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Der am meisten überschätzte Rock-/pop-act

Erstellt von Torsten, 29.01.2003, 00:10 Uhr · 199 Antworten · 19.140 Aufrufe

  1. #171
    Benutzerbild von bubu

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    @ Torsten
    Torsten postete
    Schön, dass man hier so angeregt diskutieren kann. Das sorgt für einen ausgewogenen Adrenalinpegel, wenn man mal gerade nix zum Poppen hat.
    Ja, unser Gehirn ist doch immer noch unsere größte erogene Zone...

    Genauso ernüchternd übrigens wie die aktuelle "Bravo Hits", die ich mir letzte Woche bei bamalama mal angehört habe. Da waren auf den beiden Scheiben höchstens zwei Titel dabei, die uns einigermaßen gefielen. Nun könnte man sagen: Wir werden alt und machen gerade die Zäsur durch, die auch frühere Generationen in Bezug auf Pop-Musik erlebten. Wenn ich mir aber vor Augen halte, dass ich eigentlich fast jede Art von Musik höre
    Bis auf die Rolling Stones!

    - von Klassik bis Techno -, sofern die Melodien stimmen, mag ich mich mit dieser Begründung nicht abfinden.

    Bis ca. 1995 hat mir ein Teil der Kommerz-Mucke noch gefallen, ab da ging's bergab. Und bei der Suche nach dem Grund stoße ich am Ende immer wieder auf das gleiche Ergebnis: Es gibt kaum noch Titel, die einem flux ins Ohr gehen und dort für immer hängen bleiben.
    Um nun vollends vom Thema abzuweichen :
    Vielleicht ist dein alleiniges Killer-Kriterium, "Ohrwurm-Tauglichkeit", nach dem du die Güte von Songs bewertest, nicht das (alleinige) Maß aller Dinge? Vielleicht muss man einfach eine neue Art der Herangehensweise finden. Musik – auch sog. "einfache" Musik - komplexer bewerten bzw. betrachten.
    Nehmen wir mal ein anderes Beispiel. Bevor sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Malerei aufsplittete in viele neue Stilrichtungen, galt es als das A und O, so naturalistisch wie möglich zu malen. Dementsprechend wurde Schönheit danach bemessen. Dann gab es plötzlich impressionistische, expressionistische, kubistische, abstrakte, surrealistische Malerei. Konnte die denn auch noch schön sein? Na klar, nur musste man eine andere Herangehensweise für diese Art Malerei finden. Das Bild musste – um mal deine Ausdrucksweise zu transponieren – "sofort ins Auge gehen". Aber nicht, indem es irgendwelche überkommenen Kriterien erfüllte – es musste etwas anderes sein, was da ins Auge ging. Aber was? War es die gebrochene Symmetrie? War es eine interessante Farbkombination? War es die surreale Atmosphäre? Eine Harmonie? Eine interessante Perspektive? Man kann das nicht an einem einzigen Punkt festnageln.

    Zurück zur Musik: du meinst, das einzige Kriterium, an dem man (Pop)-Musik bemessen kann, ist die Melodie. Das ist zwar ein sehr starkes, aber ich bezweifle, dass es das einzige sein kann. Vielleicht ist es der Rhythmus? Vielleicht ein Kontrast? Das Zusammenspiel?

    Jetzt wirst du eventuell entgegenhalten, dass wir hier über sog. "einfache Kommerzmucke" reden und nicht über anspruchsvolle Kunst. Das macht ehrlich gesagt aber für mich keinen wesentlichen Unterschied. Erstens ist auch Kommerzmucke für mich noch ein künstlerisches Werk (oder sollte es eigentlich sein), und zweitens: warum sollen für sog. anspruchsloserer Musik andere Gesetze beim Rezipienten gelten als für künstlerisch "hochwertigere"? Das geht schließlich beides über den gleichen Sinneskanal und die Beurteilung findet ja sozusagen im Stammhirn statt, nicht im Großhirn.

