderne Version der ganzen Geschichte, ganz so, als wäre Commodore nie Pleite gegangen und es heute noch ganz selbstverständlich, dass man einen billigen Simpel-Computer für jedermann kaufen kann, der nach dem Einschalten sofort "da ist" um ein bisschen zu computern. Das ist also alles nicht auf SVGA-Grafik und Surround-Sound ausgelegt, sondern eher etwas spartanisch. Hier mal zwei Screenshots des OS das zum Einsatz kommen soll:




    Wie man sieht, gehts hier also weniger darum dem hochauflösenden und bunten Windows Konkurrenz zu machen (obwohl die endgültige Version mit sagenhaften 256 Farben und 1280x1024 auf dem C= 1 werkeln darf, die Screenshots stammen von einem aufgemotzten C64 mit SCPU), sondern um einen simplen, billigen Computer der mit wenigen Mitteln vieles ermöglicht (und schließlich konnte man schon in den 80ern mit einem C64 seine Steuererklärung machen, genauso wie heute auf dem PC, nur eben etwas bunter).

    Dabei wird die Kiste aber so kompatibel wie möglich sein, allerdings nicht um jeden Preis. Der verbaute Prozessor ist kompatibel mit dem ollen 1Mhz MOS 6502 des C64, allerdings 20x so schnell. Der C65 hätte 1991 3,54Mhz gehabt und wäre bei Marktreife wohl um die 80% kompatibel gewesen. So schlecht stehen die Karten nicht, das auf dem C=1 ebenfalls vieles alte läuft und einige Freaks neue Anwendungen für die Maschine schreiben. Es gibt ja auch heute schon eine Szene die die mit CMD-Hardware (die haben bis vor kurzem noch ne' Menge Sachen für die alte Mühle gebastelt, von schnelleren CPUs bis hin zu Festplatten) aufgemotzte C64 Hardware ausnutzt. Da werden alte Spiele "modernisiert" oder neue Anwendungen geschrieben. Das wirds auch für den C= 1 geben, vielleicht ja sogar etwas spürbarer als für die doch recht versteckt existierende kleine CMD / C64 Szene. Das hängt davon ab, ob der C= 1 ein Überraschungerfolg wird. Ich kanns mir ja ehrlich gesagt nicht so ganz vorstellen und rechne eher damit, dass das ein sehr freakiger Exoten-Rechner für Nostalgiker wird, aber man soll nie nie sagen... Wenn so ein Board (es wird wohl nur ein Board geben, dass man dann in ein ATX Gehäuse stecken kann)

    tatsächlich um die 200$/€ kosten soll, müsste ich mir das glatt mal überlegen, obwohl oder gerade weil ich hier Commo-Hard- und Software im Dutzend rumliegen habe. Die wird aber nicht besser, mit der Zeit raucht Dir auch die letzte Kiste allein durch die Lagerung ab. Das bringt das Alter der Maschinchen so mit sich. Einen nagelneuen Rechner zu haben, der locker auch nochmal über 20 Jahre Lebensdauer haben kann, wäre da schon so eine Art Lebensversicherung auf eine noch lange andauernde Möglichkeit sich mit einem echten Stück wahrgewordener "Was wäre gewesen wenn..."-Hardware in die Tage zurückversetzen zu können, als es/man mit der Computerei angefangen hat. Wie Du schon angemerkt hast: Emulatoren im Windows Fenster sind eben nur ne' halbe Sache... ;-)

