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Die Musikindustrie >Who is Who<

Erstellt von ICHBINZACHI, 16.09.2003, 21:00 Uhr · 16 Antworten · 1.443 Aufrufe

  1. #11
    Benutzerbild von ndw1982

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    AW: Die Musikindustrie >Who is Who<

    Aus der Traum: Bertelsmann trennt sich von Sony BMG

    (05.08.2008) Scheidung nach vier Jahren: Die ohnehin nie ganz glückliche Ehe von Bertelsmann und Sony ist - kartrellrechtliche Zustimmung vorausgesetzt - beendet. Sony übernimmt die Bertelsmann-Anteile und benennt das Unternehmen um. Die Entscheidung zum Verkauf folge der neuen Wachstumsstrategie, so Bertelsmann-Chef Ostrowski.

    Die internationalen Medienunternehmen Sony Corporation und Bertelsmann AG haben sich darauf geeinigt, dass Sony den bisher von Bertelsmann gehaltenen 50-Prozent-Anteil an Sony BMG übernimmt. Das Musikunternehmen, das künftig unter dem Namen Sony Music Entertainment Inc. (SMEI) firmiert, wird zu einer 100-Prozent-Tochter der Sony Corporation of America. Sony und Bertelsmann hatten das Joint Venture Sony BMG im August 2004 gemeinsam gegründet. Doch schon seit längerer Zeit war klar, dass die Ehe der beiden Medienriesen keine Zukunft haben wird. Immer wieder gab es unterschiedliche Auffassungen über den Kurs der Musik-Tochter. Der Vollzug der Transaktion unterliegt noch mehreren Vorbehalten, darunter kartellrechtlichen Genehmigungen in verschiedenen Ländern.

    "Nach sorgfältiger und gründlicher Abwägung haben wir die strategische Entscheidung getroffen, unsere Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen an Sony zu verkaufen. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt zum Wohle beider Transaktionspartner ist", erklärte Hartmut Ostrowski (Foto), Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG. Die Entscheidung folge der neuen Wachstumsstrategie von Bertelsmann. Ostrowski: "Sie wird uns die Konzentration auf definierte Wachstumsfelder ermöglichen. Sony ist uns ein exzellenter Partner gewesen und nun das richtige Unternehmen, um das Musikgeschäft weiterzuentwickeln und dessen Wert und Potenzial im vollen Umfang zu entfalten. Wir sind überzeugt, dass Sony Music Entertainment unter der Führung von Sony vor einer großen Zukunft steht."

    Wenig überraschend sieht auch Sony dies so. "Diese Akquisition wird es uns ermöglichen, eine noch tiefergehende, stabilere Integration zwischen den weit reichenden globalen Aktivitäten des Musikunternehmens und Sonys Produkten, Konzernfirmen und Beteiligungen zu erreichen", erklärte Howard Stringer, Chairman und CEO der Sony Corporation und verweist noch einmal auf die harten letzten Jahre. Man habe in den vergangenen vier Jahren eine sehr erfolgreiche Restrukturierung unternommen, Prozesse und Strukturen verschlankt und innovative digitale Partnerschaften etabliert."

    Im Zuge der Transaktion wurde von beiden Seiten vereinbart, das Fertigungs- und Distributionsvolumen von Sony BMG auch weiterhin anteilig von der Sony-Fertigungstochter Sony DADC und dem Bertelsmann-Mediendienstleister Arvato Digital Services GmbH ("Arvato") bedienen zu lassen; entsprechende Verträge mit Arvato wurden um bis zu sechs Jahre verlängert. Zusätzlich dazu wird Bertelsmann ausgesuchte europäische Musikkataloge von Sony BMG übernehmen, da die Marke BMG erhalten bleiben soll. Sie umfassen die Werke von mehr als 200 Künstlerinnen und Künstlern. Der Vertrieb der Kataloge läuft weiterhin über Sony Music. Bertelsmann will sich mit der künftig in Berlin beheimateteten BMG künftig auf das Management von Musikrechten konzentrieren. Designierter Geschäftsführer von BMG ist Hartwig Masuch.

