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De Randfichten

Erstellt von NDWforever, 10.07.2004, 14:18 Uhr · 41 Antworten · 2.654 Aufrufe

  1. #31
    Benutzerbild von röschmich

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    @DjRene
    Ja so eine Haltung schätze ich. Im Radio und bei Diskos/Veranstaltungen werden manche Sachen nur gespielt, weil sie gerade in und beliebt sind.
    Es gibt auch Musiker die sich drehen. Ich nenne da mal lieber keine Namen.
    Früher haben sie Leute ausgelacht, die sich eine bestimmte Musik anhören und heute feiern sie als Coverband mit ebendieser damals verhassten Musik ihre Kohle. Moderatoren oder Dikotheker müssen auch ihren Musikgeschmack in gewisser Hinsicht verteidigen und durchsetzen, sonst sind sie austauschbar.

    Vor kurzem ist mir ein alter Beitrag aus dem Jahre 1989 in die Hände gefallen, worin es um Folklore und Volkstümliche Musik geht. Ich habe auch in der vorigen Woche in Grimma bei der Liederflut diesbezüglich ein paar interessante Gespräche geführt. (In der Richtung meiner vorherigen Beiträge zu diesem Thema) Ich sammle noch Material um hier oder woanders dazu einen Threat aufzumachen.
    Das Dilemma, was die volkstümliche Musik von der "wahren Folkmusik" trennt, sind die dummen, einfaltslosen und "Heile Welt" Texte.
    In Großbritanien ist die Volksmusik bei weitem nicht so verschrien wie hier. Man denke mal an das Album der Chieftains mit Mick Jagger oder Sting.

  2.  
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  3. #32
    Benutzerbild von djrene

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    Offtopic für Waschbär:

    Royer soll im ersten Training überraschenderweise mit Fortier der beste Spieler gewesen sein. Der hat wohl Fendt mit einem Open Ice Check über den Haufen gefahren, daß alles zu spät war. Treille mäßig, Jakopin noch nicht zu beurteilen (Jet-Lag), Brown und Methot sehr gut und Labbé unterirdisch. Wir haben 4 Spieler mit 1,90m und mehr und über 100 kg. Das wird lustig.

    Offtopic Ende


    Danke für die Blumen für meine Meinung zu "Wiederholungen" und "Niveau"

  4. #33
    Benutzerbild von dj.forklift

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    djrene postete
    dj.forklift postete
    Dummerweise muß man als DJ häufig gute Miene zum bösen Spiel machen...
    Muß man eben nicht.
    Richtig. Muß man nicht, sollte man aber. Wenn ich auflege verstehe ich mich als Dienstleister derer, die mich bezahlen. Und da kann ich nicht zu allem und jedem nein sagen, auch wenn es mir manchmal den Magen umdreht. Ich versuche auch, ein breit gefächertes Angebot rüberzubringen. Es muß halt schon dazu passen. Wenn ich gerade irgendwo in einer 80er oder Fox- oder Oldierunde bin, dann muß das schon noch warten. Als Rausschmeißer taugt es allemal.

  5. #34
    Benutzerbild von charlie

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    das ist wie mit den stars, man tut alles um kohle zu machen.

    ein dj ist fuer mich gut wenn er eine richtung faehrt - und die bis zum ende.

    anpassen gilt nicht - oder ihr arbeitet im falschen laden.

    man kann mit musik vieles ausdruecken - aber nur wenige verstehen etwas davon.

    ich will keinen angreifen aber um den schwachsinn der charts zu hoeren, schalte ich nur das radio an....

    oder ist die zeit vorbei wo der dj noch die leute mit dance music zum kochen bringt? (ohne ecstasy und alk)


    solong charlie

  6. #35
    Benutzerbild von Muggi

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    Der SPIEGEL entdeckt "De Randfichten"...

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,314665,00.html

  7. #36
    Benutzerbild von Closelobster

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    Ich sag lieber nicht, was ich vom volkstümlichen Schlager allgemein und vom "Holzmichl" im besonderen halte... sonst wird mir wieder "political incorrectness" vorgeworfen und dieser Post gelöscht...

