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Hangman

Erstellt von musicola, 10.07.2003, 22:21 Uhr · 10.989 Antworten · 303.943 Aufrufe

  1. #6711
    Benutzerbild von Trüffel

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    Ein "M" wie mööp ?

  2.  
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  3. #6712
    Benutzerbild von musicola

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    pling

    "_ A _ _ - _ H U _ _ -T H E - _ A _ M E _ - S I _ E - _ _ - _ _ _ _"

    mööp: K

  4. #6713
    Benutzerbild von waschbaer

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    Gutes Album. Gefällt mir auch ....

    Ich gebe arbeitsbedingt frei ....

  5. #6714
    Benutzerbild von Rosalie

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    Hä? Wie meinen?... Bilderrätsel??Falscher Thread ..hier Hangman

  6. #6715
    Benutzerbild von musicola

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    @ nenene, Rosalie. Waschbär hat schon recht!

    Die Lösung ist tatsächlich

    Wang Chung - the warmer side of cool



  7. #6716
    Benutzerbild von Rosalie

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    na dann.....

  8. #6717
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    @ Rosalie

    Du hast es tatsächlich fertiggebracht, dass ich nun wirklich mal eine Blutspende in Angriff genommen habe. Und das ganze führte zu einem filmreifen Auftritt, den ich hier natürlich nicht verschweigen will.

    Nach der gestrigen Feir bin ich heute halb eins aufgestanden und habe es dann geschafft, kurz vor halb drei vor Ort zu sein. Zunächst musste man da die üblichen Formalitäten über sich ergehen lassen. Zum einen betraf das die Messung der Körpertemperatur (36,7 Grad ==> perfekt), die Messung des Pulses (90 ==> perfekt) und die Messung des Eisengehaltes im Blut (16,5 g/l ==> perfekt), zum anderen musste ich dann den Fragebogen ausfüllen, damit sich das DRK auch sicher sein kann, dass mein Blut verwendbar ist. Dazu zählt u.a. auch, dass ausgeschlossen werden kann, dass ich HIV-positiv bin. Unabhängig davon, ob man infiziert ist oder nicht, musste man angeben, ob man zu einem sog. Personenkreis mit erhöhtem HIV-Risiko gehört - und dazu gehören übrigens auch alle Leute, die vor weniger als 12 Monaten aus der Haft entlassen wurden... Wie ich finde, eine ganz schön heftige Anspielung darauf, dass es wohl desöfteren vor kommt, dass sich Häftlinge gegenseitig in den Arsch f***en!!

    Aber auch der Fragebogen hinterließ keine Bedenken, und so ging es in den Blutspende-Saal. Und da fingen die Probleme an. Wie sich herausstellte, sind meine Armvenen ziemlich dünn, so dass nur wenig Blut austreten kann. Auf den Gedanken, es an einer anderen Stelle zu versuchen, sind die Schwestern nicht gekommen, ich aber auch nicht. Nun gut, man hat es trotzdem versucht, bei 100 ml aber schon festgestellt, dass fast nichts mehr nachfließt. Offenbar hat das Blut schon in der Nadel angefangen zu gerinnen. Dementsprechend hat "meine" Krankenschwester dann beschlossen, die Angelegenheit abzubrechen. Als Blutspende waren die 100 ml natürlich nicht zu gebrauchen, normalerweise hätte man mir die fünffache Menge gezogen. Aber so bekomme ich immerhin noch eine Untersuchung meines Blutes (und damit u.a. auch die Blutgruppe und den Rhesusfaktor mitgeteilt) sowie den Blutspenderausweis, der einem beim nächsten Mal ein paar Formalitäten erspart, und das ist ja auch schon was.