    QBert

  9. #18
    Benutzerbild von Stingray

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    Das hört sich alles wirklich verdammt interessant an und ich könnte mir auch vorstellen, so einen rechner beizeiten nochmal anzuschaffen. Nur schade finde ich, das das board nicht gleich in ein c64 ähnliches, kompaktes gehäuse untergebracht wird, aber das kann man wohl von hobby-bastlern kaum erwarten. Sollte sich das ding aber wirklich besser verkaufen als angenommen, kann das ja noch kommen, zumndest vielleicht als selbstbau-kit. Denn ohne eine schniekes gehäuse ist versprüht das ding irgendwie wenig charme.
    Für mich als programmierer wäre diese kiste als hobby-gerät auf jeden fall sehr interessant, da es, wie der alte c64, ein rechner ist, der immer gleich ist. D.h. wenn ich eine software dafür schreibe, kann ich sicher sein, das sie auf jedem rechner genauso läuft wie bei mir und das weckt natürlich einen unheimlichen programmiertrieb für grafische spielereien und natürlich auch spiele. Die begrenzte leistungsfähigkeit ist für programmierer auch eher noch ein weiterer anreiz nach dem motto 'Mal sehen, was ich aus dieser kiste so alles rausholen kann!'. genauso wars ja früher auch auf dem c64.
    Schön wäre es einfach, wenn sich so eine kiste auf dem markt als low-budget oder einsteigergerät behaupten könnte. Dann würde papi vielleicht irgendwann mal seinem sohnemann zu weihnachten so ein gerät unter den baum stellen, das nicht viel kostet und womit der einstieg in die computerei erleichtert wird, aber das es jemals dazu kommt, wage ich zu bezweifeln. Ansich wäre die idee nicht nicht unabwegig, der kleine preis ist ein pluspunkt und auch liesse sich durch extra hardware das ding auch ans internet ansschliessen, usw, womit man alles machen könnte, wie mit einem pc, nur eben in kleinerem stil. Auch darf man nicht vergessen, das so ein ding wesentlich einsteigerfreundlicher wäre, da hardware inkompatiblitäten oder treiberwirrwar, usw, (was wir alles von windows und pcs gewöhnt sind) sicher nicht auftreten würden, somit hätte papa auch mehr ruhe und müsste nicht dauernd zum fachhändler rennen um dies oder jenes problemchen gelößt zu bekommen. Das alles sind viele pluspunkte für so einen rechner, aber dennoch bezweifle ich, das sowas passieren würde, allein schon deshalb, weil keine finanziell gesicherte marktmaschine dahinter steckt, um das ding groß zu vermarkten. Desweiteren würde klein fritz seinen papa sicher schief angucken, wenn er einen rechner unter dem baum stehen hätte, auf dem doom 3 nicht mal ansatzweise laufen würde, was ihn sicher nerven würde, wenn seine klassenkameraden sich angeregt über die neuesten pc games unterhalten. Und letztendlich ist die begrenzte leistungsfähigkeit wohl auch ein großer nachteil, denn wenn man bedenkt, das z.b. viele internetseiten mittlerweile auf breitbandanschlüsse ausgelegt sind und viel grafik und rechenpower erfordern, wäre wahrscheinlich internet mit dem C=1 doch nur stark begrenzt möglich.
    Es würde sich für mich wirklich ein traum erfüllen, wenn sich so ein gerät mal als low-budget computer eine kleine niesche auf dem computermarkt erkämpfen könnte, aber dazu wird es wahrscheinlich nicht mehr kommen, aber wie qbert sagte 'Man soll nie nie sagen' und wer weiss, bei einem kompletten computer (ok, ohne monitor) von vielleicht mal unter, bzw höchstens 200 euro ....
    Und wenn nicht, dann ist er doch zumindest für uns interessant, die gerne mal wieder neue 2d spiele spielen würden. Denn ich bin mal sehr gespannt, was auf der kiste, von freaks, noch für spiele entwickelt werden !

  10. #19
    Benutzerbild von
    Hi Stingray!

    Da haben wir ja einen gemeinsamen Traum ;-) Es wäre doch schön, wenn man die Entwicklung ein wenig korrigieren könnte. Und damit meine ich jene Entwicklung die dazu führte, dass "WINTEL"-Konkurrenz-Systeme nach den größtenteils hausgemachten Pleiten von Commdore und Atari fast komplett verschwanden (mit Ausnahme von Apple, aber die hats auch schon mehrfach fast erwischt und das wird ganz bestimmt auch noch wieder ein Thema). Die Marktmacht von MS und Intel hat zu dieser "Wenn ich in der Firma Windows und Office habe, dann muss ich das auch zu Hause haben"-Denke geführt. Das hat Commodore und Atari vorher schon das Leben schwer gemacht, aber setzte sich nach deren Verschwinden vollends durch. Das widerum hat ja eigentlich nur geklappt, weil jeder Depp sich sowohl Windows als auch Office & Co. zum Nulltarif von Bekannten besorgen kann bzw. Windows zumeist sowieso schon beim PC dabei ist. Kaufen würden doch die wenigsten ein Office Paket für 500 Euro nur um mal einen Brief zur Kündigung ihres Zeitungsabos zu tippen, von einem durchschnittlich guten OS für mehrere hundert Euro mal ganz zu schweigen.

    Wenn diese Kosten tatsächlich entstehen würden und die meisten Heim-PC-Systeme so ehrlich auf Anschaffungskosten von > 2.000 Euro mit PC, 17", Windows und Office gerechnet werden müssten, hätten die klassischen Heimcomputer eine Chance, gerade wenns darum geht dem eigenen Nachwuchs den Einstieg in die Computerei zu ermöglichen.

    Klar, so ein von Freaks entwickelter C= 1 hat null Marktmacht und wenn er dauerhaft einfach so über die doch sehr kleine Firma "Individual Computers" als nacktes Board verkauft wird, hat er gar keine Chancen sich eine spürbare Anhängerschaft zu sichern. Dann bleibt es ein System für Freaks.