    Du hast die unterschiedlichen Medienwelten im Vergleich gestern und heute angesprochen, die deiner Meinung nach auch miese Musik massiv promoten und so nach oben bringen. Das ist sicherlich richtig. Ein weiterer interessanter Gedanke hierbei: vielleicht sind die unterschiedlichen Medienwelten auch mit ein Grund dafür, dass sich die Musik selbst verändert hat? Ist es nicht so, dass ein Song heutzutage nicht mehr nur alleine die rein akustische Hürde nehmen, sondern vielmehr im audio-visuellen Zusammenspiel bestehen muss?
    Mit anderen Worten: ich vermute, die Kids von heute nehmen neue Songs nicht mehr zuerst aus dem Radio auf, sondern vor allem über das Fernsehen, bzw. Internet. So muss nicht nur das Musikvideo zum Song passen, nein, vielleicht hat sich da nach und nach die Gewichtung verschoben? Der Song muss das Video zur Geltung bringen und nicht das Video den Song. Und das Video wiederum muss den Musiker selber perfekt in Szene setzen. Der Musiker ist somit zum medialen Gesamtkunstwerk geworden. So seltsam das klingt: Es reicht einfach nicht mehr, nur gute Musik zu machen, um ein guter Musiker zu sein. Wenn deine Videos und du selbst scheiße aussehen (siehe "Hässlich, aber erfolgreich-Thread"), hast du es zumindest schwerer im Business oder kommst über ein gewisses Level nicht hinaus - es sei denn, deine Musik ist überirdisch genial. Genauso wenig reicht es übrigens heute, gute Politik zu machen, um ein guter Politiker zu sein. Bist du nicht medientauglich, taugst du höchstens zum Hinterbänkler.

    Übrigens: eine Künstlerin, die zu dieser Entwicklung meiner Meinung nach maßgeblich beigetragen hat (ob nun als Getriebene oder Treibende), ist Madonna selbst. Niemand vor ihr hat sich selbst so inszeniert wie sie.
    So hat vielleicht der allgemeine Stellenwert, den die Qualität der Musik einnehmen muss und einnimmt, gelitten. Das hat natürlich zur Folge gehabt, dass die allgemeine Qualität der Musik gesunken ist.

    Weitere Gründe:

    - die musikalische Inzucht, die Luftgitarre im "Wie findet ihr DSDS?"-Thread treffend beschrieben hat

    - die heutige Technik, die einem suggeriert, jeder könne Musik machen. So glauben vielleicht viele, wenn sie die Technik zum Musikmachen beherrschen (die man ja erlernen kann, ohne sich mit der Musik selbst auseinandergesetzt zu haben) sind sie auch automatisch musikalisch. Wenn ich aber erst einmal - wie früher gang und gäbe - ein Instrument lernen muss, um Musik zu machen, muss ich mich zwangsläufig auch mit Musik beschäftigen.

    - die Angst der Musikindustrie, Neues zu wagen, weil die Produktions- und Promotionkosten zu hoch geworden sind. Das Risiko, die Investitionen nicht wieder reinzuspielen, ist enorm gestiegen. Der Musiker ist ja, wie gesagt, zu einem medialen Gesamtkunstwerk geworden - und so eine Marke erstmal aufzubauen ist teuer. Und wenn doch das Alte so gut funktioniert, warum nicht lieber auf Nummer Sicher gehen und einen Neuaufguss machen (-> Inflation der Coverversionen) ?

    Letzteres scheint ein übergreifender Trend zu sein. Ein gutes Beispiel ist die Filmindustrie. Hollywood-Filme sind in ihren Kosten (Produktion und Promotion) so unglaublich angeschwollen innerhalb der letzten 20 Jahre, dass der Druck, die Produktionskosten wieder reinzukriegen, enorm ist. Da verwundert es doch kaum, wenn die Studiobosse die sichere Tour fahren und jeden Filmerfolg lieber mit mindestens 20 Sequels totreiten, als auf Neues zu setzen, geschweige denn auf innovative Formate. Was ich übrigens auch nie verstanden habe: wieso sind eigentlich nicht die Drehbuchschreiber und Autoren die wahren Stars von Hollywood? In der ganzen mittlerweile hundert Jahre alten Filmgeschichte standen fast immer nur die Leute im Vordergrund, die den Film gemacht, nicht aber jene, die sich die Geschichten ausgedacht haben . Hülle statt Inhalt. Ein Trend, der im Zuge der digitalen "Revolution", massiv zugenommen hat. Und so werden auch die Zuschauer erzogen: viele gehen doch in einen Film, nicht weil die Story etwa so fesselnd ist, sondern weil die "Tricks" und die Action ja ach so geil sind.

    Die Musikindustrie scheint sich ähnlich wie die Filmindustrie zu entwickeln. Du hast es ja treffend beschrieben - da gibt es die Songschreiber, die im Hintergrund agieren, aber - wie die Drehbuchschreiber - den eigentlich künstlerischen Schaffensprozess vollführen. Einmal Zündendes wird dann einfach für verschiedene Musiker variiert und weiter verwurstet. Wie die Regisseure müssen es die Britneys und Christinas dieser Welt dann "nur" noch umsetzen. Ich möchte diese Leistung hier nicht herunterreden - das ist eine enorme Leistung - aber es ist Handwerk, keine Kunst. Jeder legt hierbei zwar mehr oder minder große Virtuosität an den Tag - aber der künstlerische Akt ist vorher passiert.