    Doch nun ging's erst richtig los. Ich sollte mich aufgrund des Blutverlustes, wie es normalerweise üblich ist, noch etwas ausruhen, was ich auch gemacht habe. Dann habe ich mich aufgesetzt und die Beine über den Rand der Liege gehängt, um mich langsam, wie soll ich sagen, zu akklimatisieren. Und da wurde mir nach ein, zwei Minuten so ganz leicht schwindlig. Ich dachte mir, das ist noch normal, das geht gleich wieder vorbei. Ging es aber nicht - es wurde schlimmer. Und das nächste, was ich dann mitbekam, war, dass ich auf einmal wieder lag und sich drei Schwestern über mich beugten. Außerdem war mein Kopf etwas nass und ich spürte ein leichtes Brennen im Gesicht. Man muss nun wissen, dass es mittlerweile schon kurz vor drei war und es somit straff auf den Feierabend zu ging. Deshalb hatte das Personal schon angefangen, abzubauen und sauber zu machen. Wie ich nun erfuhr, hatte eine Schwester unmittelbar, bevor ich umgekippt war, eine Schüssel mit einem Desinfektionsmittel neben mir auf die Liege gestellt. Beim Fallen hatte ich es dann tatsächlich fertig gebracht, genau so seitlich zu kippen, dass ich mit dem Kopf exakt in der Schüssel landete. Wenn besagte Schwester nicht noch da gestanden hätte, wäre ich als nächstes auch noch von der Liege gefallen, so aber bekam man mich nach nur zehnsekündiger Bewusstlosigkeit wieder wach. Als nächstes wurde noch mal der Puls und der Blutdruck gemessen, und ich durfte zwei Becher Cola mit Kreislauftropfen trinken. Danach ging's mir dann auch wieder gut. Nur das Desinfektionsmittel war noch etwas unangenehm. Das fühlte sich ungefähr so an, als hätte man im Schwimmbad mit Chlorwasser geschnorchelt. Die Nasenschleimhäute und Augen waren gereizt - auf der Straße musste ich später ein paar Mal kräftig niesen, und die Augen hatten auch noch etwas getränt... Aber meine Brille, die natürlich auch mit eintauchte, war schon lange nicht mehr so sauber!!!

    Jedenfalls habe ich dann dort noch kostenlos eine Mahlzeit verdrückt und bin dann wieder gegangen. Aber die Lacher hatte ich dort definitiv auf meiner Seite, man sagte mir, dass man sich wohl gut an mich erinnern wird, wenn ich das nächste Mal vorbei schaue. Der praktische Nutzen als sozialer Beitrag war natürlich weitgehend für 'n Arsch, aber die Erfahrung und die Blutuntersuchung war's mir doch wert. Außerdem meinte man, dass solche Komplikationen bei Erstspendern gar nicht mal sooo ungewöhnlich sind und dass es beim nächsten Mal schon ganz anders verlaufen könnte. Da war sicher ein bisschen Werbung dabei, die Leute brauchen ja Spenden und wollen die Leute natürlich nicht vergraulen, aber ich denke, wenn ich wieder darf (frühestens Mitte Juli), werde ich's wohl noch mal probieren.

    Aber ich als "Weichei des Monats", wie man mich durchaus bezeichnen mag, kann darüber trotzdem herzhaft lachen (was ihr ja ohnehin tun werdet...)

  9. #6718
    Benutzerbild von musicola

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    ihkawimsns postete

    Aber ich als "Weichei des Monats", wie man mich durchaus bezeichnen mag, kann darüber trotzdem herzhaft lachen (was ihr ja ohnehin tun werdet...)
    Ach was!

    Ich hab selbst schon mittlerweile ca. ein Dutzend mal gespendet, und hatte zum Glück nie dieses Problem. Habe aber sowas schon das ein oder andere Mal beobachtet!

  10. #6719
    Benutzerbild von ihkawimsns

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    Ja, aber was mich so überrascht hat, war, dass schon diese geringe Menge zum Umkippen reichte! Man muss nämlich wissen, dass ich auch hin und wieder Nasenbluten habe, und da glaube ich, dass man da gelegentlich schon fast die selbe Menge Blut verliert - aber Kreislaufprobleme hatte ich davon noch nie. Und es war auch nicht so, dass ich besonders aufgeregt wäre, oder vor dem kleinen Piekser Angst gehabt hätte oder so - ich war während der ganzen Veranstaltung eigentlich sehr entspannt. Weiß der Geier, was da los war.

    Was ich aber sehr bedenklich finde, ist, dass einige Kommilitonen von mir eine Blutspende nur allein wegen dem Piekser schon kategorisch ausschließen. Der kleine Nadelstich (oder die zwei, wenn man die Eisengehaltsprobe mit einbezieht) ist ja nun beim besten Willen nicht weiter schlimm...

  11. #6720
    Benutzerbild von Rosalie

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    @ ihkawimsns zunächst einmal: : !!!

    dann:

    Super !!!

    Kein - Weichei des Monats - sondern ein weiterer Lebensretter...


    Ein Tipp: Ganz wichtig am Spendetag ist es ausreichend Flüssigkeit
    ( ein Liter mehr als normal ) zu sich zu nehmen.


    Weiter so !