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EUROVISION Song Contest 2008

Erstellt von bamalama, 10.01.2008, 17:51 Uhr · 150 Antworten · 12.118 Aufrufe

  1. #1
    Benutzerbild von bamalama

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    Lächeln EUROVISION Song Contest 2008

    Grand Prix Vorentscheid 2008 - Wer singt für Deutschland?

    Die Kandidaten stehen fest!

    Die fünf Teilnehmer für den Grand Prix Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2008 stehen fest: die Sängerin Carolin Fortenbacher, die Cinema Bizarre, Marquess, No Angels und der Sänger Tommy Reeve. Das Erste überträgt die Show am Donnerstag, den 6. März, ab 20.15 Uhr live aus dem Hamburger Schauspielhaus. Auch in diesem Jahr werden die Zuschauer wieder per Telefon und SMS entscheiden, wer Deutschland beim Finale des Eurovision Song Contest am 24. Mai 2008 in Belgrad vertreten wird. Durch die Sendung führt wie im Vorjahr Thomas Hermanns.

    CAROLIN FORTENBACHER:

    Sanfter Pop statt Musical-Power
    Mit dem Grand Prix kennt Carolin Fortenbacher sich bestens aus: Denn sie hat bereits unzählige Male die Songs der Siegerband des Grand Prix von 1974 gesungen: Abba. Die gebürtige Hamburgerin spielte und sang die Rolle der Donna in dem Musical "Mamma Mia!" in Hamburg.

    Außergewöhnliche Stimme auf der großen Bühne

    Nun tritt sie beim deutschen Vorentscheid mit der gefühlvollen Popballade "Hinterm Ozean" an und kann dort ihr Talent zeigen. Fortenbacher verfügt nicht nur über einen außergewöhnlichen Stimmumfang, der bei ihrem Titel zum Einsatz kommt, sondern sie zeichnet sich auch durch ihre Vielseitigkeit aus. Ob Rock, White Soul oder Oper – sie beherrscht alle Fächer. Das spiegelt sich auch in den Rollen wider, die sie bislang in ihrer Karriere übernommen hat. Dazu zählen die Königin der Nacht in Mozarts Oper "Die Zauberflöte" oder die Rollen der Evita Péron in dem Musical "Evita" und die Figur der Aldonza in dem Musical "Der Mann von La Mancha". Für diese Rolle wurde sie auch mit dem "Image Award Germany" ausgezeichnet.

    Dass sie noch viel in ihrem Künstlerleben vorhat, beweist sie nun mit ihrer Teilnahme am Deutschen Vorentscheid vom Eurovision Song Contest - eine neue Herausforderung für die Sängerin.



    CINEMA BIZARRE:

    Zwischen Glamrock und Transgender

    Die Band Cinema Bizarre ist erst wenige Monate alt und schon tritt sie beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix an. Im September 2007 hat die Band ihre erste Single veröffentlicht – "Love Songs (They kill me)". Ihre Musik ist eine Mischung aus New Wave, Rockmusik und Elektro. Damit wollen sie, wie Leadsänger Strify erklärt, "den Glam wieder in die Popwelt zurückbringen" - und wie sie das machen, das wollen sie am 6. März mit dem Titel "Forever or Never" zeigen.

    Inspiration aus Japan

    Ihre Künstlernamen klingen vielversprechend: Strify, Kiro, Shin, Yu und Luminor nennen sich die fünf Jungs von Cinema Bizarre. Kennengelernt haben sie sich nach eigenen Angaben auf einer Convention für Mangacomics und japanische Zeichentrickfilme, den sogenannten Animes. Das erklärt dann auch ihre Namen. Die haben ihren Ursprung in der japanischen Jugendkultur "Visual Kei". Seit seiner Entstehung in den 80er Jahren hat sich "Visual Kei" von Japan aus weltweit verbreitet. Extravagantes Aussehen, grelle Schminke und ein Spiel mit den Geschlechterrollen, also eine Transgender-Identität, zeichnen "Visual Kei" aus – genau die Elemente, die auch Mangas und Animes charakterisieren.