    Ein schöner Beleg für diesen Trend kommt aus einem Genre, das - so gesehen - ein Mittelding zwischen Film- und Musikindustrie darstellt: Musicals. Und aufgrund dieser Stellung meiner Meinung nach exemplarisch dafür ist, wo die Reise der Musikindustrie hingehen wird.

    Kürzlich habe ich mir "Tanz der Vampire" angesehen. Irgendwann im ersten Drittel des Stücks war ich doch recht erstaunt, ertönte doch da die Melodie des guten alten Bonnie Tyler-Heulers "Total Eclipse Of The Heart". Erst glaubte ich an einen Zufall, bzw. ein verstecktes Plagiat, aber nix da - es war das durchgängige musikalische Hauptthema des Musicals. Ich blickte mich im Saal um, gespannt auf die Reaktionen der anderen Zuschauer, die sich doch bestimmt auch schmunzelnd anblickten, ob der offensichtlichen Einfallslosigkeit. Aber nichts, kein einziges Wimpernzucken im Saal. Offenbar ist das also schon zur Normalität geworden. Klar, wieso auch nicht? Auch die Musicals werden immer bombastischer, das Genre scheint ja auch langsam ausgereizt, schaut man sich mal die Pressemeldungen über drohende Konkurse von Musical-Produktionsfirmen an - warum da Risiken eingehen? Lieber eine klassische Melodie (oder ein Filmthema!) einkaufen, von der man weiß, dass sie zieht. Selbiges mit den Musicals "Mozart" (unsterbliche Musik), "Titanic" (Riesenfilmerfolg), "Mamma Mia" (mit Abba macht man sicher nichts falsch, nicht wahr Torsten ). Und bei "Tanz der Vampire" ging man gleich doppelt auf Nummer Sicher - ein starker Film und eine starke Melodie stehen da parat. Dann noch Roman Polanski als prominentes Regie-Aushängeschild engagiert und schon hat man einen garantierten Erfolg.
    Wie werden wohl die nächsten Musicals heißen? "Harry Potter" und "Herr der Ringe" wären doch prima Kandidaten...

    Doch kann es auch sein, dass sich der Umgang mit Musik möglicherweise prinzipiell gewandelt hat. Irgendwann stieß mir ganz heftig auf, dass dieses ganze DJ-tum ein gar fremdartiges Paralleluniversum für mich darstellt. Da hat wohl in den 90ern eine Entwicklung stattgefunden, die völlig an mir vorbei gegangen ist und die ich ehrlich gesagt auch nicht verstehe. DJs als Sekundärkünstler, die aus den Zutaten von primärem Musik-Material neue (Klang)-Soßen kreieren. Da wird nichts mehr selbst gesungen oder gespielt - es wird komponiert, aber die Grundeinheiten sind nicht mehr die Noten, sondern man ist eine Ebene höher gewandert und operiert mit Musikbrocken.
    Da ich ja Biologie studiert habe, komme ich nicht umhin, Parallelen zur Evolution zu sehen und hier auch zu ziehen. Am Beginn einer Entwicklung stehen immer viele neue ganz verschiedene Grundentwürfe. Da ist auch noch die Zeit, Sachen völlig aufzugeben und umzukrempeln, schließlich wurde noch nicht so viel Zeit und Energie in sie investiert. Hat sich ein (Organismus-)Konzept aber mal grundsätzlich bewährt, wird es nicht mehr grundlegend neu überarbeitet, sondern im Laufe der Zeit immer feiner variiert und weiter angepasst. Never change a winning team. Und mit einem radikal neuen Konzept ganz von vorne anzufangen ist zwar einerseits reizvoll, weil man die Chance hat, eine Lücke zu füllen und viel zu gewinnen. Aber man kann auch viel verlieren, schließlich muss man sich gegen andere schon vorhandene und gut laufende Konzepte bewähren.

    Ähnliches spielte sich bei der Entwicklung der Computer und (Betriebssystem-)Software ab. Am Anfang wurde noch direkt an den Wurzeln operiert und programmiert. Aber solch eine Erfolgsgeschichte wie Windows wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine radikalen Brüche mehr erleben. Es sei denn, die (technischen) Vorzeichen ändern sich dramatisch.

    So ist wohl auch die Evolution der Musik(industrie) dazu übergegangen, Erfolgsgeschichten nur geringfügig abzuwandeln bzw. neu aufzugießen. Wahre Innovations-Quantensprünge lassen auf sich warten.