    Bertelsmann-Finanzvorstand Thomas Rabe, der auch die Musiksparte im Vorstand verantwortet, erklärte: "Die Vielzahl neuer Verbreitungswege lässt die Nachfrage nach Musiknutzungsrechten
    steigen. Vor diesem Hintergrund halten wir den Aufbau eines Geschäfts für die Verwaltung und Auswertung solcher Rechte in Europa für attraktiv. Mit der starken und gut eingeführten Marke BMG und dem im Markt hoch angesehenen Management wollen wir hier unsere Chancen nutzen und uns positionieren."
    Quelle: dwdl.de

  2.  
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  3. #12
    Benutzerbild von ndw1982

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    AW: Die Musikindustrie >Who is Who<

    Die Musikindustrie präsentiert uns (nach SACD, DVD-Audio und DualDisc) mal wieder einen neuen "Nachfolger" der CD. Diesmal soll der physische Tonträger nur noch datenkomprimiertes enthalten:

    CD-Nachfolger soll die Musikindustrie retten

    Die CD-Verkäufe sind in den vergangenen Jahren dramatisch eingebrochen, das Online-Musikgeschäft hat diese Verluste nicht ausgleichen können. Nun sollen kleine Chips die Nachfolge der CD antreten: Sogenannte "SlotMusic"-Karten werden mit Musik-Alben befüllt und im Supermarkt verkauft – günstig und ohne Kopierschutz.
    Der US-Speicherchiphersteller SanDisk bringt eine Mini-Musikkarte als Nachfolger der herkömmlichen CD auf den Markt. Die auf der sogenannten "SlotMusic“-Karte gespeicherten Musikdateien könnten auf Handys, Laptops und MP3-Playern abgespielt werden, teilte das kalifornische Unternehmen mit. Die vier führenden Musikkonzerne EMI, Sony BMG, Universal und Warner unterstützen das neue Format in Briefmarkengröße, das als Alternative zum Herunterladen von Musik beispielsweise auf iPods von Apple antritt. SlotMusic-Karten sollten zum Weihnachtsgeschäft in den USA in die Geschäfte kommen – darunter bei den Einzelhandelsriesen Wal-Mart und Best Buy. Laut "New York Times" soll ein Album etwa sieben bis zehn Dollar kosten, umgerechnet etwa 4,80 bis 6,90 Euro.
    SanDisk versucht mit seiner Offensive den Musikmarkt wieder zu beleben, der mit dem inzwischen weit verbreiteten Herunterladen von Musik aus dem Internet immer mehr an Attraktivität verloren hat. Der weltgrößte Hersteller von Flash-Datenspeichern setzt darauf, dass es aber immer noch Interessenten für Musik auf realen Datenträgern gibt.
    SanDisk macht sich bei seiner SlotMusic zunutze, dass die meisten modernen Mobiltelefone, Laptops und auch MP3-Player ohnehin über Schlitze ("Slots") für Speicherkarten verfügen. Dabei handelt es sich um Karten im sogenannten MicroSD-Format. Sie sollen zudem mit einem USB-Adapter verkauft werden und so auf praktisch jedem elektronischen Gerät wiedergegeben werden können. Die Musikdateien selbst sind auf der Karte im MP3-Format gespeichert – ohne Kopierschutz. Die Plattenfirmen erwägen, Zusatzmaterial wie etwa Liedtexte mit auf die Karten zu packen.
    Mit den Musikriesen und den großen US-Einzelhandelsketten hat die „SlotMusic“ wohl soviel Marktunterstützung wie kein neues Musikformat mehr seit Einführung der CD im Jahr 1982. „SlotMusic“ steht aber in Konkurrenz zu den populären iPods und iPhones des Computerkonzerns Apple, von dessen Internetseite iTunes bereits mehrere Milliarden Songs heruntergeladen wurden. Auch das illegale Herunterladen von Musik aus dem Internet dürfte der SlotMusic ebenso zu schaffen machen wie es dies bereits dem CD-Geschäft geschadet hat. In Europa will SanDisk seine SlotMusic erst im kommenden Jahr starten.
    Quelle: AOL