    Ich unterscheide grundsätzlich Volksmusik und volksdümmlichen Schlager. Volksmusik ist durchaus akzeptabel, und mir als Nordlicht gefallen im besonderen Godewind (von der keltischen Volksmusik mal ganz zu schweigen). Und Godewind und Randfichten kann man unmöglich in einen Topf schmeißen. Es ist auch völlig egal, ob die Musik aus`m Osten, Westen oder sonstwoher kommt.

    Zum "Bierzelt-Niveau" (oder noch tiefer): jedem das Seine. Die Engländer haben ihre peinlichen Mitgröhl-Nummern (das Duo "Black lace" sei da nur genannt), die Deutschen und Ösi`s haben ihre (DJ Ötzi etc.). Ist mit Sicherheit kein typisch deutsches Phänomen. Von Bierzelten halte ich mich eh fern... nach Erfahungen in früheren Zeiten, die Auge und Ohr aufs Tiefste beleidigten, kriegen mich da auch 10.000 Pferde nicht wieder rein.

    Ich habe bis ca. 1992 selber als DJ aufgelegt... und was mir nicht gefallen hat, wurde auch nicht gespielt. Da war ich völlig entspannt.

  8. #37
    Benutzerbild von röschmich

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    @Closelobster
    Ja komischerweise sind viele norddeutschen Volkmusikgruppen auch für mich durchaus akzeptabel. Es liegt wohl auch an den Texten.
    Hubert von Goisern habe ich vorgestern in Halle gesehen. Es war ein Free-Konzert und kaum wußte jemand genau, was ihn erwartet. Erst gingen die Popmusikbedudelten, dann die Volktümlichen Musikliebhaber, zum Glück blieben die, die diese Musik zu schätzen wußten und da waren nicht wenige Musiker der härteren Fraktion dabei. Hubert von Goisern setzt sich sehr für die Verbreitung der Volksmusik ein, hat aber viele spöttische Worte in Richtung "Musikantenstadel" übrig. Er war ja auch schon gefeierter Gast beim Tanz und Folkfestival in Rudolstadt, dass vor allen von jungen Leuten besucht wird, die sich nie im Leben eine volkstümliche Sendung im Fernsehen ansehen würden. Na und den Holzmichel wohl auch nicht.

  9. #38
    Benutzerbild von röschmich

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    Heute bei www.mdr.de
    Streit um "Holzmichl" vor Gericht

    Das Leipziger Landgericht verhandelt heute im so genannten
    "Holzmichl"-Streit. Die Interpreten des Liedes, die Erzgebirgsband
    "Randfichten" will eine einstweilige Verfügung gegen ein Chemnitzer
    Stadtmagazin erwirken. Darin war im September eine Anzeige mit dem
    Aufruf "Tötet den Holzmichl" abgedruckt. Die Band will erreichen,
    dass T-Shirts und sonstige Artikel mit dem Aufruf nicht verbreitet
    werden dürfen.
    no coment

  10. #39
    Benutzerbild von Honey

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    Boah ich hasse diesen Holzmichl , kann mir den vielleicht anhören wenn ich 3 Promille hätte oder so

  11. #40
    Benutzerbild von musicola

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    „Holzmichl“-Prozeß: „Randfichten“ erstreiten Markenrechte

    Dienstag, 2. November 2004, 15.55 Uhr
    Mit einem Vergleich ist in Leipzig der Prozeß um den „Holzmichl“ zu Ende gegangen. Mit dem gleichnamigen Lied hatte die Volksmusikgruppe „De Randfichten“ einen Superhit. Der Herausgeber des Chemnitzer Stadtmagazins „371“ verpflichtete sich, T-Shirts mit der Aufschrift „Tötet den Holzmichl“ nicht mehr zu verkaufen. Zugleich sicherte er zu, die Internetdomain toetet-den-holzmichl.de nicht weiter zu betreiben. Im Gegenzug verzichtete der Anwalt der Erzgebirgsmusiker auf weitere Klagen.

    Simon Bergmann hatte im Namen der Musiker gegen das Stadtmagazin geklagt, weil die Band ihre Markenrechte am Namen „Holzmichl“ verletzt sahen. Bergmann führte aus, daß sich die Klage ausdrücklich nicht gegen kritische Berichterstattung über die Musikanten und ihre Lieder gerichtet habe.

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