    Alleine die Sprache, mit der über Musik heutzutage geredet wird, hat sich dramatisch gewandelt und ist mir völlig fremd. Da muss man sich nur mal zehn Minuten lang irgend eine Sendung auf VIVA anschauen. Da würde ich ganz gerne manchmal einfach nur den Babelfisch anmachen. Auch die ganzen Klassifikationen von Musikstilen sind für mich Böhmische Dörfer.
    Lange Rede, kurzer Sinn: wie wir, die Gesellschaft, mit Musik umgehen, hat sich verändert. Hier in Hamburg findest du kaum noch eine Kneipe, die von sich selbst glaubt, hip zu sein, ohne einen Typen, der mit fetten Kopfhörern vor seinem Pult steht und "Klangteppiche" webt - auch wenn nur zwei Leutchens drin sitzen. Ich kenn das von früher eigentlich noch so, dass der Wirt nebenbei die Tapes reingeschoben hat, die leifen dann durch und feddich!

    Ich denke, hierin liegen die Gründe für die musikalische Eintönigkeit, die heutzutage vorherrscht. Ich glaube nicht, dass sich die klanglichen Vorlieben so dramatisch verändert haben, zumindest nicht als tonangebendes Element. Die musikalische Deprivation bei der Jugend sehe ich eher als Folge davon. Natürlich gibt es eine Entwicklung der Musik und Trends und Moden. Aber gute Melodien und Harmonien werden immer ankommen. Das begründe ich schon rein neurobiologisch, weil unser Gehirn darauf programmiert ist. Manche Töne und Klangfolgen empfinden wir von Geburt an als angenehm, genau so wie wir manche Farbkombinationen, Goldenen Schnitt, harmonische Proportionen, etc. angeboren mögen. Das wird immer so sein, es sei denn, unsere Gen-Ausstattung ändert sich mal irgendwann dramatisch (was so unwahrscheinlich vielleicht gar nicht ist?).

    Grund zum Pessimismus? So gesehen eigentlich nicht. Woran es momentan einfach mangelt und mittlerweile haben wir schon eine ganz beachtliche Durststrecke zurückgelegt, was das angeht: die musikalischen Genies fehlen. Was die vergangenen Dekaden recht zuverlässig alle 10 Jahre auftrat, ist dringend wieder angebracht: es wäre wirklich mal wieder Zeit für ein paar Beatles, ein paar Abbas, einen Michael Jackson oder eine Madonna. Diese Leute gibt es meiner Meinung nach und gemäß der statistischen Verteilung muss es sie auch geben. Dass sie offenbar nicht hochkommen, liegt an den o.g. Gründen und den wirtschaftlichen Strukturen. Vor diesem Hintergrund mag man der gesamten Musikindustrie nur noch die Pest an den Hals wünschen.

    Es würde sicher auch enorm helfen, wenn die Musiker mal so eine Art Verantwortungsbewusstsein für ihren Beruf entwickeln würden und die "Heranzucht" und Förderung des musikalischen Nachwuchses selbst in die Hand nähmen!

    Doch von einem bin ich fest überzeugt: wenn der nächste Michael Jackson kommt (und der wird kommen, da bin ich sicher), wird er nur umso stärker aus dem Markt der musikalischen Beliebigkeit herausragen.

  2.  
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  3. #172
    Benutzerbild von bubu

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    Für Lutz und überhaupt alle...

    Um die Textwüsten mal wieder aufzulockern












  4. #173
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    @Torsten
    Kleiner Nachtrag zum Thema, was tun gegen die Misere auf dem Musikmarkt:

    Wir haben ja jetzt zur Genüge gesehen, wohin das führt, wenn man die Musikindustrie und die Medien mit der Musik alleine lässt: Verflachung, musikalische Inzucht, gnadenlose Kommerzialisierung, bis hin zu unseligen Verflechtungen oder gar Bestechung (siehe den Fall VIVA - http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,277247,00.html)

    Eine wichtige Gegenmaßnahme hatte ich schon genannt: die Musiker müssen ein Bewusstsein und eine Verantwortung für ihren Beruf und die Musik entwickeln. Es ist auch ihre Aufgabe, musikalische Talente auszumachen und zu fördern. Ich gebe zu, dass ist ein frommer Wunsch. Welcher Musiker bringt denn schon die nötige Intelligenz, das Bewusstsein und die moralische und charakterliche Eignung für solch eine Aufgabe auf? Leute wie Bono, Peter Gabriel u.a. dürften da eher die Ausnahme denn die Regel sein. Leider ist es ja so, dass gute Musiker in der Regel auch Stars sind und fast ausschließlich mit sich selbst beschäftigt. Zudem von den Unmengen Geld und Ruhm, die auf einmal über sie hereinbrechen, charakterlich korrumpiert.

