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Eurovision Song Contest 2005

Erstellt von waschbaer, 26.12.2004, 15:40 Uhr · 108 Antworten · 8.379 Aufrufe

  1. #101
    Benutzerbild von Muggi

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    Und wahrscheinlich auch aus Sicherheitsgründen.

  2.  
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  3. #102
    Benutzerbild von frasier

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    djrene postete
    ihkawimsns postete


    Norwegen: Die Stimme des Sängers erinnert in der Strophe doch stark an Jon Bon Jovi.
    AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!


    NEIN!! Tut sie nicht. In keinster Weise.
    Ich flipp bei DEM Vergleich irgendwann noch aus.

  4. #103
    Benutzerbild von bamalama

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    zitat aus dem buch "EIN LIED KANN EINE BRÜCKE SEIN":

    1973: neu in der GRAND-PRIX-familie: ISRAEL...jedenfalls wollte ISRAEL schon allein deshalb dabei sein, weil es in seiner region politisch und kulturell isoliert war.

  5. #104
    Benutzerbild von stoni

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    Tja.....wenn man sich bei seinen Nachbarn durch "Landübernahme" beliebt macht,führt das wohl zwangsweise zur Isolation.

  6. #105
    Benutzerbild von djrene

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    Geil, was ich heute alles für Gründe lesen durfte warum man letzter wurde

    Weil wir Deutschen so unbeliebt sind usw. Die Gracia ist so hohl, die sieht das noch als Erfolg an, genauso wie deren Manager.

    Kann sich eigentlich von denen net mal jemand hinstellen und sagen, daß sie einfach scheiße und talentfrei gesungen hat und der Song nix taugt?

  7. #106
    Benutzerbild von Babooshka

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    Ja, diese Jammerschrift habe ich auch gelesen. "Der Pole kauft sich ein neues Auto von dem Geld, das er in Deutschland bei der Spargelernte verdient hat. Was ist der Dank? Keine Punkte! - Spaniens Wirtschaft wäre ohne die deutschen Touristen nichts. Was ist der Dank dafür? Keine Punkte! - Die Türkei hat von Deutschland ganze 10 Punkte bekommen (also ob es tatsächlich Deutsche gewesen wären, die die vergeben hätten ), aber wir von der Türkei? Null Punkte! Die Deutschen sind immer die Netten, aber keiner hat uns lieb, buhuhu...."

    Aber mit Gracias "Karriere" dürfte es sich ja wohl erledigt haben, oder?

  8. #107
    Benutzerbild von djrene

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    Ihr Schummel-Manager meint nein. Gut, wenn er weiterhin die CDs alle selber kauft *g*

  9. #108
    Benutzerbild von bamalama

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    ARD-HOMEPAGE:

    Dr. Jürgen Meier-Beer, Leiter der Abteilung "Musik, Show, fiktionale Unterhaltung" des NDR Fernsehens, übernimmt auf eigenen Wunsch neue Aufgaben. Er wird vom 1. Juli 2005 an die Abteilung "Internationale Projekte und Musik" im Programmbereich Kultur/Fernsehen leiten. Damit verabschiedet sich Meier-Beer nach zehn Jahren auch von der Organisation der deutschen Beteiligung am Eurovision Song Contest. Nachfolger von Meier-Beer in der Unterhaltungsabteilung wird Dr. Jan Schulte-Kellinghaus. Er übernimmt die neuen Aufgaben zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Leiter der Talkredaktion im NDR.

    NDR Fernseh-Programmdirektor Volker Herres: "Jürgen Meier-Beer hat dem Grand Prix hier zu Lande ein neues Image gegeben und den Eurovision Song Contest zu einem Markenzeichen der Unterhaltung im Ersten weiterentwickelt. Wir respektieren seinen Wunsch nach neuen Herausforderungen. Ich freue mich, dass er mit seinen analytisch-strategischen Fähigkeiten weiterhin zu unserem Team zählt."

    Dr. Jürgen Meier-Beer: "Nach zehn Jahren möchte ich meine Verantwortung für den Eurovision Song Contest in andere Hände geben. Ich freue mich, dass der Song Contest trotz schwieriger Bedingungen wieder zum Publikumsmagneten geworden ist, auch wenn ich mir zu meinem Abschied ein besseres Abschneiden des deutschen Beitrags erhofft hätte. Der ARD wünsche ich, dass die Musikindustrie sich beim nächsten Mal stärker engagiert - nicht zuletzt im Interesse der Millionen Grand-Prix-Fans."

