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Eurovision Song Contest 2007

Erstellt von frickson, 14.12.2006, 10:17 Uhr · 138 Antworten · 11.944 Aufrufe

  1. #21
    Benutzerbild von bamalama

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    HIIIIILFE: laut http://www.ndrtv.de/grandprix/bildervotex.phtml sieht die zuschauerabstimmung derzeit wie folgt aus:

    PLATZ 1: Roger Cicero mit 'Frauen regieren die Welt' (199703 punkte)
    PLATZ 2: Monrose mit 'Even Heaven Cries' (157827 punkte)
    PLATZ 3: Heinz Rudolf Kunze mit 'Die Welt ist Pop' (99135 punkte)

  2.  
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  3. #22
    Benutzerbild von SonnyB.

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    http://www.laut.de/vorlaut/news/2007...4606/index.htm

    Grand Prix: Christen wollen DJ Bobo verhindern

    Gläubige Christen greifen DJ Bobo öffentlich an und fordern den Rückzug seines Grand Prix-Songs "Vampires Are Alive". Sie sehen den Song als eine Gefahr für suizidgefährdete Jugendliche und das Image der Schweiz. Doch auch von anderer Seite wird scharf auf DJ Bobo geschossen.


    Was mir aber wirklich Angst macht, ist das hier: http://www.laut.de/vorlaut/news/2007...4539/index.htm

    Grand Prix: Ex-Darkness-Sänger für England?

    Die mediale Reichweite des Eurovision Song Contest zieht scheinbar noch immer: In Großbritannien streiten sich u.a. Ex-The Darkness-Fronter Justin Hawkins, Ex-East 17-Mann Brian Harvey und Ex-Atomic Kitten-Girlie Liz McClarnon um das Ticket nach Helsinki.
    Ex-Darkness-Sänger für England? Das find ich gruselig .


  4. #23
    Benutzerbild von bamalama

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    Interview mit Dr. Jan Schulte-Kellinghaus zum "Grand Prix Vorentscheid 2007"!

    Dr. Jan Schulte-Kellinghaus ist seit 2005 Unterhaltungschef des NDR und als solcher auch für den "Eurovision Song Contest" zuständig! Lesen Sie hier auch eine kurze Stellungnahme von "Wetten, dass..?"-Redakteurin Beate Weber!


    Dr. Jan Schulte-Kellinghaus, geboren in Duisburg, studierte Jura in Bonn und Erfurt. Seine journalistische Laufbahn begann beim ZDF als Reporter und Moderator. 2000 wechselte er als Leiter der Talkredaktion des NDR nach Hamburg. Seit 2005 ist er als Unterhaltungschef des NDR auch für den "Eurovision Song Contest" zuständig. Verheiratet, eine Tochter. Seinen persönlichen Musikgeschmack beschreibt er als "absolut nicht mehrheitsfähig: Meine Verehrung teilen sich Freddy Mercury und Funny van Dannen.


    Waren Sie mit dem Vorjahresergebnis zufrieden?

    Wir waren sehr zufrieden. Seit langer Zeit hat der deutsche Vorentscheid mal wieder eine Nr. 1 produziert, die sich monatelang an den Spitzen der Charts gehalten hat. Auch der enttäuschende 15. Platz konnte an der Beliebtheit der Band und natürlich auch am Erfolg des deutschen Vorentscheids nichts ändern. Texas Lightning blieben die Sieger der Herzen.

    Mit welchen Reaktionen der Verlierer mussten sie sich arrangieren?

    Kurz danach gab es natürlich Enttäuschungen, weil es ja ein wirklicher Wettbewerb ist, an dem alle ambitioniert teilnehmen. Aber etwas später haben mir sowohl Vicky Leandros als auch Thomas Anders versichert, dass es für beide die richtige Entscheidung war, anzutreten und sie allen Künstlern nur raten können, sich diesem Wettbewerb zu stellen.

    Wie war die Reaktion der Industrie?