    Aber seien wir einfach mal nur realistisch - welcher Musiker hat denn neben dem Musikmachen und Touren noch die Zeit und die Nerven sich um die Zukunft der Musik und die Förderung des musikalischen Nachwuchses zu sorgen?

    Und nicht zu vergessen: Jeder neue Musiker ist natürlich auch ein Konkurrent – also warum die Nattern auch noch an der eigenen Brust heransäugen? Ein gewaltiger Fehler in diesem ganzen Musikzirkus-System, den wir letztlich auch der Musikindustrie zu verdanken haben, die dieses gewaltige Markenbewusstsein schürt.

    Ein ganz wichtiger Punkt, der Besserung bringen könnte, ist, die Musikerziehung verstärkt als Bildungs- und damit Staatsaufgabe zu sehen und vor allem, endlich mal entsprechend umzusetzen!

    Warum sind denn die ganzen Coverversionen von alten Hits so erfolgreich? Weil die Kids die Originale doch meistens überhaupt nicht kennen! Scheinbar bringt ihnen das niemand nahe – wenn schon nicht Eltern oder Geschwister, dann bestimmt nicht die Schule. Es wird Zeit, die Schule in Hinblick auf den Musikunterricht mal ganz gewaltig zu entstauben.

    Aus eigener schulischer Erfahrung - die zugegeben 10 bis 20 Jahre zurückliegt (aber ich denke, es wird sich nichts wesentlich geändert haben) - kann ich sagen, dass im Unterricht "moderne" Musik schlichtweg nicht existent ist. Meine musikalische Erziehung beschränkte sich fast ausschließlich auf die musikalische "Grammatik", also Notenlesen, Instrumententypen kennenlernen, Partituren lesen, Opernnamen und Komponisten auswendig lernen . Musik wurde zwar auch selber gemacht, dann wurden Kinder- oder Volkslieder gesungen und manchmal wurde noch etwas lustlos auf Xylophonen herum geklimpert oder getrommelt. Das war's. Das modernste Musikstück, das ich im Musikunterricht kennengelernt habe, war "Hiroshima", von Wishful Thinking.

    Man konnte sich schon glücklich schätzen, wenn man einen Alt-68er als Musiklehrer erwischte, der einem mal einen Beatles- oder Stones-Song nahebrachte. Das war dann aber schon halb revolutionär, das galt als "modern". In dieses Vergnügen kamen aber meist auch nur Leistungskursler.

    Es wird höchste Zeit, diesen Bildungssnobismus aufzugeben, es wird allerhöchste Zeit, dass die Schule sich mal ein wenig auf die Realität zubewegt. (Westliche) Pop-Musik ist nichts minderwertiges - sie ist ein sehr wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes und vor allem: sie umgibt uns tagtäglich und überall. Wie kann es denn sein, dass dies in unserem Bildungssystem so völlig ignoriert wird? Wie hieß es doch immer so schön? "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir" - was für eine Farce!

    Popmusik gehört in die Schulen! Also rauf auf den Lehrplan mit den Beatles, Stones, Led Zeppelin, Abba, Michael Jackson, Madonna! Die Kids sollen lernen, woher die Musik kommt, die sie tagtäglich auf MTV sehen und hören. Und sie sollen lernen, wie sich die einzelnen Genres entwickelt haben. Hip-Hop ist mittlerweile überall. Aber wer von den Jugendlichen weiß denn schon, wie diese Musik entstanden ist? Grandmaster Flash, Sugar Hill Gang, LL Cool J, Run DMC auf die Lehrpläne! (eine gute Gelegenheit, den Kids auch mal fachübergreifend zu erklären, was Worte wie motherfucker, bitch, pussy o.ä. bedeuten, die mittlerweile fast jedes dritte Wort im amerikanischen Englisch ausmachen, vom Englischunterricht aber fast völlig ignoriert werden)

    Wer weiß, wie (Hard-)Rock entstand? Elvis, Chuck Berry, Bill Haley, Led Zeppelin, Deep Purple, Black Sabbath auf die Lehrpläne!

    Damit sind wir aber wieder bei der Diskussion: Bildungsstandort Deutschland. Überalterte Lehrer, die sich schon auf ihre Rente freuen, sind mit dieser Aufgabe sicherlich überfordert. Warum nicht die Musiker selbst unterrichten lassen? Es dürfte genügend geben, die nicht das Glück hatten, von den Big Bossen der Musikindustrie erhört worden zu sein.

  5. #174
    Benutzerbild von Lutz

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    Ein ganz wichtiger Punkt, der Besserung bringen könnte, ist, die Musikerziehung verstärkt als Bildungs- und damit Staatsaufgabe zu sehen und vor allem, endlich mal entsprechend umzusetzen!