    Aber gerade in der Computergeschichte gab es immer wieder unglaubliche Entwicklungen hinter den Kulissen. Es müssen nur zwei Leute zur gleichen Zeit passende Ideen und Interessen haben und schon kann ein Erfolg draus werden. Meine Hoffnungen sind da realistisch klein, aber ich könnte mir schon einige Dinge vorstellen, die zum Erfolg des C= 1 führen könnten. Es gibt da z. B. eine Firma VTech. Die meisten werden diese Firma höchstens als Hersteller popeliger Plastik-Spielcomputer kennen, die für unsere Kleinsten bis hin zu den etwas Größeren gedacht sind. Sie piepen, sprechen, düdeln und haben winzige LCD-Displays auf denen die 3-10jährigen ein bisschen schreiben und rechnen lernen können. (Hier mal ein "Profi-Modell für 9jährige)

    Deren Modellpalette hört deutlich vor der Pubertät auf. Das ist aber dann genau die Zeit, in der früher die Homecomputer am meisten genutzt wurden. Im Prinzip bricht denen dann also die Kundschaft weg und sie geben sie weiter an die PC-Hersteller. Doch früher war VTech selbst mal Hersteller von echten Homecomputern.

    (Die Kisten hiessen VTech "Laser")

    So eine Firma könnte also Interesse haben die angestammte Kundschaft durch weiterführende Modelle noch etwas länger zu behalten und ihre eigene alte Tradition wiederauferstehen zu lassen. Warum nicht auch unter der traditionsreichen Commodore-Fahne, den Namen kann heute schließlich jeder von Tulip lizensieren, er prangt ja mittlerweile auch auf Aktenvernichtern und Funktelefonen aus Fernost. Tatsächlich hat das vor einigen Jahren ja auch einmal eine Firma gemacht und einen "Commodore 64 Web.it" rausgebracht

    Leider war das ein ziemlich scheussliches Stück 486er Hardware mit Win 3.1 auf dem ein 64er Emulator lief. Die einzige gute Idee war, dass man die Kiste an den Fernseher anschließen und damit ohne großes Gefummel ins Internet gehen konnte.

    Wie auch immer: Die Technik des C= 1 ist fertig, VTech oder wer auch immer interessiert sein könnte, müsste nur noch ein Gehäuse drumrumbasteln und sich trauen das Teil zu vertreiben. Schon stünde er in jedem Kaufhaus neben den schönen "Lerncomputern". Ich wette, dann hätten ein paar Erwachsene neben Playstation, Modelleisenbahn & Co. noch einen Grund mehr auch mal in die Spielzeugabteilung zu gehen...

    Aber das ist nur ein Beispiel, pure Spekulation und nur ein möglicher Grund, warum man eben niemals nie sagen sollte, es muss nur gerade der richtige in einer Chefetage sitzen und eine Idee haben...

    QBert

    P.S. Ich bediene mich in diesem Thread wie man leicht erkennen kann der Bilder von http://www.homecomputer.de. Wer Interesse an alten Computern hat und die Seite nicht kennt, sollte mal vorbeischauen. Der Typ muss verrückt sein, aber ein Glück gibt es solche Leute ;-)

  11. #20
    Benutzerbild von Stingray

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    Ich könnte mir sehr gut vorstellen, das auch heute noch heimcomputer eine marktlücke füllen könnten. Die gründe liegen ja auf der hand :
    - keine hardwarefummelei mit tausend kabeln, oder tausend verschiedenen karten (wie grafikkarten, soundkarten, usw). Extrahardware sollte es ja schon geben, aber nur zur komunikation mit der aussenwelt (drucker, scanner, internet, netzwerk, usw)
    - keine hardwarebedingten softwareprobleme mehr, da die kiste halt ein immer gleichbleibendes stand-alone gerät ist. Wenn programmprobleme auftauchen, dann liegts auch wirklich nur an der software. Man stelle sich ein leben ohne bluescreen oder allgemeine schutzverletzungen vor ! Ok, treiber würds noch geben, für drucker z.b., aber das war früher auch so und sollte niemanden zur verzweiflung treiben.
    - ein extrem niedriger preis und die möglichkeit, den rechner auch an den fernseher anschliessen zu können. Ein gut ausgestatteter pc kostet mit monitor (aber ohne extras wie drucker, usw) noch bis zu 1500 euro, wenn man was vernünftiges haben will. Ein heimcomputer für 200-300 euro, der an den fernseher anschliessbar wäre, ist doch eine preisgünstige alternative.
    - spiele und anwendersoftware müssten weitaus weniger oft, bzw so gut wie gar nicht geupdatet werden. Ist ja klar, wenn die hardware immer gleich ist, kann man programmfehler im vorfeld (weitestgehend) ausmerzen. Das verkürzt natürlich auch die entwicklungs-zeit und -kosten. Wer ärgerte sich nicht schon über frisch gekaufte spiele, die erst nach ein paar monaten und zig updates richtig funktionieren.
    - leichter transport des gerätes. Schlepp mal deinen pc auf einen netzwerkabend ... Ein kleines, kompaktes gerät könnte da abhilfe schaffen, wenn man auf lan parties geht, oder mal woanders mit der kiste spielen will. Und warum sollte es für einen heimcomputer keine guten netzwerkspiele geben ?