    "Erfinder des Punk" mit an Bord

    Für ihr Debütalbum konnte Cinema Bizarre eine Größe des internationalen Musikgeschäfts gewinnen: Malcom McLaren. Er hat Teile des Albums geschrieben. Der ehemalige Manager der legendären britischen Punkband "5ex Pistols" gilt vielen als Erfinder des Punk. Über viele Jahre arbeitete er auch mit der Designerqueen und Punk-Lady Vivienne Westwood zusammen.

    Die Bandmitglieder von Cinema Bizarre beschreiben sich selbst als vielschichtig und schillernd, gefühlvoll und glamourös, eindringlich und mitreißend – ein Hingucker ist die Band in jedem Fall. "Wir wollen den Leuten mit unserem Sound und unserer Show etwas Einzigartiges bieten", versprechen sie.



    MARQUESS:

    Spanische Klänge beim Vorentscheid

    Die vier Musiker von Marquess hatten bereits eine beachtliche Karriere im Musikbusiness hinter sich, bevor sich Frontmann Sascha Pierro mit Keyborder Christian Fleps, Gitarristen Dominik Decker und dem Bassisten Marco Heegen zu Marquess zusammenschlossen. So spielten sie zuvor in verschiedenen Bands oder arbeiteten als Produzenten für Künstler wie Marla Glen oder Patrick Nuo.

    Im Sommer 2006 folgte dann die Gründung von Marquess: Der Titel "El Temperamento" wurde auf Anhieb der Sommerhit des Jahres. Auch wenn sie einen Teil ihrer Songs auf Spanisch singen – Wurzeln hat keiner der vier Musiker in dem südeuropäischen Land. Frontmann Sascha Pierro ist Deutsch-Italiener, der Rest der Band kommt aus Deutschland.

    "Wir lieben die spanische Kultur"

    Aber es gibt natürlich einen Bezug zur Spanien. So ist das jüngste Album, "Frenetica", auf Mallorca entstanden. Und sie sagen von sich selbst, dass alle Bandmitglieder die spanische und südamerikanische Musik und Kultur lieben. Außerdem verfügt Spanisch über besondere Variationen und Dialekte, die es interessant machen, in dieser Sprache zu singen.

    Mit einem spanischen Lied versuchen sie auch, das Ticket nach Belgrad zu lösen: "Histeria", so der Titel ihres Beitrags. Für Frontmann Pierro ist das übrigens nicht der erste Auftritt bei einem nationalen ESC-Vorentscheid: 2003 trat er mit dem Titel "Wenn Grenzen fallen" an.



    NO ANGELS:

    Erfahrene Casting-Stars für den ESC

    Vor einem Jahr haben sie sich wiedervereint und ihr Comeback gestartet: Die erfolgreichste deutsche Castingband aller Zeiten, die No Angels, ist zurückgekehrt in die Playlists der Radiosender, in CD-Regale und auf die Bühne. Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling und Jessica Wahls haben nach drei Jahren Pause wieder zusammengefunden. Nur die Nummer fünf der ursprünglichen Band, Vanessa Petruo, hatte sich gegen die No Angels und für ihre Solo-Karriere entschieden.

    Im Januar 2007 verkündeten die vier Mädels ihre Pläne auf einer großen Pressekonferenz und veröffentlichten gleich darauf ihre erste neue Single "Goodbye to Yesterday", die es auf Platz vier der deutschen Singlecharts schaffte. Im April erschien das Album "Destiny", das sich ebenfalls in den Top Ten platzieren konnte. Nun wollen die No Angels auch das europäische Publikum für sich gewinnen: Mit dem Titel "Disappear" treten sie zum deutschen Vorentscheid an. Ob das Publikum sie damit nach Belgrad schicken wird, erfahren die vier am 6. März.