    Wir haben ja schon im Juni angefangen, mit der Industrie und einzelnen Künstlern zu sprechen, Aufgrund des neuen Konzeptes waren alle viel aufgeschlossener und gesprächsbereiter. Vor allem, weil wir das Thema Musik wieder ernst nehmen und Klamauk in der Sendung keinen Platz mehr hat. Wir lassen ausgewählte Top-Künstler unterschiedlicher Stilrichtungen gegeneinander antreten. Und die Botschaft kommt an. Deshalb gehen wir mit zwei aktuellen Nummer 1-Hits aus 2006 und einem alt gedienten Deutschrocker in den Wettbewerb.

    Wie viele Absagen namhafter Interpreten mussten Sie zählen?

    Ich werde Ihnen natürlich nicht verraten, wie viele Frösche ich geküsst habe. Da muss ich Vertrauensschutz den Künstlern gegenüber wahren, sonst redet ja in Zukunft keiner mehr mit mir. Es hat aber sehr viel mehr Interesse und sehr viel mehr namhafte Bewerber als im Jahr zuvor gegeben.

    Um einen emotionalisierenden und damit Quote erzielenden Wettbewerb zu schaffen, benötigen Sie etablierte Interpreten.
    Ist Ihr Kampf um die Teilnahme von echten Stars leichter geworden?


    Absolut. Wir waren in der glücklichen Lage, unter etlichen namhaften Bewerbern die diesjährige Auswahl treffen zu können.

    So? Sie meinen, auch in diesem Jahr können Sie mit dem Aufgebot dieser drei Teilnehmer die ARD-Zuschauer ähnlich emotionalisieren?

    Ich bitte Sie: Monrose haben Doppel-Platin gemacht, die haben eine Riesen-Fangemeinde unter den jungen Fans in Deutschland.

    Roger Cicero zielt auf die Gruppe älterer Musikbegeisterter und macht eine tolle Musik, und Kunze kennen jung und alt, da hab ich überhaupt keine Bedenken. Aber wie man es macht, ist für die Presse immer falsch. Im letzten Jahr musste ich mir anhören, dass ich die Alten aus der Kiste hole.

    Jetzt komme ich mit den aktuellen Nummer 1-Hits und da heißt es: ach, die kennt ja keiner. Ich bin mir sicher, wir haben einen spannenden Wettbewerb mit tollen Künstlern, die jeweils große Fangemeinden mitbringen.

    Gibt es wieder eine Kooperation mit "Wetten dass?"

    Ich glaube nicht. Ich vermute, das ZDF hat sich damals gedacht, wenn Wetten dass die drei vorstellt, kennt schon alle Welt die Titel und niemand interessiert sich mehr für unseren Wettbewerb. Das Gegenteil aber war der Fall. Das war eine große Unterstützung für unsere Show. In diesem Jahr wird sich das ZDF dazu nicht wieder entschließen. Am Montag vor dem Vorentscheid sind die drei bei Beckmann eingeladen. Das wird eine ausreichende Aufmerksamkeit schaffen.

    Was erwartet denn den Zuschauer?

    Die Kandidaten präsentieren zuerst einen Song aus der 50 jährigen Grand Prix-Geschichte und treten dann an.
    Das Rahmenprogramm wird von nationalen und internationalen Gewinnern bestritten. Der Grand Prix hat so viele schöne Titel, dass sich damit eine wundervolle Gala gestalten lässt.

    Verraten Sie uns einige Namen?

    Gitte, Wencke und Siw, Johnny Logan, Katrina von Katrina and the Waves, Bucks Fizz und einige mehr.

    Sind die Telefongebühren wieder so hoch?

    Wir verdienen an den Telefongebühren nichts. Das sind die reinen Kosten, die bei so einer Dienstleistung entstehen. Diese fallen in diesem Jahr wegen der Mehrwertsteuer natürlich etwas höher an: 14 Cent pro Anruf und 20 Cent pro SMS.

    Wie sehen Sie den die Chancen der diesjährigen Auswahl für die internationale Bühne? Gerade, was die Herren Cicero und Kunze anbelangt, sind die da nicht völlig fehl am Platz?

    Der Grand Prix hat seine eigenen Gesetze und das Spiel wird auf der Bühne entschieden. Niemand hatte Lordi Chancen eingeräumt und niemand kann vorhersehen, wer den Grand Prix in Helsinki gewinnen wird. Wir stellen zusammen, was unser Land derzeit liebt und treten mit aktuellen Nummer 1-Hits an. Jetzt ist es Sache der Zuschauer zu entscheiden, wer Deutschland am Besten vertreten kann.