    Warum sind denn die ganzen Coverversionen von alten Hits so erfolgreich? Weil die Kids die Originale doch meistens überhaupt nicht kennen! Scheinbar bringt ihnen das niemand nahe - wenn schon nicht Eltern oder Geschwister, dann bestimmt nicht die Schule. Es wird Zeit, die Schule in Hinblick auf den musikunterricht mal ganz gewaltig zu entstauben.
    Naja - viele Originale von alten Songs aus den 60ern und 70ern die in den 80ern gecovert wurden kannte ich damals auch nicht. Hätte ich die Originale wenn doch gehört? Wohl eher nicht. Und viele Alt-68er haben hier und da in den 80ern sicher auch die Hände vors Gesicht geschlagen als sie hörten was mit "ihren" Songs veranstaltet wurde.

    Auf den anderen Seite würde ich sagen das im Schnitt die Cover-Qualität in den 80ern besser war als heute. Ausnahmen wie "No Doubt" bestätigen die Regel. Aber selbst an denen hatte hier ja jemand was auszusetzen.


    Aus eigener schulischer Erfahrung - die zugegeben 10 bis 20 Jahre zurückliegt (aber ich denke, es wird sich nichts wesentlich geändert haben) - kann ich sagen, dass im Unterricht "moderne" Musik schlichtweg nicht existent ist. Meine musikalische Erziehung beschränkte sich fast ausschließlich auf die musikalische "Grammatik", also Notenlesen, Instrumententypen kennenlernen, Partituren lesen, Opernnamen und Komponisten auswendig lernen . Musik wurde zwar auch selber gemacht, dann wurden Kinder- oder Volkslieder gesungen und manchmal wurde noch etwas lustlos auf Xylophonen herum geklimpert oder getrommelt. Das war's. Das modernste Musikstück, das ich im musikunterricht kennengelernt habe, war "Hiroshima", von Wishful Thinking.

    Man konnte sich schon glücklich schätzen, wenn man einen Alt-68er als Musiklehrer erwischte, der einem mal einen Beatles- oder Stones-Song nahebrachte. Das war dann aber schon halb revolutionär, das galt als "modern". In dieses Vergnügen kamen aber meist auch nur Leistungskursler.
    Ich bin mit meinem ehemaligen Tutor befreundet. Er ist immer noch an meiner alten Schule Musiklehrer (Gymnasium). Neulich als er bei mir zu Besuch war spielte ich ihm nicht ohne Hintergedanken einige Songs von dem vorzüglichen Max Raabe vor. Durch die Bank übrigens Coverversionen a capella von Songs aus den unterschiedlichsten Epochen der Pop-Musik. So kannte er kaum etwas davon: "Meine Schüler werden mir das schon erzählen"...

    Tracklist:

    Super Trooper (ABBA)
    We Will Rock You (Queen)
    5ex Bomb (Tom Jones)
    Oops I did It Again (Britney S.)
    Lucky (*.* (?))
    Blue Da Ba Bee (? - das dudelte vor ca. 2 Jahren ständig im Radio)

    3 Wochen später erzählte er mir das er die Songs zum Unterrichtsthema in Musik gemacht hat (Vergleich Original <->Cover, Coverversionen allgemein, etc.)

    Und da erzähl mir noch jemand "man kann ja doch nichts ändern". Diese Attitüde ist mir bei unterschiedlichsten Themen sinngemäß hier und da im Forum viel zu häufig laut geworden....

    Lutz

  6. #175
    Benutzerbild von waschbaer

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    @Bubu

    Ehe du auf überalterte Lehrer schimpfst, informiere dich bitte lieber einmal, was heutzutage an den Schulen schon alles läuft. Auch hier sind wir definitiv nicht mehr in den 80ern. Es scheint mir hier auch oft der Fall zu sein - wie Lutz es so schön sagt - dass die "früher-war-alles-besser"-Einstellung hier Einzug hält. Oder dass man einfach mal wieder auf eine Randgruppe (in diesem Fall die wohl überalterten Lehrer schimpft).

    Abgesehen davon: Ist es wirklich so wichtig, dass die Jugend weiß, dass beispielsweise dieses oder jenes Lied von Abba oder von Rod Stewart oder von wem auch immer ist? Jeder Arbeitgeber wird sich freuen, wenn der angehende Lehrling die Charts ab 1970 runterkotzen könnte oder einen Spontanvortrag über die Entstehung von Black Music halten könnte, aber dann zu doof wäre, die wichtigsten Grundfertigkeiten (Mathematik, Fremdsprachen, Ausdruck in der Muttersprache) auszuüben?