    Neuer Anlauf für die Engel

    Die No Angels waren im Jahr 2000 die erste deutsche Castingband – und sind bis heute die erfolgreichste. In Europa übertrafen nur die britischen Spice Girls die Verkaufszahlen der Engel, die nach ihrem ersten großen Hit "Daylight in Your Eyes", auch mit "There Must Be an Angel", "Something About Us" und "No Angel" Platz eins der Charts eroberten. Vier Alben und eine Best-Of-Platte veröffentlichten die fünf Mädels.

    Doch im Dezember 2003 war Schluss: Das Management verkündete die vorläufige Trennung der Band, die fünf Sängerinnen widmeten sich ihren Solo-Karrieren. Nun sind sie in reduzierter Besetzung wiedervereint. Und haben viel vor: "Wir sind bereit!", verkünden sie auf ihrer Internetseite. Sie wollen beweisen, "dass sich das Warten auf die No Angels gelohnt hat!"



    TOMMY REEVE:

    Schmusesongs mit viel Gefühl

    Er lässt Frauenherzen höher schlagen: Schmusesänger Tommy Reeve singt über Liebe und Verlust, Schmerz und Leidenschaft. Mit seiner ersten Single "I’m Sorry" landete er im Sommer prompt in den Charts, auch sein Album "On My Mind" verkaufte sich gut. Der 27-jährige Sänger setzt auf soulige Balladen mit viel Ohrwurm-Potenzial.

    Aber er kann auch anders: Schon im Alter von fünf Jahren lernte der Münchner Klavierspielen, später kamen als weitere Instrumente Schlagzeug, Gitarre und Bass dazu. Mit seiner Stimme beherrscht er die ganze Bandbreite zwischen Herzschmerz und rockig-schrill. Seinen Einstieg ins Musik-Business hat er sich hart erarbeitet: Mit Klavierstunden und Tennisunterricht hielt sich der Vollblut-Musiker lange Zeit über Wasser.

    Harte Konkurrenz um weibliche Stimmen

    Sein großes Thema ist Beziehungslust und -frust. Er singt über das, was ihn wirklich bewegt, betont der dunkelhaarige Barde in Interviews immer wieder. Und das ist eben nicht gerade die große Politik. Dafür fühlt er sich noch zu jung, sagte er im Sommer gegenüber NDR 2.

    Doch dass Frauen die Welt regieren und Stimmen bringen, wusste schon Vorjahressieger Roger Cicero. Nun macht Tommy Reeve sich auf, in die Fußstapfen des charmanten Swing-Sängers zu treten. Mit seinem Song "Just One Woman" und seinen dunklen Augen sind ihm die Stimmen vieler weiblicher Zuschauer schon jetzt sicher.



    Quelle: http://www.ndrtv.de/grandprix/news/2...eilnehmer.html

  2.  
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  3. #2
    Benutzerbild von waschbaer

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    AW: EUROVISION Song Contest 2008

    Ich habe irgendwo aufgeschnappt, dass Österreich sich aus dem ESC-Geschäft raushalten möchte und deshalb 2008 auf einen Start verzichten wird. Angeblich wollen sie erst wieder am Wettbewerb teilnehmen, wenn ein für sie geeigneter Modus fürs Halbfinale gefunden ist und der Einfluss der "Osteuropa-" bzw. "Balkanconnection" gemindert wird.

    So 100%-ig in Freudentaumel versetzt mich keiner der Startenden. Immerhin glaube ich, dass ich Frau Fortenbacher schon auf der Bühne in Hamburg gesehen habe.

  4. #3
    Benutzerbild von bamalama

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    Monday, 14. January 2008

    Hofberichterstattung?