    Sind die Zuschauer des Grand Prix Spektakels jünger geworden?

    Unbedingt, aber nicht erst seit Lordi. Den klassischen Schlager gibt ja schon lange nicht mehr beim internationalen Finale.

    Raab sieht sich mit seinem Bundesvision Song Contest als Erfinder der wahren Veranstaltung zeitgemäßer Popmusik.
    Er hatte zwar eine magere Quote, aber der Siegertitel schließt sich ja schon stilistisch an Lordi an. Sollte man sich nicht hier um eine Synthese bemühen?


    Erst werfen Sie mir vor, dass ich keine ARD Musik im Programm habe und nun schlagen sie mir niedersächsischen Hardrock vor. Nein, jede Musiksendung die deutsche Popmusik im Fernsehen fördert, ist wunderbar. Raab macht das gut, aber man sieht auch, dass er eben nicht mehr als zwei Millionen Zuschauer erreichen kann. Ich finde, dass zwei solcher Formate immer noch zuwenig sind und hoffe, dass vielleicht auch noch andere hier etwas tun, um wirklich gute Musik, also nicht nur Plastikpop, zu fördern.

    Wird in diesem Jahr aber der Gebühren zahlende typische ARD-Zuschauer, der Ihnen eigentlich die Quote bringen soll, bedient?

    Ich meine ja, denn die Grenzen verschwimmen. Monroes sind bei Florian Silbereisen aufgetreten, Cicero hat einen klassischen Titel für jung und alt, und Kunze rockt generationenübergreifend.

    Sind sie mit der Zusammenarbeit mit der Presse zufrieden?

    Ja. Die Skepsis gegenüber dem neuen Vorentscheid ist verflogen.

    Man weiß nun, dass man auch mit drei Kandidaten einen spannenden Wettbewerb und eine glanzvolle Show produzieren kann.

    Über mangelnde Aufmerksamkeit kann ich mich wirklich nicht beklagen.

    Im letzten Jahr hatten Sie aber drei sehr starke Namen. Sind in diesem Jahr diese drei Kandidaten für eine spannende und emotionalisierende Sendung wirklich nicht zu mager?

    Nein, wir haben drei sehr starke Musik-Acts mit großen und sehr unterschiedlichen Fangemeinden.

    Was ist dran am Gerücht, Nena und Sasha wollten teilnehmen, haben aber kurzfristig abgedankt?

    Nichts. Auf unsere diesjährigen Teilnehmer bin ich sehr stolz. In den nächsten Jahren wird es zahlreiche Chancen für populäre deutsche Musiker beim größten Show-Wettbewerb der Welt geben.

    Ralph Siegel ist in Frankreich seit sechs Wochen mit dem Hit "Papa Pinguin" auf 1,in den deutschen Charts sein ca. fünf Wochen auf den vorderen Plätzen. Tut man ihm Unrecht, ihn beim Vorentscheid zu sperren?

    Mit Ralph Siegel habe ich auch in diesem Jahr gerne wieder gesprochen. Wir konnten uns jedoch nicht für seinen Vorschlag entscheiden. Aber gesperrt ist er nicht, ganz im Gegenteil.

    Wollte nicht auch Joy Fleming teilnehmen?

    Darüber kann ich ausnahmsweise reden. Sie hatte Interesse und auch einen Titel eingereicht. Ich habe ihr persönlich erklärt, warum wir sie nicht aufgestellt haben. Sie hat das schweren Herzens verstanden. Ist doch klar: Jeder findet das, was er produziert, am Optimalsten.

    Warum gibt es keine CD zur Sendung mehr?

    Es ist schon schwer genug die internationalen und nationalen Künstler dazu zu bewegen, alte Hits im neuen Gewand zu präsentieren. Möchte man zeitgleich mit ihnen einen Plattenvertrag machen, wird das noch komplizierter. Wir produzieren in erster Linie eine Fernsehsendung und konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft.

    Waren sie mit der Moderation im letzten Jahr zufrieden?

    Sehr. Ich hoffe, Thomas Hermanns macht das so lange, bis er hundert wird.

