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Der am meisten überschätzte Rock-/pop-act

Erstellt von Torsten, 29.01.2003, 00:10 Uhr · 199 Antworten · 19.151 Aufrufe

  1. #51
    Benutzerbild von xompel

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    @ bamalama "wie gesagt, es geht hier nicht um meinen persönlichen geschmack, ich selbst halte viele meiner lieblingsinterpreten für masslos überschätzt :-)"


    Dann sind wir uns einig. Aber du musst zugeben, alleine die Betitelung King of Pop ist maßlose Überschätzung, oder?
    Ich bin ja ehrlich, einige Stücke von MJ sind nicht schlecht, aber dieser ganze Hype... ÄTZEND! (um es 80er mäßig auszudrücken :-)

  2.  
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  3. #52
    Benutzerbild von Level 42

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    Kommt natürlich darauf an, wer den (die) Künstler überschätzt findet.
    Können ja nur die Medien, mit ihren ganzen "Awards" (bester Künstler des Jahres XXX) wird aber komischerweise von "uns", dem Hörer abgestimmt.
    Irgendwie konfus die Sache...


    Gruß Level 42

  4. #53
    Benutzerbild von midnight_angel

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    nochmal zu Bon Jovi: also mir gefallen ganz allgemein gesehen die ersten Alben besser, das sind einfach kultige Lieder wie zum Beispiel "Shot through the heart" oder "she don´t know me" oder "runaway" und noch so einige andere. Das liegt aber wahrscheinlich zum größten Teil daran, das dies eben der Anfang meiner Bon-Jovi-Ära war und diese Sachen meinen Musikgeschmack entscheidend geprägt haben.

    Ich weiß jetzt nicht mehr genau, wer Scooter genannt hat, aber das kann man doch echt nur unterschreiben, oder??? Diese Lieder (verdienen nicht mal die Bezeichnung) sind einfach nur schlecht, nichts als schlecht. Hyper Hyper war genial, der Rest ist zu 100% Mist.

  5. #54
    Benutzerbild von waschbaer

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    Jetzt schreibt der Waschbär auch noch seinen Senf dazu.

    zu Mariah Carey: vollste Zustimmung

    zu Roxette: finde ich nicht, dass die beiden überschätzt sind, denn sie schaffen es immer wieder, aus der Versenkung zu kommen, wenn man denkt, dass sie eigentlich jetzt wohl ihre Karriere beendet haben.

    zu Bon Jovi: Sicherlich sind die 80er-Sachen deutlich besser, aber seine Musik kann ich heute noch hören und finde, dass sie echt ganz gut ist.

    Für mich sind völlig überschätzt:

    - Jennifer "Breitarsch" Lopez: ich finde diese Frau hat echt gar nichts an sich, was mich an ihr als "Musikerin" reizt. Und "Jenny from the blocks" finde ich nur noch übel.

    - Blumfeld: Den hat noch keiner genannt. In allen Indie-Listen ist der immer vertreten und auch auf der berühmten Spex-Liste der besten CD des letzten Jahrhundert kommt er immer wieder vor. Ich kann dieser Mischung aus "Schlager" und "Was-weiß-ich-für-Sound" sehr wenig abgewinnen.

    - den ganze Hype um Deutschland sucht den Superstar: Ob da wirklich ein Superstar rauskommt, wird sich erst in vielen Jahren zeigen, wenn sich eine dieser Pappnasen über Jahre in den Medien gehalten hat.

    - vor ein paar Jahren: der ganze Big Brother Containermüll -> nahezu jeder der Ausgeschiedenen hat eine eigene Single in die Charts gebracht und alle meinten, was sie dann doch für tolle Musiker seien. Völlig überbewertet. Mit dieses Singles kann man heute nicht einmal mehr bei ebay 1 Euro verdienen.

