Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Zeige Ergebnis 11 bis 11 von 11

Fernschreiber, Rohrpost und Schreibmaschinen ...

Erstellt von magic ..., 24.10.2005, 21:31 Uhr · 10 Antworten · 2.701 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von Babooshka

    Registriert seit
    15.11.2002
    Beiträge
    7.585
    Otto postete
    Die Korrespondenz erfolgte per Schreibmaschine, überwiegend waren das Triumph-Adler aus den frühen 80ern.
    Mit den gleichen Schreibmaschinen hatte ich auch 1991/92 noch Schreibmaschinen-Unterricht in der Höheren Handelsschule.
    Ach kiek an, in deinem Ausbildungsbetrieb war man also auch so rückständig. Ich kannte schon seit Anfang der 90-er nur moderne Firmen mit PCs (auch wenn die vielleicht nicht alle auf dem neuesten, modernsten Stand gewesen sein mögen - es gab sie zumindest) und dachte, jene beschriebene Firma, bei der ich mich vorgestellt hatte, sei der einzige überlebende Dinosaurier

    der PC war nichts anderes als eine Bildschirmschreibmaschine.
    Na das war ja wenigstens schon mal was, denn damit konnte man sich wenigstens Tippfehler leisten, weil die hinterher zu korrigieren waren Im Musikstudio schrieb ich Briefe auch lange Jahre mit einem Textverarbeitungsgerät (sprich Bildschirmschreibmaschine) vom Band. Erst vor einigen Jahren zog wirklich moderne Bürokommunikation dort ein; das Diktierband (das ich schon aus der Anwaltskanzlei kannte), ist jedoch geblieben. Aber ich denke, daran kann man nicht mehr allzu viel modernisieren. Ist ja auch eine praktische Einrichtung. Seitdem braucht kein Mensch mehr Steno.

    Ich erinnere mich auch noch an einen Fotokopierer der Marke Eskofot. Das war ein Hochkant-Gerät, das nur den Einzug von 1 Blatt ermöglichte. Es wurde spezielles Kopierpapier benötigt, dieses hatte eine glatte, gräuliche Oberschicht und erinnerte sehr an die Faxgeräte der 1. Generation. Diese Kopierer stammten aus den 70ern.
    Und wie die Kopien rochen! Ärrks! Die waren in meiner Schulzeit das Ekel-Pendant zu frisch gezogenen Matrizen. Man konnte auf der Kopie rum- und sie somit völlig verkratzen, was manchmal auch unfreiwillig passierte. Mit dem Bleistift drauf schreiben ging gar nicht. Mit Füller aber auch nicht, das haftete nicht richtig und verschmierte schnell. Eigentlich ging nur Kuli oder Filzer. Die Lebensdauer solcher Kopien war auch nicht sehr lange; irgendwann wurden sie leicht durchsichtig und das Geschriebene verblasste mit jedem Tag mehr. Und wie gesagt, der Geruch, der war zum Abgewöhnen. Ihhh, ich muss meine Erinnerungen sofort wieder auf Matrize umschalten, mit denen fing der Morgen gut mit einem kleinen Räuschchen an. Mit Kopien hingegen war er gleich gelaufen

  2.  
    Anzeige
Seite 2 von 2 ErsteErste 12