    In einer Zeit, wo der Etat für die Bildung eh gekürzt wird und beispielsweise in Bayern bereits beschlossen wurde, die gymnasiale Ausbildungszeit um ein Jahr zu kürzen, möchtest du, dass Michael Jackson, Abba oder Sugarhill Gang auf die Lehrpläne kommen. Mit der gleichen Logik musst du dann auch fordern, dass die Geschichte der "Casting Shows" à la Bohlen und Co. in die Lehrpläne aufgenommen wird. Denn auch das ist Popmusik. Ich könnte dann auch Dinge wie die "Schwarzwaldklinik", "Marienhof" oder von mir aus auch die von mir gern gesehene Serie "Friends" in die Lehrpläne aufnehmen, weil es ja wohl auch irgendwie etwas mit Kultur. Als wohl "überalterter Lehrer", der sich schon auf seine Rente in knapp 35 Jahren freut und der täglich versucht Schülern bessere Ausdrucksweise als "motherfucker", "bitch" oder "Yo Man, fuck you" beizubringen, kann ich darüber wirklich nur lachen. Es gibt wirklich wichtigeres, was in den Lehrplänen verankert sein sollte.

  7. #176
    Benutzerbild von Scheul

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    Lutz postete

    Lucky (*.* (?)) --> Evtl. auch Britney Spears
    Blue Da Ba Bee --> Eiffel 65
    Nur fallst Du die Infos für irgendetwas brauchst

  8. #177
    Benutzerbild von Lutz

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    @Scheul

    Danke

    BTW: Eiffel 65 ist IMO zusammen mit Scooter & Co mit das fürchterlichste was die 90er (?) hervorgebracht haben.

    Da ist die Version von Max Raabe richtig genial. Stellt euch einfach mal vor die Comedian Harmonists hätten "Blue" interpretiert. So klingt das.

    Ich wäre sehr gerne in dem Moment dabei gewesen als er diesen Song in der Raabe Version seiner Klasse vorgespielt hat. Das eine oder andere Schülergesicht war sicherlich sehr spaßig anzuschauen

    Lutz

  9. #178
    Benutzerbild von Castor Troy

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    Mariah Carey

  10. #179
    Benutzerbild von bubu

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    Hallo Waschbär,
    *seufz*
    du hast mich gründlich missverstanden.

    1.
    Ich wollte ja gar nicht behaupten, dass die Situation in den 80ern besser war als heute, insofern kann ich nicht nachvollziehen, warum du mir eine "früher-war-alles-besser"-Mentalität vorwirfst?! Im übrigen: wenn du dir mal andere Postings von mir in anderen Threads (-> z.B. "Comics immer schlechter?") durchliest, wirst du sehen, dass ich der Letzte bin, der sich dem allgemeinen Gejammer, was denn heute so schlecht und früher ja nicht alles besser war, anschließt.

    2.
    Ich habe klipp und klar gesagt, dass ich die musikalische Erziehung zu meiner Schulzeit als genauso mangelhaft sehe wie heute. Im übrigen habe ich mich über die heutige Situation in vielen Gesprächen mit Bekannten oder Verwandten, die jetzt zur Schule gehen, informiert.

    3.
    Ich schimpfe nicht auf überalterte Lehrer, ich schimpfe auf das Bildungssystem. Ich habe nur gesagt, dass es illusorisch ist, von Leuten jenseits der 50 noch zu verlangen, sich in heutige Musik reinzuhören, geschweige denn, sie in den Unterricht zu übernehmen. Das meinte ich gar nicht böse, sondern war einfach eine neutrale Feststellung. Erfreuliche Ausnahmen mag es ja geben, aber ich denke, es werden Ausnahmen bleiben.

    4.
    Über Kürzungen im Bildungsetat brauchst du mir nichts zu erzählen - meine Freundin ist Lehrerin, da kriege ich diese Diskussionen hautnah mit (die finanzielle Situation in Hamburg ist übrigens wesentlich dramatischer als in Bayern).

    möchtest du, dass Michael Jackson, Abba oder Sugarhill Gang auf die Lehrpläne kommen. Mit der gleichen Logik musst du dann auch fordern, dass die Geschichte der "Casting Shows" à la Bohlen und Co. in die Lehrpläne aufgenommen wird. Denn auch das ist Popmusik. Ich könnte dann auch Dinge wie die "Schwarzwaldklinik", "Marienhof" oder von mir aus auch die von mir gern gesehene Serie "Friends" in die Lehrpläne aufnehmen, weil es ja wohl auch irgendwie etwas mit Kultur.
    ?
    Nein, mit der gleichen Logik müsste ich das nicht fordern. Ich redete von Klassikern und nicht davon, alles und jedes in den Unterricht aufzunehmen. Michael Jackson hat doch mit Dieter Bohlen nichts zu tun.
    Im übrigen lässt deine Argumentation vermuten, dass du ja offenbar auch der Meinung bist, die Musik von Michael Jackson o.a. wäre nicht so wichtig wie etwa Klassiker der Klassischen Musik.