  4. #13
    Benutzerbild von okinawa

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    AW: Die Musikindustrie >Who is Who<

    Was das bewirken soll, ist mir ein absolutes Rätsel... Wo da noch der Vorteil gegenüber geladener Musik sein soll, erschließt sich mir nicht - wieder komprimierter Mist + der Datenträger im Briefmarkenformat, yuhuu - echtes Kaufargument... Oder gibts die dann im 3-Fach-Klappcover, damit man noch auf A7 Format kommt...

  5. #14
    Benutzerbild von ndw1982

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    AW: Die Musikindustrie >Who is Who<

    Naja, als Ersatz für die Kauf-MC (wenn auch mit Jahren Verspätung) geht es in Ordnung. CD-Käufer wird man mit solchem Kram aber nicht abspeisen können.

  6. #15
    Benutzerbild von SynthieM

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    AW: Die Musikindustrie >Who is Who<

    Für mich hat so etwas überhaupt keinen Wert. Wenn ich mir ein neues Album kaufe, dann möchte ich das mit allen Sinnen genießen können und das je größer desto besser. So ein kleines Spielding ohne Artwork, Cover usw. ist doch seelenlos.
    Ich habe nichts gegen einen gelegentlichen Download um Bands ohne Plattenvertrag zu unterstützen, aber solche Teile kommen mir nicht ins Haus.

  7. #16
    Benutzerbild von Lutz

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    AW: Die Musikindustrie >Who is Who<

    Zitat Zitat von ndw1982 Beitrag anzeigen
    SanDisk macht sich bei seiner SlotMusic zunutze, dass die meisten modernen Mobiltelefone, Laptops und auch MP3-Player ohnehin über Schlitze ("Slots") für Speicherkarten verfügen.
    Einer der ersten SanDisk SlotMusic-Prototypen im Einsatz:



    Hier läuft gerade EMI von den 5ex Pistols.

    BTW: MusikIndustrie welch schönes bezeichnendes Wort.

    Lutz

  8. #17
    Benutzerbild von SportGoofy

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    AW: Die Musikindustrie >Who is Who<

    Hab mich auch gefragt, was der Unterschied zur normalen Speicherkarte ist? ... ,dass da Musik drauf ist .

    Auf einer 2/4 GB sind dann 12 Lieder + 8 bis 10 jpg's drauf - na super.

    Hab irgendwo gelesen, dass man sich preislich an den CD's orientieren wollte. Ähem ... nö.

    Außerdem gehört Musik auf was rundes - das ist mir zu klein und zu eckig,
    um dafür Geld auszugeben. Und wie schon gesagt, so ohne Cover/Heftchen mag ich das auch nicht.

    Das wird eh nix - solange es keinen wirklich funktionierenden Kopierschutz/Qualitätsunterschied Kopie - Original (keine Ahnung Hardware / Filter bei Internet-Providern / DNA-Abfrage /
    direkt ins Ohr implantieren ) gibt, ist der Mehrwert einfach zu wenig für den Preis.

    Tja 128er MP3's wird es wohl noch in 10 Jahren geben -
    da gibt es einfach zu viele von

    Und sollte es auf diesen kleinen Dingern tatächlich Bonussachen geben - Videos - Livesachen -
    Künstlerportraits etc. da gebe es schon eine ganze Menge an Ideen -
    findet man die eh zwei Tage später bei "der Seite die nicht sein darf".

    Einzig CD-Käufer, die die Sachen bisher eh immer auf Karte gezogen haben können sich jetzt das
    umwandeln/kopieren sparen. Oder wenn man qualitativ hochwertigere Aufnahmen anbietet -
    aber ohne Kopierschutz auch ratz fatz im Internet.

    Oder man passt sich einfach der Zielgruppe an.
    500 seltene Maxis der 80er 320er für ein 5er

    Ok da würd ich auch schwach werden
    Da verzichte ich dann auch schweren Herzens auf die CD

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