    Ist doch klar: Die "No Angels" haben seit Donnerstag den allerfettesten Aufmerksamkeitsbonus in den Medien gefunden. Die Truppe inzwischen erwachsener junger Frauen gilt nach Einschätzungen von
    Zeitungen wie der FAZ, der Bild oder dem Hamburger Abendblatt als Favoritinnen für den 6. März im Hamburger Schauspielhaus, wenn die Fahrkarten nach Belgrad verteilt werden. Aber unabhängig von
    Zusprüchen: Die Resonanz auf dieses Fünferfeld der deutschen Vorentscheidung ist unisono positiv - und kein Vergleich mit den vergangenen Jahren, im Grunde seit 2001, als Michelle in der Preussag-Arena von Hannover das Ticket nach Kopenhagen gewann.
    Auch hier im Blog ist kein opulentes Gemecker zu vernehmen. Mit den "No Angels" könne man keinen Fehler machen. Immerhin wird zu bedenken gegeben - und ich teile diese Bedenken extrem -, dass ein großer Name noch gar nichts heißt. Erinnern wir uns an Athen, an das Jahr 2006, als für Spanien Las Ketchup antraten und jämmerlich im hintersten Feld landeten. "Geil" sei das jedenfalls vorläufig mit den Engeln, die keine sein wollen, "und wir Fans halten zu den Mädels". Mal sehen! Voriges Jahr hätte man Roger Cicero auch keinen Sieg zugetraut, sondern eher Monrose. Und was hört man inzwischen von den Castingewinnerinnen?

    Einer tippt auf Tommy Reeve, schließlich habe eine schmachtende Ballade auch den Iren Brian Kennedy in die Top Ten gebracht: Wie niedrig die Ansprüche inzwischen zu sein scheinen. Top Ten! Geht es nicht auch in Hamburg um den Anspruch, zu gewinnen - als Zwischenhäppchen, um an
    den großen Kochtopf in Belgrad zu kommen und ihn als allererster auslöffeln zu dürfen?

    Karo hier im Blog warnt jedenfalls, dass nicht zuviel gemeckert werden soll. Kennen wir das nicht? Dieses deutsche Gemecker? Dieses Genöle und Gegifte? Ja, das muss aufhören. Kritik ja, aber gilt nicht auch für einen Kommentator wie mich, dass man erst einmal auf das zu warten hat, das
    da kommt? Ist es nicht auch Texas Lightning nicht gelungen, es vor der Vorentscheidung zu besserer Prominenz zu bringen? Hat man nicht geglaubt, Vicky Leandros müsse das Ding machen? Es komme auf den Song an, heißt es unter euch bei den Zuschriften, "man muss den Song einfach nur hören und sagen: Das ist es!", jawoll, darauf kommt es an.

    Und macht nicht auf das Spannendste misstrauisch, dass von Carolin Fortenbacher niemand so recht spricht? Das ist wie Texas Lightning - nicht darüber gewispert und gemurmelt, und hatten das Ding doch geschafft.

    Die Presse, das darf ich als angemeckerter angeblicher Hofberichterstatter des NDR sagen, ist so gewogen wie nie. Man hofft auf bessere Ränge als die von Cicero und Texas Lightning. Es ist, darüber
    ist man sich einig, die beste Vorentscheidung, auf die man seit Jahren hoffen darf.
    Geschrieben von Jan Feddersen um 12:00

    http://www.ndrtv.de/grandprix/blog/

  5. #4
    Benutzerbild von Scheul

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    AW: EUROVISION Song Contest 2008

    Zitat Zitat von bamalama Beitrag anzeigen
    Voriges Jahr hätte man Roger Cicero auch keinen Sieg zugetraut, sondern eher Monrose. Und was hört man inzwischen von den Castingewinnerinnen?

    Das aktuelle Lied von denen finde ich aber wirklich gut .

  6. #5
    Benutzerbild von bamalama

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    Willkommen Aserbaidschan

    Das "Land der Feuer", wie Aserbaidschan wörtlich übersetzt heißt, trägt seinen Namen aus gutem Grund: Dank seiner reichen Erdöl- und Gasvorkommen tritt dort immer wieder Naturgas aus den Felsspalten. Entzündet sich das Gas, züngeln auf wunderbare Weise Flammen aus dem Boden – und das oft Jahrhunderte lang! Diese Feuerquellen, die früher von den Angehörigen der Zarathustra-Religion als heilig verehrt und sogar im Staatswappen verewigt wurden, sind allerdings vielerorts dem neuzeitlichen Öl- und Gasboom zum Opfer gefallen.