    5.
    Es gibt wirklich wichtigeres, was in den Lehrplänen verankert sein sollte.
    Es ist mir schon klar, dass in Zeiten von PISA manche Dinge auf den Lehrplänen dringend geändert werden müssen und dass die natürlich Priorität haben. Wir befinden uns hier aber in einem Musik-Thread und ich habe zum Thema was-tun-gegen-die-momentane-Misere-auf-dem-Musimmarkt geschrieben. Es war nicht meine Absicht, über das Bildungssystem im Allgemeinen zu diskutieren. Daher verstehe ich nicht, warum du meine Aussagen aus dem Zusammenhang löst?

    Abgesehen davon: Ist es wirklich so wichtig, dass die Jugend weiß, dass beispielsweise dieses oder jenes Lied von Abba oder von Rod Stewart oder von wem auch immer ist? Jeder Arbeitgeber wird sich freuen, wenn der angehende Lehrling die Charts ab 1970 runterkotzen könnte oder einen Spontanvortrag über die Entstehung von Black Music halten könnte, aber dann zu doof wäre, die wichtigsten Grundfertigkeiten (Mathematik, Fremdsprachen, Ausdruck in der Muttersprache) auszuüben?
    Sie sollen ja nicht die Charts auswendig lernen, bzw. von wem welches Lied war. Sie sollen es aber wenigstens mal kennenlernen!!!

    Könntest du mir folgenden Zusammenhang erklären: wieso lernt man in Mathe oder Deutsch automatisch weniger, wenn man in Musik solche Sachen lernt?

    6.
    Ich habe nicht gesagt, dass man den Kindern beibringen soll "motherfucker" u.a. Worte zu benutzen, ich habe gesagt, dass man ihnen erklären soll, was das bedeutet. Sie hören und lernen es nämlich jeden Tag aus den Spots von MTV. Und bevor sie es nachplappern und gar nicht wissen, was das heißt, denke ich, tut Aufklärung Not.

    7.
    Als wohl "überalterter Lehrer", der sich schon auf seine Rente in knapp 35 Jahren freut und der täglich versucht Schülern bessere Ausdrucksweise als "motherfucker", "bitch" oder "Yo Man, fuck you" beizubringen, kann ich darüber wirklich nur lachen.
    Kann es sein, dass du manches etwas zu persönlich nimmst?

  11. #180
    Benutzerbild von bubu

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    Lutz postete
    Naja - viele Originale von alten Songs aus den 60ern und 70ern die in den 80ern gecovert wurden kannte ich damals auch nicht. Hätte ich die Originale wenn doch gehört? Wohl eher nicht.
    Ich sagte ja auch: im Musik-Unterricht der 80er wurde moderne Musik genauso ausgeklammert wie heute auch. Ich kannte schon einige Cover-Versionen im Original, aber aus Eigeninitiative. Und da hatte ich so einige Aha-Erlebnisse. Letztlich führte das dazu, dass ich mich in den 80ern viel mit 60er- und 70er-Musik beschäftigte.

    Und viele Alt-68er haben hier und da in den 80ern sicher auch die Hände vors Gesicht geschlagen als sie hörten was mit "ihren" Songs veranstaltet wurde.
    Das werden sie sicher. Du schweifst aber vom Thema ab. Ich wollte hier nicht schon wieder die alte Diskussionen über die vermeintlich abnehmende Qualität der Cover-Versionen führen...

    3 Wochen später erzählte er mir das er die Songs zum Unterrichtsthema in Musik gemacht hat (Vergleich Original <->Cover, Coverversionen allgemein, etc.)
    Toll! Das finde ich super!

    Und da erzähl mir noch jemand "man kann ja doch nichts ändern". Diese Attitüde ist mir bei unterschiedlichsten Themen sinngemäß hier und da im Forum viel zu häufig laut geworden....
    Wolltest du damit sagen, dass das der Tenor meiner Postings war? Wenn ja, dann möchte ich das hier klar stellen: ich bin sehr wohl der Meinung, dass man was ändern kann. Und dass sich auch was ändern muss! Sonst hätte ich meine Beiträge ja gar nicht erst geschrieben, wenn man ja "ohnehin nichts ändern könnte"....

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