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Alben - immer und immer besser

Erstellt von waschbaer, 27.08.2004, 14:46 Uhr · 12 Antworten · 1.537 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von waschbaer

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    Geht es euch auch so, dass ihr manchmal beim ersten Hören ein album furchtbar findet und dann jedoch, je öfters ihr es hört, es immer besser findet.

    Ich bin heute morgen eine etwas längere Strecke mit dem Auto gefahren und habe mir für die knapp 120 km mal die CD Tour de France Soundtracks von Kraftwerk mitgenommen.

    Als ich sie mir gekauft habe und zum ersten Mal hörte, fand ich sie nicht sonderlich, jedoch heute fand ich sie wirklich klasse. Wahrscheinlich, weil ich mich in das Album erst ein bisschen reinhören musste.

    Weitere Alben bei denen mir das so ging:

    - The Prodigy: Fat of the land (ganz extrem; aber mittlerweile ein Album das ich gerne mal wieder höre)

    - Alicia Keys: Songs in A minor

    - Die beiden U2-Alben: Achtung Baby und Zooropa

    Geht es euch bei manchen Alben genauso?

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von McFly

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    Ging mir bei zwei Alben so:

    Blink 182 - Take Off Your Pants And Jacket

    und

    Avril Lavigne - Let Go

    Allerdings reicht ein zweites und drittes mal anhören schon und ich merkte, dass beide einfach nur geil sind! Dass man manche Alben Anfangs erst bescheiden findet, könnte vielleicht daran liegen, dass man beim erstmaligen reinhören etwas "durch die CD hastet" und sich dabei nicht genug Zeit für jeden Titel nimmt. Zumindest ist das bei mir so. Wenn ich ein Album zum ersten Mal höre bin ich quasi "musikalisch überfordert"

    Grüße
    McFly

  4. #3
    Benutzerbild von amarok90

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    Das geht einem Mike Oldfield-Fan eigentlich bei fast jeder Platte so.

    Ein Extrembeispiel ist hier sicherlich "Amarok", das auch nach zehnmaligem Hören noch chaotisch und uninspiriert wirkt. Die wahre Qualität dieses Meisterwerkes wird einem erst nach Monaten bewußt, was aber auch den Vorteil hat, daß die Begeisterung zumindest bei mir nach 14 Jahren ungebrochen ist.

    Andere Alben sind z. B. Pink Floyds "A Momentary Lapse Of Reason" und "Aqua" von Asia, bei denen ich zuvor jeweils einen Song kannte und dann das Album erstmal enttäuscht die Ecke gelegt habe.

  5. #4
    Benutzerbild von waschbaer

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    Das Album von Avril Lavigne muss ich gestehen, hat mir von Anfang an gar nicht mal so schlecht gefallen.

    Bei Mike Oldfields Komposotionen kann ich auch zustimmen. Allerdings steht Amarok bei mir schon seit Jahren im Regal und ist eigentlich nur der Vollständigkeit halber in meiner Sammlung. Mal schauen, vielleicht nehme ich die CD mal wieder aus dem Regal.

  6. #5
    Benutzerbild von Lutz

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    Hmm - das galt bei mir für die frühen 70er Genesis-Alben. Beim ersten Hören *huch*. Wenn man sich dann nach einer Weile in die komplexen Songstrukturen reingehört hat ists *nur* genial!

    BTW: Die alten Genesis Scheiben lohnen sich übrigens auch für Marrillion (noch mit Fish) Fans! Da dürfte euch einges bekannt vorkommen

    Lutz

  7. #6
    Benutzerbild von amarok90

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    waschbaer postete
    Bei Mike Oldfields Komposotionen kann ich auch zustimmen. Allerdings steht Amarok bei mir schon seit Jahren im Regal und ist eigentlich nur der Vollständigkeit halber in meiner Sammlung. Mal schauen, vielleicht nehme ich die CD mal wieder aus dem Regal.
    Man muß sich wirklich Zeit nehmen und die Platte intensiv ohne irgendwelche Ablenkungen hören, am besten via Kopfhörer. Aber es gibt kein Album, das die Fangemeinde derart spaltet - entweder Meisterwerk oder Müll, dazwischen scheint es nichts zu geben.

  8. #7
    Benutzerbild von waschbaer

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    @amarok

    Ja, dann gehöre ich eher zu den Anhängern der "Müll"-Fraktion, obwohl ich dem Album noch mehr abgewinnen kann als beispielsweise "Islands". Das staubt auch vor sich hin.

    Five miles out fand ich hingegen vom allerersten Hören an spitzenmäßig.

  9. #8
    Otto
    Benutzerbild von Otto
    Für mich gilt dasselbe mit den alten Genesis-Alben. Ich musste sie mehrmals hören, damit sie mir gefielen. Heute gefallen sie mir VIEL besser als die aus der Phil Collins Ära.

    Für einige alte Pink Floyd Schätzchen (vor "The Dark Side Of The Moon") gilt dasselbe, z.B. "Obscured By Clouds".

    Von Mike Oldfield habe ich ja auch alle Alben, da ist es bei mir sehr verschieden. Z.B. habe ich alle drei "Tubular Bells" sofort nach dem ersten Hören gemocht. Mit "Amarok" tue ich mich etwas schwerer, und mit "Guitars", "Voyager" und "Killing Fields" heute noch sehr schwer. Seine Pop-Alben aus den 80ern gingen sehr leicht ins Ohr (na ja, "Islands" und "Heaven's Open" finde ich auch etwas schlapp), aber z.B. bei "Incantations" aus den 70ern dauerte es bei mir auch etwas, da fand ich Ommadawn & Co. besser.

    Sehr schwer ins Ohr gingen mir die ganzen Simple Minds Alben von vor 1982 (z.B. "Empires And Dance"). Ich habe sie damals oft per Radiorecorder immer und immer wieder im Hintergrund gehört, während ich Computerspiele spielte. Heute finde ich die Alben richtig gut - und müsste sie auch mal wieder hören.

    Die letzte "Kraftwerk" habe ich auch erst ein einziges Mal gehört, ich sollte sie mir eigentlich auch mal wieder anhören.

  10. #9
    Benutzerbild von chilibean

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    Mir ging es früher immer mit Pink Floyd Alben so... Mein Vater liebte diese Band und hatte dementsprechend alles von ihnen. Als Jugendlicher fand ich das immer ganz schrecklich, aber heutzutage weiß ich diese Musik durchaus zu schätzen und höre sie sehr gern und besitze auch selber einige CDs von Pink Floyd (gerade die älteren Sachen)

  11. #10
    Benutzerbild von Raccoon

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    Also, ich fange mit Mike Oldfield an, denn ich falle hier aus der Reihe: "Amarok" haute mich schon beim ersten Mal komplett um! Ehrlich!

    Wo ich lange brauchte, war "The Divison Bell" von Pink Floyd. Es kam mir zuerst wie eine belanglose Songsammlung vor, erst seit einigen Jahre sieht's anders aus...

    Obwohl ich Kraftwerk-Fan und -Sammler bin, mit "Tour de France Soundtracks" werde ich noch immer nicht warm, auch wenn ich das Album inzwischen durchhören kann, was mir die ersten Male schwer fiel.

    Es gab aber in der Vergangenheit viele einzelne Songs, die mich beim ersten Hören abschreckten. Ich erinnere mich, als "Strangelove" von Depeche Mode heraus kam. Ich zuckte zuerst total zurück: "Nee klingt ja überhaupt nicht nach Depeche Mode!" Es hat Wochen gedauert, dann mochte ich den Track aber sehr.

    Gruß, Raccoon

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