    In seiner neuen Funktion soll Jürgen Meier-Beer die Zusammenarbeit des NDR mit ausländischen Sendern und Produzenten bei Dokumentar-Koproduktionen ausbauen und auf diesem Feld internationale Partner für den NDR gewinnen. Ferner wird er an der redaktionellen Entwicklung und Betreuung neuer Nachmittagsformate für Das Erste arbeiten.

    und so sieht es unsere geliebte BILD:

    Gracia Letzte! Miese Quote! Falsches Konzept!
    0 points! ARD feuert Grand-Prix-Chef!

    Hamburg – Das brutale Grand-Prix-Debakel in Kiew, jetzt hat es Konsequenzen!
    Die ARD feuert Grand-Prix-Chef Jürgen Meier-Beer (53)!

    Offizielle Sprachregelung: Der Mann, der den Grand Prix seit 10 Jahren betreut, verläßt den Posten auf eigenen Wunsch und übernimmt beim NDR die Abteilung „Internationale Projekte und Musik“. Klingt gut. Ist aber ein Abschiebe-Posten.

    NDR-Sprecherin Iris Bents (38): „Die Abteilung wurde neu gegründet und besteht zur Zeit aus Herrn Meier-Beer.“

    Dagmar Gräfin Kerssenbrock, die Vorsitzende des NDR-Rundfunkrates, spricht gegenüber BILD Klartext: „So, wie das mit dem Grand Prix gelaufen ist, konnte es nicht weitergehen. Wir brauchen ein wirklich gutes, neues Konzept oder müssen raus aus dem Grand Prix.“

    Null Punkte für den Ex-Unterhaltungs-Chef!

    Die traurigen Fakten:

    Sinkende Einschaltquote! 2000 schauten noch 12 Millionen zu, dieses Jahr nur rund 7 Millionen.

    Katastrophales Ergebnis! Sängerin Gracia (22) landete abgeschlagen auf dem letzten Platz.

    Hohe Kosten! Die Teilnahme am Grand Prix verschlingt Jahr für Jahr eine knappe Million Euro Gebühren.

    Falsches Auswahlsystem! Deutsche Stars machen einen Bogen um den Vorentscheid. Sie wissen: Hier können sie nur ihren guten Ruf verspielen.

    Die Nachfolge von Meier-Beer tritt nun Jan Schulte-Kellinghaus (35
    Und der bekommt von seinem Vorgänger Meier-Beer folgenden Ratschlag: „Wir müssen alles in Frage stellen, um einen guten Titel ins Rennen schicken zu können. Wenn ein erfolgreicher Künstler einen guten Titel anbietet – dann könnten wir auf den Vorentscheid verzichten.“

  10. #109
    Benutzerbild von Muggi

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    Im Forum des SPIEGELS habe ich zum Thema Folgendes geschrieben (Beitrag steht noch nicht drin, wird wohl daran liegen, das das Forum moderiert und wohl jeder Beitrag einzeln vor Veröffentlichung geprüft wird):

    Bevor ich zu ein paar allgemeinen Betrachtungen komme, noch ein paar Worte zum Debakel am Samstag. Ja, der Song war nicht gut, ja die stimmliche Darbietung war äußerst mangelhaft, was ich aber auch auf Aufregung zurückführe. Selbst der eigentlich mit einer starken Stimme ausgestattete Max Mutzke sang beim letztjährigen ESC schlecht. Lampenfieber darf sein!