    Tja, das sind doch gründe, die in der heutigen zeit doch dir rückkehr des heimcomputers befürworten. Und es gibt sicher noch eine menge gründe mehr. Ich denke da auch an einen uralten amerikanischen werbespruch von commodore 'A complete computer at a price of a toy' (oder so ähnlich ), der hätte dann wieder eine große bedeutung.
    Aber der commodore one stellt leider kaum das dar, was ich oben beschrieben habe. Er ist ja auch ein stück technik, das von einem freak entwickelt wurde und das zu dem alten c64 stark kompatibel sein soll. Sicher wird das eine sehr interessante kiste, aber für den massenmarkt ist er wohl kaum tauglich. Z.b. ist eine farbpalette von 256 farben einfach zu wenig, um mit dem rechner vernünftig im internet zu surfen und auf internet würde sicherlich auch kein heimcomputer-käufer mehr verzichten wollen. Und die leistungsfähigkeit ist leider auch zu gering. Auch hier würde es für internet kaum reichen, denn es müsste ja auch java oder flash auf der kiste laufen können und dafür braucht es mehr power.
    Aber wenn sich eine firma hinsetzen würde und quasi eine konsole bauen würde, die als heimcomputer ausgelegt ist, das wäre dann bestimmt ein moderner, guter heimcomputer. es muss ja nicht gleich die rechen- und grafikpower einer xbox sein, denn das würde sich nicht rentieren, weil die konsolenhersteller ja meist an den konsolen selber nix verdienen und das geld eher mit der software einspielen, aber ein ganzes stück leistungsfähiger als der commodore one sollte es schon sein. Und dann kann man die kompatiblität zu alten computern auch softwaremäßig lösen und hat was für nostalkiger. Denn es gibt z.b. auch für die playstation 2 verschiedene emulatoren, die u.a. den c64 voll emulieren, sowas sollte auf einem modernem heimcomputer auch möglich sein.
    Dieser neue amiga, zu dem qbert in einem oberen posting was geschrieben hat, ist im prinzip auch nur ein pc, mit einem neuen amiga betriebsystem. Da hat man sich einfach die mühe gespart, eigene hardware zu entwickeln. Aber das ist wohl wenig sinnvoll, wer würde sich einen solchen 'Amiga' anschaffen, der versucht, ein windows system nachzuahmen, bzw zu verdrängen ? Und auch da sind probleme wieder vorprogrammiert, denn dieser amiga ist genauso erweiterbar, wie jeder pc; hat ja auch die gleichen steckplätze - na dann viel spass im treiberdschungel und bluescreen-nirvana ...
    Aber so ein richtiger homecomputer, den ich auspacken, anschliessen, einschalten kann und dann gleich loslege, ohne das mein betriebsystem erst gebootet werden muss. Und ich kann auch gleich im eingebauten basic interpreter ein kleines programm schreiben oder ein spiel laden, ohne darauf achten zu müssen, ob mein computer die hardware anforderungen erfüllt oder ich die neuesten grafikkarten treiber habe. Und ich kann auch meine textverarbeitung laden und MS-Office-kompatible dokumente bearbeiten. Und wenn ich will, schliesse ich ihn an meine dsl (oder isdn/modem) leitung an und surfe ein bisschen im internet ... So ein heimcomputer würde sicher auch bei mir stehen und der pc wäre zum reinen arbeitstier degradiert, was er ja ursprünglich auch war (und auch heute noch sein sollte). Und väter würden ihren söhnen wieder einen leicht zu bedienenden und preisgünstigen computer unter den weihnachtsbaum stellen können, an dem sie dann vielleicht auch selber mal gerne sitzen, weil sie nicht wie früher alle 10 minuten die hersteller-hotline anrufen müssen, weil wieder mal was nicht so funktioniert, wie es im handbuch steht ...
    Aber ob sich dieser traum jemals erfüllt ?
    Realistisch betrachtet sicher nicht. Denn eine firma, die den mut hätte, einen solchen rechner zu entwerfen und die damit vielleicht auch erfolg hätte, würde sicher bald von der bildfläche verschwinden (und ihr computer auch), weil sie aufgekauft wurde (oder auf illegalem wege in den konkurs getrieben), von firmen wie z.b. microsoft, nvidia, ati, intel oder amd, die sicherlich alle ein seeeehr grosses interesse daran haben, das ein solcher computer niemals mehr auf dem markt kommt.

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