    Ist die Vorentscheidung als eine Sendung, die ausschließlich von Moderatoren wie Hermanns und Uecker gestaltet wird, die ihre Homo5exualität zu einem öffentlichen Thema gemacht haben, für das Grand Prix Thema wirklich repräsentativ?

    Es ist gute Übung, Menschen nicht nach ihrer 5exuellen Präferenz auszusuchen sondern nach dem, was sie leisten.

  5. #24
    Benutzerbild von schacki

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    Ich finde es schon mega peinlich für Deutschland, daß so ein Müll zum Vorentscheid geschickt wird. Gibt es denn wirklich nichts besseres an Musik in Deutschland?

    Armes Deutschland kann ich da nur sagen. Wir werden, egal mit welchen Song wir vertreten sind, sang und klanglos dort untergehen.

  6. #25
    Benutzerbild von DeeTee

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    Daumen runter

    Ich wäre ja dafür, Udo Lindenberg zum Grand Prix zu schicken. Ich wüßte auch schon den richtigen Titel:
    Grande Finale / Udo Lindenberg

    Zitat (Refrain):
    "Immer lustig und vergnügt
    bis der Arsch im Sarge liegt"

    DeeTee

  7. #26
    Benutzerbild von Veja

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    Oh je... Chauvinismus siegt beim deutschen Vorentscheid. Naja, die püppchenhaften Monrose wären auch nicht wirklich besser gewesen, und der einzige gute Titel (der von HRK) hatte ja schon bei den Umfragen keine Chancen gehabt. Schade...

  8. #27
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    Ich hätte es Heinz Rudolf Kunze gewünscht(das Lied war zwar nicht Weltklasse,aber hatte was)!
    Monroe ein Lied und eine Gruppe wie es inzwischen viele(zuviele) gibt!

    Werde ich langsam alt,oder wird es immer schlimmer(oder beides )?

    Wenn ich den Grand Prix anschauen werde,dann nur um zu sehen was die anderen Länder bringen(bestimmt nicht wegen:Frauen regieren die Welt ).

  9. #28
    Mumie
    Benutzerbild von Mumie
    Zitat Zitat von Veja Beitrag anzeigen
    Oh je... Chauvinismus siegt beim deutschen Vorentscheid.
    Redest du vom männlichen Chauvinismus?

  10. #29
    Benutzerbild von Babooshka

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    Also der Cicero tritt an, hab ich das jetzt richtig verstanden? Find ich gut. Monrose hätten allerdings bestimmt die besseren Chancen auf eine hohe Bepunktung gehabt, da recht mainstreamig und eben drei junge, knackige 5exygirlies, die obendrein noch sehr multikulturell sind, trotzdem wäre diese Retortenband natürlich nicht meine persönliche Wahl gewesen. Ein Kunze-Fan war ich nie gewesen und auch diesen Titel fand ich ziemlich langweilig (wenn auch qualitativ nicht schlecht; nicht so mein Geschmack halt) und er hätte auch Null Chancen auf Punkte gehabt: zu alt, zu un5exy, zu unattraktiv, zu wenig Mainstream. Cicero war auch mein persönlicher Favorit und ich möchte jetzt endlich mal wissen, Bamalama, WAS ZUM GEIER HAST DU GEGEN DIESEN MANN? Abgesehen davon, dass er nicht dein Typ ist? Er macht Swingmusik, ja. Na und? Mal was anderes! Wenn dir das nicht gefällt, frage ich mich, warum du dir überhaupt seine CD gekauft hast, jene große Katastrophe aus 2006 Ich denke mal, Cicero wird keinen superguten Platz machen, da eben kein Mainstream und kein 5exygirlie, aber gutes Mittelfeld ist sicher drin. Kommt dann natürlich auf die Show an und den Gesamteindruck, den er abgibt.

  11. #30
    Benutzerbild von DeeTee

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    1.928

    Daumen runter

    Zitat Zitat von Babooshka Beitrag anzeigen
    Er macht Swingmusik, ja. Na und?
    Definitely not.
    Der Jazzfan sagt Dir hiermit, das Mister Cicero ungefähr so gut swingt wie der Schaukelstuhl meiner Großmutter - und die ist seit 22 Jahren tot.

    DeeTee

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