    War Gracia nun aber die Schlechteste des Abends? Ich meine, nein. Alleine das peinliche ABBA-Plagiat aus Bosnien hätte die Höchststrafe mehr als verdient gehabt, desgleichen Spanien mit seinem "Las Ketchup"-Verschnitt. Ein Platz im hinteren Mittelfeld wäre Song und Auftritt angemessen gewesen. Der Chart-Skandal dürfte mit Sicherheit eine Rolle gespielt haben, schließlich lancierte BILD alles gezielt an die Teilnehmerstaaten, wie man hier nachlesen kann:

    http://www.bildblog.de/?p=554

    In diesem Thread wurde immer wieder der Punkt "Ruslana-Kopie" angesprochen. Selten so gelacht! Schwarze Haare und Lederklamotten zu einem rockigen Song - nee, also das geht ja nun gar nicht zusammen... Vielleicht sollte man mal die Augen öffnen und registrieren, dass sich nahezu das halbe Teilnehmerfeld aus leichtbekleideten Sängerinnen samt umherhüpfender Tänzer- und Percussionsgruppe rekrutierte. Freilich, die kamen nicht aus Deutschland und setzten deshalb auch ganz bestimmt nicht auf das Erfolgsrezept des Vorjahres... Und selbst Ruslana selbst machte nur da weiter, wo ihre türkische Vorgängerin aufgehört hatte. Das musikalische Niveau war auch jenseits von Gracia in diesem Jahr erschreckend schwach, es wimmelte nur so von albernen Beyoncé-, Shakira- oder Enrique Iglesias-Kopien. Die Letten bedienten sich freudig bei "More Than Words" von Extreme und, und, und. Da einzig und allein auf dem deutschen Beitrag rumzuhacken und alles andere über den grünen Klee zu loben, ist einfach lächerlich. Auch internationale Scheiße darf ruhig beim Namen genannt werden, auch wenn es nicht politisch korrekt ist.

    Nun zum Thema Punkteschieberei. Mit Sicherheit kann man allein durch Sympathiewertungen den Contest nicht gewinnen. Aber man sichert sich schon mal den Platz im Mittelfeld, auf dem sich aufbauen lässt, eventuell bis ganz oben. Und das soll "normal" sein? Der ESC ist seinem Selbstverständnis nach ein Wettkampf, man fährt hin, um auch zu gewinnen, ganz klar. Aber wie soll das gehen, wenn die Bedingungen von vornherein ungleichmäßig verteilt sind? Griechenland könnte die Vertonung des Athener Busfahrplans vortragen, die 12 Punkte aus Zypern würden genau so zuverlässig eintrudeln, wie auch sonst. Die Punkteverkünder in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sind schon so dreist, Wertungen mit "and 12 points go to...of course!...xxx" abzuschließen, wie im letzten Jahr geschehen. Mit solchen Vorteilen kann und will ich mich nicht einfach abfinden und das hat nichts, aber auch gar nichts mit Nationalismus, schlechtem Verlierertum oder ähnlichem Unsinn zu tun, sondern ganz einfach mit einem simplen Fakt: sportlicher Fairness.

    Wenn es anders, wie hier achselzuckend zum Besten gegeben wurde, "normal" wäre, könnten wir demnächst damit anfangen, Bundesligaspiele beim Stand von 2:0 anzupfeifen, einigen Läufern beim 100 Meter-Lauf einen Startplatz einige Meter vor der Startlinie einzuräumen oder Lance Armstrong mit einem untrainierten Freizeitradler im Gepäck auf einem Tandem die Alpenpässe hinaufklettern zu lassen.

    Der ESC ist zum Politikum geworden. Vielleicht war er das schon immer ein wenig, aber in den letzten Jahren ist das geradezu eskaliert. Die Migranten stimmen für ihre Heimatländer, die ethnischen Minderheiten in Ex-Jugoslawien und der GUS genauso...wo bitte geht es da noch um Lieder, Melodien und Texte? Mit dem Wegfall der Pflicht, in der Heimatsprache zu singen, stieg die Chancengleichheit, mit dem offensichtlichen Mißbrauch eines Musik(!!!)-Wettbewerbs für politische und nationalistische Zwecke schaufelte sich der ehemalige Grand Prix sein eigenes Grab.

    Für Deutschland sehe ich nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder man kehrt dem teuren Spaß endgültig den Rücken, wie das die Italiener vernünftigerweise schon vor Jahren getan haben. Oder aber, man schickt eine richtig fetzige Rock- oder Punkband hin, die mit Spielfreude, ohne Angst vor einem letzten Platz, sozusagen mir rotziger "Piss off!"-Haltung dem ESC den verlogenen, politischen Mief aus dem Mantel pustet. Gute Nacht, Europa!

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