    Erste demokratische Republik in einem islamischen Land

    Seit dem 16. Jahrhundert war das heutige Gebiet Aserbaidschans Teil des persischen Reichs. Aufgrund seiner strategischen Lage wurde das Land immer wieder von Osmanen und Russen besetzt. Das heutige Staatsgebiet umfasst den Nordteil Aserbaidschans, der 1828 an Russland fiel; der Südteil ist eine iranische Provinz. Wie auch die baltischen Republiken wurde das Land nach dem Untergang des Zarenreiches 1918 für kurze Zeit unabhängig und damit zur ersten demokratischen Republik mit mehrheitlich islamischer Bevölkerung. Doch nach nicht einmal zwei Jahren eroberten die Bolschewiki den jungen Staat und verleibten ihn dem Sowjetreich ein. Erst 1991 erlangte Aserbaidschan seine Unabhängigkeit wieder

    Schwarzes Gold

    Die Erdöl- und Gasvorkommen des Landes sind sein größter Reichtum. Innerhalb der ehemaligen Sowjetunion besaß Aserbaidschan eine Schlüsselstellung für die Energie- und Schmierstoffproduktion, und seinen wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hat es ebenfalls dem schwarzen Gold zu verdanken. Dennoch ist der Wohlstand noch sehr ungleich verteilt und etwa 40 Prozent der ca. 8,5 Millionen Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze. Aserbaidschan hat zudem mit einem massiven Flüchtlingsproblem zu kämpfen: Das Nachbarland Armenien hält ein Fünftel Aserbaidschans besetzt. Aus diesem Gebiet drängen viele aserbaidschanische Familien als Flüchtlinge in den freien Teil des Landes.

    Erbfeind Armenien

    Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan existiert nicht erst seit dem Krieg um die mehrheitlich von Armeniern bewohnte Region Bergkarabach Anfang der 90er Jahre, sondern belastete bereits zu Sowjetzeiten die nachbarschaftlichen Beziehungen. Auch kulturell verbindet das islamische Aserbaidschan wenig mit seinem christlichen Nachbarn Armenien – Gunstbezeugungen bei der ESC Punktevergabe sind hier also nicht zu erwarten. Die Beziehungen zur Türkei sind dagegen sehr gut, was nicht zuletzt auf die gemeinsamen sprachlichen Wurzeln zurückzuführen ist: Die Landessprache Azeri ist so eng mit dem Türkischen verwandt, dass türkische Fernsehserien bis vor Kurzem noch unsynchronisiert im aserbaidschanischen Fernsehen ausgestrahlt wurden.

    Junge öffentlich-rechtliche Fernsehtradition

    Der junge öffentlich-rechtliche Sender ITV (İctimai Televiziyası) will seinen Teil dazu beitragen, die aserbaidschanische Sprache und Kultur zu pflegen und auch die Demokratisierung des Landes voranzubringen. ITV wurde im Jahr 2005 gegründet und ist erst seit 2007 aktives Mitglied der EBU, "einer der jüngsten Erfolge des Landes und ein weiterer Schritt zur vollständigen Integration Aserbaidschans in Europa auf kulturellem, humanitärem und anderen Gebieten“, wie der Sender stolz verkündet. Seine Aufgabe erfüllt er unter anderem durch eine Vielzahl von Minderheitenprogrammen. Vor 2005 verfügte das Land nicht über einen öffentlich-rechtlichen Sender, der die Berechtigung zu einer Mitgliedschaft in der EBU gehabt hätte.