    - ich finde auch, dass beispielsweise Avril Lavigne völlig überbewertet ist. Momentan macht sich doch die Tendenz breit, irgendwelche Achts einfach "hochzupushen" und dann verschwinden die (häufig zum Glück) genauso schnell wieder wie sie gekommen sind. Die Avril ist für mich das typische Beispiel dafür.

    - auch Christina Aguilera finde ich völlig überbewertet. außer choreographischen Tanzszenen, die vielleicht ein bisschen ansprechend sind, kann ich der Frau wirklich nur 0,0 abgewinnen. Und bei Dirrrty ist sie doch nur noch am Brüllen. Würg. Kotz. Spei.

    - Eiffel 65: vor einigen Jahren als Retter des Elektropops oder Eurobeats gefeiert sind sie nach "Blue" leider genauso schnell wieder verschwunden, wie sie - dank eines netten Videos mit kleinen blauen Männchen - gekommen waren. Angeblich würden sie dieses Jahr am italienischen San Remo Festival mit einem italienischen Canzone teilnehmen.

    - last not least: 2Pac -> er ist für mich so ein Musterbeispiel für: Jetzt ist er tot, daraus folgt, man darf nichts schlechtes über ihn schreiben und alle finden ihn supergut. Meines Erachtens war seine Musik auch nicht viel besser, als das was von anderen Black Acts (z.B. Jay-Z) momentan produziert wird. Aber aufgrund des frühen Todes wird er fast schon "divinisiert". Das gleiche gilt übrigens auch für Melanie Thornton. Ihre Musik fand ich brav, aber nicht sonderlich gut. Wegen des Crossair-Unfalls wird uns jetzt wohl nahezu jedes Jahr an Weihnachten "Wonderful dreams" nerven.

  6. #55
    Benutzerbild von bubu

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    bamalama postete
    LIEBE LEUTE,
    mittlerweile habe ich den eindruck, dass dieser thread seine eigentliche bedeutung verliert:
    er heisst nicht: WEN KANN ICH NICHT LEIDEN, UND WEM GÖNNE ICH DEN ERFOLG NICHT?
    interpreten wie z.b. MICHAEL JACKSON, ROXETTE oder MADONNA hier zu nennen ist meiner meinung nach absolut hirnverbrannt.
    solche interpreten haben es mittlerweile geschafft viele leute generationsübergreifend zu begeistern.
    MARIE FREDRIKSSON z.b. hat (objektiv gesehen) eine wirklich gute stimme, und wenn man von den meist wirklich schrecklichen UP-TEMPO-SINGLES mal absieht, und sich deren albumtracks oder MARIEs SOLOALBEN ohne vorbehalt anhört, wird man feststellen müssen, dass MARIE kein produkt wie z.b. BRITNEY etc. ist!
    alle 3 obengenannten beispiele schreiben bzw. produzieren ihre musik selbst.
    ich finde es bemerkenswert, wenn man z.b. auf einer goldenen hochzeit mindestens 10 songs eines jeden der obengenannten interpreten auflegen kann, und dann alle 200 leute von jung bis alt ihren spass haben...

    wie gesagt, es geht hier nicht um meinen persönlichen geschmack, ich selbst halte viele meiner lieblingsinterpreten für masslos überschätzt :-)
    bamala, es geht nicht darum, den leuten ihren erfolg nicht zu gönnen - ich finde einfach dei frage interessant, wie die mechanismen ablaufen. wie kommt es dazu, dass leute aufsteigen in diesem business? wie hat sich dieses business möglicherweise seit den 80er jahren verändert. DAS ist es, was ich gerne wissen würde.

    letztlich landest du bei der frage: was ist kunst? und letztlich muss diese antwort subjektiv ausfallen. d´accord, dieser thread mag möglicherweise sinnlos sein, weil jeder da seine gfanz persoönliche meinung vertritt - aber ich stelle hier die frage nach einem "was wäre wenn...". was wäre wenn gewesen, wenn kylie minogue nicht diese vorgeschichte aus den 80er gehabt hätte. ist es denkbar, dass britney (oder christina aguilera, oder wie sie alle heißen), die madonnas der kommenden jahre sind?

    wie funktioniert dieses business, was macht einen star zum star - wie war es in den 80ern? das sind MEINE fragen!

    grüße
    bubu

  7. #56
    Benutzerbild von djrene

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    Manowar Sind selbst viel mehr Klischee, als sie es bei anderen verurteilen. Richtig gut war Eric Adams mal vor 15 Jahren.