    Große Erwartungen

    Die Erwartungen, die Aserbaidschan in den Eurovision Song Contest setzt, sind enorm. "Die Teilnahme ist nicht nur extrem wichtig für unseren Sender, sondern für das ganze Land, um uns und unsere Kultur der Welt zu präsentieren", erklärt Arzu Qasimova, Leiterin des International Relations Departements von ITV. So sollen auch bei der Auswahl des ersten aserbaidschanischen Eurovisionsvertreters die demokratischen Prinzipien des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gewahrt bleiben: Die Jury, die die fünf Teilnehmer an der nationalen Vorentscheidung auswählt, setzt sich aus Vertretern aller gesellschaftlich relevanten Gruppen zusammen. Allerdings wird der Beitrag wohl in jedem Fall auf Englisch gesungen werden. Wer auch immer es sein wird: Auf den Schultern des ersten aserbaidschanischen Vertreters lastet eine große repräsentative Verantwortung.

    Dr. Irving Wolther

    http://www.ndrtv.de/grandprix/hinter...baidschan.html

  7. #6
    Benutzerbild von Closelobster

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    AW: EUROVISION Song Contest 2008

    Oh nee... noch ein Land mehr für die Ostfraktion... bin dafür, daß die BR Deutschland aufgelöst wird und alle 16 Bundesländer selbständig werden. Damit wir uns dann auch mal Punkte zuschustern können.

  8. #7
    Benutzerbild von gently69

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    AW: EUROVISION Song Contest 2008

    Jep, das ist mal ne gute Idee.
    Glaube auch nicht, dass westeuropäische noch irgendwelche Chancen haben.

  9. #8
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser

    AW: EUROVISION Song Contest 2008

    Ich kann die Mär der Punktezuschusterei nimmer hören.... erinnert sich noch jemand an das Ergebnis von letztem Jahr, wenn man nur die Wertungen der Westeuropäischen Länder betrachtet?

    http://www.smago.de/eurovision-song-...,,,,35150.html

    Korrekt! Auf den ersten 8 Plätzen ändert sich fast nix und ob Deutschland dann 14. statt 19. wird..... geschenkt....

  10. #9
    Benutzerbild von J.B.

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    AW: EUROVISION Song Contest 2008

    Zitat Zitat von Kinderfresser Beitrag anzeigen
    Ich kann die Mär der Punktezuschusterei nimmer hören.... erinnert sich noch jemand an das Ergebnis von letztem Jahr, wenn man nur die Wertungen der Westeuropäischen Länder betrachtet?

    http://www.smago.de/eurovision-song-...,,,,35150.html

    Korrekt! Auf den ersten 8 Plätzen ändert sich fast nix und ob Deutschland dann 14. statt 19. wird..... geschenkt....
    Aha!

    Und die Türkei bekommt sicherlich jedes Mal nur so viele Punkte aus Deutschland und den Benelux-Staaten, weil die Musik so toll ist!?

    Wie man es dreht und wendet, eine objektive Punktevergabe ist reine Utopie.

    Gruß

    J.B.

  11. #10
    Kinderfresser
    Benutzerbild von Kinderfresser

    AW: EUROVISION Song Contest 2008

    Zitat Zitat von J.B. Beitrag anzeigen
    Und die Türkei bekommt sicherlich jedes Mal nur so viele Punkte aus Deutschland und den Benelux-Staaten, weil die Musik so toll ist!?

    Wie man es dreht und wendet, eine objektive Punktevergabe ist reine Utopie.
    Das erste war nicht das Thema was Closelobster und gently69 angesprochen haben (ging um die Punkteschusterei der Oststaaten) und das zweite ist vollkommen richtig.

    Eine objektive Punktvergabe kann es auch gar nicht geben. Anhand welcher Kriterien soll diese denn durchgeführt werden und wer legt die Kriterien fest? Musik ist eben etwas subjektives und zwar immer. Was dem einem gefällt, gefällt dem anderen eben nicht. Der eine mag Schlager, der andere Heavy Metal und wieder ein anderer Pop. Musik ist eben anders als Sport, wo man nach dem 100m-Lauf eine feste Zeit hat und weiß wer (objektiv) am Schnellsten war.

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