    Bon Jovi Ohne seinen Ritchie würde man inzwischen vermutlich sogar bei seinen Live-Shows einschlafen. Gesanglich sehr schwach geworden.

    Eminem Was an diesem rassistischen, gewaltverherrlichenden, chauvinistischen Arsch gut sein soll wird mir nie einleuchten.

    Scorpions Siehe Bon Jovi.

    Shakira Oh mein Gott. Wäre die dick und hässlich, hätte die nicht einen einzigen Hit. Live eine einzige Katastrophe, da sie nicht einen einzigen Ton trifft, genauso übrigens wie Celine Dion und Whitney Houston

    Herbert Grönemeyer Hier müßte ich ausfallend werden, wenn ich deutlicher werde.

  8. #57
    Benutzerbild von hoodle

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    Komisch, Geschmäcker sind zwar unterschiedlich, aber hier werden ja richtige Weltstars die seit Jahrezehnten Musik machen runtergebuttert.

    @djrene, ich überlege gerade wieviele dicke und hässliche Musiker ich kenne, aber ausser Meatloaf fällt mir gerade keiner ein. LOL Aber mal im Ernst, logischerweise ist in diesem Bereich das Aussehen auch wichtig. Aber ich denke nicht, dass die CD's von Shakira wegen ihrem Aussehen gekauft werden. Ist mir zumindest noch nie passiert, dass ich im Plattenladen stand und gedacht habe, die Musik ist zwar scheisse, aber immerhin sieht die Sängerin gut aus.

    Übrigens habe ich vor einiger Zeit das Special zu Aerosmith auf MTV gesehen und da hat Shakira "Dude, looks like a lady" gesungen. Und sogar Steve Tyler hat's vom Stuhl gerissen, und ich denke das war nicht (nur) wegen dem Hüftschwung. Die Frau hat zwar eine aussergewöhnliche, aber auch eine ungemein geile Stimme, und ich muss sagen, der Aerosmith-Song hat gerockt ohne Ende.

  9. #58
    Benutzerbild von djrene

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    Beim Thema Shakira: Das mag richtig sein, daß keiner im Plattenladen steht und denkt: "Hey, die sieht geil aus, die CD kauf ich mir". Fakt ist aber, daß ohne entsprechende Videos auf MTV (und das spielt das Aussehen sehr wohl eine Rolle) keiner überhaupt im Plattenladen stehen würde und den Namen Shakira kennen würde.

    Im übrigen buttere ich niemenden runter, aber es geht wohl um "überschätzte" Musiker, also setzt die Fragestellung ja wohl schon voraus, daß man sich an "Weltstars" heranwagt.

  10. #59
    Engel_07
    Benutzerbild von Engel_07
    hoodle postete
    ich überlege gerade wieviele dicke und hässliche Musiker ich kenne, aber ausser Meatloaf fällt mir gerade keiner ein.
    Die Wildecker Herzbuben!

  11. #60
    Benutzerbild von djrene

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    Engel_07 postete
    hoodle postete
    ich überlege gerade wieviele dicke und hässliche Musiker ich kenne, aber ausser Meatloaf fällt mir gerade keiner ein.
    Die Wildecker Herzbuben!
    Weather Girls, nur mal als Beispiel. Einige Hip Hop Acts. Da kommt nach einigem Nachdenken schon was zusammen. Aber an die denkt man halt nicht sofort.

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